Gilly’s Library

This website provides a digital index of the library of Berlin architect Friedrich Gilly (1772 – 1800), with the aim to add links to digital editions when available.

Read more about Gilly’s library in this introduction by Barry Bergdoll. Or come to the presentation at the Berlin University of the Arts on Sat Jul 2, 2022 by María Ocón Fernández, Michael Bollé and Jules Schoonman, see: Lange Nacht der Wissenschaften - Friedrich Gilly (1772–1800): Ein Architekt und seine private Büchersammlung.

Image: Portrait of Friedrich Gilly by Friedrich Georg Weitsch (1758-1828). Collection: Alte Nationalgalerie, Berlin.

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Michael Bollé
María Ocón Fernández
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Jules Schoonman
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60 of in total 543 items currently contain digital editions


  • Folio 43
    Della antichità di Ercolano, rappresentando i bronzi ivi retrovati, mit schönen Kupfern.

    Metadata
    Author [Academia Ercolanesi (Hg.)]
    Title Della Antichità di Ercolano
    Publisher [Neapel 1757]
    Description Wohl ein Band der ab 1757 von der Academia Ercolanesi herausgegebenen Reihe "Antichità di Ercolano", von der abweichende Titel bekannt sind (s. auch Kilian, Folio 59-62). Mangels Erscheinungsjahr nicht exakt zu ermitteln.
    Digital editions
    Universitätsbibliothek Heidelberg
    Le antichità di Ercolano esposte (Band 5): Busti
    Le antichità di Ercolano esposte (Band 6): Statue

  • Octavo 104-105
    Handbuch der römischen Alterthümer, entworfen von Alex. Adam, aus dem Englischen, von Meyer. Erlangen 1796, mit Kupfern, 2 Bände.

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    Author Adam, Alexander/Meyer, Johann Leonhardt
    Title Handbuch der römischen Alterthümer. Zur vollständigen Kenntnis der Sitten und Gewohnheiten der Römer und zum leichtern Verständnis der lateinischen Klassiker, durch Erklärung der vornehmsten Worte und Redensarten, die aus den Sitten und Gebräuchen erläutert werden müssen, entworfen von Alexander Adam [...]. Aus dem Englischen nach der 2. beträchtl. verm. Ausg. übersetzt und mit Zusätzen und erläuternden Anmerkungen bereichert von M. Johann Leonhardt Meyer. Für Lehrer und Lernende. Mit Kupfern
    Publisher 2 Bde., Erlangen: Walther 1794-96
    Description Adam (1741-1809) war Rektor der High School of Edinburgh. Das Werk erschien in der ersten Auflage 1791 auch in Edinburgh unter dem Titel "Roman Antiquities or, an Account of the Manners and Customs of the Romans; respecting their Government, Magistracy, Laws, Judicial Proceedings, Religion, Games, Military and Naval Affairs, Dress, Exercises, Baths, Marriages, Divorces, Funerals, Weights and Measures, Coins, Method of Writing, Houses, Gardens, Agriculture, Carriages, Public Buildings, &c. &c. Designed chiefly to illustrate the Latin classics [...]". Die umfangreiche Schrift erlebte mehrere Auflagen. Übersetzt ins Deutsche wurde sie von Johann Leonhardt Meyer (1763-1806). Das in Erlangen veröffentlichte zweibändige Werk war dem Staats-, Kriegs-, Kabinetts- und dirigierenden Minister Karl August Freiherrn von Hardenberg (1750-1822) zugeeignet. In den einführenden Bemerkungen zur Geschichte und zum Inhalt dieses Werkes werden weitere Autoren benannt, die sich zuvor mit dem hier behandelten Gegenstand befasst hatten. Unter anderem wird auf den Utrechter Professor für Alte Geschichte Willem Hendrik Nieupoort (1674-1730) und dessen Werk "Rituum qui olim apud romanos obtinuerunt succincta explicatio ad intelligentiam veterum auctorum facili methode" (1713) eingegangen (S. IX). Diese Schrift befand sich in der deutschen Übersetzung in der Bibliothek von F. Gilly (Anhang Octavo 124).

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  • Folio 10
    Ruins of the palace of the emperor Diocletian at Spalatro in Dalmatia by R. Adam, 1764, blos Kupfer.

    Metadata
    Author Adam, Robert
    Title Ruins of the Palace of the Emperor Diocletian at Spalatro in Dalmatia [...]
    Publisher London: Selbstverlag 1764
    UdK RP 0198
    Description Adam (1728-92) gehört zu den wichtigsten englischen Architekten des 18. Jahrhunderts. Er unternahm 1754-58 eine "Grand Tour" nach Italien, die ihn in Rom, wo er vom Februar 1755 bis Mai 1757 weilte, auch mit Giovanni Battista Piranesi (1720-78) und dem französischen Architekten Charles-Louis Clérisseau (1721-1820) zusammen brachte, der für die weitere Entwicklung Adams von großer Bedeutung wurde. Mit ihm unternahm er 1757, zusammen mit dem Zeichner Antonio Zucchi (1726-95), eine fünfwöchige Reise nach Spalato (Split), um den Palast Kaiser Diokletians (239-313?) zu untersuchen. Dieser hatte sich nach seiner Abdankung 305 in seiner dalmatinischen Heimat eine Residenz errichten lassen, die weitgehend dadurch erhalten geblieben war, dass sich die mittelalterliche Altstadt innerhalb der Mauern des Palastes entwickelte. Man vermutet, dass etliche Stiche der Publikation auf Zeichnungen von Clérisseau und Zucchi beruhen. Der Kaiserpalast war zwar zuvor schon bekannt, das vorliegende Werk ist jedoch die erste gründliche Bauaufnahme und überhaupt eine der ersten Monographien über ein einzelnes antikes Bauwerk. Adam, der in der Regel mit seinem Bruder James (1730-94) zusammen arbeitete und ab 1761 zum Architekt des Königs berufen wurde, beschäftigte sich nicht zuletzt deswegen mit dem Palast, weil er - im Gegensatz zu den meisten anderen englischen Autoren - auch an antiker Privatarchitektur interessiert war. Für die Rekonstruktion des Diokletianspalastes zog er demzufolge auch Texte von Vitruv und Plinius heran. Adam war ein großer Verfechter der Überlegenheit antiker Architektur gegenüber der zeitgenössischen. Er selbst bezog sich beim Bau des 1768-74 realisierten "Adelphi" an der Londoner Themse auf Spalato. Den Zeitgenossen galt er als ein Vertreter des "Gusto Greco". Seine entwerferische Tätigkeit bezog sich nicht nur auf zahlreiche Privathäuser, vornehmlich in London, sondern auch auf Möbel und andere Ausstattung von Räumen. Sein Einfluss auf die preußischen Klassizisten, wie Gilly, Gentz und Schinkel ist beträchtlich.
    Digital editions
    Smithsonian Libraries
    University of Wisconsin
    Royal Academy
    Getty Research Institute

  • Anhang Octavo 85
    Remarks ou several parts of Italy, by J. Addison. Glasgow 1754, mit I Kupfer.

    Metadata
    Author Addison, Joseph
    Title Remarks on several parts of Italy, &c. in the years 1701, 1702, 1703
    Publisher Glasgow: Robert and Andrew Foulis [1753 oder 1755]
    Description Der Essayist und Politiker Addison (1672-1719) besuchte unter anderem die Städte Genua, Mailand, Venedig, Ravenna, Rimini, Rom, Neapel, Siena Pisa, Lucca, Florenz, Bologna und Turin. Zeitweise begleitete ihn Edward Wortley Montagu (1678-1761). Unklar ist, ob es sich um mehrere Reisen handelte, wie der Titel nahezulegen scheint. Das Buch war weit verbreitet und erlebte zahlreiche Auflagen. Addison hatte seine Italienreise auf der Grundlage eines Studiums der antiken Klassiker unternommen, was den Kunstschriftsteller Horace Walpole (1723-1809) zu der Aussage veranlasste, er sei durch die Poeten gereist und nicht durch Italien.

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  • Octavo
    Das Werk wurde bei der Übergabe als nicht im Verzeichnis von 1801 aufgeführt protokolliert. Bezeichnet als "Adelungs deutsche Sprachlehre"

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    Author Adelung, Johann Christoph
    Title [Auszug aus der deutschen Sprachlehre für Schulen]
    Publisher Berlin: Voß 1781
    Description Von dem Sprachforscher Adelung (1732-1806) gibt es mehrere Werke ähnlichen Titels. Er war 1759 bis 1761 Professor am evangelischen Gymnasium in Erfurt, bevor er nach Leipzig ging. Seine Grammatiklehre war im 19. Jahrhundert lange Zeit Grundlage für den Schulunterricht.

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  • Octavo 122, u. 123-126
    G. Chr. M. v. Cilano ausführliche Abhandlung der römischen Alterthümer, herausgegeben von G. Ch. Adler. Altona 1775, mit Kupfern, 11 B. sowie Dasselbe Buch complett, in 4 Bände.

    Metadata
    Author Adler, Jakob Georg Christian (Hg.)
    Title D. Georg Christian Maternus von Cilano [Matern de Cilano] [...] ausführliche Abhandlung der römischen Alterthümer [...]
    Publisher 4 Tle., Leipzig/Hamburg/Altona: Breitkopf/Carl Ernst Bohn und Estienne/Caspar Christoph Eckstorff 1775/76
    Description Adler (1734-1804) war Prediger, Autor und Altertumsforscher. Er studierte Theologie in Halle und wurde 1755 als Prediger nach Arnis berufen. Es folgten weitere Stationen in der Ausübung dieses Amtes (Sarau, Altona, Kirchenprost). Er beschäftigte sich mit der römischen Antike und gab die römischen Altertümer seines Freundes Maternus von Ciliano (1696-1773) posthum 1775 heraus. Maternus von Ciliano war königlicher dänischer Justizrat, Professor der Medizin und Naturlehre sowie auch der römischen und griechischen Altertümer. Adler verfasste weitere Schriften wie zum Beispiel die "Ausführliche Beschreibung der Stadt Rom" (4 Bde., 1781-82). Der erste Band von Adlers Beschreibung befand sich in der Bibliothek von F. Gilly (Quarto 56, s. folgenden Titel) und auch im Besitz der Bibliothek des Oberbaudepartements.

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  • Quarto 56
    G. Chr. Adler ausführliche Beschreibung der Stadt Rom, mit Kupfern. Altona 1781.

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    Author Adler, [Jakob] Georg Christian
    Title Ausführliche Beschreibung der Stadt Rom
    Publisher Bd. 1 [von 4], Altona: Carl Ernst Bohn 1781
    Description Die "Beschreibung der Stadt Rom" beruht auf zwei antiken Werken römischer Historiker: das "Breviarum gestarum populi Romani" des Sextus Rufus (Rufus Festus) und der "Historiae abbreviatae" - auch bekannt als "Liber de Caesaribus" - des Publius Victor (Aurelius Victor), der seine Schrift nach den vierzehn Regionen der Stadt gliederte, was Adler für seine Beschreibung übernahm. Die beiden antiken Autoren lebten im 4. Jahrhundert. Rufus behandelt den Zeitraum von der Gründung Roms bis etwa Mitte des 4. Jahrhunderts, Victor die Kaiserzeit von Augustus bis Konstantin II. Adler nennt als weitere Quellen den Juristen, Historiker und Geographen Merula [Paul van Merle, 1558-1607], Nardini und Onofrio Panvini (1530-68), von dem sich zwei Schriften in der Gilly-Bibliothek befanden (s. Anhang Quarto 10 u. 11). Mit Nardini ist vermutlich der Archäologe Famiano Nardini (um 1600-61) gemeint, dessen "Roma antica" 1666 posthum erschien.

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  • Octavo 173
    Nachricht von den Pontinischen Sümpfen, und deren Austrocknung, von G. Chr. Adler. mit I Carte.

    Metadata
    Author Adler, Jakob Georg Christian
    Title Nachricht von den Pontinischen Sümpfen und deren Austrocknung mit einer genauen Charte derselben [...]
    Publisher Hamburg/Altona: Carl Ernst Bohn/Christian Julius Bülow o. J. [1783]
    Description Die Veröffentlichung handelt von den sogenannten Pontinischen Sümpfen, die südöstlich von Rom bzw. in päpstlichem Gebiet gelegen nach dem Willen von Papst Pius VI. (1775-99) ausgetrocknet werden sollten. Die Gegend wurde nach der alten Stadt Gessa Pometia Aurunca oder einfach Pometia (S. 5, 9) genannt. Giambattista Chigi verfertigte eine genaue Karte der ganzen Gegend, worauf "er sowohl die alten verfallenen Canäle, Städte, Ruinen, Sümpfe und Gegenden verzeichnet hatte; als auch die neuen Arbeiten, wie sie nach dem Plan Pius VI. sollen ausgeführet werden". Diese Karte wurde am 14. Februar 1778 dem Papst überreicht (S. 3). Adler befasst sich in seiner in zwei Teile gegliederten Abhandlung nicht mit Chigis Karte, sondern mit einer weiteren, die, aus päpstlichem Besitz stammend, von ihm zum Zweck seiner Veröffentlichung abgezeichnet und um die Hälfte verkleinert wurde. Adler gibt eine Erklärung der auf dem Plan mit Nummern markierten Stellen und leistet zusätzlich eine deutsche Übersetzung von den Angaben, die in italienischer Sprache auf dem Originalplan stehen (S. 57-9). Überliefert und kommentiert wird von dem Autor ein Besuch dieser Gegend durch Papst Pius VI. im Jahr 1783. Adler vermerkt dabei sowohl die Kosten, die zur Fruchtbarmachung und Erzielung gesunder Luft in die Austrocknung der Sümpfe investiert, als auch die Denkmäler und Inschriften, die zu Ehren des Papstes aufgerichtet wurden. 1787 erschien eine von dem Pfarrer Christian David Ade (1732-1800) herausgegebene Schrift, die sich dem Leben und der Regierungszeit Papst Pius VI. widmet, in der auch eine Karte der Sümpfe veröffentlicht wurde. Es handelt sich um diejenige, die Adler einige Jahre zuvor in seinem Buch publizierte.

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  • Quarto 6
    J dieici libri di architettura di Leon Watt. Alberti, tradotti in Ital. da Cos. Bartoli, 1784, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Alberti, Leon Battista/Bartoli, Cosimo
    Title I dieci libri di architettura di Leon Battista Alberti, tradotti in Italiano da Cosimo Bartoli, nuova edizioni diligentemente correta e confrontata coll'originale latino, ed arricchita di nuovi rami ricavati dalle misure medesime assegnate dall'autore
    Publisher 13. Aufl., Rom: Giovanni Zempel 1784
    Description Leon Battista Albertis (1404-72) "De re aedificatoria libri decem" erschien erstmals 1485 und war der erste gedruckte Architekturtraktat überhaupt, noch vor der ersten Ausgabe des Vitruv, an welchen er sich methodisch und inhaltlich anlehnt (die Handschrift war Alberti bekannt). Gleichwohl steht er Vitruv durchaus kritisch gegenüber, insbesondere hinsichtlich dessen unklarer Terminologie. Entstanden ist Albertis Schrift zwischen 1443 und 1452. Er setzt darin die Architektur über alle anderen Künste. Das literarische Schaffen dieses für die Renaissance eminent wichtigen Humanisten ist umfangreich. Bartoli (1503-72) hatte 1550 in Florenz die erste illustrierte Alberti-Ausgabe herausgegeben, zugleich die erste in italienischer Sprache. Sie ist die verbreitetste und in vielen Auflagen erschienen, die auch den Übersetzungen ins Französische, Englische, Spanische und Portugiesische zu Grunde lagen. Bartoli stand mit vielen Künstlern in enger Verbindung, war auch als Theoretiker tätig und stand in Diensten von Cosimo I. de'Medici (1519-74). In den 60er Jahren des 16. Jahrhunderts ging er als Botschafter nach Venedig. Er übersetzte auch Albertis "Della Pittura". Vermutlich hat er auch einen Anteil an Vasaris Künstlerviten.

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  • Octavo 158
    Forestière illuminato della città di Venezia, 1740, mit Kupfern.

    Metadata
    Author [Albrizzi, Giovanni Battista] [Giambatista]
    Title Forestiere illuminato intorno le cose piu' rare, e curiose, antiche, e moderne della citta' di Venezia, e dell'isole circonvicine; con la descrizione delle chiese, monisterj, ospedali, tesoro di S. Marco, fabbriche pubbliche, pitture celebri, e di quanto v'è di più riguardevole. Opera adornata di molte bellissime vedute in rame delle fabbriche più cospicue di questa metropoli. Prodotta sotto gli auspicj di S. A. R. Federico Cristiano principe reale di Polonia, ed elettorale di Sassonia ec.
    Publisher Venedig: Giambatista Albrizzi Q. Gir. 1740
    Description Albrizzi (1698-1777) war ein in Venedig ansässiger Drucker und Verleger und zudem Autor dieses anonym erschienenen, reich illustrierten Venedig-Führers. Er stammte aus einer Familie von Druckern und Verlegern. Bekannt wurde er unter anderem als Verleger der "Novelle della Repubblica delle Lettere", die ab 1733 unter dem Titel "Novelle della Repubblica Letteraria" erschien. Es handelt sich hierbei um eine Art bibliographisches Mitteilungsblatt.

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  • Octavo 111
    D'Alembert Abhandlung von dem Ursprung, Fortgange und Verbindung der Künste und Wissenschaften, aus dem Französischen. Zürch 1763.

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    Author Alembert, Jean Baptiste Lerond [le Rond] d'/[Weguelin (Wegelin), Jacques (Jakob)]
    Title Herrn d'Alembert Abhandlung von dem Ursprung, Fortgang und Verbindung der Künste und Wissenschaften. Aus dem Französischen des Discours preliminaire der Encyclopedie übersetzt: Mit philosophischen Anmerkungen erläutert, und mit einem Anhang, von Verbindung der Wissenschaften, begleitet
    Publisher 2. Aufl., Zürich: Orell, Geßner und Compagnie 1763
    Description D'Alembert (1717-83), Philosoph und Mathematiker, gab zusammen mit Denis Diderot (1713-84) die 28 Bände umfassende Encyclopédie heraus, das Hauptwerk der französischen Aufklärung (Paris 1751-77). Der vorliegende Text ist eine (teilweise?) Übersetzung der Einleitung im ersten Band der Encyclopédie von Weguelin (1721-91), einem Schweizer Theologen, Philosophen und Historiker, der an der Ritterakademie in Berlin eine Professur für Geschichte inne hatte.

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  • Octavo 94
    Versuche über die Architektur, Mahlerey, und musikalische Oper, aus dem Italiänischen des Gr. Algarotti. Cassel 1769.

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    Author Algarotti, Francesco Graf von/Raspe, Rudolf Erich
    Title Versuche über die Architectur, Mahlerey und musikalische Opera aus dem Italiänischen des Grafen Algarotti übersetzt von R. E. Raspe [...]
    Publisher Kassel: Johann Friedrich Hemmerde 1769
    Description Algarotti (1712-64) war ein italienischer Architekturtheoretiker, Kunstkritiker und Kunsthändler, der hauptsächlich durch sein Schrift "Saggio sopra l'architettura" (1756) und durch seine "überzeichnete Darstellung" (Kruft 1986) von Carlo Lodolis (1690-1761) Werk bekannt wurde. Die von dem Professor der Altertümer Rudolf Erich Raspe (1737-94) übersetzte Schrift ist Johann August Nahl (d. Ä. 1710-81), seinerzeit Professor der Bildhauerkunst am Collegium Carolinum in Kassel, und Johann Heinrich Tischbein (d. Ä., 1722-89), ebendort Professor der Malerei, gewidmet. Bei dem ersten mit "Versuch über die Architectur" überschriebenen Abschnitt ist bereits festzustellen, dass es sich hierbei nicht um eine Übersetzung im wörtlichen Sinne aus dem Italienischen handelt. Zwar gibt Raspe die Position Algarottis wieder, indem er sich solche Formulierungen wie "Er sagt [...]" bedient. Dies nutzt er aber zugleich, um seine eigene Meinung darzustellen: "Er [Algarotti] sagt, eine gute Bau-Art muß bilden, schmücken und paradiren [im Sinne vom Prunken]; welches nach seiner eignen Erklärung so viel heißt, als daß man in keinem Gebäude etwas erblicken müsse, das nicht seine Absicht und Nutzen habe und nicht zum Ganzen erfordert werde; daß die Zierrathen allerdings und dem Nothwendigen entspringen müssen, und daß folglich alles, was die Architecten in ihren Werken außer, über und neben der Hauptabsicht, der alles untergeordnet seyn muß, eingeführet haben, nichts als Affectation und Irrthun sey" (S. 5f.). Diese Auffassung von Zierrat, welcher sich aus dem Notwendigen ergeben muss, korrespondiert mit derjenigen, nach welcher alles dem Hauptzweck eines Gebäudes unterzuordnen sei. Diese Position Algarottis nach der Wiedergabe Raspes äußert sich ebenfalls in der Definition der Architektur im Verhältnis zu den anderen Künsten: "Die Architectur ist von einer andern Ordnung, als Poesie, Mahlerey und Musik, welche die Schönheit in Einzelnen schon vor sich finden. Die Architectur hat es nicht. Jene brauchen auf gewisse Weise nur die Augen aufzuthun, die Gegenstände um sich her zu betrachten und sich hiernach ein System der Nachahmung zu bilden. Die Architectur muß sich hingegen mit dem Geiste in die Höhe schwingen, die dem Auge nicht sichtbar sind, ihr System erfinden, so daß man mit Recht von ihr sagen kann, sie sey unter den Künsten was die Metaphysik unter den Wissenschaften ist" (S. 17). Die Abgrenzung der Architektur von der Malerei und Musik kann nach Schütte als Zeichen dafür gedeutet werden, dass vor den Charakter-Theorien und infolgedessen vor der Entwicklung eines neuen Verständnisses der Theorie der Architektur, die Traktatliteratur hauptsächlich darum bemüht war, Regeln zu formulieren, die die subjektive Verfasstheit des Betrachters nicht reflektierten.

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  • Octavo 35-36
    Archibald Alison, über den Geschmack, verdeutschte und mit Anmerkungen von Heidenreich. Leipzig 1792, 2 Bände.

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    Author Alison, Archibald/Heydenreich, Karl Heinrich
    Title Archibald Alison über den Geschmack, dessen Natur und Grundsätze. Verdeutscht, und mit Anmerkungen und Abhandlungen begleitet von K. H. Heydenreich
    Publisher 2 Bde., Leipzig: Weygand Buchhandlung 1792
    Description Alison (1757-1839) war Essayist und Erzähler. In manchen Biographien ist er als "writer on Taste" charakterisiert. Ursprünglich wurde dieses Werk als "Essays on the Nature and Principles of Taste" 1790 veröffentlicht. Die Schrift erfuhr mehrere Auflagen und wurde in mehreren Sprachen (Französisch, Deutsch) übersetzt. Mit diesem Werk erwarb er sich seine Reputation als Schriftsteller. Die Übersetzung von Heydenreich (1764-1801) basiert auf der ersten Auflage des Werkes, da die zweite Ausgabe erst 1811 erschien. Diese Ausgabe wurde sehr positiv rezipiert, unter anderem von Lord Francis Jeffrey (1773-1850) in dem Blatt "Edinburgh Review" (1811, Vol. 18).

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  • Anhang Klein Format 34
    Almanac historique & généalogique pour l'anné 1792, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Almanac Historique & Généalogique pour l'année 1792
    Title Avec l'approbation de L'Academie Royale des Sciences et belles lettres à Berlin
    Publisher Berlin: Jean Frédéric [Johann Friedrich] Unger 1792
    Description Der "Almanac historique" erschien von 1787 bis 1801 in französicher und deutscher Sprache. Die deutsche Ausgabe von 1792 trug den Titel "Historisch-genealogischer Calender auf das Jahr 1792. Mit Genehmhaltung der Königl. Academie der Wissenschaften zu Berlin". F. Gilly besaß zu diesem Jahr nur die französiche Ausgabe. Das Frontispiz stellt ein Bildnis von Philippine Charlotte ("verwitw. Herzogin von Braunschweig") dar. Die einzelnen Monate dieses Jahres werden mit Bildnissen adliger Persönlichkeiten eingeführt. Bei einigen von ihnen (Friedrich Anton Freiherr von Heinitz, Karl George Heinrich Graf von Hoym, Friedrich Wilhelm Graf von der Schulenburg) handelt es sich um Staatsträger mit großem Einfluss auf das damalige politische und kulturelle Leben Preußens. Außer dem Monatskalender enthielt dieser Almanach auch einen historischen Abriss: "Histoire des etats de la Prusse et du Brandenbourg", eine Abhandlung zur Geschichte der Mark Brandenburg, die in mehreren Fortsetzungen in den verschiedenen Ausgaben veröffentlicht wurde. In der Ausgabe von 1792 erschien der dritte Teil, der sich mit dem Zeitabschnitt von 1640 bis 1688 befasst. Der Almanach enthielt auch eine sogennannte "Liste généalogique des maisons souveraines et des princes de l'europe" ("Genealogie der regierenden hohen Häupter und anderer fürstlichen Personen in Europa"). Vermutlich wurde der Titel "Almanac" ab 1797 durch "Almanach" ersetzt. Der Verleger Unger (1753-1804) war 1788 zum Akademischen Buchhändler ernannt worden und gab seither alle Schriften der Akademie der Wissenschaften heraus. Er legte sich verschiedentlich mit dem für Zensur zuständigen Staatsminister Johann Christoph von Woellner (1732-1800) an.

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  • Anhang Klein Format 35
    Almanac historique & généalogique pour l'anné 1793, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Almanac Historique & Généalogique pour l'année 1793
    Title Avec l'approbation de L'Academie Royale des Sciences et belles lettres à Berlin
    Publisher Berlin: Jean Frédéric [Johann Friedrich] Unger 1793
    Description Der Aufbau dieses Almanchs gleicht dem von 1792 (s. vorigen Titel), mit dem Unterschied, dass hier ein Bildnis von "Anna Amalia, Prinzessin v. Preußen" als Frontispiz zum Titelblatt diente. Diese Augabe enthielt den vierten Teil der preußisch-brandenburgischen Staatsgeschichte von 1688 bis 1740.

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  • Octavo 52
    An act for regulating of buildings and party walls, and preventing mischiefs by fire in London and Westminster. Cambridge 1796, mit Kupfern.

    Metadata
    Author -
    Title An Act for Regulating of Buildings and Party-Walls, and Preventing Mischiefs by Fire, in London and Westminster, passed in the 14th Year of George III. Illustrated with Plates, shewing the Proper Thickness of Party-Walls, External-Walls, and Chimnies. With a complete Index, and List of Surveyors. A new edition
    Publisher 2. Aufl., Cambridge: J. Burges printer to the University; Zorl & Taylor, at the Architectural Library 1796
    Description Es handelt sich um eine Polizeiverordnung zu Brandwänden und anderen Vorkehrungen für die Feuersicherheit von Gebäuden.

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  • Octavo 63
    Abbildung und Beschreibung eines englischen Milchhauses, mit I Kupfer. Leipzig.

    Metadata
    Author [Anderson, James]
    Title Abbildung und Beschreibung eines englischen Milch-Hauses, seiner vortheilhaften äußern und nützlichen innern Bau-Art. Begleitet mit einer Abhandlung über Küh-Melkerey und deren Bewirthschaftung, besonders in der Absicht, Milch von der schönsten Qualität zu bekommen, sie lange frisch zu erhalten, und Butter von der vorzüglichsten Art zu machen, sie immer zweckmäßig zu salzen, und lange aufzubewahren. Mit einem Kupfer
    Publisher Leipzig: Baumgärtner o. J. [1799]
    Description Anderson (1739-1808) war ein schottischer Agrar- und Wirtschaftswissenschaftler, der einige Jahre für die Regierung tätig war. Seine Schrift, an der der Schriftsteller und Übersetzer Christian August Wichmann (1735-1807) beteiligt war, handelt von Kuhmelkerei und Milchwirtschaft. Mit anderen Worten: Milch bei der Zubereitung von Butter und Käse zum höchst möglichen Vorteil zu gebrauchen (S. 3). Dabei geht es auch um die Bebauung und Ausrichtung der Ställe zur Unterbringung der Kühe. Der Autor erklärt zum Beispiel wie solche in sehr heißen Gegenden ausgerichtet und gebaut werden müssten. Die Bildtafel mit einer Gebäudeansicht und dem dazugehörigen Grundriss gibt die Darstellung eines Milchhauses wieder. Dieses wird von dem Autor ausführlich behandelt. Damit verknüpft er die Darstellung eines eigenen Gebäudetypus, den er als eigenständige Bauaufgabe auffasst: "Da es nun in den mehresten Fällen schwer hält, einen Platz innerhalb des Wohn-Hauses zu finden, der alle diese Erfordernisse besäße; so möchte ich wohl rathen, daß überall ein eignes Gebäude dazu errichtet würde" (S. 36f.). Die zahlreichen Anmerkungen des deutschen Übersetzers dienen dazu, die allgemeinen Ausführungen Andersons auf Deutschland zu beziehen und dort für die Errichtung von Milchhäusern zu plädieren.

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  • Folio 51
    Vorstellung der vornehmsten Gebäude in und um Wien, blos Kupfer.

    Metadata
    Author Anfang einiger Vorstellungen der vornehmsten Gebäude so wohl innerhalb der Stadt als in denen Vorstädten von Wien: wovon mit der Zeit das abgehende nachfolgen sol,
    Title Commencement de vues et de facade principlaes dans la ville dont le public aura à attendre la suite avec le tems
    Publisher 3. Aufl., o. O. [Augsburg]: Johann Andreas Pfeffel o. J. [1719]
    Description Die Kupfertafeln sind in deutscher und französischer Sprache beschriftet. Die Initiative für dieses Stichwerk zum barocken Wien ging von Johann Bernhard Fischer von Erlach (1656-1723) und seinem Sohn Joseph Emanuel (1693-1742) aus, die auch den Kupferstecher Johann Adam Delsenbach (1687-1765) heranzogen. Das Werk erschien erstmals als Manuskript 1713 mit nur 16 Tafeln.
    Digital editions
    The National Library of Poland
    Anfang einiger Vorstellungen der Vornehmsten Gebäude so wohl innerhalb der Stadt als in den Vostädten von Wien, wovon mit der Zeit das abgehende nachfolgen soll = Commencement de veues et de façades principales dans la ville et aux fauxbourgs de Vienne [...].

  • Octavo 57
    Beschreibung der neu erfundenen Pensilvanischen Camine oder Oefen etc. mit I Kupfer. Gotha 1793.

    Metadata
    Author Anonym
    Title Beschreibung der neu erfundenen Pensilvanischen Camine oder Oefen, worinnen ihre Beschaffenheit und Wirkung erklärt, auch die Gemächlichkeit und der Nutzen mittelst dieser Oefen die Zimmer besser, als auf alle andere Manieren zu heitzen, erwiesen, imgleichen die Art und Weise gezeigt wird, wie man sie setzen und am besten gebrauchen solle. Nebst einem Kupferstich, worauf alle Theile der Maschine sehr deutlich abgezeichnet sich befinden. Aus dem Englischen und Holländischen ins Deutsche übersetzt
    Publisher Gotha: Ettinger 1794
    Description Die pennsylvanischen Öfen ("Pennsylvania Fireplaces") sind eine Erfindung von Benjamin Franklin (1709-90) aus den 40er Jahren des 18. Jahrhunderts. Es ging dabei um die Maximierung der erzeugten Wärme und damit verbunden einer Minimierung der Rauchbelastung. Feuer und Rauch erhitzten dabei eine Kochplatte und wurden über einen Kanal in einen Kamin geleitet. Ein Patent dafür anzumelden, lehnte Franklin ab, um die Erfindung erschwinglich bleiben zu lassen. Letztendlich setzte sich der Ofen nicht durch. Mit den heutigen gusseidernen Öfen, die gemeinhin als Franklinöfen bezeichnet werden, haben die pennsylvanischen nichts zu tun. Diese Erfindung wurde viel diskutiert und fand auch bei Franceco Milizia oder in D. Gillys "Handbuch der Landbaukunst" Erwähnung (Quarto 94-95).

    No digital editions added (yet).

  • Octavo 176
    Beschreibung des grünen Gewölbes, oder der Schatzkammer zu Dresden, und der Schatzkammer zu Wien. Leipzig 1786.

    Metadata
    Author Anonym
    Title Beschreibung des grünen Gewölbes oder der Schatzkammer zu Dreßden und der kaiserlichen Schatzkammer in Wien
    Publisher Leipzig: Carl Friederich Schneider 1786
    UdK RK 1147
    Description Die 1786 in Leipzig erschienene und anonym verfasste Schrift geht auf eine "Beschreibung des grünen Gewölbes oder der Schatzkammer zu Dresden" vom 3. Mai 1784 zurück, so nach der Überschrift des ersten Teils dieser kurzen Abhandlung. Bereits 1737 erschien in Frankfurt und Leipzig eine "Beschreibung des Grünen-Gewölbes in Dreßden", die wie auch die vierzig Jahre später veröffentlichte Arbeit entsprechend der aus acht Zimmern bestehenden Schatzkammer gegliedert war. Das achte Zimmer, die sogenannte "Jubelen Kammer", bildet den Abschluss der Beschreibung, wobei hier außer auf die Farbigkeit der Räume und Exponate auf die Darstellung von sechs Kästen bzw. Vitrinen mit Glastüren ausführlich eingegangen wird. Der Wert des sogenannten "grünen Gewölbes" wurde damals auf 14 Millionen Reichstaler geschätzt.

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  • Octavo 145
    Description de l'hôtel de ville d'Amsterdam, mit Kupfern.

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    Author Anonym
    Title Description de l'hôtel de ville d'Amsterdam Avec l'explication de tous les emblêmes, figures, tableaux, statuës, &c. qui se trouvent au-dehors & au-dedans ce bâtiment
    Publisher Amsterdam: Jean la Riche/Dirk van Maarten 1751
    Description Von dieser Publikation über das Rathaus von Amsterdam (Paleis op de Dam) erschienen mehrere Auflagen. Die erste soll wohl von 1705 sein. Weitere folgten 1716, 1727, 1747, 1766, 1780 und 1782. Das Rathaus wurde nach einem Entwurf von Jacob van Campen (1595-1657) in den Jahren 1648 bis 1665 errichtet, die Ausführung übernahm Daniël Stalpaert (1615-76). Es handelt sich um einen fünfgeschossigen Bau mit übergiebeltem Mittelrisalit und seitlichen Pavillons, bekrönt von einem Turm. Das Mauerwerk besteht aus hellem Bentheimer Sandstein. Gegründet wurde das Gebäude auf 13.659 Pfählen. Der bildhauerische Schmuck wurde in der Werkstatt von Artus Quellijn [Quellinus] (1609-68) gefertigt. Seit 1808 wird das Rathaus von der königlichen Familie bewohnt.

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  • Quarto 74
    Eigentliche Beschreibung des Doms zu Magdeburg, 1720, mit Holzschu.

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    Author Anonym [von Einem Liebhaber der Antiquität]
    Title Eigentliche Beschreibung Der Welt-berühmten Dom-Kirchen zu Magdeburg, Dero Fundation, Raritäten und Zieraths, Samt einem vollständigen Catalogo, aller gewesenen Ertz-Bischöffe, ihres Lebens, Regierung und Todes, auch vielen Abrissen, was darinnen zu sehen, nebst einem wahrhafften Bericht, von Belager- und Zerstörung der Stadt Magdeburg, herausgegeben von Einem Liebhaber der Antiquität
    Publisher Magdeburg: Auf Kosten der Dom Küster 1720
    Description Die im Titel genannte Belagerung und Zerstörung der Stadt bezieht sich auf die 1631 erfolgte Einnahme durch die Feldherrn der kaiserlichen Truppen, Johann Tserklaes Graf von Tilly (1559-1632) und Gottlieb Heinrich Graf von Pappenheim (1594-1632), während des Dreißigjährigen Krieges, bei dem das Feuer möglicherweise absichtlich gelegt worden war. Der 1207 begonnene und 1363 geweihte Dom blieb von der Zerstörung verschont.

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  • Octavo 180
    Le guide ou nouvelle description d'Amsterdam, 1772 mit Kupfern.

    Metadata
    Author Anonym
    Title Le guide ou nouvelle description d'Amsterdam; enseignant aux voyageurs, et aux negocians, Son Origine, ses Aggrandissemens & son Etat actuel; Sa Splendeur, son Commerce, & la Description de ses Edifices, Ruës, Ports, Canaux, Ponts, Ecluses, &c. Le départ des Postes, des Chariots, des Barques, &c. avec une description De Sa Belle maison de ville, Et de tout ce qu'elle renferme de curieux. Nouvelle Edition, augmentée considérablement, & enrichie d'un grand nombre de tailles douces
    Publisher Amsterdam: Covens & Mortier, & Covens Junior 1772
    Description Es handelt sich um eine spätere Edition von der 1720 bei P. de la Feuille in Amsterdam veröffentlichten ersten Auflage dieses Amsterdam-Führers in französischer Sprache. Dieser erfreute sich großer Beliebtheit, denn in dem Abschnitt "Avis au lecteur" wird mitgeteilt, dass die vorherige Auflage bereits vergriffen war und deshalb eine neue, vemehrt und korrigiert, verlegt werden sollte: "Comme la précédente edition de cet ouvrage étoit toute venduë, les editeurs s'avisoient à mettre sous la presse une nouvelle, et à cette ocasion la faire revoir et corriger de nouveau" (S. IV). Der Führer ist nach dem verheerenden Brand vom 11. Mai 1772 entstanden, worüber auch im ersten Abschnitt berichtet wird. Nach der Erstauflage 1720 erschienen drei weitere, 1722, 1734 und 1753.

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  • Anhang Octavo 107
    Geschichte der Polarländer. Berlin 1778, 4 Theile.

    Metadata
    Author Anonym
    Title Neuere Geschichte der Polar-Länder
    Publisher 4 Teile [von 5], Berlin: Christian Friedrich Voß 1778
    Description Es handelt sich um ein historische Beschreibung der skandinavischen Länder, Grönlands, des nördlichen Russlands etc. Welche Bände F. Gilly besaß, konnte nicht ermittelt werden, vermutlich die ersten vier, da Band 5 erst 1779 erschien. Die Schrift wurde sehr negativ rezensiert.

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  • Folio 128
    Ragguaglio delle solenne esequie di Frederico Augusto, Re di polonia, celebrate in Roma 1733, mit Kupfern.

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    Author Anonym
    Title Ragguaglio delle solenni esequie fatte celebrare in Roma nella Basilica di S. Clemente alla Sacra Real Maestà di Federigo Augusto, Re di Polonia dall'E.mo, e R.mo Signor Cardinale Annibale Albani, protettore di quel regno
    Publisher Rom: Giovanni Maria Salvioni stampator vaticano 1733
    Description Bericht über die Zeremonien des Kardinalspriester von S. Clemente, Albani (1682-1751), für eine Leichenfeier für den polnischen König August II. (1670-1733) - als Friedrich August I. (der Starke) Kurfürst von Sachsen - in S. Clemente in Rom. August II. war 1697 zum Katholizismus übergetreten, um die polnische Königswürde zu erlangen (vgl. auch Curicke, Folio 122).

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  • Octavo 3
    The builders Price book. London 1796.

    Metadata
    Author Anonym
    Title The Builder's Price-Book; containing a correct List of the Prices allowed by the most eminent Surveyors in London, to the several Artificers concerned in Building. Including the Journeymen's Prices
    Publisher neue korrigierte Aufl., London: I. and J. Taylor 1796
    UdK RK 0663
    Description Es handelt sich bei dieser Publikation um eine Auflistung von Preisen, die nach den verschiedenen Handwerkszweigen des Bauwesens aufgelistet wurden: Maurer (Bricklayer) bzw. Mauerwerk (Brickwork); Schreiner (Joiners), Zimmermann (Carpenters Work); Sägewerk (Sawyer), Schnitzer (Carver), Tünchen (Plaister); Maurer (Mason); Maler (Painters); Glaser (Glazier); Schmied (Blacksmith); Schieferdecker (Slaters), Straßenfertiger (Paver), Klempner (Plumber). In der ersten Auflage von 1776 wird dem Leser mitgeteilt, dass dem Herausgeber dieser Veröffentlichung diese Seiten in die Hand fielen, die von einem eminenten Vermesser und Landvermesser verfasst wurden.

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  • Quarto 54
    Ueber theoretische und praktische Zeichenkunst, mit Kupfern. Königsberg 1799.

    Metadata
    Author Anonym
    Title Ueber theoretische und praktische Zeichenkunst. Mit acht Kupfertafeln
    Publisher Königsberg: Göbbels und Unzer 1799
    UdK RK 0934
    Description Es handelt sich um eine theoretische und praktische Anleitung für Autodidakten.

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  • Octavo 58
    Untersuchung über den Charakter der Gebäude, und über die Verbindung der Baukunst mit den schönen Künsten. Leipzig 1788, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Anonym
    Title Untersuchungen über den Charakter der Gebäude; über die Verbindung der Baukunst mit den schönen Künsten, und über die Wirkungen, welche durch dieselbe hervorgebracht werden sollen. Mit Kupfern
    Publisher Leipzig: Joh. Philipp Haugs Wittwe 1788
    Description Für Hanno-Walter Kruft ist die wohl erst 1788 in Dessau anonym erschienene Schrift "die deutlichste deutsche Parallele zur sogenannten Revolutionsarchitektur". Nicht weniger lobend äußert sich Jens Bisky zu dieser Publikation. Für ihn gilt sie "als wichtigste architektonische Schrift der deutschen Aufklärung". Bereits 1785 rezensierte Christian Cay Laurenz Hirschfeld (1742-92) das Buch im "Gartenkalender auf das Jahr 1785". Den Begriff des "Charakters", der im Zentrum der "Untersuchungen" steht, hätte der anonyme Autor gerade von Hirschfelds Schrift "Theorie der Gartenkunst" (1779-85) entnommen haben können, die er in seinem Buch ausführlich zitiert und auch kritisiert. Ansonsten war der Terminus schon damals sehr verbreitet. Johann George Sulzer (1720-79) beispielsweise spricht im Artikel "Anordnung" seiner "Allgemeinen Theorie der schönen Künste" (2 Bde., 1771/72-74, Leipzig) (Octavo 37-40) vom Charakter der Gebäude und den Leidenschaften. Der anonyme Autor definiert Charakter wie folgt: "Die Eigenschaft eines Gebäudes, wodurch es eine merkliche Wirkung auf unser Herz thut, nenne ich seinen Character" (S. 11). Diese Eigenschaft drückt zum einen die Wirkungsweise der Gebäude auf den Betrachter aus, zum anderen ermöglicht diese dadurch auch, eine Verbindung der Architektur zu den bildenden Künsten herzustellen. Neben der Abkehr von der vitruvianischen Lehre der Proportions- und Säulenordnungen, treten hier einige Kategorien (Wahrnehmung, Empfindung, Effekt bzw. Wirkung), vor allem aber Einbildungskraft in den Vordergrund. Gerade bei ihr herrscht Uneinigkeit in der Forschung. Während Einbildungskraft von einigen Autoren völlig ignoriert wird, führt sie bei anderen, wie zum Beispiel bei Bisky, zur folgenden Feststellung und Einschätzung dieser Publikation: "Nach Hirschfeld *Theorie der Gartenkunst* und in ihrem unmittelbaren Gefolge sind die *Untersuchungen über den Charakter der Gebäude* die zweite Schrift der deutschsprachigen Kunstliteratur, in der *alle* Regeln aus den Gesetzen der Einbildungskraft entwickelt werden." Nach Philipp kommt dem Menschen in den "Untersuchungen" ein noch prominenterer Stellenwert als der Einbildungskraft zu: "Alles ist auf den Menschen bezogen und daher muß auch die Architektur nicht irgendwelchen Regelwerken folgen, sondern allein der 'Einbildungskraft' des Menschen genügen leisten, um durch den ihr jeweils angemessenen Charakter 'eine merkliche Wirkung auf unser Herz' zu nehmen". Diese subjektbezogene Wende in der Architekturtheorie ist eine der wichtigsten Leistungen der Charakter-Theorien. Die neuere Forschung vermutet als Autor Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff (1736-1800).

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  • Anhang Klein Format 4
    Sammlung gesellschaftlicher Lieder für frohe Menschen. Leipzig 1795.

    Metadata
    Author Anonym
    Title Sammlung gesellschaftlicher Lieder für frohe Menschen Nach bekannten Melodien
    Publisher Dresden/Leipzig: Wilhelm Rein 1795
    Description Enthält 21 Liedertexte.

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  • Octavo 91
    beigebunden Octavo 91 (Krubsacius)

    Metadata
    Author Anonym
    Title Sonderbare Erzählungen aus der Naturgeschichte nebst verschiedenen Regeln und Kunststücken für Gartenfreunde und Oekonomen
    Publisher Magdeburg: Johann Adam Creutz 1784
    UdK RK 0787
    Description Die Veröffentlichung besteht aus einer Ansammlung von Nachrichten über sonderbare Vorfälle, die in Kurzform abgefasst sind. Es wird zum Beispiel die Geschichte von einer Frau aus Nürnberg erzählt, die ca. 1650 in einem schwarz angestrichenen Sarg begraben wurde. Bei der Schilderung dieser Begebenheit bildet das Haar den Hauptgegenstand, da dieses nach einigen Jahren nach dem Begräbnis nicht nur den ganzen Sarg bedeckte, sondern sich auch auf die Flächen neben dem Sarg ausgebreitet hatte. Mit dieser Geschichte beginnt diese lange Reihe von "Erzählungen aus der Naturgeschichte", deren Schilderung keiner erkennbaren chronologischen oder thematischen Anordnung folgt. Die zweite Hälfte der Publikation ist nach ähnlichen Überschriften wie "Zubereitung des Lakritzen Saftes (Succus laquiritiae.)" oder "Obst lange gut zu erhalten" gegliedert. Eine eindeutige Markierung befindet sich auf Seite 86 und betrifft die Textpassage wie "Champagnerwein von Birkenwasser zu machen" sei.

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  • Octavo 171
    A description of Stonehenge, near Salisbury. Salisb. 1795.

    Metadata
    Author Anonym
    Title A Description of Stonehenge: Extracted from the Works of the most eminent Authors; with some modern Observations on that stupendous Structure. Ornamented with a neat View
    Publisher Salisbury: J. Easton 1795
    UdK RK 1013
    Description Das 1795 erschienene Buch stellt eine Kompilation von Texten bekannter englischer Autoren dar, die vom frühen Mittelalter bis zur Mitte des 18. Jahrhunderts Beiträge zu Stonehenge (Choir Gaure) und somit zu den Anfängen der Geschichte Großbritanniens geleistet hatten. Unter den Autoren befinden sich einige der wichtigsten Vertreter der britischen Geschichtsschreibung wie zum Beispiel Geoffrey [Jeffery] of Monmouth (um 1100-um 1154) oder William Camden (1551-1623). Ebenfalls wurden dabei Auszüge aus den Schriften des Architekten Inigo Jones (1573-1652), des Physikers und Naturphilosophen Walter Charleton [Charlton] (1619-1707) sowie des Antiquars Thomas Hearne [Hearn] (1678-1735) berücksichtigt. Die Zusammenstellung erfolgt chronologisch. Die Beiträge von William Stukeley (1687-1765), Antiquar und Wegbereiter der archäologischen Forschung in England, sowie von John Wood d.Ä. (1704-54), Architekt und Anhänger des sogenannten Neo-Druismus, stehen am Ende dieser Textsammlung, die mit dem Bericht über Stonehenge eines anonymen Autors ("by a Gentleman of Salisbury") abgeschlossen wird. Mit dem Zweck, kontroverse Standpunkte zu einem der umstrittensten Gegenstände in der Geschichte Großbritanniens zusammenzustellen, setzt diese Veröffentlichung den Beginn einer Reihe von weiteren Beiträgen zu diesem Thema an, die um und nach 1800 erschienen sind. Ob Stonehenge ein Monument der Kelten bzw. der Druiden oder Dänen ist oder ob es eher als Zeugnis römischer Besiedlung in England zu bewerten wäre, blieben stets kontroverse Standpunkte. Auch die Frage, ob es sich bei diesen Zirkeln aus Steinen um Tempel der Druiden oder um Grabmäler handelte, war Gegenstand der Auseinandersetzung, so dass die Diskussion darüber bereits in dem Beitrag von 1795 zum dem Schluss kam: "Amidst the variety of these conjectures, it would be vanity indeed, in any writer of the present day, to pretend to satisfy enquiring mind on this subject. The best thing he can do, is to trace out the opinions of the various writers from the most ancient time to the present day [...]" (S. 78).

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  • Octavo 168
    Hymegen, de oude hoofdstedt der Batavieren in dichtmaat beschreven, door Arksted. Amsterdam 1739, mit Kupfern.

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    Author Arkstée, Hans Kaspar
    Title Nymegen, de oude hoofdstad der Batavieren, in dichtmaat beschreven, en met aantekoningen, de oudheden van de stad, en die van het quartier van Nymegen betreffende, opgeheldert door H. K. Arkstée; met printverbeeldingen
    Publisher [3. Aufl.], Amsterdam: Petrus Mortier 1739
    Description Das Buch behandelt die antike Vergangenheit des heutigen Nimwegen, einst Hauptstadt der Bataver, ein westgermanischer Volksstamm, der sich im ersten Jahrhundert vor Christus an der Rheinmündung niedergelassen hatte. Über Arkstée (1700-82) ist wenig bekannt.

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  • Quarto 8
    Idea d'un teatro, nello principali sue parti, opera d'Andrea Palladio. Vicenza 1762, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Arnaldi, Conte Enea
    Title Idea di un teatro nelle principale sue Parti simile a'teatri antichi all'uso moderno, accomondato del Conte Enea Arnaldi accademico olimpico, Con due discorsi, l'uno che versa intorno a'teatri in generale [...] l'altro intorno al sofitto di quella del Teatro Olimpico di Vicenza
    Publisher Vicenza: Antonio Veronese 1762
    Description Der Vicentiner Architekt Arnaldi (1716-94) beschäftigt sich in dieser Schrift mit dem Theater im Allgemeinen und dem Teatro Olimpico von Andrea Palladio (1508-80), das in dessen Todesjahr begonnen wurde, im Besonderen. Arnaldi war Mitglied der Accademia Olimpica in Vicenza. Er bezog gegen andere Neopalladianer Stellung, wie Ottavio Bertotti-Scamozzi (1719-90, vgl. Folio 46-47) und Ottone Calderari (1730-1803) in der Frage, welches die richtige Rezeption Palladios sei.

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  • Octavo 78
    Ueber Leichenhäuser, als Gegenstand der schönen Baukunst, von J. Atzel, mit Kupfern. Stuttgard 1796.

    Metadata
    Author Atzel [Azel], Jacob [Jakob, Johann Jakob]
    Title Ueber Leichenhäuser vorzüglich als Gegenstände der schönen Baukunst betrachtet. Mit 4 Kupfern
    Publisher Stuttgart: Metzler 1796
    Description Atzel (1754-1820) war Zeichner und Architekt. Vermutlich war er 1768 Zögling der "Académie des Arts" in Ludwigsburg. 1770 kam er in das von Herzog Carl Eugen von Württemberg gegründete militärische Waisenhaus, das später allgemein als "Hohe Carlsschule" bekannt wurde. Als Eleve der Architektur wurde Atzel besonders von Reinhard Ferdinand Fischer (1746-1813), Professor der Zivilbaukunst und einer der wichtigsten Repräsentanten des Schwäbischen Klassizismus, geprägt. 1782 steuerte Atzel für eine Abhandlung Friedrich Schillers in der Vierteljahrschrift "Wirtembergisches Repertorium der Litteratur" mehrere Grabmalentwürfe bei. Die kurzlebige Zeitschrift (1782-83) wurde von Atzel zusammen mit (1751-1829) sowie seinen Kommilitonen Friedrich Schiller (1759-1805) und Johann Wilhelm Petersen (1758-1815), der auch unter dem Pseudonym Placidus auftrat, ins Leben gerufen. 1778 erhielt Atzel den Titel eines "Cabinets-Dessinateurs" und wurde als Lehrer für freies Handzeichnen, Architektur und Perspektive nach Andrea Pozzo (1642-1709) (Folio 93) an der "Hohen Carlsschule" übernommen. Später wurde Atzel königlicher württembergischer Landbaumeister, 1787 Landbauinspektor in Ansbach. Er kehrte jedoch nach Stuttgart zurück und wurde, nachdem Württemberg zum Königreich aufgestiegen war, Baudirektor. 1808 erfolgte seine Ernennung als Landbaumeister für die Kreise Ehingen und Altdorf. 1810 wechselte er als Landbaumeister der Landvogteien an der Donau und am Bodensee nach Ulm.

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  • Anhang Octavo 67-68
    N. Bailey englisch=deutsch und deutsch englisch Wörterbuch. Leipzig 1796, 2 Bände.

    Metadata
    Author Bailey, Nathan/Fahrenkrüger, Johann Anton
    Title Dictionary English-German and German-English oder englisch-deutsches und deutsch-englisches Wörterbuch [...] gänzlich umgearbeitet von Johann Anton Fahrenkrüger
    Publisher 9. Aufl., 2 Bde., Leipzig/Züllichau: Frommann 1796/97
    Description Der Baptist Bailey (†1742) war 1691 bis 1718 Mitglied einer Kongregation in Whitechapel, London. Er gilt als Pionier der englischen Lexicographie, indem er den Wortumfang, der bislang nur sog. "hard words" enthielt, erheblich erweiterte. Sein 1721 erstmals herausgegebenes "Universal Etymological English Dictionary" war das verbreitetste englische Wörterbuch des 18. Jahrhunderts. Fahrenkrüger (1759-1816) war ein promovierter Schullehrer in seiner Vaterstadt Hamburg, wo er 1793 eine Erziehungsanstalt gründete.

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  • Folio 42
    Les plus beaux monuments de Rome ancienne qui existent encore, dessinés par Barbault. Rome 1761, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Barbault, Jean
    Title Les plus beaux monuments de Rome ancienne ou Recueïl des plus beaux morceaux de l'antiquité romaine qui existent encore: dessinés par monsieur Barbault peintre ancien pensionnaire du roy a Rome, et gravés en 128 planches avec leur explication
    Publisher Rom: Bouchard & Gravier 1761
    UdK RP 0222
    Description Die Académie des Beaux-Arts hatte 1750-53 dem Maler und Kupferstecher Barbault (um 1705-66) einen Romaufenthalt vermittelt, wo er bis zu seinem Lebensende blieb und sich mit den architektonischen und bildhauerischen Denkmälern sowie Geräten der Antike beschäftigte. Unter anderem arbeitete er an den "Opere varie" von Giovanni Battista Piranesi (1720-78) mit (Folio 54). Seine Architekturstiche sind im Detail sehr sorgfältig, aber von einer malerischen Auffassung, die wohl nicht zuletzt ihrer Funktion als Touristensouvenir geschuldet ist. Das in dieselbe Richtung zielende und zwei Jahre später erschienene Pendant für das moderne Rom befand sich nicht in Gillys Bibliothek. Die heute in der Bibliothek der UdK vorhandene deutsche Ausgabe von Kilian (Folio 89, s. folgenden Titel) wurde an Stelle dieses verlagerten Exemplars erworben.
    Digital editions
    Universitätsbibliothek Heidelberg
    Les plus beaux monuments de Rome ancienne: Ou Recueil Des Plus Beaux Morceaux De L'Antiquité Romaine Qui Existent Encore
    University of Cologne

  • Folio 89
    Denkmäler des alten Roms, nach Barbaults Zeichnungen, herausgegeben von Kilian. Augsburg 1767, fast lauter Kupfer.

    Metadata
    Author Barbault, Jean/Kilian, Georg Christoph (Hg.)
    Title Denkmäler des alten Roms oder die Sammlung der vornehmsten und noch in Rom vorhandenen Alterthümer, nach Barbaults Zeichnung nebst einer Erklärung derselben, aus dem französischen übersetzt, herausgegeben von Georg Christoph Kilian, Kunstverlegern, der Kaiserl. Franziscischen Academie der freyen Künste in Augsburg Mitgliede
    Publisher Augsburg: Conrad Heinrich Stage 1767
    UdK RP 0222
    Description Übersetzt wurde "Les plus beaux monuments de Rome ancienne, ou recueil des plus beaux morceaux de l'antiquité romaine, qui existent encore" (Rom 1761), sie war ebenfalls in der Gilly-Bibliothek vorhanden (Folio 42), ist aber verlagert worden. Die Kupferstiche und Radierungen Barbaults beruhen auf seinen eigenen Zeichnungen. Er wirkte auch an Piranesis "Opere varie" von 1750 mit, die sich ebenfalls in der Bibliothek F. Gillys befanden (Folio 54), aber ebenso ausgelagert wurden. Georg Christoph Kilian (1709-81) hat sich vielfach als Herausgeber solcher Stichwerke betätigt (vgl. Murr, Folio 59-62). Die heute in der Bibliothek der UdK vorhandene deutsche Ausgabe von Kilian wurde 1955 für das verlagerte Exemplar erworben.

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  • Octavo 231-237
    Reise des jungen Anacharsis durch Griechenland, aus dem Französischen. Berlin 1789, 7 Bände, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Barthélemy, Jean Jacques/Biester, Johann Erich
    Title Reise des jungen Anacharsis durch Griechenland vierhundert Jahr vor der gewöhnlichen Zeitrechnung. Aus dem Französischen des Hrn. Abt Barthelemy [...]
    Publisher 7 Bde., Berlin/Libau: Lagarde und Friedrich 1789-93
    UdK RK 0966-1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
    Description Die in der deutschen Übersetzung erschienene Schrift "Reise des jungen Anacharsis durch Griechenland" ist das bekannteste Werk des französischen Gelehrten Barthélemy (1716-95), dem unter anderem 1753 die Entzifferun der palmyrischen Schrift gelang. In der vorliegenden Publikation, die zunächst unter dem Titel "Voyage du jeune Anacharsis en Grèce, dans le milieu du quatrième siècle avant l'ère vulgaire" in Paris erschienen war, verarbeitet Barthélemy die Figur des jungen Anacharsis, die durch Herodots "Historien" seit der Antike bekannt war. Barthélemy macht diese zum Hauptakteur seiner Erzählung, die in der deutschen Übersetzung von Johann Erich Biester (1749-1816) in sechs Bänden bzw. in sechs Teilen erschien und alle in der Bibliothek von F. Gilly vorhanden waren. Der Berliner Bibliothekar, Philologe, Publizist und Übersetzer Biester war unter anderem mit dem Historiker August Ludwig von Schlötzer (1735-1809) befreundet. Die einzelnen Bände aus diesem Werk im Besitz der UdK-Bibliothek, die vermutlich aus der Bibliothek von F. Gilly stammen, enthalten viele Unterstreichungen, die meisten jedoch mit rotem Stift, was in den anderen Büchern aus der Gilly-Bibliothek nicht immer der Fall ist. Beispielsweise weist der zweite Band im ersten Teil, in dem ein ganzer Abschnitt der Stadt Athen gewidmet ist ("Beschreibung der Stadt Athen"), viele Markierungen mit rotem Stift auf. Diese betreffen Textpassagen zu den Athener Tempelbauten, Stadien etc. Durch eine Rezension des Werkes in der "Allgemeine[n] Literatur Zeitung" von 1791 erfahren wir, dass Bathélemys "Voyage" eine sehr positive Aufnahme erfuhr und schon kurz nach seiner Veröffentlichung vergriffen war. Der anonyme Rezensent hebt in seinem Kommentar nicht nur die Arbeit des Übersetzers Biester, sondern auch die des Berliner Verlegers Lagarde hervor, denn er hat "alle nothwendigen Karten, Kupfer und Risse sehr genau und gut [...] copiren lassen".

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  • Octavo 48
    Batteux Einschränkung der schönen Künste, auf einem einzigen Grundsatz. Leipzig 1751.

    Metadata
    Author Batteux, Charles/Schlegel, Johann Adolf
    Title Einschränkung der schönen Künste auf einem einzigen Grundsatz, aus dem Französischen übersetzt, und mit einem Anhange einiger eignen Abhandlungen versehen
    Publisher Leipzig: Weidmännischen Handlung 1751
    Description Batteux (1713-80) war ein französischer Ästhetiker, der an der Universität Reims Theologie studierte. Mit dem Abschluss dieses Studiums ernannte man ihn zum Kanoniker der Kathedrale von Reims. Als solcher wurde er an das Pariser "Collège de Liseux" berufen. 1754 wurde Batteux Mitglied der "Académie des Inscriptions et Belles-Lettres" und 1761 als Nachfolger von Odet-Joseph de Vaux de Giry (1699-1761) in die "Académie française" aufgenommen. Sein Werk erschien zunächst 1746 unter dem Titel "Les beaux-arts réduits à un même principe" in Paris. Nach Décultot wurde in der berühmten Schrift Batteux' dem vagen Sammelbegriff beaux-arts eine kunsthistorisch fundierte und systematische Definition gegeben. Die deutsche Übersetzung stammt von dem Dichter und evangelischen Geistlichen Johann Adolf Schlegel (1721-93), Vater von August Wilhelm und Friedrich Schlegel. J. A. Schlegel veröffentlichte darüber hinaus in der Zeitschrift "Bremer Beiträge" eine Erläuterung zu Batteux' Veröffentlichung in der deutschen Übersetzung. Erheblichen Einfluss scheint das Werk von Batteux auf Johann George Sulzer (1720-79) ausgeübt zu haben, insbesondere auf die am 27. Januar 1757 in der Berliner Akademie der Künste anlässlich der Geburtstagfeier Friedrich II. gehaltene Rede "Pensées sur l'origine et les différens emplois des sciences et des beaux arts, discours prononcé dans l'Assemblée de l'Académie royale des Sciences et des Belles-Lettres".

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  • Octavo 188
    An essay of vertical and horizontal Windmills, by R. Beatson. London 1798, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Beatson, Robert
    Title An Essay on the Comparative Advantages of Vertical and Horizontal Wind-Mills: Containing a Description of an Horizontal Wind-Mill and Water-Mill, upon a new Construction; and explaining the Manner of Applying the same Principle to Pumps, Sluices, Methods for Moving Boats or Vessels, etc. etc. With Plates
    Publisher London: Printed for Messrs. I. and J. Taylor, Holborn/G. G. and J. Robinson, Paternoster-Row/Richardson, Royal Exchange/Murray and Highley, Fleet-Street/J. Wright, Piccadilly/E. Newbery, Corner of St. Paul's Church-Yard: P. Hill, Edinburgh/R. Crutwell, Bath/Sold by all other Booksellers in Town and Country 1798
    Description Beatson (1742-1818) war ein schottischer Autor und als Militär Angehöriger des sogenannten "Corps of Royal Engineers". Er diente auch während des Siebenjährigen Kriegs (1756-63) und gelangte bis nach Westindien. 1784 kehrte er nach Schottland zurück. Er wurde Ehrenmitglied verschiedener schottischer und englischer Institutionen (Board of Agriculture, Royal Highland Society of Scotland, London Society of Arts). Der Autor versucht mit seinem Beitrag, die Vorbehalte gegenüber horizontalen Windmühlen zu beseitigen, indem er ihre Vorteile gegenüber den vertikalen Windmühlen zeigt. Die "power of Horizontal Wind-mills" werden in dieser Schrift dargestellt und anhand von zwei Tafeln illustriert. Diese neue Entdeckung ließ er sogar patentieren, wie er in seinen einführenden Bemerkungen mitteilt (S. VI). Beatsons Essay gehört zu jener Sorte von Schriften aus dem 18. Jahrhundert, in denen die Autoren ihre jeweiligen Experimente oder Entdeckungen präsentieren und dadurch einen wissenschaftlichen Anspruch erheben.

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  • Anhang Octavo 154 u. 155
    Le mère coupable, par Beaumarchais. Paris 1797. sowie Dasselbe Buch nochmals.

    Metadata
    Author Beaumarchais, Pierre Augustin Caron de
    Title L'autre Tartuffe ou la mère coupable Drame en cinq actes, en prose [...]
    Publisher Paris: Rondonneau et Compagnie 1797
    Description Der Schriftsteller Beaumarchais (1732-99), ursprünglich Uhrmacher, hatte gute Kontakte zum französischen Hof. Durch seinen Sinn für Humor und seine musikalische Begabung, war er allseits beliebt. Als vorzüglicher Harfenspieler unterrichtete er die Töchter Ludwig XV. Finanziell gefördert von dem Bankier Joseph Paris Duverney (1684-70) konnte er sich einen Adelstitel kaufen. Seinen Erfolg verdankte er seinen Lustspielen "Le barbier de Séville" und dessen Fortsetzung Le mariage de Figaro". Das daran anknüpfende "L'autre Tartuffe ou la mère coupable" schrieb er 1791, es gilt aber als schwächer als die beiden anderen.

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  • Anhang Octavo 8
    Anleitung zur Kenntniß der allgemeinen Welt= und Völkergeschichte für Studirende, von Ch. D. Beck.

    Metadata
    Author Beck, Christian Daniel
    Title Anleitung zur [genauern] Kenntniß der allgemeinen Welt- und Völker-Geschichte für Studierende, Teil 1: Bis auf die macedonische Monarchie Teil 2: Bis auf die Theilung der Carolingischen Monarchie
    Publisher 2 Bde. [von 3] Leipzig: Weidmanns Erben und Reich 1787-88
    Description Beck (1757-1832) lernte an der Leipziger Thomasschule und studierte an der dortigen Universität, wo er 1785 zum ordentlichen Professor für griechische und lateinische Literatur berufen wurde. Er war insgesamt zwölf Mal Rektor der Universität. 1785 gründete er die Philologische Gesellschaft zu Leipzig. Seit 1790 war Beck Direktor der Universitätsbibliothek Leipzig. 1819 bis 1825 tauschte er seinen Lehrstuhl gegen den der Geschichte. Philipp Erasmus Reich (1717-87) war Geschäftsführer des Weidmannverlags und gilt als "Fürst des deutschen Buchhandels", da er den Nettohandel als Geschäftsprinzip einführte.

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  • Folio 73
    Columna Cochlis, M. Aurelio Antonino dicata, Romae 1704, bloß Kupf.

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    Author Bellori, Giovanni Pietro
    Title Columna cochlis M. Aurelio Antonio Augusto dicata eius rebus gestis in Germanicâ, atque Sarmaticâ expeditione insignis, ex S. C. Romæ ad viam Flaminiam erecta, ac utriusque belli imaginibus anaglyphice insculpta: brevibus notis Io. Petri Bellorii illustrata et a Petro Sancte Bartolo Juxta delineationes in Bibliothecâ Barberinâ asservatas, ac cum antiquis ipsius Columnæ signis collatas ære incisa iterum in lucem prodit [...]
    Publisher Rom: Chalcographia Dominici de Rubeis ad Templum S. Mariae de Pace cum Priuil. Sum. Pont 1704
    UdK RP 0082
    Description Bellori (1613-96) war Maler, Dichter, Sammler und einer der führenden Kunsttheoretiker des Klassizismus im 17. Jahrhundert, der einen normativen klassizistischen Barock vertrat. Er ist nicht nur in Italien von Einfluss gewesen, sondern auch in Frankreich. Er war einer der ersten, die zwischen passivem Sehen und aktivem Wahrnehmen unterschieden. Als Antiquar hatte er die Aufsicht über die Bibliothek und die Sammlung im Palazzo Corsini in Rom. Seine eigene Antikensammlung wurde für Berlin erworben und bildet dort den Grundstock der Antikensammlung. Illustriert wurde das vorliegende Werk von Pietro Santi Bartoli (1635-1700), Altertumsforscher, Zeichner und Kupferstecher. Als Maler war er ein Schüler von Nicolas Poussin (1594-1665), mit dem auch Bellori in Kontakt stand. Bartoli steht für eine archäologisch ausgerichtete Kunst. Zahlreiche seiner Zeichnungen nach antiken Gemälden, Skulpturen, Münzen etc. wurden als Stichwerke von Bellori kommentiert, beide werden meist in einem Atemzug genannt. Bei der vorliegenden, postumen Ausgabe handelt es sich um Stiche zur Marc-Aurel-Säule in Rom.

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  • Anhang Octavo 78-84
    J. A. B. Bergstraßers Real=Wörterbuch über die klassischen Schriftsteller der Griechen und Römer. Halle 1772, 7 Bände, bis Equus.

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    Author Bergsträsser [Bergsträßer], Johann Andreas Benignus
    Title Jo. Andr. Benign. Bergsträssers der evangel. luther. Schule zu Hanau Rector, gesammletes, vermehrtes und berichtigtes Realwörterbuch über die Claßischen Schriftsteller der Griechen und Lateiner, beides die heiligen und profanen, in Erläuterungen der dahin gehörigen Künste und Wissenschaften
    Publisher 7 Bde., Halle a. d. Saale: J. Just. Gebauers Wittwe und Joh. Jac. Gebauer 1772-81
    UdK RK 0844-1, 2, 3, 4, 5, 6, 7
    Description Bergsträsser (1732-1812) ist durch zahlreiche philologische, pädagogische und entomologische Schriften bekannt. Das "Realwörterbuch" gilt als sein Hauptwerk. Studiert hatte er Theologie und Philologie in Halle. 1756 wurde er Lehrer am dortigen Waisenhaus, ging drei Jahre später nach Holland, in der Absicht, von dort als Gesandtschaftsprediger nach Madrid zu gehen. Da sich dieses Vorhaben indes zerschlug, nahmer eine Stellung als Rektor des Lyceums in Hanau an. Bergsträsser war außerordentlich vielseitig und entwickelte unter anderem ein optisches Telegraphensystem. Der Verfasser des Vorwortes, François Sabbathier (1735-1807), publizierte in Frankreich ein ähnliches Werk ("Dictionnaire pour l'intelligence des auteurs classiques Grecs et Latins, [...] contenant la géographie, l'histoire, la fable, et les antiquités", 8 Bde., Châlons-sur-Marne 1766-90).

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  • Quarto 71
    Il forestiere istruito delle cose piu rare architettura &c. della città di Vicenza, da O. B. Scamozzi. Vicenza 1761, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Bertotti-Scamozzi, Ottavio
    Title Il forestiere istruito delle cose piu rare di architettura e di alcune pitture della città' di Vicenza Dialogo di Ottavio Bertotti Scamozzi dedicato al Nob. Sig. Marchese Mario Capra
    Publisher Vicenza: Giovambattista Vendramini Mosca 1761
    UdK RK 0737
    Description Ottavio Bertotti (1719-90) hatte 1756 den Beinamen Scamozzi auf Grund einer testamentarischen Verfügung Vincenzo Scamozzis (1548-1616) annehmen dürfen, nach welcher dem jeweils besten Vicentiner Architekten dieses Recht, welches auch die Nutznießung des nachgelassenen Vermögens beinhaltete, zugestanden wurde. Diese ungewöhnliche Namensgebung stiftete offenbar Verwirrung, wie den unterschiedlichen Einträgen in den Katalogen zu entnehmen ist. Bertotti-Scamozzi war seit 1753 Hauswart (custode) der Vicentiner Accademia Olimpica. Der in Vicenza geborene Architekt ist hauptsächlich wegen seiner erfolgreichen Palladio-Traktate bzw. der Bauaufnahmen der Werke Andrea Palladios bekannt. Es handelt sich bei der vorliegenden Schrift um einen gehobenen Stadtführer zu Vicenza, den Bertotti-Scamozzi für Reisende auf der Grand Tour erstellt hat. Angelegt ist die Beschreibung als fiktiver Dialog zwischen einem Leandro (= Bertotti-Scamozzi) und einem aus London stammenden Architekturdilettanten namens Guglielmo, eine schon in der Renaissance beliebte Form der Textgestaltung. Bertotti-Scamozzi orientierte sich dabei an dem von Marco Boschini (1613-78) schon 1676 erschienenen Stadtführer, bei dem die Malereien im Mittelpunkt stehen. Dall'Acqua (1734-87) entstammt einer nicht unbedeutenden Stecherfamilie aus Vicenza.

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  • Octavo 191
    L'origine dell academia olimpica di Vicenza, con una breve descrizione del suo teatro, opera di Scamozzi. Vincenza 1790, m. K.

    Metadata
    Author Bertotti-Scamozzi, Ottavio
    Title L'origine dell'Accademia Olimpica di Vicenza con una breve descrizione del suo teatro opera di Ottavio Bertotti Scamozzi architetto
    Publisher Vicenza: Giovanni Rossi 1790
    UdK RK 0745
    Description Bertotti-Scmozzis letztes Werk, "L'origine dell'Accademia Olimpica", wäre nach Kamm-Kyburz eher der sogenannten Guidenliteratur zuzuordnen und in Verbindung mit der eigenen praktischen Tätigkeit, den vorgeschlagenen großen Renovierungsplänen für das Teatro Olimpico, zu sehen. Diese Schrift enthielt, trotz ihres schmalen Umfangs von nur 30 Seiten, vier Tafeln, die von Bertotti-Scamozzis Patenkind Antonio Mugnon [Mugnoni] gestochen wurden. Die Bibliothek F. Gillys besaß ein weiteres Werk von Bertotti-Scamozzi, das ebenfalls als der Guidenliteratur zugehörig betrachtet werden kann und unter dem Titel "Il forestiere istruito" 1761 veröffentlicht wurde (Quarto 71). Diese Ausgabe enthält den Grundriss des Teatro Olimpico, der schon in der Veröffentlichung Bertotti-Scamozzis "Il forestiere istruito" (Quarto 71) publiziert worden war. Beide Grundrisse unterscheiden sich aber voneinander, indem Mugnon das Seitengebäude berücksichtigt, das von Bertotti-Scamozzi zwischen 1582 und 1584 errichtet wurde. Dieser Seitenanbau wurde auf dem wahrscheinlich von Cristoforo Dall'Acqua (1734-87) gestochen Grundriss in der 1761 erschienenen Publikation nicht berücksichtigt.

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  • Folio 46-47
    Les Bâtiment & les desseins d'André Palladio, recueillis & illustrés par O. B. Scamozzi, 1 Theil Beschreibung, 1 Theil Kupfer.

    Metadata
    Author Bertotti-Scamozzi, Ottavio
    Title Les bâtimens et les desseins de André Palladio, recueillis et illustrés par Octave Bertotti Scamozzi; ouvrage divisé en quatre volumes, avec des planches, répresentent les plans, les façades, et les coupes
    Publisher 2 Teile [von 4], Vicenza: Giovanni Rossi 1786
    Description Es handelt sich um eine Übersetzung von "Le fabbriche e i disegni di Andrea Palladio" (Vicenza 1776-83). Die Formulierung "1 Theil Beschreibung, 1 Theil Kupfer" könnte auch darauf hindeuten, dass es sich um ursprünglich ungebundene Teile handelte. Die "Fabbriche" sind normalerweise so aufgebaut, dass die Tafeln nur im hinteren Teil der Bände angeordnet sind. Bertotti-Scamozzis durchaus kritische Ausgabe ist keine Übersetzung der "Quattro Libri" Palladios im engeren Sinne. Sie fußt im Wesentlichen auf dessen zweitem Band. Der erste Band der "Fabbriche" behandelt die Bauten Palladios in Vicenza.
    Digital editions
    Universitätsbibliothek Heidelberg
    Les bâtiments et les desseins de André Palladio: avec des planches, qui répresentent les plans, les facades, et les coupes (Band 1)
    Les bâtiments et les desseins de André Palladio: avec des planches, qui répresentent les plans, les facades, et les coupes (Band 2)
    Les bâtiments et les desseins de André Palladio: avec des planches, qui répresentent les plans, les facades, et les coupes (Band 3)
    Les bâtiments et les desseins de André Palladio: avec des planches, qui répresentent les plans, les facades, et les coupes (Band 4)
    ETH-Bibliothek Zürich
    Le fabbriche e i disegni di Andrea Palladio : Les batimens et les desseins de André Palladio / raccolti ed illustrati da Ottavio Bertotti Scamozzi = recueillis et illustrés par Octave Bertotti Scamozzi

  • Octavo 121
    M. J. Dauws Schilderer und Mahler, herausgegeben von C. Bertram. Leipzig 1755.

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    Author Bertram, Carl [Charles] (Hg.)
    Title M. Johann Dauws wohlunterrichteter und kunsterfahrner Schilderer und Maler aus der Antiquitaet und denen besten Schriftstellern
    Publisher verm. und verb. 2. Aufl., Kopenhagen/Leipzig: Rothische Buchhandlung 1755
    Description Die Veröffentlichung von Dauw (1679-1723) erschien zum ersten Mal 1721 in Kopenhagen unter dem Titel "Der Kunst-erfahrne curieuse, galante, doch aber zugleich erbauliche Schilder und Mahler, oder, curieuse Nachricht". Dauw war Pastor zu Herrstädt Oester und Herrstädt Wester bey Kopenhagen. Der Herausgeber, Carl [Charles] Bertram (1723-65), emigrierte mit seinen Eltern von England nach Dänemark (Kopenhagen). Er wurde Englischlehrer in der Royal Marine Academy in Kopenhagen. Bekannt wurde er durch sein Werk "De Situ Britanniae", eine Beschreibung Englands in römischer Zeit, und seine Verbindung zu William Stukeley (1687-1765). Bertram war der Entdecker eines alten Manuskripts, das angeblich von einem Mönch im Mittelalter verfasst wurde und lange Zeit als eine der wichtigsten historischen Quellen über England galt. Dieses Manuskript wurde von Stukeley in London in der "Society of Antiquaries" 1756 bekannt gemacht. Es wurde von Bertram 1757 in seinem Werk "Rerum Gentium Historiae Antiquae Scriptores Tres" in voller Länge publiziert. Das Schriftstück entpuppte sich Mitte des 19. Jahrhunderts jedoch als eine Fälschung. Zwei Jahre vor dieser Publikation befasste sich Bertram mit der Herausgabe des Werkes von Dauw. Damit verband Bertram die Absicht, die Malerei als "freye Kunst" und Wissenschaft zu konsolidieren sowie Nachricht über die berühmten europäischen Akademien, unter anderem auch über die weniger bekannte "Königliche danische Schilder- Bildhauer- und Architectur-Akademie zu Kopenhagen" zu geben. Er fasste seine Schrift als Handbuch für alle diejenigen auf, die sich der Maler- und Bildhauerkunst widmen wollten. Unter den darin behandelten Malern nimmt Roger de Piles (1635-1709) einen prominenten Stellenwert ein. Das Werk enthält darüber hinaus ein Verzeichnis von den in der Malerei gebräuchlichsten Kunstwörtern in verschiedenen Sprachen (Französisch, Italienisch, Englisch, Holländisch) neben ihrer deutschen Erklärung. Zuletzt teilt der Herausgeber seine Meinungsverschiedenheiten mit einigen von Dauws vertretenen Ansichten und insbesondere seinen Unmut "über das undeutsche und elende Deutsch" in Dauws Publikation mit (S. VIII), weshalb Bertram den deutschen Theologen Dietrich Henrich [Heinrich] Bluhme darum bat, das ganze Buch durchzulesen, um Verbesserungen in dieser Hinsicht vorzunehmen. Bluhme steuerte ein "editorum clarissimum" in Versform bei (eine Seite).

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  • Folio 81
    Del palazzo de'Cesari, opera postuma di F. Bianchini, Verona 1738, Prachtausgabe, mit Kupfern.

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    Author Bianchini, Francesco
    Title Del Palazzo di Cesari, sive de regiis antiq. Caesar, aedibus; opera posth. di [...]
    Publisher Verona: Pierantonio Berno 1738
    Description Das Buch des Theologen, Archäologen, Astronomen und Schriftstellers Bianchini (1622-1729) beruht auf den Ausgrabungen in den Horti Farnesiani auf dem Palatin in Rom aus dem ersten Drittel des 18. Jahrhunderts. Der Palatin diente seinerzeit der Familie Farnese als Garten. An Ausgrabungen der darunter liegenden römischen Kaiserpaläste waren sie nur insoweit interessiert, als sie ihre Sammlungen damit füllen konnten. Die Grabungen selbst wurden schon seinerzeit kritisch beurteilt. Die Rekonstruktion Bianchinis, einer der gelehrtesten Männer seiner Zeit und päpstlicher Generalkonservator, ist erstaunlich phantasievoll und gleicht eher einem Märchenschloss. Das postum erschienene Werk wurde von seinem Neffen Giuseppe Bianchini (1704-64) herausgegeben.

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  • Octavo 181
    A pittoresque tour troughout a part of Europe, Asia and Africa. London 1793. (Velinpapier) mit schönen Kupfern.

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    Author Bisani, Alessandro
    Title A picturesque Tour through part of Europe, Asia, and Africa: containing many new Remarks on the present State of Society, Remain of ancient Edifices, etc. with Plates, after Designs by James Stuart, Esq. F. R. S. and F. A. S. and Author of the Antiquities of Athens. Written by Italien Gentleman
    Publisher London: J. Davis 1793
    UdK RK 0996
    Description Von Bisani ist bislang nur das Sterbejahr 1834 bekannt. Er war den Angaben im "Archivio Biografico italiano" zufolge Kunsthandwerker bzw. Kunstgewerbler. Die 1793 erschienene Publikation besteht aus 53 Briefen (*letters*), die mit unterschiedlichen Ortschaften - von Palermo über Malta, Athen und Konstantinopel bis hin zu Gibraltar und Sardinien - verbunden sind. Diese Ortsnamen dienen ebenfalls als Überschrift und können zugleich als eine Art Reisetour gedeutet werden. In den Briefen werden nicht nur Aspekte zu antiken Tempelbauten behandelt, sondern auch Religion und Gewohnheiten bedacht. Landschaftsschilderungen stehen neben Berichten zum den Fortschritt eines Volkes, zum Beispiel des türkischen in den mechanischen Künsten: "Idea of the progress the Turks have made in the mechanic arts." Die Publikation enthält sechs Falttafeln mit Ansichten, die zum Teil in Stuart und Revetts "The Antiquities of Athens" erschienen waren und von Stuart gezeichnet wurden. "The Antiquities", die sich auch in der Bibliothek von F. Gilly befanden (Folio 1) enthielten logischerweise aber keine Darstellung der Naumachie. Gerade diese wird im Werk Bisanis anhand einer Illustration zu der Naumachie bei Palermo ("A View of the Naumachie at Palermo") berücksichtigt. Christian Ludwig Stieglitz (1756-1836) in seiner "Archaeologie der Baukunst der Griechen und Römer" (1801) widmet ihr einen ganzen Abschnitt. Diejenige in Palermo beschreibt der Autor wie folgt: "Auch in den römischen Provinzen wurden Naumachien gegeben. Bey Palermo, in Sicilien, befindet sich am Fusse des Berges Griffone, ein kleiner See, worein das Wasser aus der umherliegenden Gegend zusammenfliesst. Diesen See und die Ruinen des umher liegenden Gebäudes hält man für den Ueberrest einer Naumachie, von der man aber weder ihren Erbauer, noch die Zeit ihres Ursprungs weiss." Vergleich man diese Textstelle mit der Darstellung, bekommt man den Eindruck, als handle es sich bei Stieglitz um die Beschreibung des Druckblattes in Bisanis Schrift.

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  • Octavo 240
    De l'utilité de joindre à l'étude de l'architecture celle des sciences & des arts, par Blondel. Paris 1771.

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    Author Blondel, Jacques-François
    Title De l'utilité de joindre a l'étude de l'architecture, celle des sciences et des arts qui lui sont relatifs. Extrait du troisieme volume du Cours d'Architecture de Jacques-François Blondel
    Publisher Paris: Veuve Desaint 1771
    UdK RK 0707
    Description Blondel (1705/08-74) war Architekt, Stecher, Akademielehrer und Architekturtheoretiker. Mehr als durch sein architektonisches Werk, d.h. durch die für die Städte Metz und Straßburg entworfenen und zum Teil realisierten Projekte, ist Blondel als Gründer einer der ersten Privatakademien in Frankreich (École des Arts) und hauptsächlich durch sein theoretisches Œuvre bekannt. Darin nehmen die als "Cours d'architecture" 1771-77 publizierten sechs Bände einen prominenten Stellenwert ein. Im selben Jahr der Veröffentlichung des ersten Bandes dieses bis dahin umfangreichsten Architekturtraktats kam auch der schmale Band "De l'utilité de joindre a l'étude de l'architecture" heraus. Diese Publikation weist Gemeinsamkeiten mit Blondels Artikeln in der "Encyclopédie" von Denis Diderot (1713-84) und Jean Baptiste le Rond d'Alembert (1717-83) auf, dem Hauptwerk der französischen Aufklärung, die einige Autoren wiederum als erste Fassung seines "Cours d'architecture" betrachten. Unter den fünfhundert Beiträgen, die er bis 1759 für dieses opulente Werk verfasste, befindet sich einer zur Architektur (Architecture). Ihr widmet Blondel die Ausführungen in diesem Band, in dem die Architektur nicht nur zu solchen Begriffen wie Nützlichkeit (utilité), sondern auch mit den ihr verwandten Künsten (Zeichenkunst, Perspektive) und Wissenschaften (Mathematik) ins Verhältnis gebracht wird.

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  • Octavo 175
    Bonnor's copper - Plate perspective Itinerary, lauter schöne Kupfer. London 1796 (im Futteral).

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    Author Bonnor, Thomas
    Title Illustration of the engraved Subjects of the first Number of Bonnor's Copper-Plate Perspective Itinerary. Or, Pocket-Folio
    Publisher London: W. Bulmer and Co. 1796
    UdK RK 0779
    Description Bonnor (1763-1807), Zeichner, Kupferstecher, Grafiker, Illustrator, war einer der bedeutendsten Stecher seiner Zeit für topographische Ansichten. Bekannt wurde er unter anderen für die Herausgabe der "Copper Plate Perspective Itinerary". Entsprechend dem in der F. Gilly-Bibliothek vorhandenen Exemplar sollten jeweils zehn perspektivische Ansichten zu verschiedenen Gegenständen wie Burgen, Klöstern, Kirchen (Kathedralen), Palästen, Herrenhäusern, Ruinen etc. erscheinen, wobei Bonnor hierfür die Bezeichnung "picturesque" verwendet: "most picturesque and interesting views ". Von den drei Nummern, aus denen das Werk bestand, ist nur die erste zu der Kathedrale von Gloucester (St Peter and the Holy and Indivisible Trinity) im Verzeichnis der Bibliothek von F. Gilly nachweisbar. Neben den neun Innenansichten und einem Grundriss enthält diese erste Nummer eine ausführliche Bildbeschreibung zu jedem Kupferblatt und einen einführenden Text. In diesem erläutert der Autor im Allgemeinen "The Plan of this Work". Er geht ebenfalls auf die Anfertigung der Kupferplatten nach Zeichnungen, die vor Ort (on the spot) vorgenommen wurden, oder auf die Bedeutung der geschichtlich sehr sorgfältigen Beschreibungen (historical and accurate descriptions) ein. In dem Zusammenhang macht er den Leser auf seine Ablehnung des Gotik-Begriffs (Gothic) aufmerksam, die aber nicht näher von ihm erläutert wird. Damit rezipiert Bonnor einerseits Uvedale Prices' "Essays on the Picturesque", die zwei Jahren zuvor erschienen waren und die F. Gilly in der deutschen Übersetzung besaß (Octavo 44), andererseits nimmt er vom "Gothic revival" Abstand, das seit dem Ende der 1740er Jahre in England einsetzte.

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  • Octavo 221-222
    Briefe über Sicilien und Malta, vom Gr. v. Borch. Bern 1783, zwey Bände, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Borch, Michael Johann Comte de
    Title Briefe über Sicilien und Maltha, von dem H. Grafen von Borch an H. G. von N. geschrieben im Jahr 1777. als ein Supplement zu der Reisebeschreibung von H. Brydone, mit Charten vom Etna, von dem alten und neuen Sicilien, nebst 24 Kupferstichen
    Publisher 2 Tle., Bern: neue typographische Gesellschaft 1783
    Description Das ursprünglich in Französisch verfasste und unter dem Titel "Lettres sur la Sicile et sur l'Ile de Malthe de monsieur le Comte de Borch de plusieurs Academies a M. le C. de N. écrites en 1777. pour servir de supplément au voyage en Sicile et a Malthe de Monsieur Brydonne, ornées de la carte de l'Etna, de celle de la Sicile ancienne et moderne avec 27. estampes de ce qu'il y a de plus remarquable en Sicile" in Turin 1782 erschienene Werk von Borch (1751-1810) wurde von Friedrich August Clemens Werthes (1748-1817) ins Deutsche übersetzt. Borch versteht sich als Kommentator von Patrick Brydone (1736-1818), der schottische Naturforscher hatte Italien 1769-71 bereist und seine Reisebeschreibungen 1774-76 publiziert (siehe Octavo 216), seine Angaben galten allerdings nicht als besonders zuverlässig. Werthes war Dichter. Seine Ausbildung genoss er in verschiedenen Städten (Mannheim, Düsseldorf, Venedig, Lausanne, Münster, Erfurt). Er war ein Verehrer Christoph Martin Wielands (1733-1813) und lebte einige Zeit als Privatgelehrter und Erzieher. Er unternahm einige Reisen in Deutschland, der Schweiz und Italien. Auf einer seiner Reisen lernte er Goethe kennen. Er war auch einige Zeit Hauptmitarbeiter und Mitredakteur des "Teutschen Merkur". 1782 wurde er als Professor für Ästhetik an die Karlsschule in Stuttgart berufen. Wenige Zeit danach legte er sein Amt nieder und siedelte nach Wien über, wo er literarisch tätig war. 1784 wurde er vom Kaiser Josef II. (1741-90) auf Vorschlag der Studienhofkommission zum Professor der schönen Wissenschaften an der Universität Pest ernannt.

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  • Klein Format 14
    Antiquitatum graecorum, praecipue atticarum brevis descriptio, autore L. Bos. Bern 1716.

    Metadata
    Author Bos [Bosius], Lambert [Lambertus, Lammert]
    Title Antiquitatum Graecorum [Graecarum], praecipue Atticarum, descriptio brevis
    Publisher 2. Aufl., Bern/Frankfurt: Haller 1716
    Description Der holländische Philologe Bos (1670-1717) war Professor für Griechisch an der Universität in Franeker (Friesland) und schreibt hier über griechische Staatsaltertümer.

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  • Klein Format 4
    Abgebildetes unterirdisches Rom, aus dem Italiänischen. Arnheim 1662, m. K.

    Metadata
    Author Bosio, Antonio/Aringhi, Paolo/Bauman, Christoff
    Title Abgebildetes Unterirdisches Rom, Darin[n] der Christen und fürnemlich der Märterer uhralte Gottesäkker oder Begräbnüß-Plätze, Grab-Titel/ Grab-Gedächtnüsse [...] und berühmteste Gräber der Heiligen so wohl mit Worten gründlich beschrieben und erkläret als mit eigentlichen Abbildungen vor Augen gestellet und sonderlich mit vielen schönen neufleissigen Kupferstükken verzieret: Auch viel altlöblicher Kirchengebraüche Auß H. Pauli Aringi Lateinischer als allerneuesten Außfertigung In drey Reisefahrten mit fleiß verfasset und ins Hochteutsche übersetzt Durch Christoff Bauman
    Publisher Arnheim: Johann Friderich Haagen 1668
    Description Das Werk über römische Katakomben ist eine deutsche Übersetzung des folgenden Eintrags (Quarto 25). Christoff Bauman (1579) stammte aus Wildenau in Sachsen.

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  • Quarto 25
    Roma sotterranea, opera postuma di Ant. Bosio Romano. Romae 1650, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Bosio, Antonio/Severani, Giovanni (Hg.)
    Title Roma sotterranea opera postuma di Antonio Bosio romano antiquario ecclesiastico singolare de' suoi tempi. Nella quale si tratta de' sacri cimiterij di Roma [...] compita, disposta, & accresciuta dal p. Giovanni Severani da S. Severino [...]
    Publisher Rom: Lodovico Grignani 1650
    Description Über den Stecher Bosio (1575-1629) ist wenig bekannt. Er stammte aus Malta und studierte in Rom Literatur, Jura und Philosophie und wurde Advokat des Johanniterordens. Die systematische Erforschung der römischen Katakomben geht auf ihn zurück. In diesem umfangreichen, in vier Bücher unterteilten Werk, postum herausgegeben von dem Archäologen Severani (1562-1640), geht es um die dortigen Inschriften. Das Werk war bei seinem Tod unvollendet geblieben. Eine zweibändige lateinische Übersetzung in Folio von Paolo Aringhi (1600-76) erschien in Paris 1659, und von dieser wiederum eine deutsche von Baumann in Arnheim 1668, die ebenfalls in der Gilly-Bibliothek vorhanden war, aber auch verlagert ist (s. vorigen Eintrag). Das Werk über die römischen Katakomben gilt als "Gründungsbuch der christlichen Archäologie".

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  • Folio 96
    Traité des manières de dessiner les ordres de l'architecture antique, par Bosse, à Paris, ganz in Kupfer gestochen.

    Metadata
    Author Bosse, Abraham
    Title Traité des manières de dessiner les ordres de l'architecture antique en toutes leurs parties avec plusieurs belles particularitez qui nont point parû jusques a present, touchat les bastimts de marque comme, la naturelle entresuitte des gros et menüs membres de l'eurs degrez ou escaliers: puis, le moyen darrester par dessein et modelle en petit, les parties d'un edifice, en sorte q'uestant executé en grand, il fasse l'effet que l'on senst proposé, et enfin, la pratique de trouver la place geometrale des jours ombres et ombrages, sur les corps geometraux
    Publisher Paris: Selbstverlag 1664
    Description Eine besondere Form von Säulenbuch stellt dieser Traktat von Bosse (1602-76) dar, in welchem er versucht, die architektonischen Begriffe als Allegorien abzubilden, wobei die Vernunft für ihn die oberste Kategorie darstellt.

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  • Folio 78
    Mascarade à la Grecque, par Bossi. Parma 1771, blos Kupfer.

    Metadata
    Author Bossi, Benigno
    Title Mascarade à la grecque, D'apres les deseins origineaux tirès du Cabinet de Monsieur le Marquis de Felino Premier Ministre de S. A. R. etc
    Publisher Parma 1771
    Description Bossi (1727-92) war in erster Linie Stuckateur, betätigte sich aber auch als Maler und Kupferstecher. Er wurde 1760 von Herzog Ferdinand von Bourbon nach Parma berufen, wo er für dessen Paläste Stuck anfertigte. 1766 wurde er zum Akademieprofessor ernannt. Als Kupferstecher arbeitete er auch in Ätz- und Aquatintatechnik. Die "Mascerade" beruht auf einer Vorlage des Architekten und Kupferstechers Ennemond [Edmont] Alexandre Petitot (1727-1801), der diese für einen Festumzug in Parma entworfen hatte, zumeist Vasen und Kostüme. Petitot stand seit 1753 ebenfalls in Diensten des Herzogs, er gilt als Wegbereiter des Klassizismus in Parma. Die "Mascerade" zeigt phantasievolle Gestalten, kombiniert mit und aus mehr oder weniger klassischen architektonischen Elementen.
    Digital editions
    The Metropolitan Museum of Art

  • Octavo 244
    Ueber Verzierung gymnastischer Uebungsplätze durch Kunstwerke in antiken Geschmack, von Böttcher. Weimar 1795, mit Kupfern.

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    Author Böttiger [Boettiger], Carl [Karl] August
    Title Ueber Verzierung gymnastischer Uebungsplätze durch Kunstwerke im antiken Geschmacke [...]. Mit Kupfern
    Publisher Weimar: Industrie-Comptoir 1795
    UdK RK 0784
    Description Böttiger (1760-1835) studierte klassische Philologie und Theologie in Leipzig (1778-81), war dann Hofmeister und wurde 1784 in Wittenberg promoviert. Im selben Jahre wurde er Rektor des Lyceums in Guben (Niederlausitz) und 1790 Gymnasialdirektor in Bautzen. Auf Veranlassung Herders berief man ihn 1791 zum Direktor des Gymnasiums und Oberkonsistorialrat für Schulangelegenheiten in Weimar. In Dresden wurde Böttiger 1804 zunächst Studiendirektor der Pagerie und zehn Jahre später Oberinspektor der Altertumsmuseen. Zugleich und bis 1821 war Böttiger Studiendirektor der Ritterakademie. Böttigers philologische und archäologische Arbeiten sind nur noch für die Wissenschaftsgeschichte wichtig. Bleibenden Wert haben seine auf eigener Anschauung beruhenden theaterkundlichen Abhandlungen und Werke (Iffland, Schröder) und sein ausführlicher, nur zum Teil veröffentlichter Briefwechsel. Der "Magister ubique" (Schiller) arbeitete an verschiedenen Zeitschriften mit, unter anderem leitete er unter Friedrich Justin Bertuchs Namen 1795-1803 das "Journal des Luxus und der Moden" und redigierte 1797 bis 1809 selbständig Wielands "Merkur". Seine Aufzeichnungen, die 1838 von seinem Sohn Karl Wilhelm unter dem Titel "Literarische Zustände und Zeitgenossen" in zwei Bändchen herausgegeben wurden, und seine Briefe geben ein farbiges, allerdings nicht ganz echtes Bild von dem Weimar seiner Zeit. Die Reihenfolge der 22 Hautreliefs in Stucco (7 Fuß 6 Zoll Breite, 6 Fuß 6 Zoll Höhe) für die Dessau Reitbahn geht auf den Auftrag des Fürsten Leopold Friedrich Franz von Anhalt-Dessau (1740-1817) zurück. Mit deren Entwurf wurde der Hofbildhauer Friedrich Wilhelm Doell [Döll] (1750-1816) betraut, der bereits 1782 den Professorentitel der erst 1787 gegründeten Gothaer Akademie der zeichnenden und bildenden Künste erhielt. Nach seinem Weggang aus seiner Geburtsstadt Veilsdorf 1770, ging Doell zunächst nach Gotha. Finanziert mit einem Stipendium des Erbprinzen, des späteren Ernst II. Ludwig von Sachsen-Gotha und Altenburg (1745-1804), fuhr er 1771 nach Paris und von dort aus 1773 weiter nach Rom. Dort verkehrte er im Umkreis von Johann Joachim Winckelmann (1717-68) mit Hofrat Johann Friedrich Reiffenstein (1719-93), dessen Schützling der junge Bildhauer wurde, und mit Anton Raphael Mengs (1728-79). Für die Kunstsammlung Mengs, vor allem für die Abgüsse nach Antiken, entwickelte Doell ein besonderes Interesse. In dieser Zeit schuf er unter anderem eine Büste Winckelmanns, die später im römischen Pantheon aufgestellt wurde, und besuchte die von Mengs in Rom gegründete Kunstschule. Während seines mehrjährigen Rom-Aufenthaltes bekam Doell, auch durch die Vermittlung von Reiffenstein, zahlreiche Aufträge. Anfang des Jahres 1782 kehrte Doell nach Gotha zurück. Zum Zeitpunkt der Gründung der Gothaer Akademie 1787 war er über die Grenzen Gothas hinaus bekannt. Der Auftrag der 22 Hautreliefs für die Dessauer Reitbahn gehört zu der zweiten großen bauplastischen Arbeit Doells nach seinem Rom-Aufenthalt. Die Dessauer Reitbahn entstand zwischen 1790 und 1791. Wenige Jahre später erschien Böttigers Schrift, die er dem Auftraggeber des Gebäudes und der bauplastischen Arbeit, dem Fürsten Leopold III. Friedrich Franz von Anhalt-Dessau, widmete. Die 22 Darstellungen zur Reitkunst waren in der Haupthalle der Reitbahn aufgestellt. Sie schmückten die Felder zwischen den achtzehn Fensteröffnungen an den beiden langen Wänden (rechts und links) und an der schmaleren Wand vor dem Haupteingang. Doell hatte die Gipsmodelle zu den Reliefs (halberhabene Figuren) in Gotha ausgearbeitet, ließ aber in Dessau seinen Schüler Ernst Schulze überlebensgroße Figuren nach jenen ausarbeiten. Böttiger geht in seiner kurzen Abhandlung "Ueber Verzierung gymnastischer Übungsplätze" nicht nur auf die Bedeutung des Wortes Gymnasium im alten traditionellen Sinne des Wortes und in Verbindung mit Plätzen für Leibesübungen (Reitbahn, Fechtboden, Tanzsaal etc.) ein. Er beschreibt zudem den gesamten Reliefzyklus entsprechend seiner Aufstellung: Je neun Reliefbilder an der Wand zur linken und zur rechten Seite. Die Mittelwand, dem Haupteingang gegenüber, beherbergte vier Reliefbilder. Wie Böttiger in seiner Schrift feststellt, stellten die Reliefs an dieser schmalen Wand, und im Gegensatz zu den übrigen Wandfeldern, eine Gruppe von jeweils zwei Figuren dar: "zwey Turnier-Ritter im altdeutschen Costume" (S. 30). Eine Falttafel mit durchgehender Numerierung und Kennzeichnung von Wänden und Reliefbildern diente dem Leser als eine Art Orientierungshilfe zu der Beschreibung Böttigers. Anhand derer ist weiter festzustellen, wie Doell nicht nur antike Themen für den Entwurf seiner Modelle als Vorbild nahm, sondern auch die eigene deutsche Geschichte als Anregung diente oder sich nach zeitgenössischen Themen wie dem Stierkampf (No. 20: "Ein Andalusischer Toreador") orientierte.

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  • Anhang Octavo 39-41
    Géographie ancienne abrégée par M. d'Anville, avec Cartes. Paris 1768, 3 Bände.

    Metadata
    Author Bourguignon d'Anville, Jean Baptiste
    Title Géographie ancienne abrégée par Jean Baptiste Bourguignon d'Anville
    Publisher 3 Bde., Paris: Merlin 1768
    Description Bourguignon (1697-1782) reformierte als königlicher Geograph seinerzeit die Kartographie. Die "Géographie" ist ein Textband zu einem "Atlas antiquus major", der aus 12 Blättern besteht und vermutlich mit "avec cartes" gemeint ist. Bourguignons Kartensammlung umfasste über 10.000 Stück und befindet sich heute in der Bibliothèque Nationale in Paris.

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  • Anhang Octavo 49-50
    P. Septimius, oder, das letzte Geheimniß des Eleusinischen Priesters, von Bouterwek. Halle 1795, 2 Bände.

    Metadata
    Author Bouterwek [Bouterweck], Friedrich [Ludewig] (Hg.)
    Title Paullus Septimius, oder das letzte Geheimniß des Eleusinischen Priesters, herausgegeben von [...]
    Publisher 2 Tle., Halle a. d. Saale: Renger 1795
    UdK RK 1671-1, 2
    Description Bouterwek (1766--1828) war eigentlich Jurist, wandte sich aber frühzeitig auch der Literatur und Philosophie zu. Sein publizistisches Werk, das teilweise auch unter den Pseudonymen Bajocco Romano oder Ferdinand Adrianow erschien, ist äußerst umfangreich. 1797 wurde er auf den Lehrstuhl für Philologie in Göttingen berufen. Bouterwek stand in freundschaftlichem Kontakt zu Immanuel Kant (1724-1804). In dem vorliegenden Band geht es um eine allgemeinverständliche Auseinandersetzung mit dessen 1781 erschienenen "Kritik der reinen Vernunft".

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  • Octavo 128
    Traité de la peinture en migniature. A la Haye 1708.

    Metadata
    Author [Boutet, Claude]
    Title Traité de la peinture en mignature. Pour apprendre aisément à peindre sans maitre. Ouvrage corr. et augmenté sur le plan de l'ancien de diverses instructions préliminaires sur la peinture en général, et de préceptes sur le dessein pour en faciliter l'étude et la pratique. Auquel on a ajoüte' un petit traité de la peinture au pastel, avec la méthode de composer les pastels. La manière de laver proprement toutes sortes de plans, le secret de faire les plus belles couleurs, l'or bruny, l'or en coquille, et le vernis de la Chine. Avec une explication par ordre alphabétique de tous les termes propres au dessein et à la peinture
    Publisher korrig. u. verm. 2. Aufl., La Haye [Den Haag]: Loüis & Henry van Dole 1708
    Description Die biographischen Angaben Boutets sind unbekannt. Die Veröffentlichung zur Miniaturmalerei erschien zuerst 1672 unter dem Titel "Traite' de mignature, pour apprendre aisément à peindre sans maître. Et le secret de faire les plus belles couleurs, l'or bruny, et l'or coquille". Eine zweite Auflage ist für das Jahr 1676 nachweisbar. Das Werk erlebte mehrere Auflagen und wurde in verschiedene Sprachen, auch ins Deutsche (1688), übersetzt. Es enthält auch eine Farbenlehre.

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  • Octavo 112
    A catalogue of the pictures in the Shakespear - Gallery. London 1796.

    Metadata
    Author Boydell, [Aderman] John
    Title A Catalogue of the Pictures, etc. in the Shakespeare Gallery, Pall-Mall
    Publisher London: Printed fort he Proprietors 1796
    UdK RK 0923
    Description Der Maler, Zeichner und Graphiker Boydell (1719-1804), der sich als Publizist und Verleger enormes Ansehen und Popularität in England und auf den europäischen Kontinent erworben hatte, fasste 1786 ein durchaus ambitioniertes Projekt ins Auge: die Edition von Shakespeares Theaterstücken, illustriert von den besten Künstlern Englands. Die Idee zu der sogenannten Shakespeare Gallery geht auf den Lord Mayor, Aderman John Boydell (1719-1804), und seinen Neffe Josiah Boydell (1752-1817) zurück. Letzterer fungierte in diesem Unternehmen als Partner. Das Projekt sollte von Boydell finanziell selbst getragen werden. Er begann damit, Listen von Abonnenten zu erstellen und Künstler mit der Illustration von Shakespeares Werken zu beauftragen, die dann in seiner Galerie ausgestellt werden sollten. Die Shakespeare Gallery wurde 1789 in Pall Mall eröffnet. Obwohl die Galerie am Anfang eine positive Kritik erntete, mehrten sich in den darauffolgenden Jahren die kritischen Stimmen, was unter anderen zu einer drastischen Abnahme der Abonnentenzahl führte. So wurde zum Beispiel die Stilmischung bei den Drucken kritisiert. Trotz des Misserfolges dieses Unternehmens, das im Jahr vom Boydells Tod 1804 mit dessen Verkauf endete, beeinflusste Boydells Galerie mit der Entstehung des sogenannten "history painting" die Entwicklung der englischen Kunst nachhaltig. Renommierte englische Künstler wie Joshua Reynolds (1723-92) beteiligten sich an diesem Projekt. Reynolds malte insgesamt drei Werke für Boydells Shakespeare Gallery. Eins von ihnen war die Illustration zum zweiten Akt von Shakespeares "Midsummer-Night's Dream", die unter No. XLII im Katalog von 1796 verzeichnet ist. Der Entwurf des Gebäudes, in dem die Shakespeare Gallery untergebracht war, geht auf den Architekten George Dance d. J. (1741-1825) zurück. Während seiner Grand Tour, die er 1758 begann, besuchte Dance Italien. Zunächst hielt er sich in Florenz auf, wo er 1759 ankam und seinen Bruder Nathaniel traf, in dessen Begleitung er dann weiter nach Rom ging. An der Accademia di San Luca befasste er sich mit der Vermessung und Erstellung diverser Zeichnungen antiker Bauten. In Rom knüpfte er Kontakte mit James Adam, Robert Mylne und Giovanni Battista Piranesi. 1762 reichte er an der Accademia di Parma einen Entwurf für eine öffentliche Galerie im klassizistischen Stil ein, mit dem er 1763 die Goldmedaille errang.

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  • Quarto 39
    Beschreibung des alten Athens, und dessen Schicksalen in der bürgerlichen Verfassung und den Wissenschaften, nebst Grund= und Aufrissen, 1794.

    Metadata
    Author [Breitenbauch, Georg August von]
    Title Beschreibung des alten Athens und dessen Schicksale in der bürgerlichen Verfassung und den Wissenschaften nebst Grund- und Aufrissen
    Publisher o. O. [Leipzig]: [Feind] 1794
    UdK RK 1084
    Description Breitenbauch (1731-1817) war Mitglied der "Akademie gemeinnütziger Wissenschaften" in Erfurt. Das vorliegende Werk ist die erste deutschsprachige Beschreibung Athens, die allerdings nicht auf eigener Anschauung beruhte. Breitenbauch hat sich mit historischen Studien, vor allem zu Griechenland beschäftigt.

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  • Anhang Octavo 43
    Die symbolische Weisheit der Egypter, aus den verborgensten Denkmälern des Alterthums, herausgegeben von C. Ph. Moritz, Berlin 1793.

    Metadata
    Author [Bremer, Johann Gottfried]/Moritz, Karl Philipp (Hg.)
    Title Die symbolische Weisheit der Aegypter, aus den verborgensten Denkmälern des Alterthums Ein Theil der Aegypt. Maurerey, der zu Rom nicht verbrannt worden
    Publisher Berlin: Karl Matzdorf 1793
    Description Alle Arbeiten des Schriftstellers und Dichters Bremer (1744) sind anonym erschienen, auch in der von Moritz (1757-93) herausgegebenen Ausgabe wird er als Autor nicht genannt. Die Publikation befasst sich mit der Erklärung ägyptischer Figuren und Hieroglyphen, wurde aber von der Kritik regelrecht verrissen. Rezensiert wurde es unter dem Stichwort Freimaurerei, was wohl erklärt, warum Gilly das Werk besaß.

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  • Octavo 26
    Skizzen, Gedanken, Entwürfe etc. die bildenden Künste betreffend, von Breysig. Magdeburg 1799, mit I Kupfer.

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    Author Breysig, Johann Adam
    Title Skizzen Gedanken, Entwürfe, Umrisse, Versuche, Studien, die bildenden Künste betreffend. Zweites Bändchen in zwey Heften mit Tabellen. Eine Gelegenheitsschrift [...]
    Publisher Bd. 1, H. 1. [von 2 Bdn. in je 2 H.], Magdeburg: G. Ch. Keil 1800 [1799]
    Description Breysig (1766-1830/31) war Architekt, Theatermaler, Zeichner und Erfinder des Panoramas. Er absolvierte in Bonn eine Lehre als Anstreicher, arbeitete bei einem Verwandten, dem Theatermaler Johann Kaspar Benedikt Beckenkamp (1747-1828), und nahm 1785/86 Unterricht im Formschneiden und Gravieren. Er trat auch bei einer reisenden Theatergesellschaft als Dekorationsmaler ins Engagement. 1791 hielt er sich in Prag und 1792 in Rom auf. 1796 wurde er Baukommisarius am Hof des Fürsten von Anhalt-Bernburg. Er richtete die Bühnen in Bernburg, Ballenstedt und Magdeburg ein. Auf Veranlassung des Architekten Karl Wilhelm von Erdmannsdorff, der das Magdeburger Theater erbaut hatte, wurde er 1798 vom preußischen König zum Professor an der neugegründeten Magdeburger Provinzialschule ernannt. Im "Journal des Luxus und der Moden" wird er als Erfinder des Panoramas bezeichnet. Im Frühjahr 1800 malte er das Panorama von Rom nach Zeichnungen für den Maler und Kupferstecher Tielke zu Berlin, das erste in Deutschland überhaupt. Im Jahre 1803 kam er als Professor an die neu errichtete Provinzial-Kunstschule zu Danzig, wo er als deren Direktor starb. Bei der 1799 publizierten Veröffentlichung handelt es sich um das erste Heft der 1800-01 in zwei Bändchen erschienenen Auflage. Beide Bändchen sind in zwei Hefte gegliedert. Eine Besonderheit bildet die Tatsache, dass das erste Heft von erstem Bändchen, das im Verzeichnis von 1801 aufgeführt wird, nicht 1800, sondern bereits 1799 veröffentlicht wurde. In der UdK-Bibliothek befindet sich das erste Heft vom zweiten Bändchen, dass 1801 erschien. Das zweite Heft des zweiten Bändchens konnte nicht nachgewiesen werden.

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  • Octavo 25
    Versuch einer Erläuterung der Reliefs=Perspektive, von Breysig. Magdeburg 1798

    Metadata
    Author Breysig, Johann Adam
    Title Versuch einer Erläuterung der Reliefsperspektive, zugleich für Mahler eingerichtet [...]
    Publisher Magdeburg: Georg Christian Keil 1798
    Description Breysig kommt in seiner Einleitung auf die Reliefsperspektive zu sprechen, die er im Unterschied zu Malerei und weiteren Künsten wie folgt definiert: "Die Mahlerey stellt Bilder mit farbigen Licht- und Schattentönen auf ebener Fläche dar. Die bloß schattierenden Künste nur durch helle und dunkle Töne, ebenfalls auf einer Ebene. Die Reliefskunst aber, stellt Bilder, in welcher Natur und Perspektivwissenschaft, zugleich verbunden sind, täuschend dar" (S. 2). Zweck dieser Schrift sei es, "dem Bildner darin zu Hülfe zu kommen, und ihm mathematische Regeln an die Hand zu geben, wie er die Zeichnung, Umrisse oder Conturen der Reliefs nach dem Gesichtspunkte, aus welchem diese angesehen werden, einzurichten habe, wenn anders seine Reliefsarbeiten eben so gut und gefällig ins Auge fallen sollen, als vollrunde Arbeit" (S. 2). Ein "Relief" wird von ihm als "ein Gemählde ohne Farbe und künstliches Licht" bezeichnet (S. VIII). Unter den Schriftstellern, die über die sogenannte "Reliefsbildnerey" geschrieben haben, nennt er einige, deren Bücher sich in der Bibliothek von F. Gilly befanden: Jean Barbault (Folio 42), Anne Claude Philippe de Thubières Comte de Caylus (Quarto 15-16, Quarto 19-20), Christian Gottlob Heyne (Octavo 230), Gérard de Lairesse (Quarto 46-47), Friedrich Wilhelm Basilius von Ramdohr (Octavo 33-34), Johann Jakob von Sandrart (Folio 87), Johann Georg Sulzer (Octavo 37-40) und Johann Joachim Winckelmann (Quarto 22, Quarto 23, Quarto 31). Die 11 Falttafeln, die von dem auch an der Magdeburgschen Provinzial-Kunstschule tätigen Lehrer Johann Friedrich Kluseman [Klusemann] (1771-1817) gestochen wurden, veranschaulichen seine ausführliche Einleitung zur Reliefsperspektive, die von einem "Erste[n] Nachtrag, zur Erläuterung der meisten in dem vorstehenden Werkchen vorkommenden Kunstwörter, nebst nöthigen Anmerkungen" begleitet wurde.

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  • Quarto 1-2
    Traité du beau Essentiel dans les beaux arts, avec les cinq ordres d'architecture, par C. E. Briseux, architecte, ganz, auch der Text, in Kupfer.

    Metadata
    Author Briseux, Charles-Etienne
    Title Traité du beau essentiel dans les [beaux] arts [avec les cinq ordres d'architecture,] appliqué particulierement à l'architecture, et démontré phisiqement et par l'expérience. Avec un traité des proportions harmoniques, et l'on fait voir que c'est de ses seules proportions que les édifices géneralment approuvés, empruntent leur beauté réelle et invariable. On y a joint les dessins de ces édifices et de plusieurs autres composés par l'auteur sur ces proportions, et leurs différentes divisions harmoniques tracées à côté de chaque dessin pour une plus facile intelligence: les cinq ordres d'architecture des plus célébres architectes; et l'on démontre qu'ils sont réglés par les proportions. Plusieurs essais de l'auteur sur chacun de ses ordres, avec la maniére de les éxécuter suivant ses principes, et un abrégé de l'histoire de l'architecture
    Publisher 2 Bde., Paris: l'Auteur et Chereau [Bd. 1], l'Auteur [Bd. 2] 1752
    Description In seiner langen Laufbahn entwickelte sich Briseux (1680-1754) zu einem doktrinären Klassizisten, was besonders in dieser, seiner letzten Veröffentlichung zum Ausdruck kommt. Briseux greift darin den Streit zwischen Claude Perrault (1613-88) und François Blondel (1617-86) über die Zulässigkeit von gekuppelten Säulen wieder auf, wobei er sich der Position Blondels anschließt. In seiner Argumentation spielt die Proportion eine entscheidende Rolle, welche nur aus der Natur abgeleitet werden könne. Auch der in dieser Zeit diskutierten Wirkungsästhetik erteilt er eine Absage, die Wirkung von Architektur sei im Prinzip auf alle gleich, Unterschiede seien auf physiologische Umstände und mangelhaftes Wissen zurückzuführen. Er verlangt, man müsse sich mit Wissen ausstatten, um Schönheit erkennen zu können. Architekturtheorie wird so zu einem Mittel der Erziehung. Als entwerfender Architekt orientiert er sich an den üblichen Traktaten wie Palladio, Scamozzi, Vignola und Blondel, während sein Theorie auf einen neuen Klassizismus hinausläuft.

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  • Anhang Octavo 112-120
    J. Bruckers Fragen aus der philosophischen Geschichte vom Anfange der Welt bis auf Christi Geburt. Ulm 1731, 9 Bände.

    Metadata
    Author Brucker, [Johann] Jacob
    Title Kurtze Fragen aus der philosophischen Historie, von Anfang der Welt, biß auf die Geburt Christi, mit ausführlichen Anmerckungen erläutert
    Publisher Tl. 2 [von 9], Ulm: Daniel Bartolomäi und Sohn 1731[-36]
    UdK RK 1908
    Description Der aus Augsburg stammende Geschichtsphilosoph Brucker (1696-1770) studierte in Jena. 1724 wurde er Rektor an einer Schule in Kaufbeuren und 1731 zum Mitglied der Berliner Akademie gewählt. Die vorliegende Schrift, die auch in der väterlichen Bibliothek vorhanden war, gilt als Vorläufer seines 1742-44 in Leipzig erschienenen fünfbändigen Hauptwerks "Historia critica philosophiae", welches ebenfalls in der Bibliothek des Vaters vorhanden war. Bruckers Philosophie orientierte sich an Gottfried Wilhelm Leibniz (1646-1716) bzw. an dem durch Christian Wolff (1679-1754) entwickelten, logisch und methodisch zusammenhängenden System, an dem es Leibniz mangelte (sog. "Leibniz-Wolffsche System"). Die von Leibniz geprägte Philosophie überwog in Deutschland bis zum Wirken von Immanuel Kant (1724-1804).

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  • Anhang Octavo 108
    Kurze Biographie der berühmtesten Römer. Berlin 1792, 1ster. Band, mit Kupfern.

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    Author [Brunn, Friedrich Leopold]
    Title Kurze Biographien der berühmtesten Römer, als Vorbereitung zur Erlernung der römischen Geschichte, für junge Leute. Mit 12 Kupfern Erstes Bändchen
    Publisher Berlin: Königl.[iche] preuß.[ische] akademische Kunst- und Buchhandlung 1792
    UdK RK 1587
    Description Der Entomologe und Staatskundler Brunn (1758-1831) war außerordentlicher Professor am Joachimsthalschen Gymnasium in Berlin. Zuvor war er in den 1780er Jahren zwei Jahre als Hauslehrer in Karlsruhe tätig. Das Werk enthält 42 Biographien antiker Personen, die der Autor erwartungsgemäß mit der Darstellung von Romulus und mit den Angaben zum Leben von Marcus Antonius enden lässt.

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  • Folio 115
    Prospectum aedium viarumque insigniorum Venetiarum, collectio. 1763, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Brustoloni [Brustolon], Giovanni Battista
    Title Prospectuum aedium, viarumque insigniorum urbis Venetiarum nautico certamine, ac nundinis adiectis. Tomus Primus. Tabulas XII complectens, quas Antonius Canale coloribus expressit. Joannes Baptista Brustolon aere incidit. Serenissimo Principi D. D. Marco Foscareno egregrio, emerito, sapientissimo augustae Reipublicae Duci [...]
    Publisher 2. Aufl. [?], Venedig: Ludovicum Furlanetto 1763
    UdK RP 0108
    Description Das Hauptwerk von Brustoloni (1712-96) ist eine Sammlung von Kupferstichen zu Venedig, zumeist nach Bildvorlagen von Canaletto (Giovanni Antonio Canal, 1697-1768) und Giovanni Battista Moretti (1700-61). Die Anzahl der Stiche wurde im Laufe der Jahre auf 24 erhöht. Foscareno (1696-1763) war 1762/63 Doge von Venedig.

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  • Octavo 216
    P. Brydone Reise durch Sicilien und Malta, mit I Carte. Leipzig 177.

    Metadata
    Author Brydone, Patrick
    Title [...] Reise durch Sicilien und Malta, in Briefen an William Beckford, Esq. Zu Somerly in Suffolt. 2. nach der neuesten Englischen Ausgabe verb. Aufl. Nebst einer Charte von Sicilien und Malta
    Publisher Tl. 1, Leipzig: Johan Friedrich Junius 1777
    Description Brydone (1736-1818) war Reisender und Schriftsteller. Einige Jahre nach Beendigung seiner Schulausbildung und unter dem Einfluss von Benjamin Franklins (1706-90) wissenschaftlicher Entdeckungen (Blitzableiter) reiste er in die Schweiz, um dort Experimente auf dem Feld der Elektrizität durchzuführen. Brydone unternahm eine Reise nach Spanien und Portugal, bevor er sich 1770 nach Neapel, Sizilien und Malta begab. Damals war die Insel englischen Reisenden fast unbekannt. Die Ergebnisse seiner Reise gingen in seine Veröffentlichung von 1773 ein. Vermutlich besaß F. Gilly den ersten Teil der zweiten Auflage des Werkes, das zunächst in englischer Sprache unter dem Titel "A Tour through Sicily and Malta. In a Series of Letters to William Beckford, Esq. of Somerly in Suffolk" in zwei Bänden erschienen war. William Beckford von Somerley (1744-99) entstammte einer reichen englischen Familie, die Besitztümer in Jamaika besaß. Brydone war Mitglied verschiedener Akademien wie der "Royal Society of Edinburgh" und der "Society of Antiquaries". Ihre Beiträge zur Elektrizität gingen in die "Philosophical Transactions of the Royal Society" ein. Seine "Tour" erlebte mehrere Auflagen und wurde in verschiedene Sprachen (Französisch, Deutsch) übersetzt. Siehe auch die Publikation des Comte de Borch (Octavo 221-222).

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  • Octavo 101
    Versuch über das Alter der Oelmahlerey, von v. Budberg. Göttingen 1792.

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    Author Budberg, Otto Christoph Freiherr von
    Title Versuch über das Alter der Oelmahlerey zur Vertheidigung des Vasari
    Publisher Göttingen: Johann Christian Dieterich 1792
    Description Der aus Riga stammende Budberg (1771-1857) war Landrichter, Dramatiker und Schriftsteller. Die Schrift steht in Zusammenhang mit der von Gotthold Ephraim Lessing (1729-81) 1774 publizierten Abhandlung "Vom Alter der Oehlmalerey", in der sich Lessing auf ein mittelalterliches Manuskript aus dem 10. Jahrhundert des Theophilus Presbyter bezieht ("Schedula diversarum artium"), in welchem Kunsttechniken beschrieben werden. Lessing spricht die Erfindung der Ölmalerei Jan van Eyck (um 1390-1441) ab. Giorgio Vasari (1511-74) hatte in seinen Künstlerviten Hubert van Eyck (1370-1426) als Erfinder der Ölmalerei benannt.

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  • Octavo 17
    Gründliche Anweisung zur Perspektive, von A. Bürja.

    Metadata
    Author Bürja [Burja], Abel
    Title Der mathematische Maler oder gründliche Anweisung zur Perspektive nach verschiedenen Methoden; nebst einem Anhange über die theatralische Perspektive und der Beschreibung eines neuen perspektivischen Instruments [...]
    Publisher Berlin: Christian Gottfried Schöne 1795
    Description Bürja (1752-1816) stammte aus einer französisch-reformierten Hugenottenfamilie. Seine Erziehung genoss er am französischen Gymnasium in Berlin, an welchem er später auch Lehrer wurde. Danach ging er nach St. Petersburg, wo er als Lehrer der Mathematik an der Kadettenanstalt und als französisch-reformierter Prediger tätig war. Als solcher kehrte er nach Berlin zurück. Nach einigen Jahren legte er das Amt des Predigers an der Friedrichstädtischen reformierten Kirche nieder und wurde Professor der Mathematik an der königlichen Ritterakademie. Seit 1789 war er ordentliches Mitglied der mathematischen Classe der Königlichen Preußischen Akademie der Wissenschaften. Zugleich war er auch Mitglied der Russisch-Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften. In seiner Abhandlung "Der mathematische Lehrer", die er in seiner Vorrede (S. XV) als Fortsetzung seines 1793 erschienenen Werkes "Anleitung zur Optik, Katoptrik und Dioptrik" betrachtet, geht Bürja auf die Perspektive als denjenigen Teil der Malerkunst ein, der sich am spätesten entwickelt habe. Diese bestünde ihm zufolge in der "gehörigen Verkürzung und Vertiefung der Figuren in Rücksicht auf die Entfernung der vorzustellenden Gegenstände" (S. X). In seiner Vorrede liefert er einen kurzen geschichtlichen Abriss zur Entwicklung der Perspektive (von der Antike bis zu seiner unmittelbaren Gegenwart) und erwähnt einige Autoren unter Berücksichtigung ihrer jeweiligen Erfindungen auf diesem Gebiet. So zum Beispiel im Falle von Johann Heinrich Lambert (1728-77), bei dem Bürja die Erfindung des perspektivischen Proportional-Zirkels besonders hervorhebt (Vorrede, S. XIII-XIV) (Octavo 14). Bürja versucht in seiner Schrift zwischen verschiedenen Arten von Perspektive (geometrischer, militärischer, theatralischer) zu unterscheiden, um somit zu einer Systematisierung und Verwissenschaftlichung zu gelangen. Anhand seiner zahlreichen graphischen und bildlichen Darstellungen vermittelt Bürja nicht nur allgemeine Grundsätze der Perspektive, sondern diese dienen ihm als zusätzliche Hilfestellung zur Erläuterung von Instrumenten wie des Proportional-Zirkels. Das Buch, das dem Staatsminister und Kurator der Akademie der Künste und mechanischen Wissenschaften Friedrich Anton Freiherr von Heinitz (1725-1802) gewidmet ist, schließt mit den Ausführungen zu einem neuen perspektivischen Instrument für den praktischen Maler, dessen Erfindung auf Burja zurückgeht.

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  • Octavo 45
    Burke philosophische Untersuchung über den Ursprung unserer Begriffe vom Erhabenen und Schönen, aus dem Englischen. Riga 1773.

    Metadata
    Author Burke, Edmund
    Title Burkes, philosophische Untersuchungen über den Ursprung unsrer Begriffe vom Erhabnen und Schönen. Nach der fünften englischen Ausgabe
    Publisher Riga: Johann Friedrich Hartknoch 1773
    Description Burke (1729/30-97) war ein irisch-britischer Staatsmann, Politiker und Essayist. Er gilt als geistiger Vater des Konservatismus. Von 1744 bis 1748 studierte er klassische Literatur und Geschichte am Trinity College in Dublin. Burkes Veröffentlichung erschien zunächst in der englischen Originalsprache unter dem Titel "A Philosophical Inquiry into the Origin of our Ideas of the Sublime and Beautiful" 1757 in London. Seine epochemachende und wirkungsvolle Studie stellt den ersten Versuch dar, das Erhabene (Sublime) zu einer ästhetischen Kategorie - der Schönheit vergleichbar - zu erheben. Er bestimmt das Erhabene, indem er seine Ursachen zeigt: "Ich habe oben bemerkt, daß alles, was Schrecken verursachen kann, des Erhabenen fähig ist" (S. 214). Mit seiner Schrift reagiert Burke auf ein Bedürfnis seiner Zeit, indem es ihm gelingt, Dimensionen, die sich unsere Wahrnehmung entziehen, als ästhetische Erfahrung zu definieren. Es sind verschiedenartige Phänomene, die uns das Gefühl des Erhabenen vermitteln: Licht, Schwärze, Dunkelheit und Finsternis, Lautstärke und Stille, riesige Größe und Weite sowie Ödnis und Leere. Etwas, was Angst einflößt, muss so dargestellt werden, dass es zum Gegenstand ästhetischer Erfahrung, ästhetischer Kontemplation werden kann. Die ästhetische Distanz schafft Sicherheit und erlaubt es, Anblicke und Vorstellungen zu verkraften, die eigentlich über unser Fassungsvermögen hinausgehen, die mehr sind, als wir uns zumuten können oder wollen.

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  • Octavo 93
    Entwurf einer Geschichte der zeichnenden schönen Künste, von A. Fr. Büsching. Hamburg 1781.

    Metadata
    Author Büsching, Anton Friedrich
    Title Entwurf einer Geschichte der zeichnenden schönen Künste
    Publisher Hamburg: Carl Ernst Bohn 1781
    UdK RK 0570
    Description Büsching (1724-93), der hauptsächlich durch seine Erdbeschreibung bekannt ist, hatte in Halle Theologie studiert und bekam schon 1748 die Lehrerlaubnis für alttestamentliche Exegese. Bereits 1749 trat er die Stelle als Hauslehrer beim Grafen Lynar, Sohn des dänischen Geheimrats Rochus Friedrich Graf zu Lynar (1708-81), in Köstritz an. Als dieser dänischer Gesandter wurde, reiste er mit ihm nach St. Petersburg. Überliefert ist Büschings Entschluss, auf dieser Reise eine neue Erdbeschreibung zu verfassen. Diese erschien unter dem Titel "Neue Erdbeschreibung" zwischen 1754 und 1792 in elf Teilen in Hamburg. Im Jahr der Erscheinung des ersten Teils wurde er Professor der Philosophie in Göttingen. 1760 kehrte er noch einmal als Geistlicher nach St. Petersburg zurück und wurde sechs Jahre später Oberkonsistorialrat und Direktor des Gymnasiums zum Grauen Kloster in Berlin. Durch seine Neuordnung des Schulwesens wurde er dessen bedeutendster Leiter im 18. Jahrhundert. Über das Berlinische Gymnasium gab Büsching die Schrift "Geschichte des Berlinischen Gymnasii im grauen Kloster, nebst einer Einladung zum Jubelfest desselben" 1774 in Berlin heraus. Zu den Schülern dieser Lehranstalt gehörte der Philosoph Alexander Gottlieb Baumgarten (1714-62) und später unter anderem der Bildhauer Johann Gottfried Schadow (1764-1850), der Architekt Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) und der Schriftsteller Theodor Fontane (1819-98). Unter den zahlreichen Schriften Büschings theologischen, pädagogischen, historisch-biographischen Inhalts, befindet sich auch die vorliegende. Die Abhandlung bietet einen geschichtlichen Abriss über die Entwicklung der zeichnenden Künste, die mit Erörterungen zu der im 18. Jahrhundert unter Gelehrten wie Winckelmann heiß diskutierten Frage über den Ursprung der Kunst, in der Bildhauerei oder in der Zeichenkunst. Büschings Verdienst liegt unter anderem darin, nicht die griechisch-römische Antike in den Vordergrund seiner Darstellung zu setzen, sondern die bildende Kunst Ägyptens. Das in der Bibliothek der UdK vorhandene Exemplar ist mit einigen Annotationen und mit einem längeren erläuternden Vermerk zur Münzkunst versehen, dessen Wortlaut im Folgenden wiedergegeben wird: "[Ideen zu einer Geschichte der Münzkunst]{.ul}, vom H. Abramson. Vid. Archiv der Zeit und ihres Geschmacks. Decbr. 1795. No. V. Maurer. Berlin. der Aufsatz hat zur Tendenz eine Vergleichung der Alten und neuen Münzkunst. Sie blühte stets mit der Bildhauerey zugleich. Daher gehen auch für die Griechen nur das Können vor, welche den Mangel der Erfindung durch seine Ausführung zu ersetzen suchten, selbst bey Nachahmung der griechischen Münzen. Die griechischen Stempelschneider, waren die Steinschneider. Der Schnitt des Rades ist wohl zu erkennen. Daher kleinere Stempel. vermutlich vorher gehärtet. die Münzen vorher in Kügelchen oder Formen gegossen, auch im Hamerschlag geprägt. dergleichen Münzen, welchen noch der letzte Schlag fehlt, finden sich in der Churfürstl. Samlung zu München pp. In artistischer Hinsicht, ist Simplizitaet (wenige und nicht zerstreute Figuren) Einheit, Ausdruck in den Bildern und Umschriften des Abzeichen der alten historische[n] und allegorische[n] Münzen. - Die Münze muß aus Fingerzeig auf die Geschichte seyn; die Inschriften so klug als möglich, daher nicht emblematisch, poetisch, sondern bestimt und kurz auch die Geschichte deutend. Den Gedanken, so fern er zugleich allegorisch ist, sollte nur das bild enthalten; dieses aber so einfach als möglich selbst den ausgedachten Gegenstand fassen. Das Bild bezeichnet und deutet. Er ist der Hauptgegenstand, und die Unschrift der historische Comentar, welcher aufs den bestimte Fall hinzeigt. Solchergestalt wird Sin und Auge nicht getheilt. - Zu der Ausführung soll alle Kleinheiten vermieden werden, z.B. Städte, Festungen, Avenuen pp. Die Tempel zeigen sich bey den alten nur von vorne. Auch die Triumphbögen. Die Münze ist kein Gemälde. Eben hierin fehlte die neuren, mit wenigen rühmlichen Ausnahmen gründeten den Umfang der geschmackvollen Münzkunst. Auch der Verfall bey den Römern entstand hieraus, welches man deutlich in den späteren Brustbildern. z.B. von Marc. Aurel. Carus im pontificalischen Anzuge mit zwey Händen, von Maximinus mit einer Hand pp. erkant.) - Siehe auch. Extrait d'un memoire sur le monnoyage der anciens, lu à la séance publique de l'acad: der Inscript. le 17. avril. 1792. par Ant. Mongez.) Exprit der Journaux. Septr. 1792. Pag. 143.)."

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  • Anhang Klein Format 21
    Novum Testamentum graecum. Lips. 1736.

    Metadata
    Author Büttig, Andreas
    Title [...] Praefatio ad Novum Testamentum graecum, quod eodem curante prodiit
    Publisher Lipsiae [Leipzig]: Weidmann [?] 1736
    Description Vorwort (in Latein) zu einem Neuen Testament, das ein Jahr später bei Weidmann erschien. "Testamenti graeci" sind Übersetzungen, die sich am Urtext orientieren. Büttig war wohl Professor für Theologie an der Universität Leipzig.

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  • Folio 100
    Beschreibung der Statúe zu Pferde Friedrichs V. von Dännemark in Coppenhagen, 1774, mit Kupfern.

    Metadata
    Author [Butty, Henri d'Ursy (Hg.)]
    Title Beschreibung der Statüe zu Pferde, welche die Dänisch-Ostindische Handelsgeselschafft dem glorwürdigsten Andencken König Friederichs des Fünften geweihet nebst der Beschreibung der Maschinen derer man sich bedienet dieses Denckmal an seinen bestimten Ort zu bringen, und der Erklärung der Gründe, welche die Wahl der verschiedenen Massregeln, denen der Hr. Saly in der Ausführung deselben gefolget, bestimmeten
    Publisher Kopenhagen: [Lars Nielsen Svare] 1774
    Description Friedrich V. König von Dänemark (1723-66) galt als aufgeklärter Despot. Die Bronzestatue auf dem Amalienborgplatz wurde von der Dänisch-Asiatischen Kompanie gestiftet, die von Friedrich mit Privilegien ausgestattet worden war. Der Entwurf stammt von dem französischen Bildhauer Jacques François Joseph Saly (1717-76). Saly war schon 1752 wegen dieses Auftrags nach Kopenhagen berufen worden, wo er 1754 auch zum Direktor der Kunstakademie ernannt wurde. Saly hat selbst zwei Denkschriften zu dieser Statue verfasst, es handelt sich vermutlich um eine Übersetzung einer dieser beiden Schriften. Gegossen wurde die Statue von Pierre Gor (1720-73), der auch ein Reiterstandbild Ludwig XV. in Paris verfertigte (vgl. Folio 69). Butty (?) entstammte vermutlich einer Familie aus Fribourg (CH).

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  • Octavo 84
    Neue Manier Kupferstiche von verschiedenen Farben zu verfertigen, nach Art der Zeichnungen, von Bylärt, aus dem Französischen, mit Kupfern. Amsterdam 1773.

    Metadata
    Author Bylaert, Johann [Johannes] Jakob [Jacobus]
    Title Neue Manier Kupferstiche von verschiedenen Farben zu verfertigen nach Art der Zeichnungen von Johann Jakob Bylaert Maler und Kupferstecher in Leyden erklärt und ausgeführt. Aus dem Französischen und Holländischen übersetzt
    Publisher Amsterdam/Leipzig: Johann Schreuder 1773
    Description Bylaert (1734-1809) war Zeichner und Kupferstecher, Graphiker, Radierer, Kunstschriftsteller und Kunsterzieher. Er war in Leyden als Künstler tätig und machte sich sowohl durch seine Ansichten von Städten als auch von anderen Darstellungen nach der Natur bekannt. Von letzteren wurden einige von Abraham Delfos (1731-1820) für die Beschreibung von Leyden durch Frans van Mieris d. J. (1689-1763) in Kupfer gestochen. In Leyden gab Bylaert Zeichenunterricht. Bekannt wurde er auch durch seine Veröffentlichung über Kupferstecher- und Zeichenkunst.

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  • Quarto 29
    F. C. v. Cancrin praktische Anweisung wie Decken durch neue Spreng- und Hängwerke zu bauen; nebst Beschreibung und Abbildung eines Exercier=Hauses, mit Kupfern. Giesen 1796.

    Metadata
    Author Cancrin, Franz Ludwig von
    Title Praktische Anweisung wie Decken durch neue Spreng- und Hängwerke zu bauen nebst Beschreibung und Abbildung eines Exercier-Hauses mit zwey Kasernen
    Publisher Gießen: Kriegerische Buchhandlung 1796
    Description Cancrin (1738-1816) war als Architekt ein Fachmann für Bergbau- und Hüttenwesen. Der vielbeschäftigte und mit vielen Ämtern versehene Cancrin verfasste zahlreiche Schriften, darunter eine "Grundlehre der bürgerlichen Baukunst, nach Theorie und Erfahrung vorgetragen" (1792). Auf die vorliegende Schrift wurde auch in David Gillys "Handbuch der Landbaukunst" (1798) hingewiesen.

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  • Octavo 143
    La vera antichità di Pozzuolo, descritta da G. C. Cappaccio. Roma 1652, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Capaccio, Giulio Cesare
    Title La vera antichita di Pozzuolo descritta da Giulio Cesare Capaccio secretario dell'inclita citta di Napoli. Ove con l'istoria di tutte le cose del contorno, si narrano la bellezza di Pofilipo, l'origine della città di Pozzuolo, Baia, Miseno, Cuma, Ischia, riti, costumi, magistrati, nobiltà, statue, inscrittioni, fabbriche antiche, successi, guerre, e quanto appartiene alle cose naturali di Terme, Bagni, e di tutte le Miniere
    Publisher Rom: Filippo de'Rossi 1652
    Description Capaccio (1550-1634) war ein italienischer Theologe, Historiker und Dichter. Er studierte zuerst Philosophie. Einer seiner Lehrer war der Philologe Marco Fileta Filiuli († 1570 oder 1579), Gründer der "Accademia dei Taciturni". Capaccio residierte sowohl in seiner Geburtsstadt Campagna als auch in Neapel. Einige Jahre verbrachte er auch in Venedig. 1607 wurde er vom neapolitanischen Vizekönig, Juan Alonso Pimentel de Herrera († 1621), zum Sekretär von Neapel ernannt. Während dieser Zeit verfasste Capaccio einige Werke zur Geschichte und Geographie Neapels und seiner Umgebung. Capaccio gehörte zu den Gründern der neapolitanischen "Accademia degli Oziosi", die am 3. Mai 1611 ins Leben gerufen wurde.

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  • Quarto 65
    Inland navigation, or select plans of the several navigable canals troughout Great Brittain, mit Kupfern.

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    Author Cary, John
    Title Inland navigation, or select plans of the several navigable canals, troughout Great Britain accompanied with abstracts of the different acts of Parliament Relative to Them
    Publisher London: Selbstverlag 1795
    Description Cary (ca. 1754-1835) war ein englischer Kartograph, Radierer und Verleger, der unter anderem 1776 einen Atlas zu England herausgab, der lange gültig blieb. Im vorliegenden Werk geht es um die schiffbaren Kanäle in Großbritannien.

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  • Octavo 242
    Abhandlung über die alten Denkmäler der Kunst, von Casanowa, aus dem Italiänischen. Leipzig 1771.

    Metadata
    Author Casanova, Giovanni Battista
    Title Abhandlung über verschiedene alte Denkmäler der Kunst, besonders aus der Churfürstl. Antiquitätensammlung zu Dreßden: von Joh. Casanova, Professor der bildenden Kunst daselbst. Aus dem Italiänischen übersetzt
    Publisher Leipzig: Dykische Buchhandlung 1771
    UdK RK 1202
    Description Nach einer ersten Ausbildung bei dem Direktor der Dresdener Malerakademie François Charles Silvestre (1712-80) und dem Hofmaler Christian Wilhelm Ernst Dietrich (1712-74) in Dresden, wo sich zwischen 1752 und 1757 auch der Bruder Francesco (1727-1802) aufhielt, war der Jurist Casanova (1728/30-95) nach Venedig zu Giambattista Piazetta (1682-1754) und 1752 mit Anton Raphael Mengs (1728-79) als dessen Hausgenosse und Gehilfe für 10 Jahre nach Rom gegangen. Hier trat er zu Johann Joachim Winckelmann (1717-68) in freundschaftliche Beziehungen, für dessen "Monumenti antichi" er Zeichnungen entwarf, die zunächst sehr den Beifall Winckelmanns ernteten, so dass Casanova von ihm 1764 nach Dresden an den Verleger Christian Ludwig von Hagedorn (1712-80) empfohlen wurde. Für den König von Neapel zeichnete er Antikenfunde aus Pompeji und Herculaneum, kopierte römische Meisterwerke, unterrichtete die Malerin Angelika Kauffmann (1741-1807), Hofrat Johann Friedrich von Reiffenstein (1719-93) und Winckelmann selbst, von dem er ein Profilbildnis zeichnete. 1764 übernahm er in Dresden eine Akademieprofessur. Eine von Rom ausgehende Verfolgung wegen Wechselfälschung brachte ihm keinen Schaden. Dagegen trat ein Bruch mit Winckelmann ein, der mit Casanovas Arbeiten nicht mehr zufrieden war. In Dresden mehrere Male mit der Führung der Direktoratsangelegenheiten der Akademie betraut, entfaltete Casanova eine rege Lehrtätigkeit, betätigte sich aber auch schriftstellerisch und kunsttheoretisch. 1770 erschien ein "Discorso sopra gli antichi e vari monumenti loro". Ein 1788 vollendeter Lehrgang der Malerei blieb ungedruckt. Seine künstlerische Tätigkeit bestand vorwiegend im Kopieren, aber auch in zahlreichen allegorischen mythologischen Gemälden und Zeichnungen, sowie in Bildnissen (Papst Clemens XIII.). Casanova polemisiert in seiner vorliegenden Schrift gegen das Kopieren von Antiken und insbesondere gegen die Kunst der sogenannten "Ergänzer", d.h. Bildhauer, die fehlende Teile an antiken Statuen ergänzten. Denen schreibt er die Schuld an vielen Irrtümern und an dem Verlust vieler Denkmäler zu. Ihre schlechte Arbeit bilde die Ursache für viele Verirrungen und Missverständnisse, die Casanova zufolge in der Literatur zu finden seien. Nicht weniger kritisch urteilt er über die Kupferwerke zu Sammlungen antiker Statuen, die, mit vielen Irrtümer versehen, keinen guten Einfluss auf die Ausbildung von Schülern ausübten. Diese Ausführungen bilden den Hintergrund, vor dem er anschließend die Stücke der kurfürstlichen Sammlung in Dresden darstellt.

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  • Folio 25
    Voyage pittoresque de l'Istrie & de la Dalmatie, contenant la description historique des monuments, sites, productions, costumes, moeurs, & usages des habitans, & enrichi d'estampes, pris sur le lieux par Cassas.

    Metadata
    Author Cassas, Louis-François/Lavallée, Jacques, u. Née, François Denis, (Hgg.)
    Title Voyage pittoresque et historique de l'Istrie et de la Dalmatie, rédigé d'après l'itinéraire de L. F. Cassas, par Joseph Lavallée. Ouvrage orné d'estampes, cartes et plans, dessinés et levés sur les lieux par Cassas. Sous la direction de Née
    Publisher Paris: Didot 1798 [-1802]
    Description Diese Stichfolge kam zu Stande, weil Kaiser Joseph II. (1741-90) Ansichten seiner Provinzen an der Adria wünschte und damit den französischen Zeichner und Aquarellisten Cassas (1756-1827) beauftragte, der sich gerade in Rom aufhielt. Dieser unternahm daraufhin 1782 eine Reise über Venedig nach Istrien und Dalmatien, wobei er insbesondere die Städte Triest, Pola und Split aufsuchte. Das Werk erschien bis 1802 in vierzehn Lieferungen und wurde im selben Jahr in einer gebundenen, von dem um 1790 bis 1830 in Paris tätigen Kupferstecher Jacques Lavallée (Daten unbekannt) und von François Denis Née (1732-1817) besorgten Gesamtausgabe herausgegeben, was erklärt, warum sich Teile eines Werkes in der Bibliothek befanden, das offiziell erst nach 1801 erschien. Aus einem Brief an seinen Freund Konrad Levezow (1770-1832) geht hervor, dass Gilly die dritte und vierte Lieferung in Paris erworben hatte. Ob sich der Zusatz im Akademie-Katalog von 1893 auf zwei Exemplare oder ein weiteres Heft bezieht, ist unklar. Cassas hatte nicht nur Monumente gezeichnet, sondern sich auch mit dem sonstigen kulturellen Umfeld beschäftigt bzw. dieses phantasievoll in seine Darstellungen eingefügt, wie dies in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts durchaus üblich war, etwa bei Abbé Jean-Claude Richard de Saint-Non (1727-91), mit dem Cassas bekannt war (vgl. Folio 20-24). Die Stiche selbst wurden wegen "ihrer trefflichen Wirkung" und "verständigen Composition" sehr gelobt, während der Text "durch gefachte Zierlichkeit des Stils, unrichtige Ansichten der Dinge und hauptsächlich durch Beymischung von seichtem moralischen Geschwätz das Lesen ziemlich erschwert gemacht hat."
    Digital editions
    Universitätsbibliothek Heidelberg
    Voyage pittoresque et historique de l'Istrie et de la Dalmatie (1802)

  • Octavo 229
    Catalogue des livres de bibliotheque de feu le citoyen Blondel. Paris an IV.

    Metadata
    Author -
    Title Catalogue des livres de la bibliothèque de feu le citoyen Blondel; dont la vente se fera en sa maison, rue des Martyrs - Montmartre, n°. 114, le premier Vendémiaire, an V^eme^, et jours suivans, à trois heures de relevée
    Publisher Paris: Bleuet fils successeur de Jombert l'aîné an IV [1796]
    UdK RK 1332
    Description Hierbei handelt es sich um einen umfangreichen Katalog einer Privatbibliothek, der keinen spezifisch architektonischen Bestand enthält und den F. Gilly vermutlich wie ein Bücherverzeichnis benutzte. Der Name Blondel ist in Frankreich sehr häufig und konnte nicht verifiziert werden.

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  • Octavo 108
    Verzeichniß der Casselschen Gemählde=Sammlung. 1783.

    Metadata
    Author Causid, Simon
    Title Verzeichniß der Hochfürstlich=Heßsischen Gemälde=Sammlung in Kassel
    Publisher Cassel: J. F. Estienne 1783
    UdK RK 1190
    Description Causid (1729-93) war Theologe und Lehrer. 1780, nur wenige Jahre nach der Gründung der Kasseler "Kunstakademie", nahm sie ihn zu ihrem Ehrenmitglied auf. Bei der "Göttingischen deutschen Gesellschaft" war er seit 1756 Mitglied. Causid wurde zum Professor der Theologie der Universität zu Marburg ernannt. Im Vorwort referiert der Autor über die Gründung dieser Kunstsammlung und über ihre Stifter, die beiden Landgrafen von Hessen-Kassel, Wilhelm III. (1682-1760) und seinen Nachfolger Friedrich II. (1720-85). In diesem kurzen Text geht der Autor auf die Entwicklung der Sammlung ein: von einer ausgesprochenen "kurfürstlichen Gemählde-Sammlung" zu derjenigen, die die Bildung junger Künstler zum Zweck hatte. Diese fiel mit der Gründung der Kasseler Kunstakademie 1777 zusammen. Die Neugründung führte auch zum Verzeichnis der Gemälde, "da es Lehrlingen zu einem Leitfaden dienen kann, sich vorläufig mit allen von ihnen nachzuahmenden Mustern bekannt zu machen, und ihre Meister genau kennen zu lernen" (Vorwort). Einleitend gibt der Autor dem Leser auch einige Angaben zu seinem Gebrauch, indem er die Gemälde historischen Inhalts besonders hervorhebt, denen er auch ausführlichere Besprechungen widmet. Was die Ordnung anbelangt, wurden die Gemälde der Reihe nach angegeben und behandelt, d.h. "wie sie in den Zimmern aufeinander folgen". So zum Beispiel werden unter dem Buchstabe "C. Die Mahler- Bildhauer- und Baukunst-Academie etc." die Sammlungsstücke nach ihrer Hängung in den Räumen der Akademie beschrieben, die angeblich in demselben Bau untergebracht war. Das sogenannte "Sessions-Zimmer" beherbergte zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Verzeichnisses 47 Nummern. Insgesamt waren über die verschiedenen Räumlichkeiten dieser Akademie ca. 330 Gemälde verteilt. Nicht ganz zufällig bildet den Abschluss seiner Schilderung ein Gemälde des Malers Johann Heinrich Tischbein d. Ä. (1722-89), einem der wichtigsten Förderer der Kasseler Kunstakademie.

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  • Quarto 19-20
    Des Gr. Caylus Abhandlungen zur Geschichte der Künste, aus dem Französischen übersetzt von Meusel, nebst einer Vorrede von Klotz, mit Kupfern. Altenburg 1768.

    Metadata
    Author Caylus, Anne Claude Philippe de Thubières, Comte de/Meusel, Johann Georg
    Title Des Grafen Caylus Abhandlungen zur Geschichte und zur Kunst aus dem Französischen übersetzt von Meusel, nebst einer Vorrede von Herrn Klotz
    Publisher 2 Bde., Altenburg: Richter 1768/69
    Description Dies ist keine Übersetzung eines einzelnen Werkes von Caylus, sondern ein "Sammelband" seiner Vorträge an der "Académie Royale des Inscriptions et Belles-Lettres", die Caylus dort seit 1744 gehalten hat. Unter den - nicht sehr zahlreichen - baugeschichtlichen Beiträgen sind die Abhandlungen zum Artemision in Ephesos und zu den Ruinen von Persepolis hervorzuheben. Christian Adolph Klotz (1738-71), Professor in Göttingen und Halle, war auf Gemmen und Münzen spezialisiert, zu denen er auch eigene Publikationen herausgab. Andere Arbeiten zur Kunst des Altertums, oft mit polemischer Kollegenschelte durchsetzt, riefen heftige Kritik von Herder, Lessing und Winckelmann hervor und galten schnell als veraltet. Der Historiker und Lexikograph Meusel (1743-1820) besaß seit 1766 eine Professur für Geschichte in Erfurt (zu Meusel s. entsprechenden Eintrag, Anhang Octavo 142-45). Er fertigte die Übersetzung für seinen ehemaligen Lehrer Klotz an.

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  • Quarto 15-16
    Des Gr. Caylus Sammlung von Egyptischen, Hetrurischen, Griechischen und Römischen Alterthümern, aus dem Französischen. Nürnberg 1766, 1 Band Schrift, 1 Band Kupfer.

    Metadata
    Author Caylus, Anne Claude Philippe de Thubières, Comte de/Winterschmidt, Adam Wolfgang (Hg.)
    Title Des Herrn Grafen Caylus Sammlung von aegyptischen, hetrurischen, griechischen und römischen Alterthümern aus dem Französischen übersetzt [...]
    Publisher 2 Bde., Nürnberg: Winterschmidt 1766/67
    Description Eine Übersetzung von Caylus' "Recueil d'Antiquités égyptiennes, etrusques, grecques et romaines" (6 Bde. und Supplement, Paris 1752-67). Der "Recueil" ist eine Beschreibung seiner eigenen Kunstsammlung, die größtenteils aus antiker Kleinkunst bestand, die er auf seinen ausgedehnten Reisen erworben hatte, wobei Caylus die Stücke nach erfolgter Publikation dem königlichen Antikenkabinett schenkte. Als Radierer war Caylus Autodidakt. Als Kunsttheoretiker versuchte er, eine methodische Archäologie zu entwickeln, bei welcher er Ägypten den Vorrang vor den Griechen einräumte. Für die Entwicklung des Selbstverständnisses der Altertumskunde ist er von entscheidender Bedeutung. Caylus war einer der wenigen, der sowohl zum Mitglied der Pariser "Académie de beaux Arts" wie auch der "Académie des Inscriptions et Belles Lettres" gewählt wurde. Winterschmidt (1733-96) entstammte einer Nürnberger Künstlerfamilie und war auch als Stecher sowie als Kunst- und Musikalienhändler tätig.

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  • Octavo 110
    Chr. Cellarii compendium antiquitatum romanarum, auctore Walchio. Halle 1748.

    Metadata
    Author Cellarius, Christoph/Walch, Ernst Immanuel (Hg.)
    Title Christophori Cellarii Compendium antiquitatum romanarum. Nunc ex manuscripto libro integrum editum et adnotationibus illustratum a M. Io. Ern. Imman. Walchio
    Publisher Halae/Magdeburgicae [Halle a. d. Saale/Magdeburg]: Sumtibus Orphanotrophei [Orphanotropheum] 1748
    Description Cellarius (1638-1707) war ein Gelehrter, 1667 Lehrer am Gymnasium in Weißenfels, 1673 Rektor in Weimar, 1676 in Zeitz und 1668 in Merseburg. Ab 1693 hatte er die Professor für Geschichte und Beredsamkeit in Halle inne. Er gab zahlreiche lateinische Klassiker heraus und verfasste Lehrbücher. Das Kompendium zu römischen Altertümern von Cellarius war offenbar ungedruckt geblieben und erschien postum. Walch (1725-78) war ab 1750 Professor für Theologie in Jena, vier Jahre später bekam er dort den Lehrstuhl für Rhetorik und Poetik.

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  • Octavo 91
    beigebunden Octavo 91 (Krubsacius)

    Metadata
    Author Chambers, (Sir) William
    Title Ueber die orientalische Gartenkunst Eine Abhandlung aus dem Englischen des Herrn William Chambers
    Publisher Gotha: Carl Wilhelm Ettinger 1775
    UdK RK 0787
    Description Der Reisende, Gartentheoretiker und Architekt Chambers (1722-96) war ein gebürtiger Schwede (geb. in Göteborg), doch die Familie stammte ursprünglich aus Schottland. Chambers erhielt seine Erziehung und schulische Ausbildung bei seinem Onkel William Chambers, in Ripon (Yorkshire). Als Sechzehnjähriger kehrte er nach Schweden zurück. Im Dienst der schwedischen Ostindienkompanie unternahm er zwischen 1740 und 1749 drei Reisen nach Ostasien. Die beiden letzten ermöglichten ihm längere Aufenthalte in China, insbesondere in Kanton (Guangzhou) und gaben ihm die Möglichkeit, chinesische Architektur und Gartenkunst "aus erster Hand" kennenzulernen. Zudem nutze er seine Reisen nach Asien zum Studium moderner Sprachen, der Mathematik und der freien Künsten sowie zur intensiven Beschäftigung mit der Baukunst. Nach London zurückgekehrt, bekam er die Stelle eines Zeichenlehrers bei dem Prinzen George von Wales, der spätere George III. (1738-1820). Vor dem Erscheinen seines reichillustrierten Werkes "Designs of Chinese Buildings" (1757), das im selben Jahr auf Französisch publiziert wurde, absolvierte er 1749 ein einjähriges Studium der Architektur in Jacques-François Blondels renommierter Privatschule (École des Arts) an der Pariser Rue de la Harpe. Von 1750 bis 1755 genoss Chambers einen fünfjährigen Italien-Aufenthalt. In Rom, wo er sich die meiste Zeit aufhielt, wohnte Chambers im gleichen Haus wie Piranesi und verkehrte mit europäischen Künstlern und Architekten (Joshua Reynolds, Julian David Le Roy, Charles De Wailly, Claude Joseph Vernet, Hubert Robert, Charles Louis Clérrisseau, [Michel Ange] Challe, Laurent Pécheux, Gabriel Pierre Martin Dumont, Ennemond Alexandre Petitot). Auch traf er Robert Adam, seinen wichtigsten beruflichen Rivalen. Chambers wurde 1796 im südlichen Kreuzgang der Westminster Abbey neben Robert Adam beigesetzt, welcher zwei Jahre vor ihm gestorben war. In seiner Publikation von 1757 stellte Chambers die chinesische Architektur als einen dem Studium der klassischen Antike vergleichbaren Forschungsgegenstand dar. Zugleich vertrat Chambers in dieser Schrift die Ansicht, dass der chinesische Geschmack (Chinese taste) minderwertiger als der der Antike sei: "Throug I am publishing a work of Chinese Architecture, let it not be suspected that my intention is to promote a taste so much inferior to the antique, and so very unfit for our climate [...]". Ihm lag aber mit diesem Werk hauptsächlich daran, sich von dem zu seiner Zeit weit verbreiteten populären Geschmack der Chinoiserie zu distanzieren. Die in Mai 1772 unter dem Titel "A Dissertation on Oriental Gardening" veröffentlichte Schrift erschien in der deutschen Übersetzung von Johann Hermann Ewald drei Jahre später in Gotha. Trotz ihres Titels handelt es sich bei der "Dissertation" um keine eigentliche Beschreibung über den chinesischen Garten. Letzterer lieferte lediglich den Vorwand zu einer Abhandlung über den englischen Garten, in der sich Chambers mit den Vorstellungen zur Gartenverschönerung des als Gartenkünstler tätigen Lancelot "Capability" Browns (1669-1749) polemisch auseinandersetzte, dessen Namen er aber nicht nennt. Chambers kritisierte in seiner Schrift zunächst die Einschätzung von Gartenkunst auf dem europäischen Festland und insbesondere in England: "Ist es ferner nicht sonderbar, daß eine Kunst, mit der ein beträchtlicher Theil unsers Vergnügens durchgängig verbunden ist, in unserm Welttheil keine ordentlichen Lehrer haben soll?" Er kommt anschließend zu dem Schluss: "Auf dem festen Lande ist sie eigentlich ein Nebenzweig von dem Geschäfte des Baumeisters, [...]; und auf dieser Insel ist sie den Küchengärtnern überlassen, die sich allerdings sehr gut auf den Salatbau verstehen, aber sehr wenig mit den Grundsätzen der malerischen Gartenkunst bekannt sind" (S. 5f.). Chambers macht damit zum Einen auf den Gemeinplatz von Malerei und Gartenkunst aufmerksam; zum anderen vertritt er indirekt die Auffassung von der Einheit von Garten- und Baukunst. Dabei rekurriert er auf das Vorbild China. Dort stünde die Gartenkunst "in höherm Werthe als in Europa". Zudem wären chinesische Gärtner "nicht allein Botanisten [sic], sondern auch Maler und Weltweise", d.h. Philosophen. Die Gartenkunst wäre in China "eine besondere Wissenschaft, die ein ausgebreitetes Studium erfordert und in welcher wenige vollkommen werden" (S. 15). Sein anglo-chinesisches Gartenkonzept, das Chambers mit dieser Schrift proklamierte, beruht auf ähnlichen Gestaltungsprinzipien wie zum Beispiel Mannigfaltigkeit und Kontrast. Die unter Einsatz von Bächen, Seen, Wasserfällen, aber auch von Architekturen arrangierten Szenerien werden als "angenehm" (pleasing), "schrecklich" (terrible) oder "überraschend" (surprising) von ihm beschrieben (S. 34f.). Während aber die angenehmen Szenen wenig Erklärung bedürfen, korrespondieren diejenigen, die Leidenschaften wie Überraschung und sogar Schrecken (supernatural) auslösen können und die Chambers als romantisch (romantic) bezeichnete, mit Edmund Burkes Kategorie des Erhabenen (sublime). Ein Umschlagen ins Phantastische, das von manchen Autoren in dieser Schrift konstatiert wird, verleitet andere Autoren wie etwa John Harris zu folgender Einschätzung von Chambers' Abhandlung: "His fantastic flights of imagination eclipsed his serious ideas, and ultimately discredited his authority on Chinese matters." Demnach wurde dieses Werk nach seinem Erscheinen missverstanden, was Chambers dazu veranlasste, 1773 eine zweite Auflage mit einem sogenannten "Explanatory Discourse" zu veröffentlichen. Als Architekt war Chambers für das Königshaus und für zahlreiche Adlige in England und Irland tätig. Aus der Fülle seiner ausgeführten Entwürfe für Gärten und Bauwerke seien hier die für Kew Garden, Somerset House und die Royal Academy in London erwähnt.

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  • Folio 5-6
    Jonian antiquities, published by Chandler, Revett and Pars, London 1769, mit schönen Kupfern, 2 Bände.

    Metadata
    Author Chandler, Richard/Revett, Nicolas/ Pars, William
    Title Bd. 1: Ionian Antiquities, published, with permission of the Society of Dilettanti [...] London: T. Spilsbury and W. Haskell 1769 Bd. 2: Antiquities of Ionia, published by the Society of Dilettanti [...]
    Publisher London: W. Bulmer and Co. 1797
    UdK RP 0436-1, 2
    Description Die beiden zu unterschiedlichen Zeiten publizierten Bände sind das Ergebnis einer Forschungsreise der Autoren 1764-66 nach Griechenland und Kleinasien, zugleich die erste, die die "Society of Dilettanti" finanzierte. Diese Gesellschaft, deren Namen nicht dem heutigen Sprachgebrauch entspricht, war privater Natur und wurde 1734 von Angehörigen der englischen Aristokratie gegründet, die bereits die seinerzeit übliche "Grand Tour" hinter sich hatten, die in der Regel nach Italien führte. Die Society hatte auch Instruktionen für diese Reise entwickelt und sogar die Besoldung festgelegt. Chandler (1738-1810) war Doktor der Theologie mit antiquarischen Interessen und Mitglied der Universität Oxford, ihm oblag die wissenschaftliche Recherche und die Abfassung der Texte. Revett (1720-1804) war Maler und Architekt und für die Architekturzeichnungen zuständig. Er machte später zusammen mit James Stuart (1713-88) durch eine dreibändige Publikation zum antiken Athen von sich reden ("Antiquities of Athens", Folio 1-3), die auf einer Reise gut zehn Jahre früher beruhte. Die "Ionian Antiquities" sind quasi die logische Fortführung der "Antiquities of Athens". Pars (1742-82) war ebenfalls Maler und besorgte alle sonstigen Zeichnungen. Chandler publizierte Mitte der 1770er Jahre noch zwei weitere Bände mit Ergebnissen dieser Reise, die sich allerdings nicht in der Bibliothek F. Gillys befanden, jedoch in deutschen Übersetzungen in der seines Vaters. Die Reise führte unter anderem nach Epidauros, Korinth, Delphi, Milet, Priene, Mykene und Olympia. Das Interesse an der antiken Architektur Griechenlands und Kleinasiens ist vor dem Hintergrund zu sehen, dass anlässlich der Diskussion, wem die Erfindung der klassischen Architektursprache gebühre - Rom oder Griechenland - Mitte des 18. Jahrhunderts ein entsprechender Diskurs geführt wurde, der in der Literatur unter "Griechenstreit" firmiert. Zuvor hatte man keine wertende Unterscheidung zwischen griechisch und römisch gemacht. Die beiden Werke zu den ionischen Altertümern beruhen auf Vermessungen und Zeichnungen vor Ort. Die Hauptzielorte wurden größtenteils hier erstmals publiziert, somit blieben die beiden Werke nicht ohne Wirkung auf das "Greek Revival". Am zweiten Band war auch der Zeichner Joseph Windham (1739-1810) beteiligt.
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  • Anhang Klein Format 8-10
    Année religieuse des Theophilantropes, 3 Bände.

    Metadata
    Author [Chemin-Dupontès, Jean-Baptiste]
    Title Année religieuse des Theophilantropes ou, adorateurs de Dieu, et amis des hommes, recueil de discours, lectures, hymnes et cantiqes pour toutes les fêtes religieuses et morales [...]
    Publisher 3 Bde. [von 4], Paris, Bureau de l'Abeille Politique et du Courier de la Librairie 1797/98
    Description Die Theophilantropen hatten sich 1796 in Frankreich als eine Religionsgemeinschaft mit einem an der Natur und der Vernunft orientierten Kultus etabliert. Sie verzichteten auf jegliche spekulative Bibelauslegung. Vom Direktorium wurden ihnen zehn Kirchenbauten in Paris zugewiesen. Der Kult wurde 1801 nach dem Konkordat Napoleons mit Papst Pius VII. verboten. Gilly war daran offenbar sehr interessiert, denn er besaß einige Schriften zu dieser Sekte (s. folgende Titel). Das vorliegende Werk erschien in mehreren Lieferungen und behandelt unter anderem die Morallehre von Konfutius. Chemin-Dupontès (1760/61-1852) war Buchhändler und hatte bereits 1796 ein Handbuch zum damals noch Theoanthropophilie genannten Kult herausgegeben. Er organisierte 1797 auch dessen erste Zeremonie.

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  • Anhang Klein Format 13
    Instruction élémentaire sur la morale religieuse.

    Metadata
    Author [Chemin-Dupontès, Jean-Baptiste]
    Title Instruction élémentaire sur la morale religieuse, par demandes et par réponses Rédigée par l'auteur du Manual des Théophilantropes, ou Adorateurs de Dieu et amis des hommes, et enseignée dans les temples Théophilantropiques établis en France
    Publisher Paris: Au Bureau du Courier de la Librairie, An V [1797]
    Description Der Band enthält religiöse Gedichte und Lieder.

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  • Anhang Klein Format 11
    Le culte des Theophilantropes.

    Metadata
    Author [Chemin-Dupontès, Jean-Baptiste]
    Title Le culte des Théophilantropes ou adorateurs de Dieu et amis des hommes, contenant leur manuel, leur catéchisme, et un recueil de discours, lecteurs, hymnes, et cantiques pour toutes leurs fêtes religieuses et morales
    Publisher Basle [Basel]: J. Decker An VI [1796]
    Description Die Schrift enthält Essays und Gedichte.

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  • Anhang Klein Format 12
    Manuel des Theophilantropes.

    Metadata
    Author [Chemin-Dupontès, Jean-Baptiste]
    Title Manuel des théophilantropes, ou adorateurs de Dieu et amis des hommes; contenant l'exposition de leurs dogmes, de leur morale et de leurs pratiques religieuses, avec une instruction sur l'organisation et la célébrationn du culte. Rédigé par J. B. Chemin
    Publisher Paris: o. J. [1796]

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  • Anhang Klein Format 7
    Recueil de cantiques, hymnes, & odes pour les Theophilantropes. Paris an VI.

    Metadata
    Author [Chemin-Dupontès, Jean-Baptiste (Hg.)]
    Title Recueil de Cantiques, Hymnes et Odes pour les Fetes Religieuses et Morales des Theophilantropes ou adorateurs de Dieu et amis des hommes, précedé des invocations et formules qu'ils récitent dans les dites fetes
    Publisher Paris: Bureau des ouvrages de la Théophilantropie An VI [1798]
    Description Gesangbuch der Théophilantropen.

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  • Folio 105
    Plan, Aufrisse und Durchschnitte der katholischen Kirche zu Dresden, vom Architekten Gát. Chiar. Romano. Dresden 1740, blos Kupfer.

    Metadata
    Author Chiaveri, Gaetano
    Title [Die katholische Kirche zu Dresden]
    Publisher Dresden 1740
    Description Nach Plänen des aus Rom stammenden Architekten Chiaveri (1689-1770), der sich 1737 bis 1748 in Dresden aufhielt, wurde 1738-54 die dortige katholische Hofkirche errichtet. Vermutlich handelte es sich um eine privat gebundene Folge der sechs Stiche von Lorenzo Zucchi (1704-79).

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  • Folio 26
    Voyage pittoresque de la Grèce par Choiseul-Gouffier, à Paris 1782, Tom I, Prachtausgabe, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Choiseul-Gouffier, Marie Gabriel Auguste Florent (Comte de)
    Title Voyage pittoresque de la Grèce
    Publisher Bd. 1 [von 2], Paris 1782
    Description Der Diplomat und Altphilologe Choiseul-Gouffier (1752-1817) entstammte einer Adelsfamilie, sein Onkel war französischer Außenminister. 1776 nahm er an einer Expedition des Astronomen Joseph Bernhard de Chabert (1724-1805) nach Griechenland teil, zum Teil auch in bislang unbekanntere Regionen wie die Kykladen. Dies ist sein Reisebericht, der nicht nur kommerziell erfolgreich war, sondern ihm auch seine Karriere ebnete. Im selben Jahr seines Erscheinens wurde Choiseul-Gouffier in die bedeutende "Académie des Inscriptions et Belles-Lettres" aufgenommen. Später wurde er Botschafter Frankreichs im osmanischen Reich. Das Werk beschreibt den Zustand Griechenlands unter der osmanischen Herrschaft, ausgehend von einer (militär)historischen Darstellung, inklusive einer Beschreibung der Sitten und Gebräuche. Es ist also im engeren Sinne keine Abhandlung zur Architektur und in dieser Hinsicht auch ohne große Wirkung gewesen. Ein zweiter Band erschien erst 1809 in Paris bei J. J. Blaise. Wie nicht unüblich wurde das Stichwerk in mehreren Lieferungen herausgegeben und erst nach vollständiger Veröffentlichung zu einem Band gebunden. Insofern erstaunt es nicht, dass es bereits 1780 und 1782 eine deutsche Übersetzung in zwei Heften gibt, die in verkleinertem Format in Gotha bei Ettinger erschien. Dem Vorwort des ersten Heftes ist zu entnehmen, dass 1780 fünf Lieferungen der französischen Ausgabe vorlagen. Die deutsche Ausgabe beschränkte sich bei den Illustrationen auf wenige Landkarten und Kleidermoden.
    Digital editions
    Bibliothèque nationale de France
    Voyage pittoresque de la Grèce. T. 1 / [par le Comte de Choiseul-Gouffier]
    Institut National d'Histoire de l'Art
    Voyage pittoresque de la Grèce : Tome premier

  • Octavo 137
    Reise des Gr. Choiseul=Gouffier durch Griechenland, aus dem Französischen, mit Kupfern und Carten, 1ster Band.

    Metadata
    Author Choiseul-Gouffier, Marie-Gabriel-Florent-Auguste (Comte de)
    Title Reise des Grafen von Choiseul-Gouffier durch Griechenland. Aus dem Französischen übersetzt. Mit Kupfern und Karten
    Publisher Bd. 1, H. 1, Gotha: Karl Wilhelm Ettinger 1780
    Description Der deutsche Übersetzer von Choiseul-Gouffiers Schrift war Heinrich August Ottokar Reichard (1751-1828). Das Werk Choiseul-Gouffiers wurde im Original in französischer Sprache verfasst und gliedert sich in vier Bände. Erschienen ist es aber in nur zwei Bänden in den Jahren zwischen 1782 und 1822 unter dem Titel "Voyage pittoresque de la Grèce" (Folio 26) (Bd. 2 in 2 Teilen, Teil 1 1809). Der Übersetzer des Werkes ins Deutsche bezieht sich aber in seinen einführenden Bemerkungen auf den schon 1780 in fünf dünnen Heften erschienenen Teil des ersten Bandes.

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  • Octavo 56
    Anweisung, Holzsparende Oefen etc. anzulegen, von Chryselius, mit Kupf. Merseburg 1790.

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    Author Chryselius, Johann Wilhelm
    Title Anweisung holzsparende Oefen zu Stuben- Pfannen- Brat- und Kessel-Feuerungen anzulegen nach richtigen Grundsätzen und Erfahrungen von Johann Wilhelm Chryselius, Churfürstl. Sächs. Baumeister im Stift Merseburg
    Publisher Merseburg: Selbstverlag 1790
    Description Chryselius (1744-93) war kurfürstlich Sächsischer Baumeister im Stift Merseburg und von 1775 bis 1779 ordentliches Mitglied der Leipziger ökonomischen Gesellschaft.

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  • Anhang Octavo 123
    Chrestomathia Ciceroniana, herausgegeben von Fischer. Leipzig 1775.

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    Author Cicero, Marcus Tullius/Gesner, Johann Matthias
    Title Chrestomathia Ciceroniana, oder auserlesene Stellen aus den Schriften M. Tullii Ciceronis. Nach den besten Ausgaben Gruteri, Graevii, und Gronovii, recensirt, und an unterschiedenen Orten verbessert: mit ausführlichen Anmerkungen und einer Erzählung von dem Leben Ciceronis, wie auch einem Register, versehen, und mit neuen Zusätzen vermehret von Johann Matthias Gesnern. Auf Verlangen aufs neue sorgfältig durchgesehen und berichtiget von Johann Friederich Fischer
    Publisher Leipzig: Adam Friederich Böhme 1775
    UdK RK 1983
    Description Mit den im Titel genannten Cicero-Ausgaben sind gemeint: Gruter, Janus: M. Tullii Ciceronis opera quae extant (Hamburg 1618) und Gronovius, Jakob: M. Tsullii Ciceronis opera omnia (Lyon 1692). Von Johann Georg Graecius (1632-1703) sind in Amsterdam zwischen 1677 und 1699 mehrere Schriften zu Cicero (106-43 v. Chr.) erschienen. Fischer (1726-99) war Philologe und Philosoph. Während seines Studiums in Leipzig wohnte er mit Gotthold Ephraim Lessing (1729-81) zusammen. 1751 wurde er Konrektor der Thomasschule in Leipzig. 1762 erhielt er die dortige Professur für alte Literatur. Den Auftrag zur Durchsicht des vorliegenden Textes dürfte er von dem Pädagogen, Philosophen und Bibliothekar Gesner (1691-1761) erhalten haben, der bis 1734 Direktor der Thomasschule in Leipzig war und anschließend Professor für Poesie und Rhetorik in Göttingen wurde. Seine Bedeutung liegt weniger in seinen Übersetzungen klassischer Texte als in seinen Reformen für das Unterrichtswesen an Schulen und Hochschulen. Seine Übersetzung der "Chrestomatica Ciceroniana" erschien erstmals 1717.

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  • Anhang Klein Format 5
    M. T. Ciceronis Epistolae selectae. Halae 1775.

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    Author Cicero, Marcus Tullius
    Title M. T. Ciceronis Epistolae selectae in usum studiosae iuventutis adornatae
    Publisher Halae [Halle a. d. Saale]: Orphanotropheum 1775
    Description Es gibt zahlreiche variierende Ausgaben der Briefe Ciceros.

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  • Anhang Octavo 10
    Réponse au livre de M. de Maux. intitulé conference avec M. Claude, Ministre de Charenton. A la Haye 1683.

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    Author Claude, Jean
    Title Reponse au livre de [l'evesque] Monsieur de Meaux intitulé, Conférence avec Monsieur Claude, ministre de Charenton Divisée en deux parties
    Publisher La Haye [Den Haag]: Arnout Leers 1683
    Description Claude (1619-87) war ein calvinistischer Theologe, der 1654 Pfarrer und Professor für praktische Theologie in Nîmes wurde. Dass die dort 1661 abgehaltene Synode zur Wiedervereinigung der katholischen und protestantischen Kirche scheiterte, ging auf sein Betreiben zurück. Hinter dem im Titel genannten "Monsieur de Meaux" verbirgt sich der Domherr Jacques Bénigne Bossuet (1627-1704), der 1681 zum Bischof von Meaux ernannt worden war. Durch seine exzellenten Beziehungen zum französischen Hof erlangte er eine einem Primas ähnelnde Position in der katholischen Kirche Frankreichs. In seinen Schriften bekämpfte er entschieden den Protestantismus, woraus sich ein literarischer Disput mit Claude, und nicht nur mit ihm, über die Autorität der Kirche entwickelte. An der Aufhebung des Edikts von Nantes 1685 war Bossuet entscheidend beteiligt. Claude, der zwischenzeitlich in Paris die Pfarrei von Charenton übernommen hatte, musste daraufhin Frankreich verlassen und siedelte nach Den Haag über. Auf welches Buch Bossuets die Schrift antwortet ist unklar, möglicherweise handelt es sich um dessen 1679 erschienene "Exposition de la doctrine de l'église catholique sur les matières de controverse". Es geht um eine Auseinandersetzung der Verfasstheit der katholischen und protestantischen Kirche.

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  • Anhang Klein Format 18
    C. Claudius Claudianus ex optimorum codicum fide. Amst. 1628.

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    Author Claudianus, Claudius
    Title Cl. Claudianus ex optimorum codicum fide
    Publisher Amstelodami [Amsterdam]: Ioann Ianssonium 1628
    Description Der aus Alexandria stammende Claudianus (um 370-nach 404) zählt zu den bedeutendsten Dichtern der lateinischen Literatur.

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  • Octavo 1
    An essay on the construction and building of chimneys, including an enquiry into the common causes of their smoking, by R. Clavering, mit I Kupfer.

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    Author Clavering, Robert
    Title An Essay on the Construction and Building of Chimneys. Including an Enquiry into the common Causes of their Smoking, and the most effectual Remedies for removing so intolerable a Nuisance: with a Table to proportion Chimneys to the Size of the Room. Illustrated with proper Figures
    Publisher 3. verb. Aufl., London: Taylor, at the Architectural Library 1793
    Description Clavering (1764-1800) war Architekt und Schriftsteller.

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  • Folio 9
    Prix de l'académie d'architecture de Paris. Collection de divers plans en contours, Oeuvre très rare.

    Metadata
    Author Cléemputte, Pierre Louis van/Prieur,Armant-Parfait (Hgg.)
    Title Collection des Prix que la ci-devant Académie d'Architecture proposoit et couronnoit tous le ans, Gravée au trait, imprimée sur papier propre à être lavé
    Publisher Bd. 1, Paris: Basan, Joubert, Van-Cléemputte o. J. [1796?]
    Description Der korrekte Titel und sein Autor ließen sich aus der Umstand erschließen, dass F. Gilly sich auf Van Cléemputte in seinem Aufsatz über das von François-Joseph Belanger (1744-1818) ab 1778 errichtete Landhaus Bagatelle bei Paris beruft. Van Cléemputte (1758/68-1833), dessen Familie wohl aus Belgien stammte, war Architekt und Radierer und hatte sich 1787 in das Publikationsprojekt der Grand Prix der Pariser "Académie Royale d'Architecture" eingekauft. Als er 1796 Architekt der französischen Regierung wurde, übernahm er es ganz. Die Idee, die in jährlichen Heften herausgegebenen Grand Prix in einer Zusammenfassung zu publizieren, hatte Prieur (Daten unbekannt) 1787. Die "Collection" enthält erste und teilweise zweite Preise der Jahre 1774 bis 1795, jedoch nicht in chronologischer Reihenfolge. Gestochen wurden die Tafeln zumeist von Prieur, einge wenige von van Cléemputte selbst, François Pierre Basan (1723-97) und Laur (Daten unbekannt). Joubert fungierten mit Van Cléemputte als Mitherausgeber. Die Themen für den Wettbewerb wurden von der Akademie bestimmt. Der Folioband ist in der Tat "très rare".
    Digital editions
    Institut national d'histoire de l'art
    Recueil des prix proposés et couronnés par l'Académie d'architecture, enrichi des plans, coupes et vues des plus jolies maisons de Paris
    Bibliothèque nationale de France
    Collection des prix que la ci-devant Académie d'Architecture proposoit et couronnoit tous les ans, gravée au trait, imprimée sur papier propre être lavé. Tome premier / [gravés par Amant-Parfait Prieur et Pierre-Louis Van Cleemputte]

  • Folio 70
    Antiquités de la France par Clerisseau, architecte, première partie. Paris 1778, mit Kupfern.

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    Author Clérisseau, Charles-Louis
    Title Les Antiquités de la France [...] Premiere partie [Monumens des Nismes]
    Publisher Paris: L'Auteur, Le Sieur Poulleau, Le Sieur Joullain 1778
    UdK RP 0357
    Description Als der Architekt und Maler Clérisseau (1721-1820) im Jahre 1767 Rom verließ, um nach Paris zurückzukehren, nahm er auf seiner Heimreise die antiken Bauten Südfrankreichs auf. Dem vorliegenden Band liegen die Zeichnungen zu den provinzialrömischen Bauten in Nîmes zu Grunde. Ein zweiter Band, wohl nur eine erweiterte Ausgabe, herausgegeben von seinem Schwiegersohn Jacques Guillaume Legrand (1743-1808), erschien erst 1804 unter dem selben Titel (vgl. Folio 12), wohl als erweiterte zweite Auflage mit einem Kommentar von Legrand. Das vorliegende Stichwerk lenkte die Aufmerksamkeit der Antikenstudien auch auf die cisalpinen Denkmäler. Insbesondere die "Maison Carrée", ein Podiumstempel korinthischer Ordnung aus augusteischer Zeit (um 20 v. Ch.), erlangte Vorbildcharakter. Clérisseau hatte 1746 den Prix-de-Rome erhalten (Thema des Concours: "Un hôtel pour les bastimens seulement, sans jardin") und trat drei Jahre später der Académie de France in Rom bei. In Rom lernte er den englischen Architekten Robert Adam (1728-92) kennen, mit welchem er 1757 mehrere Wochen in Split, dem antiken Spalato, verbrachte, um den kaiserlichen Palast des Diokletian zu untersuchen. Das 1764 erschienene, von Adam herausgegebene Werk dazu beruht unter anderem auf Zeichnungen Clérisseaus, ein Exemplar davon befand sich ebenfalls in der Gilly-Bibliothek (s. Folio Nr. 10). Clérisseau hatte in Rom, wo er unter anderem als Fremdenführer tätig war, auch Kontakt zu Giovanni Battista Piranesi (1720-78), mit welchem er 1752 Tivoli besuchte. Johann Joachim Winckelmann (1717-68) vermittelte ihn an Kardinal Albani. In den 1770er Jahren war er in London. Kurz nach der Veröffentlichung der "Monuments des Nismes" ging er nach St. Petersburg. 1782 kehrte er nach Paris zurück.
    Digital editions
    Institut National d'Histoire de l'Art
    Antiquités de la France : Première partie : Monumens de Nîmes
    Getty Research Institute
    Antiquités de la France

  • Octavo 51
    Architecture périodique, ou notice des travaux & approvisionnements à faire dans la campagne tous les mois de l'année. Paris 1792, mit Kupfern

    Metadata
    Author [Cointeraux, François]
    Title Architecture periodique, ou notice des travaux & approvisionnements que chacun peut faire, a peu de frais, chaque mois et chaque année, soit pour améliorer ses fonds, soit pour construire toutes sortes de bâtisses, soit pour multiplier les engrais
    Publisher Paris: Au bureau de l'école d'architecture rurale 1792
    Description Cointeraux (1740-1830) war Architekt und Agrarwissenschaftler. In diesem Werk geht es um landwirtschaftliche Architektur und Bauweisen.

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  • Quarto 49
    Collection de divers plans & façades (sans titre, sehr alt).

    Metadata
    Author -
    Title Collection de divers plans et façades
    Publisher o. O. o. J.
    UdK RK 2021
    Description Die Sammlung ist schwer einzuordnen. Es handelt sich in jedem Fall nicht um ein Konvolut unterschiedlicher Provenienz. Aufgenommen sind Grundrisse und Fassaden, gelegentlich auch Schnitte, überwiegend von Kirchen und Palästen, jeweils mehrere Tafeln pro Objekt. Keines davon scheint einem realisierten Bau zuzuordnen zu sein. Die Projekte sind nicht beschriftet, aber mit Großbuchstaben gekennzeichnet, aus denen die Zusammengehörigkeit der Pläne hervor geht. Beim Binden ist das aber offenbar nicht aufgefallen, weil die Reihenfolge des Alphabets nicht eingehalten wurde. Verwendung fanden die Buchstaben von A bis R, wobei I doppelt vergeben wurde. Dass die Buchstaben S bis Z fehlen, lässt möglicherweise darauf schließen, dass die "Collection" nicht vollständig ist. Die Bemerkung im Verzeichnis 1801 *"*sehr alt*"* ist nicht nachvollziehbar. Es dürfte sich hierbei um Stiche aus dem letzten Drittel des 18. Jahrhundert handeln, die wohl aus Frankreich stammen.

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  • Klein Format 8
    Dissertation sur un monument antique, découvert à Lyon en 1704, mit I Kupfer. Lyon 1731.

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    Author Colonia, Dominique de
    Title Dissertation sur un monument antique decouvert a Lyon, sur la Montagne de Fourviére, au Mois de Decembre 1704
    Publisher Lyon: Thomas Amaulry (?) 1731
    Description Der Jesuit Colonia (1660-1741) war Professor in Lyon und ab 1704 Mitglied der dortigen "Académie des sciences, belle-lettres et arts". Die Abhandlung beschäftigt sich mit dem 1704 in einem Weinberg bei Lyon gefundenen Taurobelium-Altar, der zum Kybele-Kult gehört. Er ist der älteste bekannte seiner Art, inschriftlich datierbar auf 160 n. Ch.

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  • Anhang Octavo 12
    Entwurf eines historischen Gemähldes der Fortschritte des menschlichen Geistes. Nachlaß von Condorcet, übersetzt von Posselt. Tübingen 1796.

    Metadata
    Author Condorcet, Jean Antoine Nicolas de Caritat Marquis de/Posselt, Ernst Ludwig
    Title Entwurf eines historischen Gemähldes der Fortschritte des menschlichen Geistes. Nachlaß von Condorcet in's Teutsche übersetzt durch D. Ernst Ludwig Posselt
    Publisher Tübingen: J. G. Cottaische Buchhandlung 1796
    UdK RK 1495
    Description Der Marquis de Condorcet (1743-94) war einer der liberalsten Vertreter der französischen Aufklärung und ein berühmter Mathematiker. Er war seit 1769 Mitglied der Pariser Académie des Science, ab 1776 deren Sekretär, ferner auswärtiges Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften, Mitglied der American Academy of Arts sowie Ehrenmitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg. Condorcet war auch politisch engagiert, so trat er nach der Verkündigung der Menschenrechte 1790 für die Wahlberechtigung der Frauen ein, für Gleichberechtigung von Schwarzen und Abschaffung der Sklaverei. Als Mathematiker beschäftigte er sich mit Wahrscheinlichkeitsrechnungen, insbesondere hinsichtlich der Voraussage und Auswertung von Wahlergebnissen (Condorcet-Methode). 1791 wurde er Pariser Abgeordneter der Gesetzgebenden Nationalversammlung und ein Jahr später deren Präsident. Als 1793 die Girondisten von den Jakobinern gestürzt wurden, tauchte Condorcet unter. In dieser Zeit verfasste er "Esquisse d'un tableau historique des progrès de l'esprit humain". 1794 starb er kurz nach seiner Verhaftung. Da seine Schriften erst 1802 posthum veröffentlicht wurden, stellt sich die Frage, woher Posselt (1763-1804), selbst auch ein Anhänger der Französischen Revolution, den Text kannte. Es kann nur vermutet werden, dass er 1794 in Frankreich war und eine Abschrift des Manuskripts besaß. Posselt war Professor für Jura und Rhetorik am Karlsruher Gymnasium und 1791 bis 1796 Amtmann in Gernsbach.

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  • Quarto
    Das Werk wurde bei der Übergabe als nicht im Verzeichnis von 1801 aufgeführt protokolliert. Bezeichnet als "Coringii de Piscinis"

    Metadata
    Author Conring [Conringius], Hermann [Hermannus]
    Title Jani Dubravii Episcopi Olomucensis De piscinis. Libri V. Accedunt ejusdem argumenti ex veterum recentiorumque scriptorum libris excerpta Omnia Herm. Conringiii cura iterum edita, & ab innumeris mendis purgata, cum praefationibus
    Publisher Helmestadii [Helmstedt]: Henningi Mulleri [Henning Müller] 1671
    Description Conring (1606-81) war einer der letzten deutschen Universalgelehrten. Er hatte in Helmstedt die Lehrstühle für Naturphilosophie und Rhetorik, Medizin sowie Politik inne. Er gilt als Begründer der deutschen Rechtsgeschichte. Unter anderem war er Leibarzt der schwedischen Königin Christine (1626-89). Der Kanoniker Jan [Johannes] Dubravius [Doubrava], (tschechisch: Jan Skála z Doubravy, 1486-1553) war ein promovierter Jurist. 1541 wurde er zum Bischof von Olmütz gewählt, erhielt aber erst ein Jahr später die Bischofsweihe. Als Mitglied des dortigen Humanistenkreises widmete er sich vor allem historischen Studien. "De piscinis" behandelt jedoch Fragen der Fischzucht.

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  • Folio 79
    Architettura della Basilica die St. Pietro in Vaticano, Roma 1684, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Costaguti d. J., Giovanni Battista (Hg.)
    Title Architettura della Basilica di S. Pietro in Vaticano Opera di Bramante Lazzari, Michel'Angelo Bonarota, Carlo Maderni, e altri famosi architetti Da Monsignore Gio. Battista Costaguti seniore maggiordomo di Paolo V. Fatta esprimere, e intagliare in più tavole da Martino Ferrabosco, e posta in luce l'anno M.DC.XX. Di nuovo data alle stampe da monsignore Gio. Battista Costaguti iuniore decano della camera [...]
    Publisher 2. Aufl., Rom: Stamperia della Reverenda Camera Apostolica 1684
    UdK RP 0440
    Description Das Stichwerk des Architekten, Kupferstechers und Stuckateurs Ferrabosco [Ferabosco] († 1623) wurde bereits 1620 im Auftrag von Giovanni Battista Costaguti d. Ä. erstellt, aber erst 1684 vom späteren Kardinal Giovanni Battista Costaguti d. J. (1636-1704) herausgegeben. Ferrabosco veröffentlichte darin auch eigene Vorstellungen für die Fertigstellung des Petersdoms, die für dessen Baugeschichte jedoch keine Rolle spielten, da er gegenüber Carlo Maderno (1556-1629) nicht zum Zuge kam. Maderno war 1623 die Bauleitung übertragen worden, Ferraboscos Vorschläge stehen deutlich unter dessen Einfluss. Unter Maderno erfolgten der endgültige Abbruch von Alt-St. Peter sowie die Vollendung des Langhauses und der Fassade. Im Vatikan werden Ferrabosco lediglich die Verschönerung von Brunnen, die Stuckdecken in der Chorkapelle und der Sakraments-Kapelle von St. Peter zugeschrieben. Ein ausgeführter Entwurf für ein Portal seitlich der Fassade wurde 1659 wegen des Baus der Kolonnade von Gianlorenzo Bernini (1598-1680) wieder abgebrochen.

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  • Folio 94
    Traité de la perspective pratique avec des remarques sur l'architecture, par Courtonnne, architecte. Paris 1725, mit vielen Kupfern.

    Metadata
    Author Courtonne, Jean
    Title Traité de la perspective pratique avec des remarques sur l'architecture suivies de quelques edifices considerables mis en perspective, & de l'invention de l'auteur; ouvrage très-utile aux amateurs de l'architecture e de la peinture
    Publisher Paris: Vincent 1725
    Description Courtonne (1671-1739) war Hofarchitekt in Paris. Auf Grund seiner Kenntnisse perspektivischer Darstellungen erhielt er 1730 den Lehrstuhl für Architektur und Perspektive an der "Académie Royale d'Architecture" in Paris.

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  • Octavo 131
    Scythische Denkmäler in Palestina, von C. Fr. Cramer. Hamburg 1777.

    Metadata
    Author Cramer, Carl Friedrich
    Title Scythische Denkmäler in Palästina [...]
    Publisher Kiel/Hamburg: Carl Ernst Bohn 1777
    UdK RK 1092
    Description Cramer (1752-1807), wurde 1780 ordentlicher Professor der griechischen und orientalischen Sprachen und der Homiletik an der Universität Kiel. Unter Homiletik wird in der Theologie die Predigtlehre verstanden. Diese ist ein Teilbereich der Praktischen Theologie (evangelisch) oder der Pastoraltheologie (katholisch). In seiner Veröffentlichung geht es um die Geschichte des Volkes des sogenannten Skythen (Scythische) und ihre Überlieferung in Schriften wie der Bibel. In der alttestamentarischen Überlieferung des Propheten Joel sollen die Skythen zur Zeit des israelischen Königs Jerobeam II. (787 v. Chr.-747 v. Chr.) in Palästina eingefallen sein. Um dies zu bestätigen, fordert der Autor den Beweis. Cramer, der schon in der Einleitung den Historiker August Ludwig von Schlötzer [Schlözer] (1735-1809) lobend erwähnt, geht es um die Bedeutung der alten Geschichte und der Bibel als unentbehrliche Quelle für die Kenntnis der Geschichte der Menschheit: "Jeder Universalhistoriker wird mir hoffentlich zugestehen, daß Er in einem sehr großen Theile der ältesten Geschichte nicht etwas blos Hilfsquelle, sondern die einzige Quelle, unser einziger Gewährsmann ist" (S. 8).

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  • Octavo 174
    H. M. A. Cramers Nachrichten zur Geschichte der Herkulanischen Entdeckung. Halle 1773.

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    Author Cramer, Heinrich Matthias August
    Title [...] Nachrichten zur Geschichte der Herculanischen Entdeckungen. Mit einer Vorrede begleitet von Johann Jacob Rambach, Rector des Fürstlichen Gymnasii zu Quedlinburg
    Publisher Halle a. d. Saale: J. J. Gebauers Wittwe und Joh. Jacob Gebauer 1773
    UdK RK 1103
    Description Cramer (1745-1801) war Konsistorialrat und Schriftsteller in Halle, wo er sich dem Studium der Theologie widmete, wozu er vorzugsweise Johann Salomo Semlers (1721-91) (Octavo 109) und Johann August Nösselts (1734-1807) Vorlesungen hörte. Im Herbst 1775 erhielt er einen Ruf als Prediger an die St. Wipertikirche in Quedlinburg. Seit 1787 bekleidete er die Stellung eines Adjunkten des Konsistorialrats Hermann Daniel Hermes (1734-1807). Als Schriftsteller wurde er dem gelehrten Publikum zunächst durch seine Übersetzung von Richard Simons "Kritische Historie des Textes des neuen Testaments" bekannt. Der Theologe Johann Jacob Rembach (1737-1818), der die Vorrede schrieb, war, wie auch Johann Caspar Eberhard Wineken († 1764) (Octavo 81), Rektor des Quedlinburger Gymnasiums. Rembach verkörpert die Phase aufgeklärter Bildungsreformen, deren Umsetzung er seit seiner Berufung 1765 verfolgte und wodurch er dem Quedlinburger Gymnasium zu neuem Ansehen verhalf.

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  • Octavo 50
    Vergleichung der verschiedenen Bauarten, welche bey Gründung der im Meer erbauten Werke gebräuchlich sind, aus dem Französischen, von Gilly. Berlin 1796.

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    Author Creutz, Johannes [Johan] Samuel/Gilly, David
    Title Vergleichung der verschiedenen Bauarten welche bey Gründung der im Meer erbauten Werke, vorzüglich aber bey Aufführung der Hafen-Wände oder der sogenannten Molen an den See-Häfen, gebräuchlich sind, von F. F. Creutz, Ingenieur-Major Ihro Kayserl. Maj. aller Reussen, Ritter des St. Wladimir-Ordens, Doktor der Weltweisheit und Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Harlem. Aus dem Französischen übersetzt und mit einigen Anmerkungen begleitet von D. Gilly, königl. Preuß. Geheimen Ober-Baurath
    Publisher Berlin: Königl. Geh. Ober-Hofbuchdruckerey 1796
    Description Creutz (1746/47) war Naturwissenschaftler, Naturphilosoph und Naturforscher, Techniker und Ingenieur. Auf dem Titelblatt seines Buches wird er aber mit J.[ohan] F. und nicht mit S.[amuel] angegeben.

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  • Anhang Octavo 55-62
    Histoire des empereurs romains depuis Auguste jusqu'à Constantin, par M. Crevier. Dresde 1750, 8 Bände.

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    Author Crevier, Jean-Baptiste Louis
    Title Histoire des empereurs romains, depuis Auguste jusqu'a Constantin [...]
    Publisher 8 Bde. [von 12], Dresden: G. C. Walther 1750-57 [Bd. 1-8: 1750-53]
    UdK RK 1501-1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8
    Description Crevier (1693-1765) war emeritierter Professor für Rhetorik in Beauvais. Das Buch behandelt die Geschichte der römischen Kaiser.

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  • Folio 122
    Freudenbezeugung der Stadt Danzig über die Wahl und Krönung Augusts II. von Polen, Gerike, mit Kupfern.

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    Author Curicke, Georg Reinhold
    Title Freuden-Bezeugung der Stadt Dantzig über die höchst-erwünschte königliche Wahl und darauf glücklich-erfolgte Krönung des durchläuchtigsten, grossmächtigsten Fürsten und Herrn, Herrn Augusti des Andern, Königs in Pohlen, Gross-Fürsten in Litthauen, Reussen, Preussen, Masau, Samoiten, Kyow, Wollhinien, Podolien, Podlachien, Lieffland, Schmolensko, Sewerien und Czernichow etc. Hertzogen zu Sachsen, Jülich, Cleve und Bergen, auch Engern und Westphalen, des Heil. Röm. Reichs Ertz-Marschalln und Chur-Fürsten, Landgrafen in Thüringen, Marggrafen zu Meissen, auch Ober- und Nieder-Lausitz, Burggrafen zu Magdeburg, Gefürsteten Grafen zu Hennebergen, Grafen zu der Marck, Ravensberg und Barby, Herrn zu Ravenstein, etc. etc. etc. Ihres allergnädigsten Königes und Herrn [...]
    Publisher Danzig: Gillis Janson von Waesberge 1698
    Description Der Kurfürst von Sachsen, Friedrich August I. (der Starke, 1670-1733), wurde am 15. September 1697 als August II. zum König von Polen gewählt, nachdem er im Jahr zuvor zum Katholizismus übergetreten war (vgl. auch Folio 128). Curicke (ca. 1660-1708) war Jurist.

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  • Quarto 37
    Ausführliche Anleitung zu der Civil=Baukunst nach Vignola und Mich. Angelo, von L. Chr. Sturm. Augsburg 1725, mit Kupfern.

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    Author D'Aviler, Charles Augustin/Sturm, Leonhard Christoph
    Title Ausführliche Anleitung zu der ganzen Civil-Bau-Kunst worinnen nebst denen Lebens-Beschreibungen und den fünff Ordnungen von J. Bar. de Vignola, wie auch [...] des berühmten Mich. Angelo vornehmsten Gebäuden alles [...] erkläret und mit schönen Rissen erläutert wird. erstlich in frantzösischer Sprache zusammen getragen [...] von S. A. C. Daviler. Nachdiesem in das Teutsche übers. und mit vielen Anm. [...] vermehret von Leonh. Christ. Sturm [...]
    Publisher 2. Aufl., Augsburg: Jeremias Wolffens sel. Erben 1725
    Description Es handelt sich um eine Übersetzung des folgenden Werkes, wobei unklar ist, welche D'Aviler-Ausgabe Sturm (1669-1719) zu Grunde liegt, vermutlich mehrere. Zudem führt Sturm im Vorwort so ziemlich alle wichtigen Architekturtraktate an, die er seiner Übersetzung mit zu Grunde gelegt habe.

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  • Quarto 3
    Cours d'architecture, qui comprend les ordres de Vignole avec des commentaires, par P. J. Mariette. Paris 1750, mit Kupfern.

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    Author D'Aviler, Charles Augustin/Mariette, Pierre-Jean (Hg.)
    Title Cours d'architecture qui comprend les Ordres de Vignole, avec des commentaires, Les Figures et les Descriptions de ses plus beaux Bâtimens, et de ceux de Michel-Ange, des instructions et des preceptes et plusieurs nouveaux Desseins concernans la Distribution et la Décoration, la Matiere et la Construction des Edifices, la Maçonnerie, la Charpenterie, la Couverture, la Serrurerie, la Manuiserie, le Jardinage, et généralement tout ce qui regarde l'art de bastir
    Publisher 4. Aufl., Paris: Jean Pierre Mariette 1750
    Description Der "Cours d'architecture" erschien erstmals als zweibändige Ausgabe in Paris 1691. Das Werk des französischen Hofarchitekten D'Aviler (1653-1701) fußt auf Vignolas "Regola delli cinque ordini dell'architettura" (1562?), von der es zahlreiche französische Übersetzungen gibt. D'Aviler erweiterte allerdings die Ordnungen Vignolas durch Variierung vor allem der Säulenschäfte. Die "Übersetzung" - der Text ist eher knapp - entsprang wohl dem Bedürfnis innerhalb der Académie Royale d'Architecture nach französischsprachigen Textvorlagen. Sie ist eine der wenigen, die dann auch in Druck gegangen ist. Ein ähnlicher Wunsch dürfte auch der deutschen Übersetzung von Sturm (1669-1719) zu Grunde gelegen haben, die erstmals 1699 in Amsterdam erschien (vgl. folgenden Titel). Dass Vignola-Ausgaben Beispiele von Michelangelo (1475-1564) beigegeben wurden, ist schon bei früheren Editionen der Fall. Mariette (1694-1774) war Verleger, Sammler und Kunstschriftsteller. Die Neuauflage von 1738, die hier unverändert nachgedruckt wurde, orientierte sich vor allem an den neuartigen Rokoko-Dekorationen der Innenräume der damaligen Zeit. Der "Cours" wurde in einem größeren Format und mit einem sprachlich überarbeiteten Text gedruckt. Die Kommentare zu den neu aufgenommenen Kapiteln stammt von Mariette. In der Bibliothek des Vaters befand sich eine französische Ausgabe, Paris 1720.

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  • Octavo 95
    D'Arclais de Montamy Abhandlung von den Farben zum Porcellain und Emailmahlen. Leipzig 1767.

    Metadata
    Author D'Arclais de Montamy, Didier-François
    Title Abhandlung von den Farben zum Porcellaen und Email-Malen. Nebst einer Beschreibung der Kunst auf Email zu malen, und vielen andern Nachrichten über verschiedene wichtige Gegenstände, als die Verfestigung des Porcellaens und des Spiegelglases, der Stukkatur-Arbeit u. s. w. Aus dem Französischen übersetzt
    Publisher Leipzig: Christian Gottlob Hilschern 1767
    Description D'Arclais de Montamy (1702-65) war französischer Staatsbeamter, Naturgelehrter und Enzyklopädist. Er übersetzte auch aus dem Deutschen das 1757 erschienene Werk "Chymische Untersuchungen, welche fürnehmlich von der Lithogeognosia oder Erkäntniss und Bearbeitung der gemeinen einfacheren Steine und Erden, ingleichen von Feuer und Licht handeln" von Johann Heinrich Pott (1692-1777).

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  • Octavo 245
    Handbuch zum Gebrauch bey Vorlesungen über die Geschichte der Litteratur und der Kunst, von Dahler. Jena 1788.

    Metadata
    Author Dahler, Johann Georg
    Title Handbuch zum Gebrauch bey Vorlesungen über die Geschichte der Literatur und der Kunst [...]
    Publisher Jena: Akademische Buchhandlung 1788
    UdK RK 0571
    Description Dahler (1760-1832) genoss seine erste Ausbildung auf dem Gymnasium seiner Vaterstadt (Straßburg im Elsaß). Während seines Studiums wurde er von Jeremias Jakob Oberlin (1735-1806), Johann Lorenz Blessig (1747-1816) und insbesondere Johannes Schweighäuser (1742-1830) beeinflusst. Den letzten beiden Lehrern gedachte er später in seinen Reden "Memoriae Laurentii Blessig" (1806) und "Memoriae J. Schweighaeuseri sacrum" (1832). Mit einer kritischen Beleuchtung des Appian erwarb er sich 1779 den Grad eines Magisters der philosophischen Fakultät. Er wechselte danach zur Theologie über und wandte sich vorzugsweise den biblisch-kritischen Forschungen zu. Dahler besuchte auch die Universitäten zu Tübingen und Jena, wo er besonders den damals dort lehrenden Johann Gottfried Eichhorn (1752-1827) hörte, in dessen Auftrag und nach dessen Diktaten er das vorliegende "Handbuch" herausgab. Er folgte Eichhorn nach Göttingen, wo er noch Christian Gottlob Heyne (1729-1812) kennen lernte. Dahler wurde 1793 Professor der griechischen Sprache und Direktor des theologischen Conviktes von St. Wilhelm. Einige Jahre danach begann er öffentliche Vorlesungen an der Universität zu halten und wurde dort 1807 außerordentlicher Professor. Wie der Autor selbst in seinen Ausführungen zu "Zweck und Plan des Buchs" oder Vorrede dem Leser mitteilt, war das Buch für die Vorlesung von Eichhorn über die Literaturgeschichte bestimmt. Dalberg war seit 1789 auch Mitglied der Gelehrtenakademie Leopoldina. Die Ordnung, in welcher bei jeder Periode die Wissenschaften aufeinander folgen, richtet sich nach Johann Georg Sulzers "Enzyklopädie aller philologischen Wissenschaften". Seinen Ausführungen entsprechend war es nicht Dahlers Absicht, eine ausführliche Geschichte der Literatur, sondern eher ein Handbuch zu schreiben, das zu Vorlesungen bestimmt sein sollte. Um die Benutzung dieses Handbuch zu vereinfachen, legte er auch ein Namensregister an. Von den sieben Perioden, in die seine Geschichte gegliedert ist, erhält die siebte, die den Zeitraum von 1096 bis 1780 abdeckt, einen besonderen Stellenwert. Dieser werden mehr als die Hälfte des Umfangs dieser Publikation gewidmet. Es handelt sich hierbei nicht um eine allgemeine Literaturgeschichte im herkömmlichen Sinne, sondern um eine Darstellung "aller Theile der Gelehrsamkeit nebst ihren Ursachen". Mit anderen Worten: In jeder von diesen sieben Perioden - von Anfang des Menschheitsgeschichte bis zu seiner unmittelbaren Gegenwart - werden alle spekulativen (Philosophie, Theologie, Jurisprudenz, Medizin) sowie schönen Wissenschaften und Künste (Baukunst, Malerei, Bildhauerei, Steinschneiderkunst, Münzkunst, Musik, Redekunst, Dichtkunst, Schauspielkunst) mit ihren entsprechenden Zweigen referiert, d.h. im Zusammenhang mit den dazugehörigen Veröffentlichungen dargestellt. In dieser siebten oder neueren Periode berücksichtigt Dahler auch die entsprechenden Fachjournale und gibt somit zu erkennen, welche Bedeutung diesen Publikationen in seiner Zeit zukommt.

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  • Octavo 4
    Versuch einiger Beyträge über die Baukunst, von C. v. Dalberg. Erfurt 1792.

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    Author Dalberg, Carl [Karl Theodor Anton Maria] von
    Title Versuch einiger Beyträge über die Baukunst [...]
    Publisher Erfurt: Georg Adam Kayser 1792
    UdK RK 0651
    Description Die von dem Reichsfreiherrn und späteren Mainzer Erzbischof von Dalberg (1744-1817) herausgegebene Schrift wurde vermutlich von F. Gilly selbst erworben. Sie fällt in Dalbergs Zeit als Statthalter von Erfurt (1772-1802). In den drei Jahrzehnten seiner Tätigkeit in der thüringischen Landeshauptstadt pflegte er Verbindungen zu prominenten Vertretern des Weimarer Hofes und des Weimarer literarischen Kreises. Dennoch ist in jüngster Zeit das Diktum von Dalberg als "Coadjutor der deutschen Literatur" revidiert worden. Die mehr als siebzig verschiedenen Titel seiner literarischen Produktion zeugen demnach eher von der Bandbreite seines Interesses als von profunden theoretischen und Sachkenntnissen. Nach der vorhandenen Übersicht über seine Veröffentlichungen fiele seine Schrift unter die Kategorie "Schriften zu Erkenntnistheorie, Philosophie und Ästhetik". Doch bildeten die Großbrände in Erfurt von 1772 und 1790 den eigentlichen Anlass für Dalbergs Beitrag. Weitere Brandkatastrophen lenkten die Aufmerksamkeit auf die Bausubstanz der Gebäude der Stadt und ihrer Umgebung. Die Prämienfragen, die Dalberg seit seiner Ernennung 1775 zum "Special-Protector" der "Kürfürstlich-Mainzische Akademie nützlicher Wissenschaften" persönlich vorschlug, berücksichtigten auch Vorschläge zur Verbesserung von Feuerspritzen. Vor diesem Hintergrund erklärt sich, dass Dalbergs Publikation mit dem "Versuch, um dem Landmanne feuerfeste Wohnungen zu verschaffen", mit dem nützlichen und nicht mit dem ästhetischen Aspekt der Baukunst beginnt. Wie der Autor selbst vermerkt, waren es die Brände in Erfurt, die "von neuem den Wunsch [erregten], ein Mittel zu erfinden, wie man dem Landmanne feuerfeste Dächer verschaffen könne" (S. 7). Den Ausführungen zu diesem ersten Teil seiner Schrift folgten sechs Beilagen, in denen er technische Probleme, chemische und Materialuntersuchungen behandelt und Kostenaufstellungen bespricht. Die beiden letzten Teile sind jeweils der Geschichte ("Einige Bemerkungen über die Geschichte der Baukunst") und der Ästhetik der Baukunst gewidmet ("Gedanken über die Ästhetik der Baukunst"). Bei seinem Versuch zu erklären, "woher die Verschiedenheit der Baukunst entsprungen" sei, rekurriert der Autor auf unterschiedliche Faktoren. Entlang des Einflusses von Klima, Sitten, Meinungen und auch der Staatsverfassung erarbeitet er die Unterschiede zwischen griechischer und gotischer Baukunst. In diesem Zusammenhang behauptet er zum Beispiel, dass die "Hauptformen der Gothischen Bauart [...] offenbar im Norden entstanden" seien. Die "Glieder aber der Gothischen Verzierungen [seien] aber eine Nachahmung des Geschmacks, den die Araber aus dem Orient nach Spanien gebracht" hätten und verweist dann auf die maurischen Bauwerke Granadas (S. 41). Dalberg schließt seine Ausführungen zur Geschichte der Baukunst mit der Empfehlung des Werkes von Christian Ludwig Stieglitz "Geschichte der Baukunst der Alten" (1792), welches sich ebenfalls in der Gilly-Bibliothek befand (Octavo 5), und des Beitrags von David Vogel "Allgemeine Geschichte der Bau und Verzierungskunst" ab. Letztere erschien 1792 in der Zeitschrift "Allgemeines Magazin für die bürgerliche Baukunst". Zur Darstellung seiner Gedanken über die Ästhetik der Baukunst legte er sechs Gesetze oder Prämissen fest: Einheit, Vollständigkeit, Sparsamkeit, Mannigfaltigkeit, Harmonie und Auswahl. Gleich zu Beginn zu diesem letzten Teil seiner Veröffentlichung stellt er den Zweck seiner Gedanken dar: Er wolle den Nachweis erbringen, nach welchem die Grundsätze der Baukunst nicht willkürlich seien, sondern sich vielmehr aus den allgemeinen Gesetzen des Schönen ableiteten. Es ging Dalberg auch darum, die mechanischen und bildenden Künste miteinander zu verbinden, indem er beispielsweise den "nützlichen Endzweck" als die erste und wichtigste Eigenschaft vor allen anderen erklärte. Doch erfuhr dieser letzte Teil in der 1793 in der "Allgemeine Literatur-Zeitung" erschienenen ausführlichen Besprechung seines Buches die meiste Kritik.

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  • Quarto 61
    Costüme der ältesten Völker von Dandré Bardon, aus dem Englischen, 4 Hefte, jedes mit I Kupfer.

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    Author Dandré-Bardon [Dandre Bardon], Michel François/Becker, Wilhelm Gottlieb (Hg.)
    Title Costume der ältesten Völker, von Herrn Dandre Bardon, nach den besten Denkmählern des Alterthums in getreuen Zeichnungen abgebildet und mit Erklärungen versehen. aus dem Französischen übersetzt, und mit Anmerkungen herausgegeben von M. Wilhelm Gottlieb Becker
    Publisher Bd. 1, mit 4 H. [von 5], Leipzig: Müller 1776
    Description Es handelt sich um eine Übersetzung von "Costumes des anciennes Peuples" (Paris 1772-76). Eine englische Ausgabe ist nicht bekannt und wohl ein Abschreibfehler im Verzeichnis 1801. Der vielseitige Maler und Radierer, auch Professor der königlichen Mahler- und Bildhauerakademie, Dandré-Bardon (1700-83) hieß ursprünglich nur Dandré und fügte später den Nachnamen seiner Mutter hinzu. In der Literatur wird gelegentlich fälschlich aus Dandré auf einen Vornamen André geschlossen, so dass er unter Bardon geführt wird. Er veröffentlichte auch zu Themen der Malerei und Skulptur sowie zur Musik. Darüber hinaus dichtete er und schrieb selbst Musikstücke. 1755 erhielt Dandré-Bardon eine Professur für Geschichte und Geographie an der 1748 gegründeten Pariser "Ecole des Elèves protégés", in deren Folge er sich mit Kostümkunde befasste, damit seine Schüler zu exakten Darstellungen in der Historienmalerei gelangten. Die "Ecole des Elèves protégés" wurde aus den sechs besten Akademieschülern gebildet, die in einem eigenen Gebäude freie Kost und Logis erhielten. Dandré-Bardon war auch Direktor der Akademie zu Marseille und Mitglied der dortigen Akademien der Wissenschaften und schönen Künste. Becker (1753-1813) lehrte seit 1776 am Dessauer "Philanthropinum" und wurde 1782 Professor an der Ritterakademie zu Dresden. 1795 erhielt er die Aufsicht über die Dresdner Antikengalerie und das Münzkabinett und vereinigte 1805 beide im Grünen Gewölbe.

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  • Anhang Quarto 8-9
    Histoire de la milice françoise depuis l'établissement de la monarchie françoise, jusqu'à la fin du règne de Louis le Grand, par Daniel. Amsterdam 1724, mit Kupfern, 2 Bände.

    Metadata
    Author Daniel, Gabriel
    Title Histoire de la milice françoise, Et des changemens qui s'y sont faits depuis l'Etablissement de la Monarchie François dans les Gaules, jusqu'à la fin du Régne de Louis le Grand [...]
    Publisher 2 Bde., Amsterdam: Aux depens de la Compagnie 1724
    Description Die Militärgeschichte Frankreichs von dem jesuitischen Historiker Daniel (1649-1728) erlebte viele Ausgaben und wurde auch ins Englische übersetzt. Sie gilt als erste grundlegende Darstellung des Themas.

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  • Octavo 239
    Winkelmanns Briefe an seinen Freund. Berlin 1781.

    Metadata
    Author Dassdorf [Daßdorf, Dasdorf], Karl Wilhelm (Hg.)
    Title Johann Winkelmanns Briefe an Einen seiner vertrautesten Freunde in den Jahren 1756. bis 1768. nebst einem Anhange von Briefen an verschiedene andere Personen
    Publisher Tl. 1, Berlin/Stettin: Friedrich Nicolai 1781
    Description Dassdorf (1750-1812) studierte Theologie an der Universität Leipzig. Nach Erlangung der Magisterwürde 1772 wurde Dassdorf in das Predigerkollegium aufgenommen und trat in die philobiblische Gesellschaft ein. Auf Fürsprache des Geheimen Rates Friedrich Wilhelm von Ferber (1731-1800) erhielt Dassdorf 1775 die Stelle eines Dritten Bibliothekars an der kurfürstlichen Bibliothek in Dresden. Nach dem Tod des Bibliothekars Karl Christian Canzler (1733-86) erhielt er die Stelle eines Zweiten Bibliothekars. Schließlich wurde Dassdorf nach dem Ableben von Johann Christoph Adelung (1732-1806) zum Ersten Bibliothekar. Dassdorf war an dem Umzug der Bibliothek aus den Zwingerpavillons in das Japanische Palais maßgeblich beteiligt. Unter seinen Schriften wäre auch die "Beschreibung der vorzüglichsten Merkwürdigkeiten der Churfürstlichen Residenzstadt Dresden und einiger umliegenden Gegenden" zu erwähnen, die aus Anregung von Gotthold Ephraim Lessing (1729-81) entstanden ist. Die von Dassdorf herausgegebenen Winckelmann-Briefe sind im Zusammenhang mit weiteren Werken zu betrachten, wie etwa die von dem Züricher Theologen Leonhard Usteri (1799-1833) herausgegebene Schrift "Winckelmanns Briefe an seine Freunde in der Schweiz". Diese Schrift enthielt Johann Caspar Füßlis (1706-82) "Geschichte von Winckelmanns Briefe an seine Freunde in der Schweiz", die als Nachwort zu der Ausgabe von Usteri 1778 erschien.

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  • Octavo 114
    Recherches historiques sur la nature & l'étendue d'un ancien ouvrage de Romains, appelé communement: Briquetage de Marsal. Paris 1740, mit Kupfern.

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    Author De la Sauvagere [Sauvagère], Félix-François le Royer d'Artezé [d'Artezet de]
    Title Recherches sur la nature et l'etendue d'un ancien ouvrage des romains, appelle' communement briquetage de marsal, avec un abregé de l'histoire de cette ville, & une description de quelques antiquités que se trouvent à Tarquinpole. [...]
    Publisher Paris: Charles-Antoine Jombert 1740
    UdK RK 1078
    Description De la Sauvagere (1707-82) war königlicher Ingenieur (Ingénieur du roi), Antiquar, Archäologe und Historiker. In dieser kurzen Abhandlung kommt der Verfasser zunächst auf die Bedeutung des Wortes Briquitage zu sprechen, das er wie folgt erläutert: "Ce qui forme ce Briquitage, est un assemblage de briques, ou morceaux de terre cuite rougeatres, comme sont les briques cuites au four" (S. 5). Auch das Wort Tarquinpole wird von dem Autor genauestens untersucht und mit einem Ort oder village assoziiert. Das einem Backstein oder Ziegelwerk ähnlich bezeichnete Material fand in Unterbauten (Rez-de-chaussée) für Ansiedlungen oder Wege seit römischer Zeit Verwendung. De la Sauvagere verfasste einige Jahre später das Werk "Recueil d'antiquités dans les Gaules, enrichi de diverses planches et figures, plan, vues, cartes topographiques et autres dessins pour servir à l'intelligence des inscriptions de ces Antiquités", das 1769 in Paris erschien, sich aber nicht in der Bibliothek von F. Gilly befand. In dieser Publikation wurde die Schrift von 1793 nochmals abgedruckt.

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  • Folio 119
    Ausführliche Anleitung zur Civil=Baukunst von Weigel. Nürnberg, blos Kupfer.

    Metadata
    Author Decker, Paul [Paulus]
    Title Ausführliche Anleitung zur Civil-Baukunst
    Publisher [3 Teile], Nürnberg: Christoph Weigel o. J. [1704?]
    Description Dieses Werk von Decker (1677-1713) ist äußerst selten und das Erscheinungsjahr unklar. Kruft nimmt die Jahre 1719/20 an, da es beim gleichen Verleger einem anderen Werk aus diesen Jahren beigebunden ist, jedoch ist es bei Johann George Sulzer ((1720-79) auf das Jahr 1704 datiert! Da andererseits einige Tafeln von Daniel Heumann (1691-1759) signiert sind, der 1704 erst 13 Jahre alt war, ist es möglich, dass die "Anleitung" sukzessive erschien, wie Kruft annimmt. Das würde erklären, warum im Verzeichnis 1801 nicht von mehreren Teilen die Rede ist. Sulzer spricht hingegen schon von drei Teilen 1704. Deckers "Anleitung" enthält keinen Text, sondern nur Erläuterungen auf den 60 Tafeln. Eine Systematik ist nur ansatzweise erkennbar. Der erste Teil handelt von den Säulenordnungen, der zweite von Ornamentik und der dritte ist so etwas wie eine Gebäudelehre.

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  • Folio 104
    Six livres de divers trophées, contenant divers attributs &c., par J. C. de la Fosse, à Paris, blos Kupfer.

    Metadata
    Author Delafosse [De la Fosse, Lafosse], Jean Charles
    Title [Livre] de divers trophées, contenant divers attributs [...]
    Publisher 6 H., Paris: Daumont/Cherau [1761]-68
    Description Die Titel variieren pro Band und beginnen mit "Premier livre" etc., nach "attributs" folgt der jeweilige Gegenstand in jeweils fünf Tafeln. 1) d'Eglise, 2) de Guerre 3) Militaires, 4) Pastorals, 5) de Chasse et de Pêche, 6) Musique et Amour. Die exakte Datierung ist schwierig, da das erste Heft undatiert war, das sechste erschien 1768 (Paris: Cherau). Der Architekt und Ornamentzeichner Delafosse (1734-89/91) wurde sehr geschätzt, seine einfallsreichen Stiche werden in der Literatur zwischen Louis-seize-Stil und Revolutionsarchitektur verortet.

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  • Folio 113
    Nouvelle Iconologie historique, ou attributs hyeroglophyques de divers oqjets, par J. Ch. de la Fosse. Paris 1768, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Delafosse [De la Fosse, Lafosse], Jean Charles
    Title Nouvelle Iconologie historique, ou attributs hyeroglyphyques, qui ont pour objets les quatre éléments, les quatre saisons, les quatre parties du monde et les differentes complexions de l'homme. Ces mêmes attributs peignent aussi les divers.es nations, leurs religions, les epoques chronologiques de l'histoire tant ancienne que moderne; les vertus, gloires, renommées, les divers genres de poësies, les passions, les différens gouvernemens, les arts et les talens. Car hiérogliphiques sont composés et arrangés de maniére qu'il peuvent servir, à toutes sortes de décorations, puisqu'on est le maître de les appliquer également à des fontaines, frontispices, pyramides, cartouches, dessus-de-portes, bordures, médaillons, trophées, vases, frieses, lutrins, tombeaux, pendules etc. dédiée aux artistes, par Jean Charles Delafosse, architecte, décorateur et professeur de dessins
    Publisher Paris: Jean-François Daumont 1768
    UdK RP 0288
    Description Eines der vier großen Stichwerke mit dekorativen Entwürfen von Delafosse, die richtungsweisend für den sogenannten Louis XVI-Stil waren. Die im Verzeichnis 1801 angegebene Erstausgabe befand sich noch 1893 in der Bibliothek. Die zweite Ausgabe (Paris: Jean-François Chereau Fils 1771) ist ein Nachkauf vor 1893.
    Digital editions
    Bibliothèque nationale de France
    Nouvelle iconologie historique, ou Attributs hiéroglyphiques qui ont pour objets les quatre éléments, les quatre saisons, les quatre parties du monde et les différentes complexions de l'homme / par Jean Charles Delafosse architecte, décorateur et professeur en desseins. (1768)

  • Klein Format 1
    Les Jardins, ou l'art d'embellir les paysages, poëme par l'abbé de Lille, à Paris 1782.

    Metadata
    Author Delille, Jacques Montaniers
    Title Les Jardins ou l'art d'embellir les paysages, poème par M. l'abbé de Lille, de l'Academie françoise
    Publisher Paris: De l'Imprimerie de Philippe-Denys Pierre 1782
    Description Der Ruhm des aus der Auvergne stammenden Dichters Delille (1738-1813) beruhte auf seiner Übersetzung von Vergils Georgica (1769), die ihm 1774 die Aufnahme in die "Académie française" einbrachte. Das vorliegende Werk, in dem Delille seiner Befürchtung vor der Zerstörung der Gärten von Versailles Ausdruck verleiht, ist in Liedform (vier Gesänge) abgefasst.

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  • Folio 55
    Architecture de Philibert de Lorme, à Paris 1567, avec figures (livre très rare).

    Metadata
    Author Delorme [De Lorme, de l'Orme], Philibert
    Title Le premier tome de l'architecture de Philibert de L'Orme, conseiller et amonsier ordinaire de roy et abbé de S. Serge les Angiers
    Publisher Paris: Federic Morel 1567
    Description Delorme (1514-70) gilt als der bedeutendste Architekt des 16. Jahrhunderts in Frankreich. Zugleich war er auch Theoretiker und Hofbeamter. Seine Theorie beruht auf seinen praktischen Erfahrungen und ist der erste Versuch, außerhalb Italiens eine umfassende Darstellung von Architektur zu erstellen, die über den Charakter eines Säulenbuches hinausgeht. Delorme entwarf ein für Frankreich neues Berufsbild, das des gelehrten Architekten. Seine Holzschnitte des guten und des schlechten Architekten sind berühmt. Der aus neun Büchern bestehende "Premier Tome" mit 205 Holzschnitten wurde 1567 mit seinem anderen Werk, den "Nouvelles inventions pour bien bastir et a petits fraiz" (Paris 1561) zusammen ediert, letztere als Buch X und XI (Folio 56, s. folgenden Titel). Delorme vertrat den Standpunkt, dass die konsequente Anwendung von Geometrie automatisch zu einem guten Entwurf führe. Außerdem entwickelte er eine eigene Tragwerkstechnik. Bei den Säulenordnungen stützte er sich auf Sebastiano Serlio (1475-1554) und natürlich auf Vitruv, aber auch auf seine eigenen Vermessungen, die er bei seinem Romaufenthalt in den 1530er Jahren und vermutlich auch um die Mitte des 16. Jahrhunderts, vorgenommen hatte. Dem klassischen Säulenkanon fügte er noch eine sechste "französische" Ordnung hinzu, im Prinzip eine modifizierte jonische Ordnung mit verzierten Schaftringen.
    Digital editions
    Bibliothèque nationale de France
    Le premier tome de l'architecture de Philibert de L'Orme conseillier et aumosnier ordinaire du Roy, & abbé de S. Serge lez Angiers (1567)
    Bibliothèque nationale de France
    Le premier tome de l'Architecture, de Philibert de L'Orme,... (1568)

  • Folio 56
    Nouvelles inventions pour bien bastir & à petits fraix, par Philibert de l'Orme. Paris 1561 (livre très rare).

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    Author Delorme [De Lorme, de l'Orme], Philibert
    Title Nouvelles inventions pour bien bastir et a petits fraiz trouvées n'aguères par Philibert de l'Orme, Lyonnais, architecte, conseiller, et aulmonier ordinaire du feu roy Henri et abbé de St-Eloyles-Noyon
    Publisher Paris: Federic Morel 1561
    Description Eine Abhandlung über die Konstruktion von Dächern mittels Bohlenbindern, der erste französische Traktat zur Baupraxis. F. Gillys Vater, David Gilly (1748-1808), hatte die Erstausgabe seinem Sohn überlassen, er besaß aber auch die dritte Ausgabe (Paris 1578) und eine von François Soufflot Le Romain († 1802) herausgegebene Neuausgabe. David Gilly fertigte eine deutsche Übersetzung an (s. Quarto 27), die aber ebenfalls verlagert ist. Die "Nouvelle Inventions" wurden später Ausgaben des vorigen Titels als Buch X und XI beigefügt.
    Digital editions
    Bibliothèque nationale de France
    Nouvelles inventions pour bien bastir et à petits fraiz / trouvées n'a guères par Philibert de l'Orme,...
    ETH-Bibliothek Zürich
    Nouvelles inventions pour bien bastir et a petits fraiz, trouvées n'aguères par Philibert de l'Orme ...
    Université François-Rabelais

  • Anhang Octavo 66
    Geschichte der Schiffbrüche der berühmtesten Seefahrer, aus dem Französischen, 1ster Band. Berlin 1791.

    Metadata
    Author Deperthes, Jean Louis Hubert Simon
    Title Geschichte der Schiffbrüche: oder Nachrichten von den merkwürdigsten Schicksalen und Begebenheiten der berühmtesten Seefahrer auf ihren Reisen in verschiedene Weltgegenden: nach dem Französischen
    Publisher Bd. 1 [von 5], Berlin: Vossische Buchhandlung 1791
    Description Des Advokaten Deperthes (1730-92) "Geschichte der Schiffbrüche" erschien zuerst 1789 (?) unter dem Titel "Histoire des Naufrages, ou recueil des relations les plus intéressantes des Naufrages, Hivernemens, Délaissemens, Incendies, Famines, Autres Evénemens \...".

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  • Folio 8
    Les édifices antiques de Rome, dessinés & mesurés par M. Desgodetz. Paris 1799. Prachtausgabe, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Desgodets [Desgodetz], Antoine [Babuty]
    Title Les edifices antiques de Rome, mesurés et dessinés très-exactement sur le lieux par feu M. Desgodetz, architecte du Roi. Nouvelle édition
    Publisher 3. Aufl., Paris: Claude Antoine Jombert 1779
    Description Desgodets (1653-1728) ist einer der einflussreichten französischen Architekten des 17. Jahrhunderts, der hauptsächlich durch diese Veröffentlichung bekannt und rezipiert wurde. Das Werk erfuhr mehrere Ausgaben, die erste 1682, die zweite 1695. Eine zweibändige englisch-französische gab 1771 und 1795 George Marshall (Daten unbekannt) in London heraus. Auf Grund der abweichenden Maßangaben zu den antiken Denkmälern Roms hatte der französische Finanzminister Jean Baptiste Colbert (1619-83), der auch für die königlichen Bauten zuständig war, 1674 den Architekten Desgodets mit einer Neuvermessung beauftragt. In 16 Monaten vermaß dieser 24 Monumente der Stadt und auf der Rückreise noch das antike Amphitheater in Verona. Trotz gewisser Differenzen mit der Pariser Akademie konnte das Werk mit Unterstützung Colberts 1682 erscheinen. Es gilt als Wegbereiter einer wissenschaftlichen Archäologie und zugleich als erste fundierte Vitruvkritik. Rekonstruktionsvorschläge früherer Veröffentlichungen lehnte er ab bzw. wies ihnen Ungenauigkeiten nach und stützte sich nur auf den von ihm festgestellten Baubestand. Desgodetz' Exaktheit diente bis weit ins 18. Jahrhundert hinein als Maßstab.
    Digital editions
    Bibliothèque nationale de France
    « Les Edifices antiques de Rome dessinés et mesurés tres exactement par ANTOINE DESGODETZ, architecte », précédés d'une dédicace à Colbert, marquis de Seignelay.
    Heidelberg University Library
    Les Edifices Antiques De Rome: Dessinés Et Mesurés Très Exactement (1682)

  • Octavo 59
    Les loix des bâtiments, suivant la coutume de Paris, conseignées par M. Desgodets. Paris 1787.

    Metadata
    Author Desgodets [Desgodetz], Antoine [Babuty]/Gouti [Gouty], Claude-Martin
    Title Les loix des bâtiments, suivant la coutume de Paris, traitant de ce qui concerne les servitudes réelles, les rapports des jurés-experts, les réparations locatives, douairières, usufrutieres, beneficales, &c. Enseignées par M. Desgodets, architecte du Roi, dans l'Ecole de l'Académie d'Architecture. Avec les notes de M. Goupi, architecte expert-bourgeois. Ouvrage utile à toutes personnes chargées de la construction, aux propiétaires e. aux juges qui en connoissent
    Publisher Neue verm. Aufl., Paris: libraires Associés 1787
    Description Zum Zeitpunkt der Erscheinung der vorliegenden Ausgabe war Desgodets bereits tot. Möglicherweise stammen die Ausführungen zu seiner Biographie von Claude-Martin Gouti [Gouty] (um 1720-93), der ebenfalls Architekt war. Demnach reiste Desgodets Ende 1674 mit einem Stipendium der "Académie Royale d'architecture" ausgestattet nach Rom. 1699 wurde er "Contrôleur de bâtiments du Roi" in Chambord und später in Paris. 1719 Professor an der französischen Bauakademie. Die erste Auflage von "Les loix des bâtiments" erschien 1748. Eine zweite folgte 1752. Das vorliegende Werk ist das erste Fachbuch zum französischen Baurecht.

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  • Quarto 41
    La théorie & la pratique du Jardinage. Paris 1747, mit Kupfern.

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    Author Dézailler d'Argensville, Antoine-Joseph
    Title La théorie et la pratique du jardinage, où l'on traite a fond des beaux jardins apellés communément les jardins de plaisance et de propreté, avec Les pratiques de Géometrie nécessaires pour tracer sur le Terrein toutes fortes de figures, et un traité d'hydraulique convenable aux jardins [...]
    Publisher 4. Aufl., Paris: Pierre-Jean Mariette 1747
    Description Die Schrift befasst sich mit barocken Ziergärten, erschien erstmals anonym in Paris 1709 und wurde zunächst dem Architekten Alexandre Jean-Baptiste Le Blond (1679-1719) zugeschrieben, der aber nur die Zeichnungen lieferte. Schon die dritte Auflage wurde erheblich erweitert und umfasst 482 Seiten. Dézailler (1680-1765), in erster Linie Kunstliterat, aber auch dilettierender Radierer, unterteilte diese Schrift in einen entwerferischen und einen ausführenden Teil, wobei Nutzpflanzen unberücksichtigt blieben, weil diese zu weit vom jeweiligen Haus entfernt seien, und deswegen "nicht dazu angetan [seien], seine Schönheit und Pracht zu vermehren*"*. Gilt als erste französische Publikation, die auch "Pleasure Gardens" enthält, der geometrische Gartenstil dominiert jedoch. Dieser blieb im übrigen auch in England bis ins erste Drittel des 18. Jahrhunderts weiter bestehen, wie englische Übersetzungen dieses Buches zeigen (1728 und 1743).

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  • Octavo 106-107
    Vies des fameux architectes depuis la renaissance des arts, par Dazincourt. Paris 1787, 2 Bände.

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    Author Dezallier d'Argenville, Antoine-Nicolas (d'Azincourt)
    Title Bd. 1: Vies des fameux architectes depuis la Renaissance des arts, avec la description des leurs ouvrages [...] Bd. 2: Vies des fameux sculpteurs, depuis la Renaissance des arts, avec la description de leurs ouvrages [...]
    Publisher Paris: Debure l'aîné 1787
    Description Der Kunstschriftsteller A.-N. Dezallier D'Argenville (1723-96) ist der Sohn des Radierers Antoine Joseph Dezallier d'Argenville (1680-1765, s. vorigen Titel), der ein ähnliches Werk über Maler verfasst hat, das 1767/68 in vier Teilen auch ins Deutsche übersetzt wurde.

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  • Anhang Octavo 100
    Dillenius griechisch=deutsches Wörterbuch für die Jugend. Leipzig 1784.

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    Author Dillenius, Friedrich Wilhelm Jonathan
    Title Griechisch-deutsches Wörterbuch für die Jugend, nach Schellerschem Plan gearbeitet; mit einem Griechisch und Deutschem Index und Herrn Rektor Schellers Vorrede versehen
    Publisher Leipzig:Weygand 1784
    UdK RK 1512
    Description Dillenius (1754-1815) war Theologe und Schriftsteller. Zu Scheller (1735-1803) s. dort.

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  • Anhang Octavo 94
    Diodori Siculi Bibliothecae historicae libri XV. reliqui. Hannoviae 1611.

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    Author Diodoros Siculus/Rhodomann [Rhodemann, Rhodemannus, Rosemann], Lorenz [Laurenz, Laurentius]
    Title Diodori Siculi Bibliothecae historicae Libri XV, reliqui, Quibus accesserunt Eclogae, seu fragmenta: ex libris auctoris, qui desiderantur. Ex interpraetatione L. Rhodomanni [...]
    Publisher Hanoviae [Hannover]: typis Wechelianus [Wechel], apud haeredes Joannis Aubrii 1611
    Description Diodoros war ein griechischer Universalhistoriker, der im 1. Jahrhundert v. Chr. in Sizilien lebte. Über seine Person ist kaum etwas bekannt. Seine "Bibliotheca" umfasste 40 Bände, nicht alle sind vollständig überliefert. Diodoros Universalgeschichte galt im 18. Jahrhundert als wichtige Quelle der alten Geschichte, erst im 19. Jahrhundert wurde er kritischer gesehen. Rhodomann (1546-1606) stammte aus Niedersachswerfen im Harz und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Erst als Hauslehrer konnte er sich soweit finanziell verbessern, dass er 1571 in Rostock ein Studium aufnehmen konnte. Um eine Rektorenstelle in Schwerin annehmen zu können erlangte er den Grad eines Magisters der philosophischen Wissenschaften. 1584 wurde er Rektor der Lateinschule in Walkenried. 1591 erhielt er den Lehrstuhl für griechische Sprache und Geschichte an der Universitäte Jena, wo er später auch Dekan der philosophischen Fakultät wurde, 1601 ging er nach Wittenberg. Dort konnte er sich der Fertigstellung seiner Diodoros-Ausgabe widmen.

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  • Anhang Quarto 13
    Commodiani, poetae Christiani, Instructiones. Vitemb. 1705.

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    Author Dodwellus, Henricus/Schurzfleischius, Henricus Leonardus
    Title Commodiani Poetae Christiani Instructiones Adversus Gentium Deos Pro Christiana Disciplina
    Publisher Vitembergae Saxonum [Wittenberg]: Christianum Schrödterum 1705
    Description Der Ire Henry Dodwell (1641-1711) ist als Homer-Forscher und Musikhistoriker bekannt und hatte seit 1688 eine Professur für Geschichte in Oxford inne. Heinrich Leonhard Schurzfleisch (1664-1722) hatte in Wittenberg und Jena Jura studiert. 1695 unternahm er eine Reise nach Frankreich und Holland. Zurück in Wittenberg betätigte er sich auch mit historischen Studien, Numismatik und Heraldik. 1702 wurde er Professor für Geschichte an der Universität Wittenberg, 1708 übernahm er nebenamtlich die Stelle des Bibliotheksdirektors in Weimar, die zuvor sein im selben Jahr verstorbener Bruder inne hatte. 1713 zog er endgültig nach Weimar. Die über 8.400 umfassende Bibliothek der beiden Brüder bildete den Grundstock der heutigen Herzogin Anna Amalia Bibliothek in Weimar. Commodianus ist ein frühchristlicher Dichter und lebte im 3. oder 5. Jahrhundert. Die "Instructiones" sind in Form von 80 Gedichten abgefasst und richten sich an Proselyten (zum Judentum bekehrte Heiden) und an Christen. Die literarische Qualität scheint zweifelhaft zu sein.

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  • Anhang Octavo 140
    Meine Philosophie, aus dem Französischen des Dorat, 1773.

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    Author Dorat, Claude Joseph
    Title Meine Philosophie Aus dem Französischen des Herrn Dorat
    Publisher Gotha: Carl Wilhelm Ettinger 1773
    Description Der französische Dichter Dorat (1734-1780) wurde vor allem durch seine Gedichte bekannt. Darüber hinaus schrieb er auch Fabeln, Trauerspiele, Lieder und Erzählungen. Er war der erste französische Schriftsteller, der seine Landsleute auf die Bedeutung der deutschen Literatur hinwies. Es gibt zwei deutsche Ausgaben 1773: eine (o. O.) übersetzt von Friedrich Unzer (?), und eine Ausgabe Gotha: Carl Wilhelm Ettinger, übersetzt von Heinrich August Ottokar Reichard (1752-1828, zu ihm s. dort). Dorat war ein Gegner der Philosophie der Aufklärung und wandte sich ausdrücklich gegen Voltaire (François-Marie Arouet, 1694-1778). Er stand dem konservativen Kritiker Élie Catherine Fréron (1718-76) nahe, der ein Verfechter der Monarchie und der Macht der katholischen Kirche war.

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  • Quarto 43
    Perspectiva practica, oder vollständige Anleitung zur Perspektiv=Reißkunst, von J. Ch. Rembold. Augsburg 1710.

    Metadata
    Author Du Breuil [Dubreuil], Jean/Rembold, Johann Christoph
    Title Perspectiva practica, oder vollständige Anleitung zur Perspektiv-Reiß-Kunst, nutzlich und nothwendig allen Mahlern, Kupfferstechern, Baumeistern, Goldschmieden, Bildhauern, Stickern, Tapezierern und anderen so sich der Zeichen-Kunst bedienen ; Sehr deutlich und ordentlich beschrieben und durchaus mit netten Kupffer-Figuren versehen Erstmahls durch ein unbenahmtes Mit-Glied der Societät Jesu in Paris herausgegeben, nun aber aus dem Französischen ins Teutsche übersetzt Durch Johann Christoph Rembold
    Publisher Augspurg: Jeremias Wolff 1710
    Description Rembold (Daten unbekannt) war Silberdrechsler, Zeichner und Silberhändler in Augsburg, gestorben ist er in Berlin. Übersetzt wurde Jean Du Breuils anonym erschienene "La Perspective Pratique, Necessaire A Tous Peintres, Graveurs, Sculpteurs, Architectes, Orphevres, Brodeurs, Tapissiers, & autres qui se mêlent de desseigner [...] par un Relig. de la Comp. de Iesus", Paris 1642. Das Werk wurde mehrfach ergänzt, 1647 und 1649. Auch sind Ausgaben 1663 und 1679 bekannt. Über De Breuil (1602-70) ist wenig bekannt. Er entstammte einer Buchhändlerfamilie und trat dem Jesuitenorden bei.

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  • Folio 74
    Etudes d'architecture des differents maitres Italiens, mises au jour par Dumont, blos Kupfer.

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    Author Dumont, Gabriel Pierre Martin [Gabriel-Martin]
    Title Etudes d'architecture, de differents maitres italiens Mises au jour par le S^r^ Dumont
    Publisher o. O. [Paris: Der Autor, Joullain Pére et Fils, François Charles Joullain] o. J. [1761]
    Description Dumont (1713/14-94) ging 1742 für längere Zeit nach Italien und ist vor allem durch seine Stiche zu Paestum und zur Peterskuppel bekannt. Er war Mitglied der "Accademia di S. Luca" in Rom und der Akademie in Bologna. Diese Stichfolge erschien möglicherweise auch als selbständige Publikation, kann aber auch als Teil des Gesamttitels "Recueil de plusieurs parties d'architecture de differents maitres tant d'Italie que de France; suite de ruines d'architecture mises au jour par le Sieur Dumont" (3 Bde., Paris 1766 bis ca. 1770) betrachtet werden. Inwieweit Dumonts "Etudes" in die vorhandenen Exemplare der "Recueil" vollständig übernommen, nachbearbeitet oder ergänzt worden ist, lässt sich nicht ermitteln. Wahrscheinlich handelt es sich bei diesem Werktitel um eine selbst zusammengestellte Sammlung graphischer Werke. Möglicherweise hat Dumont die einzelnen Teile zu dieser Werkausgabe in verschiedenen Kombinationen, in jeweils unterschiedlicher Zahl und mit unterschiedlichen Titeln veröffentlicht. Auf Grund dieser komplizierten Editionsgeschichte lässt sich das Exemplar F. Gillys nicht näher bestimmen. Bei den "Etudes" werden unter anderen Details römischen Palastdekors wie zum Beispiel Fenstermotive (Palais Mathé [Palais Mattei di Giove], Palais Justiniani, Palais Chrecinci) sowie Türöffnungen von römischer Palast- und Kirchenarchitektur (Santa Maria Maggiore) berücksichtigt, die auch unter Heranzieung von Serlios "Regle [...] pour la proportion des Portes" behandelt werden.

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  • Folio 76
    Paralelle de plans des plus belles sale de spectacle d'Italie & de France, avec des détails de machines theatrales, par Dumont. Paris, mit Kupfern.

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    Author Dumont, Gabriel Pierre Martin [Gabriel-Martin]
    Title Parallèle de plans des plus belles salles de spectacle d'Italie et de France, avec des détails de machines théâtrales, mis a jour par le sieur Dumont
    Publisher o. O. [Paris] o. J.
    Description Eine vergleichende Analyse von italienischen und französischen Theatern. Das Werk erschien mit veränderten Untertiteln in drei Auflagen zwischen 1765 und 1774. Da 1801 kein Erscheinungsjahr angegeben ist, lässt sich die Ausgabe F. Gillys nicht verifizieren.

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  • Octavo
    Das Werk wurde bei der Übergabe als nicht im Verzeichnis von 1801 aufgeführt protokolliert. Bezeichnet als "Engelhardt Reise durch Italien, 4 Bände"

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    Author Engelhardt, Karl August
    Title Geographisch-statistische Reise durch Italien
    Publisher 4 Bde. Dresden: Arnold 1794
    Description Eine Frühschrift des aus Dresden stammenden Pädagogen und Reiseschriftstellers Engelhardt (1768-1834), der eher durch seine Reisebeschreibungen Sachsens bekannt ist (z. B. "Erdbeschreibung des Königreiches Sachsen", Dresden 1807). Wie auch bei anderen Reiseschilderungen, z. B. zu Portugal und Spanien (Bautzen 1797) beruht auch diese Schrift nicht auf einer tatsächlich durchgeführten Reise, sondern der Autor schöpft aus literarischen und historischen Quellen. Engelhardt publizierte später auch unter dem Pseudonym Richard Roos.

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  • Anhang Octavo 75
    Anfangsgründe der Naturlehre, entworfen von Erxleben, mit Zusätzen von Lichtenberg, Göttingen 1784, mit Kupfern.

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    Author Erxleben, Johann Christian Polykarp [Polycarp]
    Title Anfangsgründe der Naturlehre Entworfen von Johann Christian Polykarp Erxleben weil. der Weltweish. D. [Dr.?] und Prof. auf der Georg-August-Universität, der Königl. Societ. Der Wissens. und des Königl. Instit. der histor. Wiss. zu Göttingen, der Königl. Landwirthschaftsgesellsch. zu Zelle und der Batv. Soiet. der Experimentalphilos. zu Rotterdam Mitglied, der Berlin. Gesellsch. Naturforsch. Freunde Ehrenmitglied. Mit Zusätzen von G. C. Lichtenberg Prof. zu Göttingen
    Publisher 3. Aufl., Göttingen: Johann Christian Dieterich 1784
    Description Erxleben (1744-77) studierte Medizin und Naturwissenschaften und wurde 1775 Professor für Physik und Tierheilkunde in Göttingen. Das von ihm gegründete tierärztlichen Institut war die erste Einrichtung dieser Art in Deutschland. Seine "Naturlehre", eine Einführung in die Physik, wurde nach seinem frühen Tod von Georg Christoph Lichtenberg (1742-99) ab der 3. Auflage fortgeführt. Dieser wurde 1769 außerordentlicher Professor für Mathematik in Göttingen. 1774/75 hielt er sich in England auf, wo er unter anderem die beiden Forsters kennenlernte (vgl. Anhang Octavo 51). Zurückgekehrt erhielt er eine ordentliche Professur. Heute ist er vor allem durch seine geistreichen Aphorismen und Abhandlungen bekannt, darunter seine Interpretation der Stiche von William Hogarth (1697-1764), die sich in der Bibliothek des Vaters befand. Von der "Naturlehre" existieren zahlreiche unrechtmäßige Nachdrucke mit unterschiedlichen Verlagsangaben.

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  • Anhang Octavo 72
    Handbuch der klassischen Litteratur, von Eschenburg. Berlin 1787.

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    Author Eschenburg, Johann Joachim
    Title Handbuch der klassischen Litteratur enthaltend 1. Archäologie. II. Notiz der Klassiker. III. Mythologie. IV. Griech. Alterthümer. V. Römische Alterthümer [...]
    Publisher 2. verb. u. verm. Aufl., Berlin/Stettin: Friedrich Nicolai 1787
    UdK RK 1621
    Description Der Literaturhistoriker Eschenburg (1743-1820) hatte in Leipzig und Göttingen Theologie studiert und wurde 1767 Hofmeister am Collegium Carolinum in Braunschweig, bevor er 1777 zum ordentlichen Professor der schönen Literatur und Philosophie berufen wurde. Seither gab er bis zu seinem Tod den "Braunschweigischen Anzeiger" heraus. 1786 ernannte man ihn zum Hofrat, 1795 erhielt er die Oberaufsicht über das "Braunschweigische Gelehrtenmagazin". Wegen Schließung des Collegiums wurde er 1808 pensioniert, nach dessen Wiedereröffnung 1814 dessen Bibliothekar und Mitglied des Direktoriums. Eschenburg war mit Gotthold Ephraim Lessing (1729-81) befreundet und gab Teile von dessen Nachlass heraus. Ferner übersetzte er Shakespeares komplettes Werk sowie Texte aus dem Italienischen. Im Vorbericht zur ersten Ausgabe stellt Eschenburg das Ziel seines Werkes dar: "[...] dem Mangel bey dem Schulunterricht abzuhelfen". Hauptsächlich wolle er aber damit, die in Benjamin Hederichs "Anleitung zu den fürnehmsten historischen Wissenschaften" (1711) enthaltenen Abschnitte zur klassischen Literatur, Mythologie und der römischen Altertumskunde völlig umarbeiten. Er grenzt sich zugleich vom Werk Hederichs (1675-1748) ab, in dem er im selben Vorbericht behauptet, "[...] daß überhaupt in meiner ganzen Arbeit von der seinigen fast nirgend eine Spur anzutreffen sey" (S. III-IV). Eschenburg besorgte zusammen mit Christoph Schmidt-Phiseldek (1740-1801) (vgl. Anhang Octavo 141), die achte Auflage von Hederichs "Anleitung" bzw. "Handbuch der vornehmsten historischen Wissenschaften", die 1782 bei Friedrich Nicolai in Berlin und Stettin erschien.

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  • Octavo 189
    The manner of securing all sorts of buildings from fire. London.

    Metadata
    Author Espié, Félix François Comte d'
    Title The manner of securing all sorts of buildings from fire. Or a treatise upon the construction of arches made with bricks and plaister, called flat-arches, and of a roof without timber called a bricked-roof: with the addition of some letters that have passed between the Count of Espie and Peter Wyche, Esq; on this subject. Adorned with two copper-plates serving to illustrate the whole Work. Written in french by Monsieur le comte d'Espie, Knight of the Military Order St. Lewis, and translated by L. Dutens
    Publisher [4. Aufl.], London: H. Piers and Partner/M. Cooper o. J. [1756?]
    Description Der Comte d'Espié (1708-92), Ritter von St. Louis, war Hauptmann in einem Infanterieregiment in der Picardie. Es handelt sich um eine zunächst in französischer Sprache verfasste Schrift, die von Louis Dutens (1730-1812) ins Englische übersetzt wurde. Der Originaltitel lautet: "Maniere de rendre toutes sortes d'édifices incombustibles; ou traité sur la construction des voutes, faites avec des briques et du plâtre, dites voutes plates; et d'un toit de brique, sans charpente, appelé comble briqueté. De l'invention de M. le Comte d'Espie [...] Avec les plans gravés en taille-douce". Im Verzeichnis von 1801 ist im Gegensatz zu beiden OBD-Verzeichnissen (1825, 1848) kein Erscheinungsjahr angegeben. Beide Verzeichnisse beziehen sich auf die deutsche Übersetzung von Espiés Schrift. Das OBD-Verzeichnis von 1848 gibt die englische Ausgabe ohne Erscheinungsjahr an. Es kann deswegen nur vermutet werden, dass F. Gilly die englische Ausgabe von 1756 besaß.

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  • Anhang Klein Format 2
    Eutropii breviarium historiae romanae. Halae 1789.

    Metadata
    Author Eutropius
    Title Eutropii Breviarium historiae romanae ad Valentem Augustum ab urbe condita ad illius usque et fratris Valentiniani tempora deductum
    Publisher 6. Aufl., Halae [Halle a. d. Saale]: Orphanotropheum 1789
    UdK RK 1586
    Description Ein in 10 "Bücher" unterteiltes Geschichtswerk des römischen Historikers Eutropius († nach 390), das dieser im Auftrag des römischen Kaisers Valens (Kaiser 364-78) verfasst hat. Der handschriftliche Zusatz bezieht sich auf den französischen Historiker Louis de Beaufort (1703-95), von dem es ein ähnlich betiteltes Buch gibt ("Die Römische Republik oder allgemeiner Plan der ehemaligen Regierung Roms", Danzig 1755).

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  • Quarto 69
    Praktische Anleitung zur Construktion der Faschinenwerke an Flüssen und Strömen, von J. A. Eytelwein. Berlin 1800, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Eytelwein, Johann Albert
    Title Praktische Anleitung zur Konstruktion der Faschinenwerke und den dazu gehörigen Anlagen an Flüssen und Strömen nebst einer Anleitung zur Veranschlagung dieser Baue
    Publisher Berlin: in Kommission bei Friedrich Maurer 1800
    Description Eytelwein (1764-1848) hatte an D. Gillys privater Bauschule unterrichtet und wurde 1794 Geheimer Oberbaurat an der Oberbaudeputation. Er war Gründungsmitglied und dann Mitglied des Direktoriums der Bauakademie in Berlin und lehrte dort Statik, Hydrostatik und Hydraulik, ab 1801 auch Deich- und Strombau sowie Maschinenlehre. Faschinen sind Rutenbündel, die unter anderem für Uferschutz Verwendung finden.

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  • Folio 68
    Nuovi disegni dell'architetture e piante de palazzi di Roma de piu celebri architetti, design. & intagl. da G. B. Falda, lauter Kupfer.

    Metadata
    Author Falda, Giovanni Battista
    Title Nuovi disegni dell'architetture e piante di palazzi di Roma de più celebri architetti designata et intagliati da G. B. Falda [...]
    Publisher Bd. 2, Rom: Giovanni Giacomo de Rossi o. J. [nach 1657]
    Description Der aus Valduggia in der Lombardei stammende Falda (1643-78) gilt als einer der besten italienischen Radierer des 17. Jahrhunderts. Während seiner Ausbildung kam er mit bedeutenden Künstlern wie Gianlorenzo Bernini (1598-1680), Francesco Borromini (1599-1667) und Pietro da Cortona (1597-1669) in Kontakt. Sein eigentlicher Förderer war aber de Rossi (1627-91), der bedeutendste römische Verleger dieser Zeit. Das Werk besteht eigentlich aus zwei Teilen, beide ohne Text, in der Gilly-Bibliothek befand sich nur der zweite Band. Die Ausgabe ist nicht datiert, in der einschlägigen Literatur werden beide Bände auf 1655 angesetzt, was unwahrscheinlich ist. Falda wäre dann bereits als Zwölfjähriger tätig gewesen, zudem ging er erst 1657 nach Rom!
    Digital editions
    Princeton University Library
    Palazzi di Roma de piv celebri architetti, disegnati da Pietro Ferrerio
    Getty Research Institute
    Palazzi di Roma de piv celebri architetti

  • Folio 127
    J. R. Fäsch, dito.

    Metadata
    Author Fäsch, Johann Rudolph
    Title [...] Theil Joh: Rudolph Fäsches, Archit: und Ingen: Capit: anderer Versuch Seiner Architect: Wercken: bestehend in allerhand Grund-Haupt-Rissen und Profile unterschiedener Gebäuden
    Publisher 1 T. [von 5] Nürnberg: Weigel 1722-29
    Description Der aus Basel stammende Ingenieursoffizier Fäsch (1680-1749) wirkte vor allem in Dresden (Holländisches Palais, Hauptwache am Neumarkt, Leipziger Tor), wo er auch verstarb. Er hat mehrere kleinere Schriften verfasst. Die Angabe im Verzeichnis von 1801 ist nicht aussagekräftig genug, um sicher verifiziert zu werden.

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  • Octavo 118
    Von der Puzzolane und deren Gebrauch bey den Bauanlagen, aus dem Französischen. Dresden 1784, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Faujas de Saint-Fond, Barthélemy/Gersdorf [Gersdorff], Adolf Traugott von
    Title Von der Puzzolane und deren nützlichem Gebrauch zu allerhand Arten von Bau-Anlagen. Aus dem Französischen übersetzt von A. T. von Gersdorf. Nebst einigen Anmerkungen und einem Nachtrage des Uebersetzers. Mit Kupfern
    Publisher Dresden: Waltherische Hofbuchhandlung 1784
    Description Faujas de Saint Fond (1741-1819) war ein französischer Geologe, Mineraloge, Entdecker und Reisender. Der Übersetzer von Gersdorf (1744-1807) war Naturforscher. Das Buch erschien 1778 in französischer Sprache unter dem Titel: "Recherches sur la pouzzolane, sur la théorie de la chaux et sur la cause de la durété du mortier, avec la composition de differens cimens en pouzzolane, et la maniere de les employer, tant pour les bassins, aqueducs, réservoirs", cisternes et autres ouvrages dans l'eau, que pour les terrasses, bétons et autres constructions en plein air". Diese Publikation stellt einen Auszug aus einer umfangreicheren Veröffentlichung des Autors dar, die unter dem Titel "Recherches sur les volcans éteints du Vivarais et du Velay" auch 1778 erschienen war.

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  • Anhang Octavo 129
    Histoires instructives de la bible. Stettin 1781.

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    Author [Feddersen, Jakob Friedrich]
    Title Histoires instructives de la Bible, ouvrage traduit de l'Allemand
    Publisher 5. Aufl., Stettin: Schule des Waisenhauses 1781
    Description Der Schriftsteller und Hofprediger Feddersen (1736-88) verfasste zahlreiche religiöse Schriften, speziell für Kinder. Das vorliegende Werk ist eine Übersetzung von "Lehrreiche Erzählungen aus der biblischen Geschichte für Kinder" (Halle 1776).

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  • Quarto
    Das Werk wurde bei der Übergabe als nicht im Verzeichnis 1801 aufgeführt protokolliert.

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    Author Félibien [des Avaux], André
    Title Des principes de l'architecture, de la sculpture, de la peinture et des autres arts qui en dependent, avec un dictionnaire des termes propres à chacun de ces arts
    Publisher 2. Aufl., Paris: Veuve de Jean Baptiste Coignard et Jean Baptiste Coignard Fils 1690
    Description Der Kunsttheoretiker Félibien (1619-95) war seit der Gründung der "Académie Royale d'Architecture" im Jahre 1671 deren Sekretär. Er ist einer der wichtigsten Kunsttheoretiker Frankreichs in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die "Principes" waren eine Aufgabe der Akademie. Es sollte versucht werden, das gesamte Wissen über Architektur und Bildende Kunst systematisch zusammenzufassen, ganz im Sinne von René Descartes (1596-1650), eine Einheit der Wissenschaften herzustellen. Dazu gehörte eine verbindliche Klärung der Begrifflichkeiten, weshalb das Werk auch ein "dictionnaire" umfasst, das fast ein Drittel des Umfangs ausmacht. Gegliedert sind die "Principes" in drei Teile, wobei jede Gattung für sich behandelt wird. In den einzelnen Abhandlungen überwiegen praktische Gesichtspunkte. Der im Titel deutlich werdende Anspruch, ihnen eine gemeinsame, übergeordnete Grundidee zuordnen zu können, blieb letztlich ohne Ergebnis.

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  • Folio 110
    Description de la Grotte de Versailles, à Paris 1679, mit Kupfern.

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    Author Félibien des Avaux, André
    Title Description de la grotte de Versailles
    Publisher 4. Aufl., Paris: Imprimerie Royale 1679
    UdK RP 0392
    Description Die berühmten Grotten der Thetis im Garten von Versailles waren 1664 von Charles Perrault (1628-1703) und seinem jüngeren Bruder Claude (1613-88) entworfen worden, der erstere war Schriftsteller, der letztere Arzt und Architekt. In vielerlei paradigmatischen Schriften hat Félibien auch den Ausbau von Schloss Versailles beschrieben, das vorliegende Heft erschien erstmals 1672 anlässlich der weitgehenden Fertigstellung der Grotte. In ihm wird der programmatische Zusammenhang zwischen Schloss und Park beschrieben und macht so die beabsichtigte Inszenierung deutlich.
    Digital editions
    Institut National d'Histoire de l'Art
    Description de la Grotte de Versailles (1679)

  • Octavo 115
    Recueil historique de la vie & des ouvrages des plus celebres architectes, par Felibien. Loudon 1705.

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    Author Félibien des Avaux, Jean-François
    Title Recueil historique de la vie et des ouvrages des plus célebres architectes [...]
    Publisher London: David Mortier 1705
    Description Félibien Sieur des Avaux (1656/58-1733) wurde bekannt durch die Publikation "Historiographie du Roy, de ses bâtimens, arts et manufactures et garde des antiquites de sa Majesté". Er ist der Sohn des Sekretärs der Pariser Architekturakademie André F. (1619-95, s. vorige Titel). Das Buch enthält Architektenbiographien bis zum 14. Jahrhundert.

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  • Anhang Octavo 23
    Die Bestimmung des Menschen, von Fichte. Berlin 1800.

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    Author Fichte, Johann Gottlieb
    Title Die Bestimmung des Menschen Dargestellt von [...]
    Publisher Berlin: Vossische Buchhandlung 1800
    UdK RK 1498
    Description Fichte (1762-1814) stammte aus der Oberlausitz, wo er in ärmlichen Verhältnissen aufwuchs. Ein Mäzen ermöglichte ihm dennoch eine gute Schulausbildung. 1780 begann Fichte in Jena ein Theologiestudium, kurz darauf in Leipzig, brachte es aber aus finanziellen Gründen nicht zu Ende. In finanziell prekärer Lage ging er 1788 als Hauslehrer nach Zürich. 1790 lernte er die Philosophie Immanuel Kants kennen, den er ein Jahr später in Königsberg besuchte. Unter dessen Einfluss verfasste er 1792 eine religionswissenschaftliche Schrift ("Versuch einer Critik aller Offenbarung"), die mit Unterstützung Kants anonym erschien, und zunächst für eine Arbeit von ihm gehalten wurde. Als dieser den wahren Autor enthüllte, wurde Fichte schlagartig berühmt und wurde zwei Jahre später auf den Lehrstuhl für Philosophie in Jena berufen. Die Veröffentlichung einer weiteren anonymen Schrift ("Über den Grund unseres Glaubens an eine göttliche Weltregierung") brachte ihm den Vorwurf ein, Atheist zu sein, und er musste Jena 1799 verlassen. 1805 wurde er Professor in Erlangen, ging dann nach Berlin und war maßgeblich an der Gründung der dortigen Universität beteiligt, deren erster gewählter Rektor er wurde. Fichte war ein leidenschaftlicher Anhänger der Französischen Revolution, die er von Napoleon verraten sah, nicht weniger aber auch Antisemit. Fichtes Philosophie beschäftigt sich in den Grundzügen mit der Frage, ob die Vorstellung von den Dingen ausgehen oder die Dinge aus den Vorstellungen resultieren. Letzteres ist ein Wesenszug des Idealismus, Fichte ist einer der bedeutendsten Vertreter dieser Richtung. Die vorliegende Schrift versteht sich als eine vereinfachte Einführung in Fichtes Philosophie und wendet sich an den gebildeten Laien. Sie ist in drei Bücher eingeteilt: "Zweifel", "Wissen" und "Glaube", das erste und das dritte sind in Ichform verfasst, das mittlere als Dialog. Im Buch "Zweifel" wird fiktiv angenommen, die Natur, und damit auch der Mensch, sei Resultat von Notwendigkeiten, wogegen sich dann Zweifel erheben, weil der Mensch selbstbestimmt sein möchte. Im Buch "Wissen" ist ein Dialog zwischen dem Geist und dem Ich, der darin mündet, dass letztlich die Realität nur durch das Bewusstsein erzeugt wird, das Wissen also nur eine Ansammlung von Bildern sei. In "Glaube" schließlich wird der Ausweg dahingehend gefunden, dass der Mensch nicht dazu da sei, um zu Wissen, sondern um zu Handeln.

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  • Anhang Octavo 16
    J. C. Fisch Reise durch das mittägliche Frankreich vor der Revolution. Zürch 1795.

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    Author Fisch, Johann Georg
    Title Reise durch die südlichen Provinzen von Frankreich kurz vor dem Ausbruche der Revolution: In Briefen
    Publisher 2. Aufl., Zürich: Orell, Geßner, Füßli und Comp. 1795
    Description Fisch (1758-99) war ein schweizer Theologe, der einen Posten als Hauslehrer in Montpellier angenommen hatte. Während dieser Zeit unternahm er diese Reisen. Die Briefe sind an seinen Bruder Emanuel gerichtet. Für die Buchausgabe wurden sie erheblich erweitert. Obwohl Fisch der Aufklärung nahe stand, vermied er in den Briefen politische Äußerungen. 1791 kehrte er in die Schweiz zurück und übernahm eine Stelle als Lateinlehrer. In Bern engagierte er sich 1798 für die aufklärerische Bewegung.

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  • Folio 106
    Entwurf einer historischen Architektur, in Abbildung unterschiedener berühmter Gebäude des Alterthums und fremder Völker. gezeichnet von Fischen v. Erlachen, meist Kupfer.

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    Author Fischer von Erlach, Johann Bernhard
    Title Entwurff einer historischen Architectur in Abbildung unterschiedener berühmten Gebäude des Alterthums und fremder Völcker umb aus den Geschicht-büchern, Gedächtnüß-müntzen, Ruinen, und eingeholten wahrhafften Abrißen, vor Augen zu stellen [...]
    Publisher 2. Aufl., Leipzig 1725
    UdK RP 0335
    Description Eine der wichtigsten deutschsprachigen Veröffentlichungen des 18. Jahrhunderts, von Fischer von Erlach (1656-1723), seinerzeit kaiserlicher Oberbauinspektor am Hof in Wien, von Hause aus aber eigentlich Bildhauer. Das Werk stellt den ersten Versuch einer universalen Architekturgeschichte in vergleichenden Bildern dar, die erläuternden Texte (in Deutsch und Französisch) sind knapp bemessen. Das Werk ist trotz seines Umfangs Fragment geblieben. Angekündigte Beispiele zur Gotik, zu islamischer, indischer oder japanischer Architektur fehlen, ebenso bedeutende stadtrömische Beispiele wie die Peterskirche und Bauten von Bernini und Borromini, die man eigentlich erwarten würde. Desgleichen vermisst man das Pantheon oder das Colosseum und nicht weniger den französischen Barock. Man vermutet die Gründe einerseits im Tod Fischers zwei Jahre später bzw. darin, dass er sich übernommen hat oder dass - bei asiatischer Architektur etwa - keine geeigneten Vorlagen zur Verfügung gestanden haben. Dennoch stellt das Stichwerk insofern einen Meilenstein dar, als erstmals auch nicht-europäische Architektur gleichberechtigt vorgestellt wird. Dergleichen war zuvor nur in wenigen Ansätzen versucht worden, etwa durch François Blondel d. Ä. (1617-86) in seinem Cours d'Architecture von 1675. Die in fünf "Bücher" unterteilte Veröffentlichung mit kurzen, in Deutsch und Französisch verfassten Untertiteln zu den mehr als siebzig Tafeln beginnt mit einer Rekonstruktion der sieben Weltwunder und endet mit Fischers eigenen Bauten bzw. mit einem gesonderten Buch über antike Vasen. Dass Fischer eine Weltgeschichte der Architektur mit seinem eigenen Werk beschließt, ist so ungewöhnlich nicht, der in dem Werk deutliche werdende Stilpluralismus hingegen schon, da er deutlich früher auftritt als bei jedem anderen Autor. Begonnen hatte Fischer die Zeichnungen ab 1705 in einer Zeit auftragsmäßiger Flaute für ihn. In seiner vorherigen Wirkungsstätte Salzburg war Fischer in erster Linie im Kirchenbau tätig gewesen (Kollegienkirche, Taf. VIII-IX, Buch 4), in Wien wurde um die Jahrhundertwende allerdings kaum auf diesem Gebiet gebaut, zudem hatte er in Johann Lukas von Hildebrandt (1668-1745) einen Konkurrenten, der vom Vizekanzler des Reiches, Friedrich Karl von Schönborn (1674-1746), protegiert wurde. Unterstützung erhielt Fischer vom Direktor des kaiserlichen "Medaillon- und Antiquitäten-Inspector", des Schweden Carl Gustav Heraeus (1661-1725/30), dem Direktor des Münzkabinetts, ein vielgereister Gelehrter. Münzen dienten seinerzeit vielfach als Bildvorlagen, ebenso Zufallsfunde. Dass daraus - auch bei Fischer - gelegentlich recht abenteuerliche Rekonstruktionen entstanden, schmälert die Bedeutung des Stichwerks durchaus nicht. Von der ersten Auflage des "Entwurffs" (Wien 1721) sind nur knapp 20 Exemplare erhalten. Die vorliegende zweite Ausgabe ist mit den Platten der Wiener Ausgabe in nur in 160 Exemplaren gedruckt worden - für die Zeit nicht eben viel, was den vergleichsweise hohen Preis bei Heinsius erklärt.
    Digital editions
    Heidelberg University Library
    Entwurff Einer Historischen Architectur: in Abbildung unterschiedener berühmten Gebäude des Alterthums und fremder Völcker ; umb aus den Geschicht-büchern, Gedächtnüß-münzen, Ruinen, und eingeholten wahrhafften Abrißen, vor Augen zu stellen (1725)

  • Octavo 64
    Anfangsgründe der mechanischen Wissenschaften, von Fischer, mit Kupfern. Jena 1793.

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    Author Fischer, Johann Carl [Karl]
    Title Anfangsgründe der mechanischen Wissenschaften, oder die Statik, Hydrostatik, Aerometrie, Mechanik, Hydraulik und Maschinenlehre, zum Gebrauch der Vorlesungen [...]. nebst 6 Kupfertafeln
    Publisher Jena: Gröter 1793
    Description Fischer (1760-1833) war Mathematiker und Physiker. Er begann in Jena zunächst mit dem Studium der Rechtswissenschaften, widmete sich aber bald der Mathematik und den Naturwissenschaften und promovierte 1788 mit der Dissertation "De natura, constitutione ac usu logarithmorum". 1792 wurde er in Jena außerordentlicher Professor und folgte 1807 einem Ruf an das Archigymnasium zu Dortmund als Professor der Mathematik und Physik. 1819 übernahm er die Professur für Mathematik und Astronomie an der Universität Greifswald. Neben einer großen Reihe von Lehrbüchern, vorwiegend mathematischen und physikalischen Inhalts, verfasste Fischer, vor allem in der Jenaer Zeit, vielbeachtete Sammelwerke. Sein "Physikalisches Wörterbuch oder Erklärung der vornehmsten zur Physik gehörigen Begriffe und Kunstwörter" (I-VII, Göttingen 1798-1805, 3 Supplementbände, 1823-27, Porträt in I) bringt in der Gegenüberstellung "atomistischer" und "dynamischer Lehrart" eine gründliche und häufig angeführte Diskussion der wissenschaftlichen Standpunkte um die Jahrhundertwende. In seiner achtbändigen "Geschichte der Physik [...]" (1801-08) hat Fischer erstmalig eine ausführliche und systematisch angeordnete Geschichte dieser Disziplin gegeben.

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  • Anhang Klein Format 37
    Historiae Romnae Epitome- Ludg. Bat. 1648.

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    Author Florus, Lucius [Publius] Annaeus [Annius]/Blancard, Nicolaus (Hg.)
    Title Historiae Romanae Epitomae Ex musaeo Nic. Blanckardi
    Publisher Lugduni Batavorum [Leiden]: H. de Vogel 1648
    Description Vermutlich dasselbe wie der folgende Titel. Epitome sind kurze Abrisse größerer Abhandlungen, wie sie vor allem in der römischen Literatur vorkommen. Die Epitome des Florus beruhen auf Titus Livius und preisen die Größe Roms. Blancard (viele verschiedene Schreibweisen, 1624-1703) galt als Wunderkind und immatrikulierte sich schon im Alter von zehn Jahren an der Universität in Leiden, wo er 1645 zum Professor der Philosophie und Geschichte berufen wurde.

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  • Anhang Klein Format 6
    L. Annaei Flori Romanum, libri 4. Rotterdam 1680.

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    Author Florus, Lucius [Publius] Annaeus [Annius]/Minellius, Johann (Hg.)
    Title L. Annaei Flori Rerum Romanorum Libri quatuor, Annotationibus, in usum Studiosae Iuventusis, instar Commentarii illustrati. Auctore Johanne Minellio. Quibus accedunt Excerptiones Chronologiae, ad Flori Historias accomodatae: additus denique L. Ampelius ex Bibliotheca Salmasii
    Publisher Rotterdam: Arnold Leers 1680
    Description Es ist unklar, ob es sich bei den unter dem Beinamen Florus erschienenen Werken um immer dieselbe Person handelt. Publius Annius Florus lebte um 100 n. Chr. In dieser Ausgabe geht es um die Geschichte der Stadt Rom von ihrer Gründung bis zur Zeit des Augustus. Der beigebundene Lucius Ampelius ist der antike Verfasser einer Enzyclopädie in Stichworten ("Liber memorialis"), über den weiter nichts bekannt ist. Dieser Text beruht auf einer Ausgabe des niedrländischen Altphilologen Claudius Salmasius (1588-1653). Minellius (1625-83) war Rektor an der Erasmus-Schule in Rotterdam.

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  • Folio 63
    L'Anfiteatro flavio, descritto e delineato dal Cavaliere C. Fontana, nell Haia 1725, mit Kupfern.

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    Author Fontana, Carlo
    Title L'Anfiteatro flavio, descritto e delineato [...]
    Publisher Haia [Den Haag]: Isaco Vaillant 1725
    UdK RP 0376
    Description Fontana (1634-1714) ist der bedeutendste römische Architekt der Generation nach Borromini und Bernini, dessen Schüler und Mitarbeiter er zwölf Jahre war. Die Schrift zum Colosseum erschien posthum. Sie enthält im fünften und letzten Kapitel ("del restituir l'onore all Anfiteatro Flavio cioe, Descrizione die edifici sacri fare nella sua residual parte") den Plan, in der Ellipse des Colosseums eine Kirche als Zentralraum mit Kuppel, vorgelagertem Portikus und zwei Glockentürmen zu errichten, als deren Vorbild die Kirche S. Agnese in Agona an der Piazza Navona in Rom anzusehen ist, ebenfalls ein Zentralbau mit zwei seitlichen Türmen. Das Oval des Colosseums sollte mit einer umlaufenden Arkade abgeschirmt werden, der Kirchenbau in der schmalen Rundung der Ellipse stehen und die Arena als Vorplatz ausgebildet werden. Anscheinend hatte dieser ungewöhnliche Vorschlag Interesse bei Papst Innozenz XI. (Papst 1676-89) hervorgerufen, blieb aber aus finaziellen Gründen unausgeführt. Der Vorschlag lässt sich offenbar mit dem "Concorso accademico" der Accademia di San Luca in Rom aus dem Jahre 1677 in Zusammenhang bringen. Damit dürfte die bisherige Datierung dieses Plans in die Zeit Clemens XI. (Papst 1700-21) hinfällig sein. Die Vermutung, der Plan sei nach dem Tod Innozenz XI. fallen gelassen geworden, weil Clemens XI. im Colosseum Tiermist zur Herstellung von Salpeter lagern ließ, mag die Realisierung des offenbar ernst gemeinten Vorschlags obsolet gemacht haben.
    Digital editions
    Getty Research Institute
    L'anfiteatro Flavio, descritto e delineato dal cavaliere Carlo Fontana

  • Anhang Octavo 51
    Ansichten vom Niederrhein etc. von G. Forster. Berlin 1791.

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    Author Forster, Georg
    Title Ansichten vom Niederrhein, von Brabant, Flandern, Holland, England und Frankreich, im April, Mai und Junius 1790
    Publisher 1 Teil [von 3], Berlin: Voss 1791
    Description Der Reiseschriftsteller Forster (1754-94) hatte seinen Vater, den Naturforscher Johann Reinhold Forster (1729-98), auf vielen Reisen begleitet, unter anderem mit James Cook (1728-99) auf dessen zweiten großen Weltumsegelung 1772-75 nach Kapstadt, Tahiti und Neuseeland. Danach lebte Forster eine Zeit lang in England. 1778 erhielt er einen Ruf als Lehrer für Naturgeschichte nach Wilna, zehn Jahre später folgte er einem Ruf als Bibliothekar des Kurfürsten von Mainz.

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  • Octavo 149
    Historisch Geographische Beschreibung der Gegend um Helipolis und Memphis, aus dem Französischen des Herrn Fourmont. Leipzig 1782, mit Kupfern.

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    Author Fourmont, Claude Louis/Schad, Georg Friedrich Casimir
    Title Historische und geographische Beschreibung der Gegend um Heliopolis und Memphis. Mit Kupfern. Aus dem Französischen des Jüngern Herrn Fourmont, Sr. Königl. Majestät in Frankreich, Dollmetschers der morgenländischen Sprachen, übersetzt, und mit einigen Anmerkungen, auch vollständigen Register versehen, von Georg Friedrich Casimir Schad
    Publisher Nürnberg/Leipzig: Raspe 1782
    UdK RK 1096
    Description Fourmont (1703-80), Reisender, Archäologe und Ägyptologe, war Neffe des französischen Orientalisten Étienne Fourmont (1683-1745) und dessen Bruder Michel Fourmont (1690-1746), ein Kleriker und Philologe, daher auch als Fourmont d. J. bezeichnet. Fourmont beteiligte sich an den philologischen Arbeiten seiner beiden Onkel und begleitete, als Zeichner und Karthograph, Michel Fourmont bei seiner Griechenland-Reise. Im Jahr 1746 fuhr er zusammen mit dem französischen Konsul in Kairo, Lironcourt, nach Ägypten. Nach seiner Rückkehr veröffentlichte Fourmont die "Description historique et géographique des plaines d'Héliopolis et de Memphis" (1755), die dann 1782 in der Übersetzung von Georg Friedrich Casimir Schad (1737-1795) in deutscher Sprache erschien.

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  • Folio 103
    Spectacle des vertus, des arts & des sciences représentés dans les palais des dieux, a Paris, mit Kupfern.

    Metadata
    Author François, Jean-Charles
    Title Spectacles des vertus, des arts et des sciences historiques, poetiques, et allégoriques représentes dans les palais des dieux en cinqu parties infolio, taille-douce, dédiés au Roy de Pologne, Duc de Lorraine
    Publisher 5 Teile in 1 Bd., Paris: Selbstverlag o. J. [1756]
    Description Ein Werk des aus Lothringen stammenden Stechers und Kupferstichhändlers François (1717-69), der als Erfinder des "Vernis Mou-Verfahrens" (Weichgrundätzung) gilt und andere Drucktechniken wie gehämmerte Kupferstiche (Punzenstiche) zur Vollendung brachte. Der Herzog von Lothringen ist Stanislas I. Leszcynski (1677-1766), der während des polnischen Thronfolgekrieges 1733-36 auch amtierender König von Polen war. Es geht um Tugenden, Kunst und historische Wissenschaften, poetischen und allegorischen Inhalts, die in den Tempeln der Götter vertreten seien.

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  • Octavo 89-90
    Direzioni à giovani studenti nel disegno dell'architettura civile, da F. G. Bibiena. Bologna 1745, mit Kupfern, 2 Bände.

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    Author Galli [da] Bibiena, Ferdinando [Ferdinand]
    Title Direzioni a' giovani studenti nel disegno dell'architettura civile, nell'Accademia Clementina dell'Instituto delle Scienze, [...]. Di S. M. CES. E CAT. Divise in cinque parti [...] Con nuova aggiunta dedicate dall'autore a S. Catalina de Vigri da Bologna protettrice della suddetta Accademia
    Publisher 5 Tle. in 2 Bdn., 2. Aufl., Bologna: Lelio dalla Volpe 1745-53
    Description Der aus Bologna stammende Galli da Bibiena (1657-1743) war Szenograph und Dekorationsmaler. Entsprechend der Ankündigung auf dem Titelblatt seines Werkes war er Mitglied der Accademia Clementina in seiner Heimatstadt sowie Architekt und Hofmaler. Er gehörte zu einer renommierten Künstler- und Architektenfamilie. Er war Sohn des Malers und Architekten Giovanni Maria Galli da Bibiena (1625-65), der sich nach seinem Geburtsort Bibbiena in der Toskana genannt hatte. Ferdinando studierte Malerei bei Carlo Cignani (1628-1719), Architektur(malerei) bei Giulio Troili [Trogli], genannt Paradosso (1613-85) sowie Szenographie bei Giacomo Torelli (1604/08-78). Vor seiner Tätigkeit in verschiedenen europäischen Ländern (Spanien, Österreich) war Ferdinando in Italien hauptsächlich am Hof der Farnese in Parma beschäftigt. Er wirkte, zusammen mit seinem Bruder Francesco, in Mirandola, Modena und Novellara. Zwischen 1678 und 1684 führte er Dekorationen im Palazzo Fantuzzi in Bologna aus. 1708 wurde Ferdinando Bibiena anlässlich der Eheschließung zwischen Karl III. von Habsburg und Elisabeth von Braunschweig-Wolfenbüttel nach Barcelona berufen, um die Hochzeitfeierlichkeiten mitzugestalten. 1714 wurde er an den Hof Karl VI. (1685-1740) nach Wien bestellt. Er kehrte 1716 zeitweise und ein Jahr später endgültig nach Italien zurück. Auf Ferdinando gehen die sogenannten "Scene per angolo" und die "vedute per angolo" zurück. Die erste Auflage dieses Werkes erschien 1725 im selben Verlag, spätere 1731, 1745, 1753 und 1777.

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  • Anhang Octavo 69
    J. Ch. Gatterers Versuch einer allgemeinen Weltgeschichte, bis zur Entdeckung Amerika's. Göttingen 1792.

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    Author Gatterer, Johann Christoph
    Title [...] Versuch einer allgemeinen Weltgeschichte bis zur Entdeckung Amerikens
    Publisher Göttingen: Vandenhoek u. Ruprecht 1792
    Description Der Historiker Gatterer (1727-99) hatte seit 1759 eine Professur für Geschichte in Göttingen inne. Die historischen Wissenschaften und Hilfswissenschaften beherrschte er in ihrer ganzen Breite, viele der letzteren führte er als erster systematisch in die universitäre Lehre ein, darunter Genealogie, Numismatik, Diplomatik etc. Neben August Ludwig von Schlözer (1735-1809, s. Anhang Octavo 42) gilt er als Begründer der neuen deutschen Geschichtsschreibung. Kernpunkt seiner Theorie war die Untersuchung des Verhältnisses von empirischen historischen Fakten und der gewollten oder ungewollten Einflussnahme der Rhetorik in der sprachlichen Vermittlung dieser Fakten. Wie auch Schlözer zielte er dabei auf eine Universalgeschichte.

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  • Quarto 10
    Dissertation sur les dégradations survenues au piliers du dôme du panthéon françois, & sur les moyens d'y remedier, par E. M. Gauthey. Paris an VI.

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    Author Gauthey, Émiland Marie
    Title Dissertation sur les dégradations survenues aux piliers du dôme du panthéon français et sur les moyens d'y remédier
    Publisher Paris: H. L. Perenneau An VI [1798]
    Description Gauthey (1732-1806) war seit 1791 "Inspecteur général des ponts et chaussées" in Paris. Das Pariser Panthéon (Sainte-Geneviève) wurde 1758-89 nach Plänen von Jacques-Germain Soufflot (1713-80) als neoklassizistischer Bau über griechischem Kreuz und mit einer großen Kuppel über einem säulenumstandenen Tambour errichtet. In Panthéon umbenannt wurde die Kirche 1791 und zugleich als Ruhmeshalle profaniert. (Vgl. auch folgenden Titel und Quarto 11, Rondelet).

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  • Quarto 12
    Mémoire sur l'application des principes de la Mécanique à la construction des voutes & des dômes, relatifs au panthéon françois, avec divers pièces concernant cet objet, par Gauthey, 1771.

    Metadata
    Author Gauthey, Émiland Marie
    Title Mémoire sur l'application des principales de la Méchanique à la construction des voûtes et des dômes dans lequel on examine le problème proposé par M. Patte, relativement à la construction de la coupole de l'église Sainte-Geneviève [Panthéon] de Paris
    Publisher Dijon: Louis-Nicolas Frantin/Paris: Claude-Antoine Jombert 1771
    Description Zum Panthéon s. vorherigen Titel. Pierre Patte (1723-1814), Architekt, Theoretiker und Kupferstecher, hatte sich in seiner Schrift "Mémoires sur la construction de la Coupole projetée pour couronner l'eglise Sainte-Geneviève" (Paris 1770) kritisch zur Statik der Kuppel geäußert, was Gauthey zu widerlegen sucht.

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  • Octavo 135
    Traité de la construction des chemins. Paris 1722, mit Kupfern.

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    Author Gautier, Hubert
    Title Traité de la construction des chemins, où il est parlé de ceux de romains, & de ceux des modernes, suivant qu'on les pratique en France; de leurs figures; de leurs matieres, & de leurs dispositions dans toute sorte de lieux. Des pavés des grands chemins, & de ceux des ruës dans les villes. La carte de l'ancienne Gaule, où les chemins des romains sont tracés selon l'itineraire d'Antonin, qui marque les endroits où ils passoient en France. Avec cinq difficultez qu'on propose aux sçavans à resoudre [...] neue Aufl. korrig. und verm [...]
    Publisher Paris: André Cailleau 1721
    Description Gautier (1660-1737) war Architekt und Ingenieur sowie "Inspecteur des grand Chemins, Ponts & Chaussées du Royaume". Bei dem Widmungsempfänger handelt es sich um Nicolas de Lamoignon de Basville (1648-1724), Graf von Launay-Courson, Herr de Bris, Vaugrigneuse, Chavagne, Lamothe-Chandenier, Beuxe, etc. Wahrscheinlich wurde die Schrift 1715 zum ersten Mal aufgelegt. Eine erneute Auflage erschien in Paris 1716. Eine deutsche Übersetzung ist in beiden OBD-Verzeichnissen vorhanden. Diese erschien 1773 in Leipzig.

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  • Anhang Octavo 1
    Griechisches Lesebuch für die ersten Anfänger, von Gedike. Berlin 1791.

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    Author Gedike, Friedrich
    Title Griechisches Lesebuch für die ersten Anfänger
    Publisher 5. Aufl., Berlin: Mylius 1791
    Description Gedike (1754-1803) war ein aufklärerischer Pädagoge und Oberkonsistorialrat der preußischen Landeskirche. 1779 wurde er Rektor des Werderschen Gymnasiums in Berlin, 1787 Rat des Oberschulkollegiums. Im selben Jahr gründete er ein "Seminar für gelehrte Schulen", unter anderem führte er das Abitur ein. 1793 wurde er Rektor des Gymnasiums zum Grauen Kloster und in dieser Eigenschaft auch Lehrer von Karl Friedrich Schinkel (1781-1841), der ein Jahr später in dieses Gymnasium eintrat. Gedike war zudem ordentliches Mitglied der "Akademie der Wissenschaften" in Berlin und Mitherausgeber der "Berlinischen Monatsschrift". Wegen seiner aufklärerischen Haltung für eine freie Religionsausübung kam er mit dem preußischen Justizminister Johann Christoph von Wöllner (1732-1800) in Konflikt.

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  • Octavo 86
    De la composition des paysages sur le terrain, par Gerardin. Genève 1777.

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    Author Gérardin [Girardin], René Louis de
    Title De la composition des paysages, ou des moyens d'embellir la nature autour des habitations, en joignant l'agréable à l'utile [...]
    Publisher Genf/Paris: P. M. Delaguette 1777
    Description Gérardin [Girardin] (1735-1808) war, den Angaben auf dem Titelblatt zufolge, "Mestre de Camp de Dragons, Chevalier de l'Ordre Royal et Militaire de S. Louis, Vic^te^ d'Ermenonville" (s. Octavo 143, Girardin).

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  • Anhang Octavo 76
    S. Geßners Schriften, 3ter Band.

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    Author Gessner [Geßner], Salomon
    Title Sal. Gessners Schriften, III. Theil [Idyllen]
    Publisher Tl. 3 oder Bd. 3 [von 3], Wien: Joseph Edlen von Baumeister 1790
    UdK RK 0512
    Description Der Schweizer Gessner (1730-88) ist eher als Maler und Graphiker bekannt. Sein Vater war Verleger, Drucker und Buchhändler. Gessner sollte in dessen Fußstapfen treten, brach jedoch eine Buchhändlerlehre in Berlin ab und wandte sich der Kunst zu. In seiner Heimatstadt Zürich schloss er sich der sog. Dienstags-Compagnie an, eine Art Salon, in welchem sich junge Männer aus besseren Kreisen einmal wöchentlich trafen, um sich mit schöngeistigen Dingen zu beschäftigen, insbesondere mit der idyllischen Schäferdichtung der Antike (Theokrit, Longos). Die Idyllen sind kurze Prosastücke, die sich durch eine konfliktfreie und harmonische Weltsicht auszeichnen, mit einem gewissen Hang zum Sentimentalen.

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  • Anhang Octavo 52-54
    Geschichte des Verfalls und Unterganges des Römischen Reichs, abgekürzt nach Gibbon, aus dem Englischen, 1790, 3 Bände.

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    Author Gibbon, Edward
    Title [...] Geschichte des Verfalls und Untergangs des römischen Reiches, abgekürzt in drei Bänden. Aus dem Englischen
    Publisher 3 Bde., Berlin: Christian Friedrich Voß und Sohn 1790
    UdK RK 1503-1, 2, 3
    Description Die 1776 bis 1789 erstmals in London publizierte "History of the Decline and Fall of the Roman Empire" (6 Bde.) waren von außerordentlicher Wirkung, wenn auch nicht unumstritten. Gibbon (1737-94) zählt bis heute zu den bedeutendsten englischen Historikern. Behandelt wird die weströmische Spätantike, das einsetzende Frühmittelalter und das byzantinische Reich bis zum Fall Konstantinopels 1453. Dabei macht der Autor für den kontinuierlichen Niedergang des Reiches das Christentum mitverantwortlich, insbesondere die Institution Kirche. Eine solche Sichtweise war seinerzeit neuartig und blieb nicht unwidersprochen. Gibbon hatte ein College in Oxford besucht, war dort aber zum katholischen Glauben übergetreten und musste das College wieder verlassen. Sein Vater schickte ihn in die calvinistische Schweiz, was zu einem erneuten Religionswechsel führte. Zunehmend beschäftigte er sich mit antiken Autoren und kam mit dem französischen Rationalismus in Kontakt. 1758 kehrte er nach England zurück, konnte aber dem Leben eines Edelmannes auf dem Lande nichts abgewinnen. 1763 brach er über Paris und Lausanne zu einer Bildungsreise nach Italien auf und kam in Rom mit der Antike bzw. ihren ruinösen Resten in Berührung. Man darf annehmen, dass damals der Plan entstand, ein Werk über den Verfall Roms zu schreiben. Die "History" wurde ein Riesenerfolg, die erste Auflage des ersten Bandes (1.000 Ex.), herausgegeben 1776, war binnen kurzer Zeit vergriffen. Dass die "History" 1783 auf den Index gesetzt wurde, war ihrer Verbreitung eher förderlich.

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  • Octavo 246-247
    J. Gillies's Geschichte von Alt=Griechenland, aus dem Englischen. Leipzig 1787, 2 Bände.

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    Author Gillies, John/Blankenburg, Christian Friedrich von
    Title John Gillies's Geschichte von Altgriechenland, und von dessen Pflanzstädten und Eroberungen; von den frühesten Nachrichten an, bis zu der Theilung des Macedonischen Reiches in Asien. Mit Innbegriff der Geschichte der griechischen Litteratur, Philosophie und schönen Künste. Aus dem Englischen übersetzt [...]
    Publisher 2 Tl., Leipzig: M. G. Weidmanns Erben und Reich 1787
    UdK RK 1788-1, 2
    Description Gillies (1747-1836) war ein schottischer Historiker. Er absolvierte ein erstes Studium in Glasgow, bevor er nach London ging, um dort Literatur zu studieren. Vor Beginn seines Studiums in der englischen Hauptstadt fuhr er als Tutor von Henry Hope (1755-76) nach Deutschland und in andere europäische Länder. Ein zweiter Aufenthalt in Deutschland als Tutor der Söhne des Grafen Hopetouns, John und Alexander, veranlasste Gillies zu dem Werk "A view of the reign of Frederik II of Prussia: with a parallel between that prince and Philip II of Macedon" (1789), das später, vermutlich von dem Historiker William Smyth (1765-1849), als reine Lobrede (Panegyrik) und somit als keine historische Darstellung kritisiert wurde. Das wichtigste Werk Gillies' stellt aber die zwischen 1786 und 1807 in zwei Bänden unter den Titeln "The history of ancient Greece, its colonies, and conquests; from the earliest accounts till the divisions of the Macedonian empire in the east" und "The history of the world, from the reign of Alexander to that of Augustus, comprehending the latter ages of European Greece, and the history of the Greek kingdoms in Asia and Africa from their foundation to their destruction" erschienene Schrift dar. Der deutsche Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Christian Friedrich von Blankenburg (1744-96) übersetzte Gillies' Schrift ins Deutsche. In seiner Vorrede geht Gillies auf andere Werke zur griechischen Geschichte ein, die sowohl in englischer als auch in anderen Sprachen erschienen waren. Ausdrücklich wird dabei der Beitrag Christoph Meiners zur "Geschichte des Luxus des Athenienser" (Octavo 119) lobend erwähnt: "[...] einem Werke, das noch nicht vollendet ist, aber welches ich, so weit es bis jetzt geht, als einen solchen Schatz der vorzüglichsten und der genauesten griechischen Gelehrsamkeit, [...], zu empfehlen wage." (vgl. Tl. 1, S. VI, Anm.). Gillies war Mitglied renommierter englischer Akademien wie der Royal Society, der Society of Antiquaries und der Royal Society of Edinburgh sowie korrespondierendes Mitglied des "Institut de France" und der Göttinger "Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften".

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  • Octavo 55
    Abriß der Cameral-Bau=Wissenschaften zu Vorlesungen, entworfen von D. Gilly. Berlin 1799.

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    Author Gilly, David
    Title Abriss der Cameral Bauwissenschaft zu Vorlesungen entworfen [...]
    Publisher Berlin: Realschulbuchhandlung 1799
    Description D. Gilly (1748-1808), dessen Leistungen auf dem Gebiet des technischen Bauwesens (Wasser-, Straßen-, Brückenbau) sowie der Landbaukunst Anerkennung fanden, gilt als Repräsentant des preußischen Bauwesens unter Friedrich Wilhelm II. und in den ersten Jahren Friedrich Wilhelms III. Auf ihn geht eine ganze Reihe von Bauten (Klein- und Bürgerhäuser, Mühlenbau, Ställe und Scheunen, Kolonistenhäuser, Dorfkirchen, Schul- und Verwaltungsbauten etc.) zurück, auf die sich sein Ruhm als Praktiker des Land- und Verwaltungsbaus sowie des Siedlungswesens in der Provinz (Pommern, Ostpreußen, Westpreußen, der Kurmark und der Altmark) gründet. Von ihm stammen mehrere Schriften, die sich vorwiegend technischen und ökonomischen Problemen der Baupraxis widmeten. Dazu gehörten Fragen zur Senkung der Baukosten und Materialeinsparung, die zugleich im Zentrum der Reorganisation des Bauwesens gegen Ende des 18. Jahrhunderts standen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung der vorliegenden Schrift war er Dozent an der mit Kabinettsorder vom 18. März 1799 neugegründeten Bauakademie, an der er Unterricht im Schleusen-, Hafen-, Brücken- und Wegebau erteilte. Dieser Umstand erklärt seine einführenden Bemerkungen, bei denen er zunächst auf einige Besonderheiten seiner Schrift eingeht. Diese versteht er als Übersicht und Leitfaden zu den verschiedenen Gegenständen der Cameral-Bauwissenschaft (S. III) und gliedert sie in drei Abteilungen: Landbaukunst, Wasser- und Wegebau. In diesem Zusammenhang geht er weiter auf das Unterrichtsmaterial (Zeichnungen, Modelle), insbesondere auf die Bücher ein, die in der Lehre eingesetzt werden sollten. Christian Ludwig Stieglitz' (1756-1836) "Encyklopädie der bürgerlichen Baukunst" (5 Bde., Leipzig 1792-98) wird "als ein schätzbares Handbuch beym Studium der Baukunst" beschrieben (S. IV). In Rücksicht aber auf die eigentliche "wirthschaftliche Baukunst" wäre noch eine Reihe von Schriften zu berücksichtigen, darunter Friedrich Meinerts "Die Landwirtschaftliche Bauwissenschaft" (2 Bde., Halle 1796/97). Diese Veröffentlichung gehörte, im Gegensatz zur Schrift von Stieglitz, zum Bestand seiner eigenen Bibliothek. Zu den empfohlenen Werken gehörten ebenfalls Johann Georg Krünitzs "Ökonomisch (-technologische) Encyklopädie oder allgemeines System der Staats-, Stadt-, Haus- und Landwirtschaft" (Berlin 1773-1858). D. Gilly besaß in seiner Bibliothek 101 von den 242 erschienenen Bänden. Johann Sigismund Gottfried Huths "Allgemeines Magazin für die bürgerliche Baukunst" (4 Bde., Weimar 1789-96), das D. Gillys Liste abschließt, bedachte er mit der Bemerkung: "In Huth's allgemeinem Magazin [...] sind ebenfalls verschiedene hieher gehörige gute Auffsätze anzutreffen" (V). Der Zusammenhang seiner Veröffentlichung mit dem Gründungsjahr der Bauakademie geht auch aus D. Gillys Ausführungen in seiner Schrift hervor: "Die Königliche Akademie der Baukunst hat ausser dem Zweck, die theoretisch-praktischen Vorschriften in Absicht der Dauerhaftigkeit und der bequemen Einrichtung der Gebäude ausführlich zu lehren, auch die Absicht, ihre Zöglinge mit den Regeln des guten Geschmacks in der Baukunst bekannt zu machen" (S. VI). Hier bringt D. Gilly den Zweck der Bauakademie, und indirekt auch sein eigenes Ziel, explizit zum Ausdruck: Kunst und Technik, Theorie und Praxis miteinander zu verbinden.

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  • Octavo 53
    Beschreibung einer vortheilhaften Bauart mit getrockneten Lehmziegeln, von D. Gilly, desgleichen desselben Beschreibung der Feuer abhaltenden Lehmschindeldächer. Berlin 1796, mit Kupfern.

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    Author Gilly, David
    Title Beschreibung der Feuer-abhaltenden Lehmschindeldächer nebst gesammelten Nachrichten und Erfahrungen über die Bauart mit getrockneten Lehmziegeln [...]
    Publisher 2. Aufl. mit einem Nachtrage verm., Berlin: Friedrich Maurer 1796
    Description D. Gilly befasste sich auch mit dem Material Ziegel unter dem Gesichtspunkt der Holzersparnis. Der Einsatz von Ersatzbaustoffen wie ungebrannten Lehmziegeln sollte durch die Instruktion von 17. April 1770, die das einzurichtende Oberbaudepartement regelte, gefördert und damit der Holzverbrauch eingeschränkt werden. D. Gilly setzte sich für die Einrichtung von Ziegeleien ein und propagierte den Lehmbau als billig und praktisch. In diesem Zusammenhang entstand die Veröffentlichung, die, wie Lammert feststellt, auf einer Reihe eigener Erfahrungen und gesammelter Nachrichten beruht. Eine weitere Publikation über diesen Gegenstand und über Lehmschindeldächer veröffentlichte er 1794; sie erlebte 1796 und 1801 weitere Auflagen. Wie Lammert weiter ausführt, wurden auf D. Gillys Betreiben sehr früh Verordnungen erlassen, die den Lehmziegelbau unterstützten. Vermutlich steht seine Berufung nach Berlin im Zusammenhang mit diesen Arbeiten. Er selbst verwendete mehrfach Lehmziegel. Das Herrenhaus Kleinmachnow stellt das bekannteste Beispiel dafür dar. Ein vergleichbares Exemplar der in beiden OBD-Verzeichnissen erwähnten Schrift von 1790 befand sich auch in der Bibliothek von D. Gilly. Die 1796 erschienene Publikation ist nur im OBD-Verzeichnis von 1825 nachweisbar. Die Bibliothek von D. Gilly enthält auch ein Exemplar dieser Veröffentlichung.

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  • Octavo 54
    Grundriß zu den Vorlesungen über das Praktische bey verschiedenen Gegenständen der Wasserbaukunst, von D. Gilly. Berlin 1795.

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    Author Gilly, David
    Title Grundriss zu den Vorlesungen über das Praktische bey verschiedenen Gegenständen der Wasserbaukunst [...]
    Publisher Berlin: Königl. Hof-Buchdruckerey 1795
    Description Bereits in seinen einführenden Bemerkungen macht D. Gilly auf die Vorlesungen, welche über theoretische Grundsätze der Land- und Wasserbaukunst in dieser Schrift gehalten werden, sowie auf sein Vorhaben aufmerksam: einen Leitfaden zum Unterricht im praktischen und technischen Wasserbau zu liefern. Mit seiner Publikation richtet er sich an den angehenden Baumeister, der nicht nur theoretische Kenntnisse in der Baukunst erwerben soll, "sondern es müssen diese Kenntnisse mit praktischen verbunden werden" (S. 5). Sein Ziel, das Theoretische mit dem Praktischen zu verbinden, wird auch an einer anderen Stelle seiner Einleitung aufgegriffen, etwa wenn es heißt, dass die Kenntnisse nicht nur aus Büchern und durch den Unterricht erworben werden sollen, sondern auch auf den Baustellen. Letztere seien für ihn "die besten Schulen" (S. 8). Sein wichtigstes Augenmerk in dieser Publikation zur Wasserbaukunst fasst er wie folgt zusammen: "mit den geringen Kosten und geringen Materialien dennoch die wesentlichen Zwecke des Wasserbaus zu erreichen, und unsern Werken die möglichste Vollkommenheit und Festigkeit zu geben" (S. 6). Seine Schrift gliedert er in zwölf Vorlesungen bzw. Abschnitte zu den verschiedenen Gegenständen des Wasserbaus. Eröffnet wird die Reihe mit dem Abschnitt, der den Titel "Von den Pfälen (les pieux)" trägt. Es folgen weitere, die sich dem Ausheben der Baustellen (3. Abschnitt), dem Bau von Mühlen (7. Abschnitt) oder von Hafenwänden (11. Abschnitt) widmen. Wiederholt steht die französische Bezeichnung neben dem deutschen Wort. Darauf nimmt D. Gilly auch in seiner Schrift Bezug: "Die französische Benennungen der in dieser Wissenschaft vorkommenden Gegenstände habe ich hinzu gesetzt [...]" (o. S.). Augenfällig wird es bei dem 8. Abschnitt, der die Überschrift "Von dem Bau der Wehre" trägt. Zu dem deutschem Wort Wehr gibt er drei verschiedene französische Bezeichnungen: "digues, levées, moles pour arreter les eaux" (S. 45). Dazu gibt er auch weiterführende Literatur an, so zum Beispiel bei dem Abschnitt 10 "Vom Brückenbau". Hier werden solche Schriften empfohlen, wie die 1786 unter dem Titel "Aus Erfahrungen gesammelter theoretisch-praktischer Unterricht in dem Straßen und Brückenbau, von Hahn" (S. 118) erschienene. Auch die 1772 in Newcastle veröffentlichte Publikation "C. C. Hutton's principles of bridges" findet dabei Erwähnung (120).

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  • Quarto 94-95
    Handbuch der Landbaukunst, von D. Gilly. Berlin 1798, mit illuminirten Kupfern, Velinpapier.

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    Author Gilly, David
    Title Handbuch der Land-Bau-Kunst vorzüglich in Rücksicht auf die Construction der Wohn- und Wirthschafts-Gebäude für angehende Cameral-Baumeister und Oeconomen
    Publisher 2 Teile, Berlin: Friedrich Vieweg d. Ä. 1797/Decker 1798
    UdK RK 0454-1, 2, 3
    Description In diesem für die Folgezeit grundlegenden Werk von D. Gilly sind erstmals die Errungenschaften der regionalen, insbesondere der preußischen Baukultur zusammengefasst und auf den neuesten Stand gebracht, die sich nicht auf herrschaftliche Repräsentationsarchitektur bezogen, sondern unmittelbar nützliche Architektur zum Gegenstand hatten. Bauaufgaben wie Ställe und Scheunen, Remisen, Häuser für das Gesinde, Dachkonstruktionen und dergleichen findet man ansonsten in der gängigen Traktatliteratur der Zeit selten. Insofern spielt auch die übliche Nomenklatur klassischer Provenienz eine untergeordnete Rolle, statt von Schönheit der Gebäude ist von "gefälligem Aussehen" die Rede, das allerdings immer noch Proportionsregeln folgt. Auch größere Zusammenhänge, wie Bauökonomie, kostensparende Konstruktionen und Baumaterialen und nicht zuletzt die Feuersicherheit werden umfänglich abgehandelt. Dabei stehen Dauerhaftigkeit und Konstruktion im Mittelpunkt, wie sie für ihn vor allem in der deutschen Fachliteratur zum Thema als vorbildlich erscheint. Dass D. Gilly für die "Landbaukunst" auf einen enormen Fundus an Fachliteratur zurückgreifen konnte, zeigt der Bestand seiner eigenen Bibliothek, wohl einer der größten Privatbibliotheken der Zeit in Deutschland. Vélinpapier ist ein glattes, aber ebenfalls handgeschöpftes Papier, im Gegensatz zum leicht gerippten Büttenpapier. Seine Erfindung (1780) wird dem französischen Buchdrucker und Verleger François Ambroise Didot (1730-1804) zugeschrieben, dessen Verlagsprodukte als vorbildlich galten.

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  • Quarto 76-82
    Sammlung nützlicher Aufsätze und Nachrichtung die Baukunst betreffend, für angehende Baumeister und Freunde der Architektur, mit Kupfern.

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    Author Gilly, David (Hg.)
    Title Sammlung nützlicher Aufsätze und Nachrichten die Baukunst betreffend, für angehende Baumeister und Freunde der Architektur
    Publisher Berlin H. 1, 1797 - H. 1, 1800: Johann Friedrich Unger, ab H. 2, 1800 Friedrich Maurer
    Description Aufgrund des Datums des Verzeichnisses handelte es sich wohl um die ersten sieben Hefte, die von 1797 bis 1800 erschienen waren. Die "Sammlung" ist eine der ersten deutschen Architekturzeitschriften, die über einen längeren Zeitraum erschien. In ihr publizierte nicht nur David Gilly, sondern auch sein Sohn Friedrich. Die Themenstellung war sehr breit. Es erschienen sowohl theoretische Abhandlungen wie auch Überlegungen zu speziellen Konstruktionsproblemen. In den ersten Heften wurde auch die Einrichtung einer Architekturakademie angemahnt.

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  • Quarto 27
    Ueber Erfindung, Construktion und Vortheile der Bohlendächer, von D. Gilly. Berlin 1797, mit Kupfern, Velinpapier.

    Metadata
    Author Gilly, David
    Title Ueber Erfindung, Construction und Vortheile der Bohlen-Dächer mit besonderer Rücksicht auf die Urschrift ihres Erfinders
    Publisher Berlin: Friedrich Vieweg d. Ä. 1797
    Description Die Schrift von Friedrich Gillys Vater wird gelegentlich so beschrieben, als habe D. Gilly die Bohlenbinderdächer erfunden. Es handelt sich indes um eine Übertragung der Ausführungen von Philibert Delorme (1514-77) aus dessen "Nouvelles inventions pour bien bastir et à petits fraiz" (Paris 1561), die François Soufflot Le Romain († 1802) neu herausgegeben hatte. D. Gilly besaß eine Ausgabe Delormes Paris 1578 und vermutlich auch die Ausgabe Soufflots. Die Ausgabe Paris 1561 überließ er seinem Sohn (s. Folio 56). Er übersetzte die Schrift und erweiterte sie durch weitere Beispiele. Die Schlussvignette einer Basilika "nach de Lorme" stammt von Friedrich Gilly. Vélinpapier ist ein glattes, aber ebenfalls handgeschöpftes Papier, im Gegensatz zum leicht gerippten Büttenpapier. Seine Erfindung (1780) wird dem französischen Buchdrucker und Verleger François Ambroise Didot (1730-1804) zugeschrieben.

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  • Octavo 224-225
    W. Gilpins Bemerkungen über mahlerische Naturschönheit auf einer Reise durch England und Schottland, aus dem Englischen, mit I Kupfer, 2 Bände.

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    Author Gilpin, William
    Title [...] Bemerkungen, vorzüglich über malerische Naturschönheit, auf einigen Reisen durch unterschiedene Gegenden von England und Schottland aufgesetzt. Aus dem Englischen, mit Anmerkungen des Uebersetzers. Erster Theil. Mit I. Kupfertafel; Zweiter Theil
    Publisher 2 Tle., Leipzig: Johann Friedrich Junius 1792/93
    UdK RK 1377-1, 2
    Description Gilpin (1724-1804) war ein Geistlicher, Gartentheoretiker und einer der ersten, der sich mit der Geschichte des Druckwesens befasste. Gilpins Schrift erschien in der englischen Originalausgabe als zweibändiges Werk unter dem Titel: "Observations, Relative Chiefly to Picturesque Beauty, made in the Year 1772, on several Parts of England; particularly the Mountains and Lakes of Cumberland, and Westmoreland" (1786). Eine zweite Auflage erschien 1789 in zwei Bänden ebenfalls in London unter einem etwas veränderten Titel "Observations relative chiefly to Picturesque Beauty, made in the year 1776, on several parts of Great-Britain; particularly the High-Lands of Scotland". Bei dem deutschen Übersetzer G. F. Kunth handelt es vermutlich um den Anglisten Gotthilf Friedrich Kunth (1741-1805), der als Englischlehrer in Leipzig tätig war. Kunth macht schon in seinen Ausführungen "An die deutschen Leser" auf die Aufnahme dieser Schrift in Deutschland mit Angaben der Organe, in denen die Schrift Gilpins rezensiert wurde, aufmerksam. Kunth hatte vor diesem Werk schon eine etwas frühere Schrift desselben Verfassers übersetzt, die unter dem Titel "Abhandlung von Kupferstichen" in deutscher Sprache erschienen war, wie Kunth in seinen einleitenden Bemerkungen feststellt. Nach Carl Paul Barbier gelang es Gilpin, eine Theorie zu dem Begriff Picturesque zu formulieren, die als Ergebnis seiner zwischen 1760 und 1770 unternommenen Reisen und im Zusammenhang mit den Begriffen von Schönheit (Beauty) und Erhabenem (Sublime) betrachtet werden muss. Mit der Verbindung von picturesque und Beauty ("malerische Schönheit") in seiner Publikation "Essay on Prints" (1768), die zunächst als anonyme Schrift erschienen war, gelangte Gilpin zu einer hybriden Bezeichnung, wie manche Autoren die von Gilpin gebildete Wortzusammenstellung charakterisieren. Zum Thema der Veröffentlichung Gilpins sind weitere Titel in F. Gillys Bibliothek vorhanden (Octavo 44).

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  • Octavo 143
    Promenade ou Itineraire des jardins d'Ermenonville, à Paris 1788, mit schönen lavirten Kupfern.

    Metadata
    Author Girardin, René-Louis de/Girardin, [Cécile] Stanislas-Xavier de
    Title Promenade ou itinéraire des jardins d'Ermenonville, auquel on a joint vingt-cinq de leurs principales vues, dessinées et gravées par Mérigot fils [...]
    Publisher Paris: Mérigot pere/Gattey/Guyot/Murray 1788
    UdK RK 0793
    Description Girardin (1762-1827) war Beamter, Politiker, Mitglied der Nationalversammlung und Anhänger der Französischen Revolution. Die Girardins entstammten der alten Florentiner Familie Gherardini. Cécile Stanislas-Xavier war der älteste Sohn von vier Kindern, die aus der 1761 geschlossenen Ehe zwischen René Louis Marquis de Girardin (1735-1808), Erbe der Herrschaft von Ermenonville und begeisterter Anhänger von Jean-Jacques Rousseau (1712-78), und Brigitte-Adélaide Berthelot (1736-1818) hervorgingen. Das Paar zog im Februar 1763 nach Ermenonville (Département de l'Oise). Cécile Stanislas-Xavier wurde zusammen mit seinen drei Geschwistern in Ermenonville nach den Grundsätzen von Rousseaus Schriften erzogen. Vor der Veröffentlichung des Führers zu den Gärten von Ermenonville von 1788 erschienen mehrere Publikationen, die im Zusammenhang mit diesem Buch betrachtet werden müssen. 1775 vollendete René-Louis de Girardin sein zwei Jahre später publiziertes Werk "De la composition des paysages, ou des moyens d'embellir la nature autour des habitations, en joignant l'agréable à l'utile". Bereits 1776 nahm er Kontakt mit Rousseau auf und bot dem bereits alten und kranken Schriftsteller an, in Ermenonville einzuziehen, wo er dann am 2. Juli 1778 verstarb. Am 4. Juli wurde er auf der Schwaneninsel, die fortan "Île des peupliers" (Pappelinsel) hieß, bestattet. Girardin ließ ihm ein provisorisches, von einer Urne bekröntes Grabmal errichten. Dieses fand durch den Stich von Jean-Michel Moreau genannt le Jeune (1741-1814) schnelle Verbreitung und diente zugleich als Vorlage zur Anlage der sogenannten Rousseau-Inseln. Das Urnen-Provisorium wurde 1780 durch den heutigen Sarkophag nach dem Entwurf von Hubert Roberts (1733-1808), ausgeführt durch den Bildhauer Jacques-Philippe Le Sueur (1757-1830), ersetzt. Erste Darstellungen zu den Gärten von Ermenonville fanden bereits in das Werk von Georges Louis Le Rouge (1712-75/79) Aufnahme. Das dritte und neunte Heft seines monumentales Werkes "Jardins anglo-chinois à la mode ou détails des nouveaux jardins à la mode" (1775-89), eine Kupferstichfolge aus einundzwanzig Heften, enthalten mehrere Kupfertafeln zu "Les jardins d'Ermenonville". Darunter befindet sich eine Ansicht eines rustikalen Hauses, das sogenannte "Maison du Philosophe dans le desert d'Ermenonville", das zusammen mit einem Grundriss (H. 3, Taf. 22) publiziert wurde. Auf diesen Grundriss nahm vermutlich F. Gilly in seiner Zeichnung "Grotti de Rousseau à Ermenonville 9 Stunden von Paris" Bezug. F. Gilly besuchte auf seiner Reise nach Frankreich 1797 diesen Ort und fokussierte seine Aufmerksamkeit auf die sogenannte "Hütte von Jean-Jacques", den ältesten Staffagebau der Gärten von Ermenonville. Die Darstellung der Insel mit dem entsprechenden Grabmal wurde zunächst von Le Rouge im neunten Heft seines Werkes veröffentlicht: "Tombeau de J. J. Rousseau dans l'Isle des Peupliers à Ermenonville, de l'Ordonance de M. le Marquis de Gerardin" (H. 9, Taf. 15). Somit stellt das Werk von Le Rouge eine wichtige historische Quelle dar. Im Parkführer von Ermenonville von 1788 fanden sowohl die Pappelinsel als auch das Grabmal selbst Aufnahme: "L'Isle des Peupliers", "Le tombeau de J. Jacques" (Taf. 9, 10). Die Kenntnis der Gärten von Ermenonville und deren bekanntesten Plätzen und Motiven reicht weit über Frankreichs Grenzen hinaus und ist in Deutschland insbesondere in der Wörlitzer Parkanlage evident, die ebenfalls eine Rousseau-Insel aufweist und wo auch andere Monumente aufgenommen wurden. In der Bibliothek von F. Gilly befand sich eine weitere Publikation von Le Rouge (Octavo 141).

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  • Quarto 59
    Beschreibung des Gartens zu Machern, mit Kupfern, Berlin 1789.

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    Author Glasewald, Ephraim Wolfgang (Hg.)
    Title Beschreibung des Gartens zu Machern mit besonderer Rücksicht auf die in demselben befindlichen Holzarten
    Publisher H. 1, Berlin: Nauksche Buchhandlung 1799
    Description Die Publikation ist dem Erbauer und Besitzer des Gartens, Carl Heinrich August Reichsgrafen von Lindenau (1765-1842), königl. Preuss. Oberstallmeister, Chef sämtlicher Haupt- und Landgüter etc. gewidmet. Unter den Autoren werden mehrere Namen aufgeführt: Glasewald (1753-1817), Johann Adolph Darnstedt (1769-1844), Gottlob Friedrich Thomeyer (1775-1842), Louis Filips Serrurier (erwähnt 1789-1801) und Johann Friedrich Unger (1753-1804). Zum Garten von Machern vgl. auch die Publikation von Johann Gottfried Klinsky (1765-1828), die ebenfalls in der Bibliothek F. Gillys vorhanden war (Folio 107).

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  • Anhang Octavo 71
    Chemische Grundsätze der Gewerbkunde, entworfen von J. F. Gmelin. Hannover 1795.

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    Author Gmelin, Johann Friedrich
    Title Chemische Grundsätze der Gewerbekunde
    Publisher Hannover: Christian Ritscher 1795
    Description Der vielseitige Gmelin (1748-1804) war seit 1772 Professor für Naturgeschichte und Botanik in Tübingen, drei Jahre später für Medizin in Göttingen. Das Handbuch befasst sich unter anderem mit Siedereien, Glasfabriken, Gährungsprodukten, Brennereien, Metallarbeiten etc., alles Gewerbe, bei denen chemische Prozesse eine Rolle spielen.

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  • Quarto 50
    Der römische Carneval, von Göthe, mit illuminirten Kupfern.

    Metadata
    Author Goethe, Johann Wolfgang von
    Title Das römische Carneval
    Publisher Weimar/Gotha: Carl Wilhelm Ettinger 1789
    UdK RK 0581
    Description Der Bericht über den römischen Karneval war ursprünglich für das von Friedrich Justin Bertuch (1747-1822) herausgegebene "Journal des Luxus und der Moden" gedacht. Die Beschreibung beruht auf den Eindrücken, die Goethe (1749-1832) auf seiner Italienreise in den Jahren 1787/88 gewonnen hatte. Der mit ihm in Rom im selben Haus am Corso wohnende Johann Georg Schütz (1755-1813) fertigte die Aquarelle an, die dann Georg Melchior Kraus (1733-1806) in handkolorierte Kupferstiche übertrug. Der Text der Beschreibung wurde später in den dritten Band der Italienischen Reise integriert.

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  • Folio 7
    Description de l'école de chirurgie à Paris, par Goudoin. Paris 1780.

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    Author Gondouin [Gondoin], Jacques
    Title Description des écoles de chirurgie
    Publisher Paris: Cellot et Jombert frères 1780
    Description Gondouin (1737-1818), Architekt, Gartenbaumeister und Möbeldesigner, errichtete das Chirurgiegebäude (heute Faculté de Médecine) in Paris 1769-75. Es gilt wegen seines weitgehenden Verzichts auf Dekor als sehr gutes Beispiel des französischen Klassizismus des 18. Jahrhunderts. Gondouin war Schüler von Jacques-François Blondel (1705-74) und ging 1761 für zwei oder drei Jahre nach Rom, wo er auch Giovanni Battista Piranesi (1720-78) kennenlernte. Gesichert ist auch, dass er in Holland und England war und als einer der wenigen französischen Architekten dieser Zeit sich mit dem englischen Neopalladianismus beschäftigte. Die Chirurgie ist ein Vierflügelbau, zur Straße durch eine vierreihige jonische Kolonnade mit aufsitzendem Attikageschoss abgeschlossen, durch welche man in den Innenhof gelangt, dem jonische Halbsäulen vorgelegt sind. Den halbrunden, ca. 500 Zuhörer fassenden Saal erreicht man durch einen korinthischen Portikus. Der Saal wird durch eine "halbe Pantheonkuppel" überwölbt. Die überreiche Verwendung von Säulenkolonnaden ist für das Paris dieser Zeit typisch. Bei ihrer Herleitung tut sich die Literatur schwer. Einerseits erinnern die anderthalbgeschossigen Seitenflügel des Innenhofes ein wenig an das Royal Naval Hospital in Greenwich von Christopher Wren (1632-1722) in London, andererseits werden auch Einflüsse von Robert Adam (Admirality, Whitehall, 1761) und aus Italien (Piranesi) ausgemacht und mit einem gewissen Recht wird auch auf die Verwandtschaft zum Fortuna-Heiligtum in Palestrina hingewiesen. Die Chirurgie wurde in der Folge typenbildend (Kopenhagen, Madrid). Der Foliant umfasst 30 Tafeln und wurde nur in einer Auflage von 100 Stück gedruckt. Möglicherweise hat Gilly Gondouin in Paris getroffen und von ihm dieses seltene Werk erhalten. Es ist Germer Pichault de la Martinère (1697-1783) gewidmet, dem Leibarzt Ludwig XV., der ihm möglicherweise diesen Auftrag verschafft hat.
    Digital editions
    Bibliothèque nationale de France
    Description des écoles de chirurgie ... par M. Gondoin,...

  • Folio 108
    Description des travaux exécutés pour le déplacement, transport & élévation des groupes de Couston, par Grobert, à Paris an IV, (geheftet).

    Metadata
    Author Grobert, Jacques-François-Louis
    Title Description des travaux exécutés pour le déplacement, transport et élévation des groupes de Coustou
    Publisher Paris: De l'Imprimerie de la République, Germinal, an IV [1796]
    Description Die kleine Schrift enthält eine illustrierte Beschreibung der Umsetzung zweier marmorner Rossebändiger vom Garten des Schlosses Marly nach Paris1794/95, wo sie am Beginn der Champs-Elysées aufgestellt wurden (heute im Louvre). Die Gruppe wurde 1739-45 von dem Bildhauer Guillaume Coustou d. Ä. (1677-1746) geschaffen. Obwohl das Werk signiert ist, schreibt Grobert es dessen Bruder Nicolas (1658-1733) zu. Grobert (1757-181?) war Brigadechef der Artillerie und Direktor des "Arsenal de Meulan" und Mitglied der Akademien von Florenz und Bologna.

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  • Octavo 99
    Kurzgefaßtes Handwörterbuch über die schönen Künste. Leipzig 1795. 2ter Band.

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    Author [Grohmann, Johann Gottfried/Blümner, Heinrich (Hg.)]
    Title Kurzgefaßtes Handwörterbuch über die schönen Künste. Von einer Gesellschaft von Gelehrten
    Publisher Bd. 2 [von 2], Leipzig: Voss und Compagnie 1795
    Description Dieser zweiter Band umfasst die Buchstaben E bis I. Der erste Eintrag gilt dem Buchstaben "E." selbst, der der Kunstgattung Musik zugeordnet und wie folgt beschrieben wird: "Dieser Buchstabe ist die Benennung für die dritte Tonstufe der heutigen diatonischen Tonleiter, und macht von C., welches Intervall als die erste gilt, die grosse Terz aus." Dieser lexikalischen Erklärung schließt sich ein weiter Eintrag an, der der "Ebene" gilt und mit der "Schöne[n] Gartenkunst" verbunden wird: "So langweilig und ermüdend eine Ebene, als ein Ganzes an und für sich selbst, ist, so angenehm und unterhaltend kann sie werden, wenn der Gartenkünstler sich derselben als eines Theiles eines Ganzen gut zu bedienen weiss" (S. 349, Hervorhebung des Autors). Diesen beiden Einträgen folgen zwei weitere, die sich mit dem Begriff "Ebenmaass" und "Echinus" befassen und der Gattung Baukunst zugeordnet werden. Die Tatsache, dass in diesem "Handwörterbuch" - wie es auch bei Johann George Sulzers (1720-79) "Allgemeine Theorie der Schönen Künste" (Octavo 37-40) der Fall ist - allen dort behandelten Stichwörtern eine der bildenden Künste zugewiesen wird, belegt die Kenntnis der Herausgeber von der Veröffentlichung des Schweizer Gelehrten. Der Rezensent des ersten Bandes in der "Allgemeine[n] Literatur-Zeitung" von 1796 geht sogar darauf ein. Den Mehrwert dieses Werkes sieht der anonyme Rezensent in der Aktualisierung sowie in einer etwas kürzeren Fassung der Beiträge. Zudem hätten sich die Herausgeber des Handwörterbuches um eine vermehrte Erklärung der musikalischen Kunstwörter bemüht sowie zwei weiteren Gattungen (Gartenkunst, Deklamation), "Künste welche bey S.[ulzer] wenig oder nicht bearbeitet sind, einen grossern Raum und eine angemessenere Sorgfalt" gegeben. Kritisch äußert er sich aber zu den Artikeln zur allgemeinen Theorie der schönen Künste, die von Karl Heinrich Heydenreich (1764-1801) (Octavo 32) verfasst wurden: "[...] die von ihm verfertigten Artikel gerade diejenigen, aus denen die Classe von Lesern, für welche das Handwörterbuch bestimmt seyn kann, die wenigsten Belehrung schöpfen wird, [...]". Ein der kantischen Philosophie und insbesondere der "Critik der Urtheilskraft" (1790) (Octavo 251) geschuldeter Sprachduktus würde der Verständlichkeit dieser Beiträge schaden. Grohmann (1763-1805) war Kupferstecher, Kunsttheoretiker und hatte ab 1791 eine Professur für Philosophie in Leipzig inne. Er war auch als Übersetzer und Herausgeber mit enzyklopädischem Anspruch tätig. Bekannt wurde er als Herausgeber des „Ideenmagazins für Gartenliebhaber" (ab 1796). Blümner (1765-1839) war Jurist und seit 1794 Ratsherr in Leipzig. Er war außerordentlich wohlhabend und betätigte sich auch als Mäzen.

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  • Folio 80
    De la Gueppière architecture, blos Kupfer.

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    Author Guêpière, Pierre-Louis-Philippe de la
    Title Recueil de différents projets d'architecture représentant plusieurs monumens publics et autres composé par Pierre Louis Philippes de la Guêpière
    Publisher Stuttgart: Stoll 1752
    Description Guêpière (um 1715-73) erfuhr zunächst eine Ausbildung als Steinmetz, Bildhauer und Kupferstecher bei seinem Vater. Zur Architektur kam er vermutlich durch Jacques-François Blondel d. J. (1705-74). Da er Mitglied der römischen "Accademia di San Luca" war, darf ein Romaufenthalt angenommen werden. 1752 wurde er als Oberbaurat an den württembergischen Hof berufen, wo er maßgeblich an der Vollendung des Stuttgarter Schlosses beteiligt war. Auch auf weitere Schlossprojekte in der näheren und weiteren Umgebung (Solitude, Monrepos, Karlsruhe) übte er großen Einfluss aus. 1768 wurde er mit einer Pension von 1000 fl. entlassen und kehrte nach Paris zurück. Er vertrat eine ausgesprochene Antihaltung gegen das Rokoko. Dargestellt sind in dem Recueil verschiedene Idealprojekte bzw. Details dazu.

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  • Folio 102
    Disegne del monte, presso Cassel 1706, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Guerniero [Guernieri], Giovanni Francesco
    Title Disegno del Monte situato presso la citta metropolitana di Cassel detto già volgarmente la Cassa del Inverno ora Carolino dall' Augusto nome, del Serenissimo Prencipe Carlo Langravio d'Hassia, Prencipe di Hersfeld, Conte di Catzeln-Boghe, Dietz, Zigenhain, Nidda Eschaumburg &c., per gli edifizii e fontane, con le quali egli ha saputo splendidamente ornarlo. Il tutto posto in essecutione da Giovanni Francesco Guernieri architetto romano e al medisimo Serenissimo Principe Carlo da lui dedicatoa Roma ristampato in Cassell per Enrico Harmes
    Publisher 2. Aufl., Kassel: Enrico Harmes, Stampatore della sudetta Serenità [Hofdruckerei Heinrich Harmes 1706]
    UdK RP 0203
    Description Guerniero (um 1665-1745) wurde 1701 von Landgraf Karl von Hessen-Kassel, der ihn auf einer Italienreise ein Jahr zuvor kennen gelernt hatte, nach Kassel eingeladen, um die Arbeiten an der schon 1699 begonnene Kaskadenanlage auf der heutigen Wilhelmshöhe zu übernehmen. Von ihm stammen die architektonischen Unterbauten des Oktogons sowie weitere Bauten auf dem Gelände. Es ist das letzte Großprojekt dieser Art des Barockzeitalters. Sein Projekt veröffentlichte Guerniero zunächst 1705 in Rom in lateinischer und italienischer Sprache. Die Ausgabe 1706 ist um einen französischen und deutschen Text erweitert worden. Frezza (1659-1741) war nahezu ausschließlich als Nachstecher von Bildvorlagen tätig, Specchi (1668-1729) arbeitete auch als Architekt und war am Ripetta-Hafen in Rom und an der spanischen Treppe beteiligt. Der Kupferstecher und Radierer Venturini (1650-nach 1710) arbeitete auch mit Giambattista Falda (1643-78) zusammen (s. dort).
    Digital editions
    Bayerische Staatsbibliothek

  • Folio 117
    Mahlerische Skizzen von Deutschland, 1stes und 2tes Heft, von Günther und Schlenkert.

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    Author Günther, Christian August/Schlenkert, Friedrich Christian
    Title Mahlerische Skizzen von Deutschland
    Publisher 2 H., Leipzig: Voss 1794/95
    Description Der aus Pirna stammende Maler, Zeichner und Stecher Günther (1759-1824) gehört der Romantik an, Schlenkert (1757-1826) kannte er wohl aus Dresden, wo dieser im Finanzkollegium angestellt war. Schlenkert war eigentlich ein der Belletristik zugewandter Schriftsteller. Heft 1 enthält Ansichten von Kloster Alt-Zelle, den Bergfesten Kiffhausen und Stolpen sowie der Burg Frauenstein, Heft 2 von Schloss Altenberg und dem Dom zu Meißen.

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  • Quarto 51
    Praktische Anweisung zur Pastelmahlerey, von Günther. Nürnberg 1762.

    Metadata
    Author Günther, Johann Georg Christoph
    Title Praktische Anweisung zur Pastellmahlerey für Liebhaber und Mahler geschrieben von [...]
    Publisher Nürnberg: Christoph Weigel 1762
    Description Günther (1736-77) war als Pastellmaler und Kupferstecher in Nürnberg tätig. Das Buch scheint selten zu sein. Das Neuartige an ihm ist die Beigabe von Farbproben.

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  • Quarto 26
    Ueber die Gemmenkunde, von J. Gurlitt. Magdeburg 1798.

    Metadata
    Author Gurlitt, Johann Gottfried
    Title Ueber die Gemmenkunde. Zur Ankündigung einer Schulfeierlichkeit im Kloster Bergen am 29. März um 2 Uhr und am 30. März um halb 2 Uhr
    Publisher Magdeburg: Georg Christian Keil 1798
    UdK RK 0355
    Description Gurlitt (1754-1827) war Professor und Direktor an der Schule des Klosters St. Johannes der Täufer auf dem Berge. Das Kloster wurde anlässlich der Belagerung Magdeburgs durch Napoleon 1813 abgerissen. Gurlitt wird eine kritische Haltung gegenüber unseriösen Gemmensammlern attestiert. Er trat für eine Glyptikforschung streng an den Originalen ein, wie sie allerdings erst nach 1850 üblich wurde. Das Buch hatte Gilly in Hamburg erworben, "es enthält viel Gutes."

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  • Anhang Octavo 21-22
    Voyage historique d'Italie. A la Haye 1729, 2 Bände.

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    Author Guyot de Merville, Michel
    Title Voyage historique d'Italie Contenant des recherches exactes sur le gouvernement, les moeurs, les fêtes, les spectacles, et les singularités des villes où l'Auteur a passé; des avantures curieuse et des faits interessans arrivés depuis peu, et qui concernent divers Princes, Papes, Cardinaux, Prélats, et autres grands personnages, vivans encore pour la plûpart
    Publisher 2 Bde., La Haye [Den Haag]: Selbstverlag 1729
    Description Der französische Dramatiker und Komödiendichter Guyot de Merville (1696-1755) besaß auch einen Buchhandel in Den Haag. Zwischen 1717 und 1721 reiste er zweimal nach Italien. Die "Voyage historique" ist in Briefform verfasst.

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  • Octavo 97-98
    Betrachtungen über die Mahlerey. Leipzig 1762, 2 Bände.

    Metadata
    Author Hagedorn, Christian Ludwig von
    Title Betrachtungen über die Mahlerey
    Publisher 2 Tle., Leipzig: Johann Wendlern 1762
    Description Hagedorn (1712-80) war Kunstgelehrter und Kunstsammler, Amateurstecher und Diplomat. Er trat nach seiner Ausbildung in Hamburg 1735 in kursächsische Dienste und wurde zwei Jahre später Legationsrat in Wien. 1740 ging er mit dem Aufklärer und Historiker Heinrich Graf von Bünau (1697-1762) nach Mainz und war dort 1743/44 wiederum als Legationsrat tätig. Weitere Stationen seines diplomatischen Dienstes waren Mannheim, Düsseldorf und Bonn. Er wurde dann nach Dresden zurückberufen. Auf seinen Reisen hatte Hagedorn sich mit dem Zeichnen und Radieren von Landschaften beschäftigt und Gelegenheit gehabt, Gemälde zeitgenössischer Künstler sowie neuere und ältere Graphik zu sammeln. Während dieser Zeit entstanden sein Gemäldekabinett sowie seine Kupferstich- und Handzeichnungssammlung, die zu den bekanntesten der Zeit gehörte. 1755 veröffentlichte er die Beschreibung seiner Sammlung als "Lettre à un Amateur de la peinture avec des éclaircissements historiques sur un Cabinet". Hagedorn wurde 1763 Direktor der Dresdener Kunstakademie (Allgemeine Kunst-Academie der Malerey, Bildhauer-Kunst, Kupferstecher- und Baukunst) und der Gemäldegalerie. Über die Gemäldeausstellungen der Akademie, von ihm erstmals 1765 veranstaltet, berichtete Hagedorn bis 1774 in der "Bibliothek der schönen Wissenschaften und der freyen Künste". Das Werk Hagedorn gliedert sich in zwei Teile. Jeder Teil enthält zwei Bücher. Ein Jahr nach Erscheinen wurde in der "Bibliothek der schönen Künste und der freyen Wissenschaften" eine längere Rezension veröffentlicht, die sich aber vorwiegend mit dem zweiten Teil und somit mit den Büchern drei und vier befasst. Im ersten Teil benennt Hagedorn das Ziel seiner Veröffentlichung: "Möchte dieser Versuch einer Verbindung [...], die Theorie der schönen Künste mit der Erfahrung eines geübten Auges, und der Empfindung des mahlerischen Schönen zu verknüpfen" (S. X). Hagedorn behandelt in seinem Werk zu seiner Zeit in Mode gekommene Begriffe wie Geschmack oder das Begriffspaar Reiz und Grazie, das später von anderen Autoren wie zum Beispiel Carl Ludwig Junker (1748-97) (s. dort) aufgegriffen wurde. Das dritte Buch widmet sich der Zeichnung, das vierte der Farbgebung. Darin liegt vermutlich auch der Grund, warum F. Gilly diese Veröffentlichung in seiner Bibliothek besaß. Das Werk verfügt über ein sehr ausführliches Sach- und Namensregister, in dem nicht nur Persönlichkeiten wie Sulzer oder Winckelmann und deren Werke, sondern auch Begriffe wie Schönheit und Geschmack berücksichtigt werden.

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  • Anhang Quarto 5
    Schreiben des Ritters v. Hamilton an die Akademie zu London, über das Erdbeben in Calabrien und Sicilien, aus dem Französischen. Strasburg 1784.

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    Author Hamilton, Sir William
    Title Schreiben des Ritters von Hamilton an die königliche Societät der Wissenschaften in London. In welchem seine selbst angestellten physische Beobachtungen über das Erdbeben in Calabrien und Sicilien mitgetheilet werden Aus dem Französischen übersetzt. Eine Fortsetzung der historisch geographischen Beschreibung von Messina etc.
    Publisher Straßburg: Akademische Buchhandlung 1784
    UdK RK 1089
    Description Der Altertumsforscher Hamilton (1730-1803) war seit 1764 englischer Gesandter am Hof von Neapel und an den Ausgrabungen von Pompeji und Herkulanum maßgeblich beteiligt. In Neapel bildete sein Haus den Mittelpunkt des kulturellen gesellschaftlichen Lebens. Hamilton verfasste mehrere naturwissenschaftliche Studien über Vulkane, die er an die Londoner "Royal Society" schickte, deren Mitglied er seit 1766 war. Das Erdbeben, bei dem 40.000 Menschen umkamen, fand im Jahre 1783 statt. Hamilton berichtete unmittelbar darüber in "An Account of the Earthquakes which happened in Italy from February to May 1783" (Philosophical Transactions of the Royal Society LXXIII, 1783).

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  • Octavo 12
    Observations sur les ombres colorées, à Paris 1782.

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    Author [Hassenfratz, Jean-Henri]
    Title Observations sur les ombres colorées, contenant une suite d'expériences sur les différentes couleurs des ombres, sur les moyens de rendre les ombres colorées, et sur les causes de la différence de leurs couleurs
    Publisher Paris/Brüssel: Veuve [Witwe] Duchesne/H. Dujardin 1782
    Description Der Franzose Hassenfratz (1755-1827) war Mineraloge, Physiker und Chemiker und später engagierter Anhänger der Französischen Revolution. Als Nachfolger von Laurent de Lavoisier (1743-94), dem Begründer der modernen Chemie, wurde er Direktor von dessen Laboratorium. Als Chemiker entwickelte Hassenfratz zusammen mit Pierre-Auguste Adet (1767-1834) ein chemisches Zeichensystem. In der vorliegenden Schrift geht es um die Frage, unter welchen Bedingungen Schatten Farbe annehmen können.

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  • Anhang Octavo 64
    Description du parc de Berlin. Berlin 1792.

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    Author Hauchecorne, Frédéric Guillaume [Friedrich Wilhelm]
    Title Description Du Parc de Berlin
    Publisher Berlin: F. G. Starcke 1792
    Description Hauchecorne (Daten unbekannt) war ein Pastor der französischen Kirche in Berlin und Professor für Mathematik. Beschrieben wird der Berliner Tiergarten. Das Büchlein ist dem Grafen Ewald Friedrich von Hertzberg (1725-95), bis 1791 Kabinettsminister, gewidmet.

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  • Anhang Octavo 147
    Geschichte des menschlichen Geschlechts, von Hausen, 2r Theil. Halle 1766.

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    Author Hausen, Carl Renatus
    Title Geschichte des menschlichen Geschlechts so weit selbige in Europa bekannt worden vom Anfange der Welt bis auf unsere Zeiten Aus dem großen Werke der allgemeinen Welthistorie ausgezogen und ausgearbeitet [...]
    Publisher Teil 2, Halle a. d. Saale: Johann Justinus Gebauer 1766
    Description Die "Welthistorie" besteht aus zwei Teilen. Den ersten, für die älteren Zeiten, verfasste der Philosoph und Mathematiker Thomas Abbt (1738-66), Professor in Halle, den zweiten für die neueren Zeiten Hausen (1740-1805). Beide Teile sind unvollendet geblieben. Hausen hatte in seiner Heimatstadt Leipzig studiert, wo er sich auch 1761 als Privatdozent habilitierte. Er erhielt danach eine Berufung als außerordentlicher Professor nach Halle und dann nach Frankfurt (Oder), wo er als Professor der Philosophie und dann ab 1772 der Geschichte lehrte.

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  • Anhang Octavo 146 sowie beigebunden Octavo 70
    Hausens Versuch einer Pragmatischen Geschichte des 18ten Jahrhunderts. Halle 1766.

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    Author Hausen, Carl Renatus
    Title [...] Versuch einer pragmatischen Geschichte des achtzehnten Jahrhunderts
    Publisher Halle (a. d. Saale): J. J. Curt 1766
    UdK RK 0746
    Description Die vorliegende Publikation, die in Halle veröffentlicht wurde, erschien im selben Jahr seiner Berufung nach Frankfurt (Oder). Im ersten Abschnitt wird die europäische Geschichte des 18. Jahrhunderts anhand seiner Regenten und in 17 Paragraphen dargestellt. Der zweite Abschnitt von Hausens "Pragmatische Geschichte" trägt den Untertitel "Kritisches Verzeichniß von den vornehmsten Quellen, Geschichtsschreibern, Journalen und Staatsschriften", das auf den Zeitraum von 1700 bis Endes des Jahres 1765 beschränkt bleibt. Schon in der Einleitung zu diesem Verzeichnis wird das Werk von Johann Salomo Semler (Octavo 109) gewürdigt, der Lehrer, Gönner und Freund Hausens gewesen sein soll (S. 11 und Anm.). So wie Hausen Semler lobt, distanziert er sich zugleich von anderen Autoren, unter anderem von dem Historiker und Juristen Christian Gottlieb Buder (1693-1763) und von dem Geschichtsschreiber Franz Dominicus Häberlin (1720-87): "Man schlage die Bibliotheken des Herrn Buders auf, und vergleiche seine Meynung mit meiner Anzeige und Beurtheilung, so wird man den Unterschied erkennen. Es werden demnach viele Schriften fehlen, die ich hätte bemerken sollen" (S. 13).

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  • Anhang Klein Format 31-32
    Almanac Parisien, 2 Bände, mit Kupfern

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    Author [Hébert, H. (Hg.)]
    Title Almanach Parisien, en faveur des étrangers et des voyageurs; indiquant par ordre alphabétique: [...]
    Publisher Neue Auflage, 2 Bde., Paris: Veuve Duchesne 1788
    UdK RK 1008-1, 2
    Description Der Herausgeber ist erschlossen. Der "Almanach parisien" erschien 1762 bis 1794 jährlich und enthielt allerlei Interessantes für "neugierige Fremde". Hébert (Daten unbekannt) war Herausgeber auch vieler anderer Almanache.

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  • Anhang Octavo 156
    Reales Schul=Lexikon, von B. Hederich. Leipzig 1748.

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    Author Hederich, Benjamin
    Title Reales Schul-Lexicon worinne nicht allein von den Ländern, Städten, Schlössern, Meeren, Seen, Flüssen, Brunnen u.d.g. wie Auch von den Zeiten, Völckern, Geschlechten, Personen, alten Gebräuchen und Seltenheiten, Göttern, Göttinnen und anderen zur Geographie, Chronologie, Genealogie, Historie, Notitia Auctorum, den Antiqvitäten und der Mythologie gehörigen Merckwürdigkeiten, derer in den griechischen und lateinische auf Schulen üblichen Auctoribus classicis Meldung geschiehet, eine nöthige Nachricht gegeben; Sondern auch was von Technicis aus der Grammatica, Rhetoria, Logica and Poetica der Studirenden Jugend insonderheit zu wissen dienlich, mit seinen Definitionibus und Exempeln zulänglich erläutert wird [...]
    Publisher 3. Aufl., Leipzig: J. F. Gleditschen 1748
    Description Hederich (1675-1748) war Schulrektor in Großenhain und verfasste mehrere Lexika, mit einem Schwerpunkt auf Mythologie, sowie lateinische und griechische Wörterbücher.

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  • Octavo 238
    Dyon. Longin vom Erhabenen, von C. H. Heinecke. Leipzig 1738.

    Metadata
    Author Heineken [Heinecken], Carl [Karl] Heinrich (von)
    Title Dionysius Longin vom Erhabenen Griechisch und Teutsch, nebst dessen Leben, einer Nachricht von seinen Schrifften, und einer Untersuchung, was Longin durch das Erhabene verstehe, von [...]
    Publisher Leipzig/Hamburg: Conrad König 1738
    Description Heineken (1707-91) - seit 1749 von Heineken - war Kunstschriftsteller und -sammler, Bibliothekar, Direktor des Dresdener Kupferstichkabinetts, Diplomat, Kursächsischer Geheimer Kammerrat und Erb-, Lehn- und Gerichtsherr von Altdöbern. Er besuchte das Katharineum zu Lübeck, wo er mit den Werken von Gottfried Wilhelm (1646-1716) Leibniz und Christian Wolff [Christian Freiherr von Wolff] (1679-1754) in Berührung kam. Seit 1724 studierte er Literatur und Recht in Leipzig. Dort lernte er auch Johann Christoph Gottscheds (1700-66) Aufklärungsgedanken und die umfangreichen Kunstsammlungen der Messestadt kennen. 1730 wurde Heineken Hauslehrer für die Kinder des kurfürstlich-sächsischen Hofpoeten Johann Ulrich (von) König (1688-1744) in Dresden. Um 1733 wechselte er in den Haushalt des Ministers Aleksander Józef Sułkowski (1695-1762), dem er als Hofmeister bis zu dessen Sturz durch den kursächsischen Premierminister Heinrich Graf von Brühl (1700-63) diente. 1739 trat Heineken als Privatsekretär und Bibliothekar in den Dienst von Brühl, dessen Vertrauter er bald wurde und der ihm 1741 die Verwaltung seiner Kassen, Güter und Manufakturen in Sachsen übertrug. Heinekens Nachfolger im Amt des Direktors des Kupferstichkabinetts in Dresden wurde Christian Ludwig von Hagedorn (1712-80). Im Nekrolog auf das Jahr 1791 wird auf seine Herausgabe des verdeutschten Longin eingegangen, dabei aber das Jahr 1737 angegeben. Im selben Textpassus wird auf eine frühere Ausgabe, die anonym erschienen war, und auf eine spätere von 1742 Bezug genommen. Longin wurde fälschlich eine aus dem ersten nachchristlichen Jahrhundert stammende Schrift über das Erhabene zugeschrieben.

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  • Anhang Octavo 125
    Ardinghello und die glücklichen Inseln, 2ter Band. Lemgo 1787.

    Metadata
    Author Heinse, Johann Jacob Wilhelm
    Title Ardinghello und die glückseeligen Inseln eine italiänische Geschichte aus dem sechszehnten Jahrhundert
    Publisher Bd. 2, Lemgo: Meyersche Buchhandlung 1787
    Description "Ardinghello" ist das Hauptwerk von Heinse (1749-1803) und einer der ersten Künstlerromane. Geschildert wird, wie Ardinghello in der Ägäis auf zwei Inseln einen utopischen Staat gründet, in dem es kein Privateigentum gibt und in welchem statt der Ehe die freie Liebe propagiert wird, für die Zeit - zwei Jahre vor der französischen Revolution - durchaus gewagt. Möglicherweise ist das der Grund, warum das Werk im Bücherverzeichnis von Heinse 1793 nicht geführt wird, obwohl es weite Verbreitung fand und bis in die Romantik hinein wirkte. F. Gilly schätzte das Werk sehr, wenn auch kritisch. In einem Brief an Levezow äußert er sich entsprechend, hält "Heinze" allerdings für einen Professor in Worms oder Mainz. Der erste Band enthält Teil eins bis drei, der zweite Teil vier und fünf.

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  • Anhang Octavo 74
    Litterarische Chronik. Bern 1786, 2ter Band.

    Metadata
    Author [Heinzmann, Johann Georg]
    Title Litterarische Chronik
    Publisher Bd. 2 [von 3], Bern: Hallersche Buchhandlung 1786
    UdK RK 0416-2.1786
    Description Die "Litterarische Chronik" war von Heinzmann (1757-1802) ins Leben gerufen worden, um entlegen publizierte deutschsprachige Aufsätze zu Themen der schönen Literatur, der Philosophie, Pädagogik und der deutschen Sprache zu sammeln. In diesem zweiten Band finden sich unter anderem Beiträge von Klopstock, Herder und Winckelmann. Dies erklärt die Tatsache, warum die Namen von Klopstock und Winckelmann auf dem Buchrücken vorkommen, nicht aber derjenige von Heinzmann. In der Vorrede, die von letzterem verfasst wurde, geht dieser auf den Zweck seines Vorhabens ein: "[...] kleine Aufsätze *deutscher Originale*, die in fliegenden Blättern oder in größeren Werken zerstreut liegen, zu sammlen." Das Unternehmen kam über drei Bände nicht hinaus. Heinzmann war gelernter Buchhändler und arbeitete unter anderem auch in der Buchhandlung, die das Werk verlegte. Wegen seiner politischen Gesinnung wurde er 1798 aus Bern ausgewiesen. Da er auch nicht nach Deutschland zurückkehren konnte, ging er vorübergehend nach Paris, bevor er wieder nach Bern zurückkehrte. Die meisten Schriften dieses Spätaufklärers sind anonym erschienen.

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  • Folio 75
    Eglises des Stations de Rome, & vue de Lyon, Grenoble &c., par Dumont, blos Kupfer.

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    Author Henriet, Israël
    Title Les eglises des stations de Rome dediées par Israel Henriet A haulte et puissante Dame Marie Catherine de la Rochefoucauld. Marquise de Senicey, Comtesse de Randan, Baronne de Luquet, et autres lieux, dame d'honneur de la Reyne, et gouvernante du Roy et de Monsieur Israel Silvestre [...]
    Publisher Paris: Israel Henriet/Pierre Mariette/Israel Silvestre o. J. [1640?]
    Description Es handelt sich hierbei um eine Veröffentlichung, die ausschließlich aus Tafeln besteht, gestochen von Israël [Israel] Silvestre (1621-91), Israël [Israel] Henriet (ca. 1590-1661), Pierre Jacques van Merlen (1662), I. [Jean?] Marot (1619? -79) und Perrelle [Perelle], vermutlich Gabriel Perelle (um 1603-77). Die Darstellungen beziehen sich auf italienische und französische Städte (unter anderen: Rom, Venedig, Orléans, Paris). Einige Tafeln sind thematisch geordnet, zum Beispiel eine von Silvestre gestochene Gruppe von Kupfertafeln, die unter dem Titel "Differentes veuës Fontaines, Cascades. Chasteau et des Jardins, Parterres de Liencourt" (1656) erschienen ist. Die Bildunterschriften sind in italienischer, französischer und auch in lateinischer Sprache verfasst. Auf einigen Blättern befinden sich auch mehrere Ansichten zu einem bestimmten Gegenstand oder Thema. Die Stiche dürften zwischen 1630 und 1640 entstanden sein.

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  • Anhang Octavo 106
    Betrachtungen zur Veredlung des menschlichen Herzens, von J. F. W. Herbst. Berlin 1792.

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    Author Herbst, Johann Friedrich Wilhelm
    Title Betrachtungen zur Veredlung des menschlichen Herzens
    Publisher Berlin: Heinrich August Rottmann 1792
    Description Herbst (1743-1807) war Prediger in der Marienkirche in Berlin sowie Naturforscher, Harfenist, Archdiakon und Entomologe. Die "Betrachtungen" behandeln Stichworte wie Hymne an Gott, Frömmigkeit, Freundschaft, Natur, Seelenruhe, Himmel und dergleichen. Das Büchlein ist der Herzogin von York gewidmet.

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  • Octavo
    Das Werk wurde bei der Übergabe als nicht im Verzeichnis von 1801 aufgeführt protokolliert. Bezeichnet als "Meine letzte Reise nach Paris"

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    Author Hermes, Johann Timotheus [= Meister, Jacob Heinrich]
    Title Meine letzte Reise nach Paris
    Publisher Zürich: Orell, Gessner, Füßli 1798
    Description Es gibt diesen Titel auch mit Autorangabe Meister (Pseudonym für Hermes) und Johann Wilhelm Heinrich Ziegenbein (Daten unbekannt), letzterer war möglicherweise nur als Übersetzer tätig, ebenso von dem Stecher Johann Rudolph Schellenberg (1740-1806), beide sind vom gleichen Verlag und im gleichen Jahr erschienen. Hermes (1738-1821) ist von der englischen Aufklärungsliteratur beeinflusst. Er hatte in Königsberg Theologie studiert, bekleidete auch mehrere geistliche Ämter, war aber auch literarisch erfolgreich und gehörte zu den meistgelesenen Schriftstellern des 18. Jahrhunderts. Die Reise fand Ende 1795 statt. In dem in Briefform verfassten Reisebericht setzt sich der Autor auch mit der Französischen Revolution und ihren Folgen auseinander.

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  • Octavo 28-29
    Handbuch der Aesthetik, von J. H. G. Heusinger. Gotha 1797, 2 Bände.

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    Author Heusinger, Johann Heinrich Gottlieb (Hg.)
    Title Handbuch der Aesthetik oder Grundsätze zur Bearbeitung und Beurtheilung der Werke einer jeden schönen Kunst, als der Poesie, Malerei, Bildhauerkunst, Musik, Mimik, Baukunst, Gartenkunst etc. für Künstler und Kunstliebhaber, [...]
    Publisher 2 Tle., Gotha: Justus Perthes 1797
    Description Heusinger (1766-1837) studierte an der Universität Jena, zunächst Theologie und dann ausschließlich Philosophie. 1789 übernahm er eine Hauslehrerstelle in Ronneburg bei Gera. Seit 1793 war er in Dresden als Privatlehrer tätig. 1795 habilitierte er sich als Dozent an der Universität Jena, wo er die Philosophie Kants vertrat. Im Herbst 1797 gab er diese Stellung wieder auf, um sich in Eisenach an dem von dem Pädagogen und Landwirt Christian Karl André (1763-1831) geleiteten Erziehungsinstitut in Arolsen zu beteiligen. Er siedelte schließlich 1798 nach Dresden um, wo er zunächst wieder in Privatkreisen als Erzieher wirkte und Vorlesungen vor gebildetem Publikum hielt. 1810 bekam er eine Anstellung an der Militärakademie, wo ihm die Fächer Geschichte, Geographie, deutsche Sprache und Enzyklopädie übertragen wurden. Als Autor versuchte er sich zunächst auf dem Gebiet der Pädagogik. Bald danach folgten Schriften philosophischen Inhalts. Seine "Encyklopädie der Philosophie" (2 Bde., 1796) entstand in der Zeit als er Privatlehrer der Philosophie an der Universität Jena war. Diese enthält eine allgemeine Darstellung der Grundsätze Kants in der "Critik der reinen Vernunft" (1781) und in der "Critik der praktischen Vernunft" (1788). Den dritten Hauptteil der Kantschen Philosophie, "Critik der Urtheilskraft" (1790), bearbeitete er in seinem "Handbuch der Aesthetik". Eine Aufstellung der Grundsätze zur Beurteilung des Schönen war ihm zufolge die eigentliche Absicht seines Buches (S. XVI). Er liefert mit seiner Veröffentlichung eine "populäre Ästhetik" (S. XII), die eher an den Dilettanten und weniger an den Spezialisten, den Kunstkritiker oder Philosophen gerichtet war, wobei er Kants Auffassung des Schönen und des Erhabenen auf die einzelnen Künste (Tonkunst, Gartenkunst, Baukunst, Malerei und Bildhauerkunst, Tanzkunst) anzuwenden versucht. Heusinger veröffentlichte auch grundlegende Werke auf dem Gebiet der Mathematik.

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  • Octavo 32
    System der Aesthetik, Ister Band, von Heidenreich. Leipzig 1790.

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    Author Heydenreich, Karl Heinrich
    Title System der Aesthetik
    Publisher Bd. 1, Leipzig: Georg Joachim Göschen 1790
    Description Heydenreich (1764-1801) war Dichter, Schriftsteller und Professor der Philosophie. Er genoss seine Erziehung in Leipzig, wo er an der dortigen Universität Philologie und Philosophie studierte. 1785 wurde er dort Magister und später ordentlicher Professor. Als solcher lehrte er bis 1798. Heydenreich war ein Schüler des Philosophen, Arztes und Anthropologen Ernst Platner (1744-1818). Seit 1790 gehörte er der Leipziger Freimaurerloge "Minerva zu den drei Palmen" an. Volker Deubel hat Heydenreichs "System der Ästhetik" als Versuch gedeutet, Aspekte des Kunstverständnisses auf den philosophischen Begriff zu bringen und im Zuge dessen seine Ästhetik als spätaufklärerisch und populärphilosophisch bezeichnet. Heydenreich sah sich selbst in der Nachfolge von Kants "Critik der Urtheilskraft" (1790). Dies hebt er selbst in seiner Abhandlung hervor (S. XXXVI), in der er zugleich auch auf einen früheren Beitrag verweist, den er bereits 1789 in der Zeitschrift "Neues philosophisches Magazin" publiziert hatte. Die Abfassung seiner Ästhetik fand aber ohne Kenntnis von dem gleichzeitig erscheinenden Werk Kants statt. Nach Deubel versucht Heydenreich, in seinem "System" eine psychologische Wirkungsästhetik zu verteidigen, die um die Begriffe der "Empfindsamkeit" ("Principe der Empfindsamkeit") und des "Mitleids" konzentriert ist. Aus dieser Perspektive richtet Heydenreich seine Kritik gegen Karl Philipp Moritz' ästhetische Thesen in dessen Abhandlung "Ueber die bildende Nachahmung des Schönen" (Octavo 49). Der Hauptvorwurf Heydenreichs an Moritz lautet, dass dieser in der Konstellation von Ding und Betrachter die subjektive Seite des Schönen vernachlässige. "Weil das Wesen des Schönen in seiner Vollendung in sich selbst besteht" so Moritz, kann diese Annahme nach Heydenreich nur falsch sein, da ohne einen wahrnehmenden Rezipienten gar kein Gegenstand als schön empfunden werden könne: "Ich habe [...] einleuchtend genug gezeigt, daß man nicht sagen kann, das Schöne sey bloß seiner selbst willen da, sey also in sich vollendet, ohne auf etwas anderes bezogen zu werden, [...] ohne es auf ein empfindendes Wesen zu beziehen" (S. 192f., Hervorhebung des Autors). Heydenreichs poetische und philosophische Leistungen erfreuten sich zunächst einer positiven Aufnahme. Schon zu seinen Lebzeiten wurden aber auch kritische Stimmen laut. Goethe und Schiller griffen unter anderem Heydenreichs kunstphilosophischen Thesen an. Neben seinen zahlreichen philosophischen Werken steuerte er auch lexikographische Beiträge für Werke bei wie zum Beispiel das "Kurzgefaßte Handwörterbuch über die schönen Künste" (Grohmann, Octavo 99). Er war auch als Übersetzer tätig. So übersetzte er das Werk von Archibald Alison (1757-1839) "Essays on the Nature and Principles of Taste" (1790) (Octavo 35-36) ins Deutsche.

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  • Octavo 230
    Ueber den Kasten des Cypselus, ein altes Kunstwerk zu Olympia. Göttingen 1770.

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    Author Heyne, Christian Gottlob
    Title Ueber den Kasten des Cypselus ein altes Kunstwerk zu Olympia mit erhobnen Figuren nach dem Pausanias. Eine Vorlesung in der Kön. Deutschen Gesellschaft zu Göttingen den 24. Februar 1770 [...]
    Publisher Göttingen: Johann Christian Dieterich 1770
    UdK RK 0344
    Description Nach dürftiger Schulbildung auf der städtischen Lateinschule in Chemnitz ging Heyne (1729-1812) 1748 an die Universität Leipzig. Er hörte philologische Vorlesungen bei Johann August Ernesti (1709-81) und Johann Friderich [Friederich, Friedrich] Christ (1700-56), juristische bei J. A. Bach, einem Spezialisten für römisches Recht. 1753 wurde er Kopist an der Brühlschen Bibliothek in Dresden. In diese Zeit fallen seine ersten philologischen Arbeiten. Durch die Wirren des Siebenjährigen Krieges von seiner Stelle vertrieben, fristete er 1757-60 sein Leben als Hofmeister, später mit Gelegenheitsübersetzungen. Im Frühjahr 1763 bekam er einen Ruf nach Göttingen als Nachfolger Johann Matthias Gesners (1691-1761) auf die Professur für Poesie und Beredsamkeit. Heyne übernahm neben der Professur auch die übrigen Ämter Gesners: das Direktorium des philologischen Seminars, die Stelle des Bibliothekars der Universitätsbibliothek und die Mitgliedschaft in der Gesellschaft der Wissenschaften. Nach den unfruchtbaren Kriegsjahren entfaltete Heyne eine rege schriftstellerische Tätigkeit. 1770 wurde er Sekretär der Akademie und setzte bald eine grundlegende Reorganisation durch. Als Redakteur machte er ihre "gelehrten Anzeigen" zu einer der angesehensten kritischen Zeitschriften seiner Zeit. Als Bibliothekar leistete Heyne Außergewöhnliches, besonders durch die Anlage des später berühmten alphabetischen Nominalkatalogs (1777-87). Auch auf das gelehrte Schulwesen nahm er Einfluss. Sein enges Vertrauensverhältnis zum Gründer und ersten Kurator der Universität, Gerlach Adolph von Münchhausen (1688-1770), später auch zu dessen Nachfolgern, verschaffte ihm einen dauernden Einfluss auf die Entwicklung der Universität. Trotz mehrerer Rufe, auch aus dem Ausland, blieb er der Universität Göttingen bis ans Ende treu. An seinem Lebensende war er Mitglied von 30 gelehrten Gesellschaften und Akademien des In- und Auslandes. Die Vorlesung "Ueber den Kasten des Cypselus", die Heyne zunächst in der Königlichen Deutschen Gesellschaft in Göttingen hielt und die später bei Johann Christian Dieterich (Göttingen) in Druck ging, fällt in Heynes Tätigkeit als Sekretär der Göttinger Akademie der Wissenschaften. Zu der 1770 publizierten Schrift verfasste der Bibliothekar und Universalgelehrte Rudolf Erich Raspe (1737-94), der zu diesem Zeitpunkt Kurator am Museum Fridericianum in Kassel war, eine längere Rezension, die 1771 in der "Allgemeinen deutschen Bibliothek" erschien. Raspe hebt die akademische Abhandlung Heynes mit folgenden Merkmalen positiv hervor: "Ernst und Einfalt im Styl, Gründlichkeit, Bescheidenheit und fruchtbare Kürze bezeichnen diese Vorlesung vor vielen andern." Raspe, wie später auch Friedrich Gottlieb Welcker (1784-1868) in seinem 1818 veröffentlichten Kommentar zu Heynes Text, beschäftigt sich mit der Entstehung des Kastens, der nach der Beschreibung von Pausanias (2. Jh. n. Chr.) vor der 30. Olympiade, d. h. in das Jahr 658 v. Chr. zu datieren wäre. Im Zusammenhang mit dieser Schrift Heynes sind auch die Werke von Paul Friedrich Achat Nitsch (1754-94) zu betrachten (s. dort). Kypselos (wohl 657-627 v. Chr.) löste in Korinth die Herrschaft der Aristokratie ab und etablierte die erste Tyrannis in Griechenland. Verbunden ist mit ihm der Mythos, seine Mutter habe ihn auf Grund eines Orakels in einem Bienenkorb versteckt (griechisch: Κυψέλη). Diese sogenannte Kypseloslade aus Zedernholz, die im Hera-Tempel in Olympia aufbewahrt wurde, ist Gegenstand der Beschreibung des Pausanias.

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  • Octavo 74
    Ueber die Mittel gegen die Verletzung öffentlicher Anlagen und Zierrathen. Berlin 1792.

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    Author [Hippel, Theodor Gottlieb von]
    Title Ueber die Mittel gegen die Verletzung öffentlicher Anlagen und Zierrathen
    Publisher Berlin: Vossische Buchhandlung 1792
    Description Hippel (1775-1843) war preußischer Beamter. Er zog früh zu seinem gleichnamigen Onkel nach Königsberg und wuchs hier in einer geistig anregenden Atmosphäre auf. Mit E. T. A. Hoffmann (1776-1822) verband ihn lebenslange Freundschaft. Seit 1791 studierte er Rechts- und Staatswissenschaften, unter anderem bei dem Kameralwissenschaftler Christian Jakob Kraus (1753-1807), und hörte auch Kant (1724-1804). Er ging 1795 als Auskultator zur "Regierung" (damals Gerichtsbehörde) in Marienwerder, wurde 1797 Referendar und war bis 1804 in verschiedenen Beamtenstellungen tätig. Unterdessen erbte er 1796 von seinem Onkel ein Vermögen, unter anderem die Güter Groß Leistenau. Seit 1804 widmete er sich der Landwirtschaft. Hippel nahm bereits 1798 als ritterschaftlicher Deputierter am Landtag in Königsberg teil und kam als solcher 1811 nach Berlin. Er verfasste eine Anzahl von staatswirtschaftlichen Denkschriften. Als Nachfolger von Friedrich Ludwig Georg von Raumer (1781-1873) wurde er 1811 zum Vortragenden Rat im Staatsministerium ernannt. Die folgenden Jahre sind durch seine Teilnahme an der Reform des preußischen Staates der Höhepunkt seines Lebens. Veranlasst wurde diese Schrift, wie er in seinen einführenden Bemerkungen schreibt, durch die Preisaufgabe der Königlichen Societät der Wissenschaften zu Göttingen vom 1. Juli 1791: "Was ist die Ursache, warum wenigsten in vielen Theilen von Deutschland Zierrathen an öffentlichen Gebäuden, Brücken, Geländern, Monumenten, Meilensäulen, Bäumen und Bänken in Alleen u. d. aus leerem Muthwillen öfter als in Italien und andern Ländern verdorben werden? und wie läßt sich diese wie es scheint nationelle Unart am sichersten und geschwindesten ausrotten?" (o. S.).

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  • Anhang Klein Format 29
    Gartenkalender für 1782, herausgegeben von Hirschfeld.

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    Author Hirschfeld, Christian Cay [Cayus, Cajetan] Laurenz (Hg.)
    Title Gartenkalender auf das Jahr 1782
    Publisher Altona: J. D. A. Eckhardt 1782
    Description Hirschfeld (1742-92) ist eher durch seine fünfbändige "Theorie der Gartenkunst" (Leipzig: Weidmann 1779-85) bekannt, die sich nicht in der Bibliothek F. Gillys befand, auch nicht in der seines Vaters, der allerdings vier andere Schriften von Hirschfeld besaß. Der Gartenkalender erschien 1782 bis 1789. Er enthält allerlei Beiträge zu Gärten, deren Gestaltung, Geschichte etc. sowie Literaturbesprechungen.

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  • Quarto 55
    Osservazioni istorico-architettonische sopra il panthéon, da L. Hirt, Roma 1791.

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    Author Hirt, Aloys Ludwig [Luigi]
    Title Osservazioni istorico-architettoniche sopra il Pantheon
    Publisher Rom: Stamperia Pagliarini 1791
    UdK RK 0730
    Description Der Archäologe Hirt (1759-1837) hielt sich 1782 bis 1796 in Rom auf, wo er sich mit antiker Architektur befasste und als Cicerone berühmte Reiseführungen durchführte. 1796 übersiedelte er nach Berlin, wo er zum ordentlichen Mitglied der Akademie der Wissenschaften sowie zum "Professor für alle theoretischen Theile der schönen Künste" und 1799 zum Professor für "kritische Geschichte der Bau-Kunst" an der Bauakademie ernannt wurde. 1810 berief man ihn als Professor für Altertumskunde an die neugegründete Berliner Universität. Zentraler Punkt der "Osservazioni" war der Nachweis der Einheit von Rundbau und Portikus am römischen Pantheon. Die Proportionierung beider sei auf die Bewegung des Betrachters ausgerichtet, ein im Grund wirkungsästhetisches Argument. Auf Grund eigener Studien rekonstruierte Hirt auch das ursprüngliche Aussehen der inneren Zone zwischen Gebälk und Kuppel, welche 1747 verändert worden war. Hirts Vorschlag wurde 1903 tatsächlich für einen kleinen Teil rechts der Hauptapsis ausgeführt. In überarbeiteter Form erschien die Schrift auf Deutsch 1808.

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  • Octavo 83
    Anweisung zur Verfertigung und Gebrauch des allgemeinen Zeichen=Instruments ohne Gläser, mit Kupfern. Ansbach 1780.

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    Author [Hoffmann, Johann Leonhard]
    Title Anweisung zu Verfertigung und Gebrauch des allgemeinen Zeichen-Instruments ohne Gläser, mittelst deßen jeder, auch der Zeichen-Kunst unerfahrner, ohne weitern Unterricht, nach der Natur alles geschwind und pünctlich zu zeichnen vermag. Mit Kupfern
    Publisher Anspach [Ansbach]: Commercien-Commissair Haueisens privilegirter Hof-Buchhandlung 1780
    Description Hoffmann (1740-1814) war als Zeichner und Maler vorwiegend in Erlangen tätig. Seine Schrift ist dem "Hochfürstlich-Brandenburg-Onolzbach- und Culmbachische[n] löbliche[n] Institut der Moral und schönen Wissenschaften zu Erlangen" zugeeignet. Der Onolzbach ist ein Bach, von dem sich der Name Ansbach ableitet.

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  • Quarto 28
    Zergliederung der Schönheit, die schwankenden Begriffe von dem Geschmack festzusetzen, von W. Hogarth, aus dem Englischen. Berlin 1754, mit Kupfern.

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    Author Hogarth, William
    Title Zergliederung der Schönheit, die schwankenden Begriffe von dem Geschmack festzusetzen, geschrieben von Wilhelm Hogarth, aus dem Englischen übersetzt von Christlob Mylius
    Publisher 2. Aufl., Berlin u. Potsdam: Christian Friedrich Voß 1754
    Description Es handelt sich um eine Übersetzung von "The Analysis of Beauty" (London 1753). Der Kupferstecher und "Maler der Hässlichkeit und Satire" Hogarth (1697-1764) vertrat einen funktionalistischen Standpunkt, er bezweifelte die Vorrangstellung der Symmetrie in der Architektur und stellte ihr eine Wellenlinie ("Precise Serpentine Line") entgegen. Dahinter verbirgt sich schlussendlich ein Schönheitsbegriff, der nicht mehr auf auf zahlengestützten Proportionen beruht, sondern auf zeichnerischen Komponenten. Die "Analysis" erregte erhebliches Aufsehen und wurde auch ins Französische und Italienische übersetzt. Hogarth verfertigte seine Schrift mit Unterstützung des Antiquars und Sammlers Charles Townley d. Ä. (1737-1805) und des Bischofs von Winchester Benjamin Hoadly (1676-1761). Gegen die Bestrebungen zur Einrichtung einer englischen Kunstakademie, im selben Jahr, in dem die "Analysis" erschien, opponierte er heftig, obgleich er selbst eine Art privater Kunstakademie unterhielt (gegründet wurde die "Royal Academy" erst 1768). Mit einigen Kollegen erreichte er, dass der Urheberschutz für Zeichner und Stecher schon 1735 in England zum Gesetz erhoben wurde ("Hogarth-Act"), und 1746 organisierte er die erste öffentlich Ausstellung zeitgenössischer Kunst in England. Gillys Vater besaß eine "Lebensbeschreibung" Hogarths (Leipzig 1783). Der Schriftsteller, Journalist und Theaterkritiker Mylius (1722-54) publizierte zu naturwissenschaftlichen wie auch ästhetischen Themen. Er gab mehrere kurzlebige Zeitschriften heraus und betätigte sich auch als Übersetzer. Er war 1753 in London, von wo aus er eigentlich nach Amerika hatte reisen wollen, fertigte aber stattdessen 1753 die Übersetzung an. Mylius war ein Vetter von Gotthold Ephraim Lessing (1729-81), der anscheinend auch als Herausgeber fungierte.

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  • Quarto 63
    Pisé, or the art of building strong and durable walls, with nothing but earth, by H. Holland.

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    Author Holland, Henry
    Title Pisé, or, The art of building strong and durable walls, to the height of several stories, with nothing but earth or the most common materials, drawn up and presented to the board of agriculture by Henry Holland, Esq.
    Publisher o. O. o. J. [1797]
    Description Holland (1745-1806) beschreibt die Bauweise mit Stampflehm. Offenbar handelt es sich um die erste englische Veröffentlichung zu diesem Thema. Sie fußt auf Publikationen von François Cointeraux (1740-1830), die dieser im Rahmen der von ihm gegründeten "École de architecture rurale" publiziert hatte. Sehr wahrscheinlich handelt es sich um eine Übersetzung von dessen "Traite sur la construction des Manufactures, et des Maisons de Champagne" (Paris 1791). Cointeraux hatte 1786 das erste nicht brennbare Haus in Pisé-Bauweise errichtet. Dies erregte sofort europaweit Interesse, unter anderem auch bei David Gilly, dessen Publikation von 1796 zu diesem Thema sich natürlich auch in der Bibliothek seines Sohnes befand (s. Octavo 53).

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  • Octavo
    Das Werk wurde bei der Übergabe als nicht im Verzeichnis von 1801 aufgeführt protokolliert. Bezeichnet als "Homers Ilias von Stollberg, 2 Bände. 8."

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    Author Homer/Stolberg, Friedrich Leopold Graf zu
    Title Homers Ilias verdeutlicht durch [...]
    Publisher 2 Bde. Flensburg/Leipzig: Kortens Buchhandlung 1782 [?]
    Description Stolberg (1750-1819) war der jüngere Bruder des ebenfalls dichterisch tätigen Christian Graf zu Stolberg (1748-1821, s. Anhang Octavo 4). Gelegentlich verfassten sie auch gemeinsame Werke. Bekannter sind Stolbergs Reisebeschreibungen nach Italien, von denen der fünfte Band mit den Kupfertafeln in der Bibliothek des Vaters vorhanden war.

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  • Anhang Quarto 1-2
    Homers Iliade, übersetzt von J. H. Voß. Altenburg 1793, 2 Bände.

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    Author Homer/Voß, Johann Heinrich
    Title Homers Werke Vier Bände Homers Ilias
    Publisher Bd. 1 u. 2, Altona: Johann Friedrich Hammerich 1793

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  • Anhang Quarto 3-4
    Homers Odyssee, übersetzt von J. H. Voß. Altenburg 1793, 2 Bände.

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    Author Homer/Voß, Johann Heinrich
    Title Homers Werke Vier Bände Homers Odyssee
    Publisher Bd. 3 u. 4, Altona: Johann Friedrich Hammerich 1793
    Description Der Dichter und Philologe Voß (1751-1826) stammte aus eher ärmlichen Verhältnissen, die ihm zunächst kein Studium erlaubten. 1772 siedelte er nach Göttingen über, wo er zum führenden Kopf des dortigen Dichterbundes wurde. Drei Jahre später zog er nach Wandsbek und leitete von dort die Redaktion des "Musenalmanachs". In Wandsbek kam er in Kontakt mit Matthias Claudius (1740-1815) und Friedrich Gottlieb Klopstock (1724-1803). Erste Fassungen der Übersetzungen der "Odyssee" (s. folgenden Titel) und der "Ilias" erschienen 1781 und lösten in Deutschland eine intensive Beschäftigung mit Homer aus. Die Übertragungen von Voß galten vor allem wegen ihres Versmaßes als gelungen. 1793 erschienen beide im Rahmen einer Gesamtausgabe Homers in vier Bänden in einer neuen Fassung als "Homers Werke".

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  • Anhang Octavo 5
    Q. Horatii, Eclogae, cura Gesneri. Lips. 1772.

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    Author Horatius Flaccus, Quintus
    Title Q. Horatii Flacci Eclogae cum scholiis veteribus castigavit et notis illustravit Guilielmus Baxterus. Varias lectiones et observationes addidit, Jo. Matthias Gesnerus quibus et suas adspersit Jo. Carolus Zeunius
    Publisher 2. Aufl., Lipsiae [Leipzig]: Kaspar Fritsch u. Erben 1772
    Description Der römische Dichter Horaz (63 v. Chr.-8 v. Ch.) erhielt seine Ausbildung in Rom und Athen. Johann Matthias Gesner (1691-1761) war Altphilologe und Bibliothekar. Bis 1734 leitete er - als Nachfolger von Johann August Ernesti (1709-81, s. Octavo 230) - die Thomasschule in Leipzig bevor er an die in diesem Jahr gegründete Göttinger Universität auf die Professur für Poesie und Rhetorik berufen wurde. Zugleich übernahm der die Leitung der dortigen Bibliothek. Das vorliegende Werk mit den Lobreden des Horaz ist eine von Gesner kommentierte Neuausgabe der 1701 erstmals erschienenen Horazausgabe von William Baxter (1650-1723). Johann Karl Zeune (1736-88) war Altphilologe und seinerzeit Professor an der philosophischen Fakultät der Universität Leipzig.

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  • Octavo 27
    Briefe über die mahlerischen Perspektive, von Horstig. Leipzig 1797, mit Kupfern.

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    Author Horstig, Carl [Karl] Gottlieb
    Title Briefe über die mahlerische Perspective
    Publisher Leipzig: Dyk 1797
    Description Horstig (1763-1835) war ein gelehrter und vielseitig gebildeter Mann. Im Allgemeinen ist er als Begründer des nach ihm benannten zweitältesten deutschen Stenographiesystems bekannt ("Erleichterte deutsche Stenographie", 1797), verfasste aber auch Artikel zur Malerei und Perspektive. Er studierte in Leipzig Theologie, war 1787 Pfarrer zu Eulo bei Forst in der Niederlausitz und folgte 1792 einem Ruf nach Bückeburg, wo er später das Amt eines Oberpredigers, Superintendenten und Scholarchen [Schuloberhaupt] inne hatte. Ein plötzlicher Anfall von Geistesstörung, der sich auf der Kanzel während der Predigt einstellte, nötigte ihn, sich pensionieren zu lassen. Er siedelte 1803 nach Heidelberg über. Die Schrift ist in Briefform (an eine fiktive Dame) verfasst und in zwei Teile gegliedert. Der erste enthält 114 Briefe, in denen unter anderem perspektivische Verkürzungen erläutert werden. Der zweite Teil umfasst 17 Briefe zum Thema Luftperspektive. Das Ganze soll ohne Zuhilfenahme von Zirkel und Lineal ermöglicht werden.

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  • Folio 27-30
    Voyage pittoresque des Isles de Sicile, de Malte & de Lipari, par J. Houël, à Paris 1782-97, Prachtausgabe, mit schönen Kupfern, 4 Bände.

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    Author Houël, Jean Pierre Louis Laurent
    Title Voyage pittoresque des isles de Sicile, de Malte et de Lipari ou l'on traicte des antiquités qui s'y trouvent encore; des principaux phénomènes que la nature y offre du costume des habitans, et de quelches usages
    Publisher 5 Tle in 4 Bdn., Paris: de l'impremerie de monsieur 1782-87
    Description Mit das wichtigste Werk für Sizilienreisende neben Abbé Jean-Claude Richard de Saint-Non (Folio 20-24). Houël (1735-1813) war ursprünglich Architekt, wandte sich dann aber der Malerei und Schriftstellerei zu. Auf Empfehlung des Herzogs Étienne-François de Choiseul (1719-85), des ehemaligen Außenministers, den er kurz zuvor portraitiert hatte, erhielt Houël 1770 ein königliches Reisestipendium für Italien, das ihn zunächst nur bis Neapel führte. Sechs Jahre später folgte eine weitere Reise, auf der diese Ausgabe fußt. Houël sammelte dabei nicht nur architektonische Eindrücke, sondern auch naturhistorische und allgemein kulturelle. Die zahlreichen Abbildungen sind, meist ganzseitig, in Laviermanier gestochen. Heinrich Gentz (1766-1811), der Schwager und Freund von F. Gilly, benutzte dieses Werk ausgiebig zur Vor- und Nachbereitung seiner Sizilienreise. Man führte solche Prachtfolianten wegen ihrer Größe und Kostbarkeit selten auf der Reise selbst mit, sondern benutzte sie in privaten oder öffentlichen Bibliotheken. Das Malerische überdeckte bei solchen Stichwerken oft die archäologische Korrektheit, so auch in diesem Fall.
    Digital editions
    Bibliothèque nationale de France
    Voyage pittoresque des isles de Sicile, de Malte et de Lipari : où l'on traite des antiquités qui s'y trouvent encore, des principaux phénomènes que la nature y offre, du costume des habitans, et de quelques usages. 2 / par Jean Houel,...
    University of Cologne

  • Octavo 62
    J. Howards Nachrichten von den vorzüglichsten Krankenhäusern in Europa, aus dem Englischen. Leipzig 1791, mit Kupfern.

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    Author Howard, John/Ludwig, Christian Friedrch (Hg.)
    Title [...] Nachrichten von den vorzüglichsten Krankenhäusern und Pesthäusern in Europa. Nebst einigen Beobachtungen über die Pest und fortgesetzten Bemerkungen über Gefängnisse und Krankenhäuser. Aus dem Englischen mit Zusätzen des deutschen Herausgebers, welche besonders die Krankenhäuser angehen. Mit Kupfern und Tabellen
    Publisher Leipzig: Georg Joachim Göschen 1791
    Description Howard (1726/27-1790) war Mitglied der "Königlichen Societät der Wissenschaften in London". Übersetzt und herausgegeben wurde dieses Werk von Ludwig (1751-1823). Dieser war Professor der Chirurgie, Naturwissenschaftler und Naturforscher. In der Vorrede macht er auf weitere Schriften ähnlichen Themas aufmerksam, zum Beispiel auf das 1790 unter dem Titel "Nouveau plan de Constitution pour la Medicine en France, présenté a l'Assémblée nationale par la Societe Royale de'Medicine à Paris" erschienene Werk oder auf die Publikation von Pierre Frank "Plan d'ecole clinique ou methode d'enseigner la pratique de la Medicine dans un hospital academique à Vienne" von 1791 (S. V). Ludwig bezieht sich auch auf eine Biographie Howards, die 1792 in deutscher Übersetzung aus dem Englischen erschien (S. VI). Zuletzt geht der Verfasser der Vorrede auf ein weiteres Werk Howards ein, "Ueber Gefängnisse und Zuchthäuser", das 1780 in Leipzig erschienen ist. Diese Schrift befand sich ebenfalls in der Bibliothek der Oberbaudeputation.

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  • Octavo 202
    Institut national de la république françoise. Paris an IV.

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    Author [Institute National des Sciences et Arts (Hg.)]
    Title Mémoires de l'Institut National des Sciences et Arts, pour l'an IV de la République. Littérature et Beaux-Arts.
    Publisher Bd. 1, Paris: Baudouin Thermidor an IV [1795/96]
    UdK RK 1971-1
    Description Das "Institut National des Sciences et Arts" wurde nach Auflösung der königlichen Akademien während der Französischen Revolution ins Leben gerufen. Gegründet wurde dieses Institut als Dachorganisation und oberstes Organ der neuen, nunmehr staatlichen Akademien. Der erste Band der "Mémoires" versammelt die Beiträge, die zu den ausgeschriebenen Wettbewerben eingereicht wurden. Der erste lautete: "Examiner les changemens que la langue française a éprouvés depuis Malherbe et Balzac jusqu'à nos jours" und der zweite "Examiner quelle a été et quelle peut être encore l'influence de la peinture sur les moeurs et le gouvernement d'un peuple libre". Dementsprechend befinden sich in diesem Band Aufsätze, die sich mit solchen Themen wie der "proposition grammaticale" befassen oder drei tragische Dichter in Griechenland zum Gegenstand haben ("Considérations sur les trois poètes tragiques de la Grèce"). Von Julien-David Le Roy (1724-1803), Verfasser des bekannten Werkes "Les ruines des plus beaux monuments de la Grece" (Folio 15), enthält der Band einen Beitrag, der den Untersuchungen zu den in der Antike verwendeten Schiffen gewidmet ist. Le Roys Ausführungen zu diesem Thema sind nicht nur von einem antiquarischen, sondern hauptsächlich von einem praktischen Interesse geleitet, nämlich von der Anwendbarkeit dieses antiken Gebrauchs bei der damaligen französischen Flotte: "Nouvelles recherches sur les navires employés par les anciens, [...], et sur l'usage qu'on en pourroit faire dans notre marine". Le Roys Beitrag wurde mit zwei Tafeln (vermutlich Kupferstichen) mit Darstellungen von antiken und modernen bzw. zeitgenössischen Schiffen illustriert.

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  • Anhang Klein Format 27
    Justini Historiae Philippicae, cura Burmanni. Ludg. batav. 1722.

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    Author Iustinus [Justinus], Marcus Iunianus/Burman, Pieter (Hg.)
    Title Iustini historiae Philippicae. Variantes Lectiones adjecit P. Burmannus
    Publisher Lugduni Batavorum [Leiden]: S. Luchtmans 1722
    UdK RK 1691
    Description Die Lebensdaten des römischen Geschichtsschreibers Iustinus sind nicht bekannt (2. oder 3. Jahrhundert). Die "Historiarum Philippicarum" (so die heutige Bezeichnung) behandelt in 44 Büchern Teile der "Historiae Philippicae" von Pompeius Trogus, die dieser zur Zeit des Augustus verfasst hat, die aber wesentlich umfangreicher war, jedoch nicht erhalten ist. Behandelt werden Aufstieg und Niedergang der verschiedenen Großreiche. Der niederländische Philologe Pieter Burman d. Ä. (Petrus Burmannus, 1668-1741) war ein Schüler des Philologen Johann Georg Graevius (1632-1703) und hatte eine Professur für Geschichte an der Universität Utrecht inne, später eine weitere für Geschichte und Rhetorik bzw. - als Nachfolger von Graevius - für Politik. Anschließend wurde er nach Leiden berufen, wo er den Lehrstuhl für niederländische Geschichte und die Leitung der dortigen Universitätsbibliothek übernahm. Das Werk in deutscher Sprache beruht wohl auf der Iustinus-Ausgabe von Graevius aus dem Jahre 1669. Eine weitere Ausgabe aus dem Jahre 1780, die verlagert ist, befand sich ebenfalls in der Gilly-Bibliothek (Anhang Klein Format 26).

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  • Anhang Klein Format 26
    Justini Historiarum, libri 44. Halae 1780.

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    Author Iustinus [Justinus], Marcus Iunianus
    Title Iustini historiarum ibri XLIV. In usum studiosae iuventutis denuo singulari cura recogniti
    Publisher 3. Aufl., Halae [Halle a. d. Saale]: Orphanotropheum 1780
    UdK RK 1692
    Description Inhaltlich dasselbe wie die vorige Ausgabe (Anhang Klein Format 27).

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  • Anhang Octavo 18-20
    G. Jars Metallurgische Reisen. Berlin 1777, 2ter, 3ter und 4ter Band.

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    Author Jars, [Antoine-]Gabriel [d. J.]
    Title Metallurgische Reisen oder Untersuchungen und Bemerkungen über die Eisen-Stahl-Blech- und Kohlenwerke in Deutschland, Schweden, England und Schottland, vom Jahre 1757 bis 1769 aus dem Französischen übersetzt und mit Anmerkungen begleitet von Carl Abraham Gerhardt
    Publisher 3 Bde. [von 4], Berlin: Christian Friedrich Himburg 1777-85
    Description Jars (1732-69) war der Sohn des Kupferminendirektors von Chessy (Rhône-Alpes) und dadurch für seinen späteren Beruf als Ingenieur und Metallurg vorgeprägt. 1751 trat er in die Pariser "École Nationale des Ponts et Chaussées" ein. In den 1750er und 1760er Jahren unternahm er zahlreiche Reisen durch ganz Europa, um den Stand der Hüttentechnik dieser Länder zu studieren, insbesondere in England und dem damals führenden Schottland (1765). Das seinerzeit nur in Großbritannien bekannte Gussverfahren, Koks aus Steinkohle herzustellen, statt die sonst übliche Holzkohle zu verwenden, führte er in Frankreich ein. Seine Berichte hielt die französische Regierung zunächst unter Verschluss, um Industriespionage zu verhindern. Sie wurden erst posthum von seinem älteren Bruder publiziert. Der deutsche Übersetzer und Bergrat Gerhardt (1738-1821) war 1770 von Friedrich d. Gr. (1712-86) mit der Planung einer "Bergakademie" beauftragt worden, da Preußen durch den Zugewinn Schlesiens über größere Bergbaugebiete verfügte. Gerhardt leitete dieses Institut bis 1810 und las selbst über Mineralogie, Experimentalchemie und Metallurgie. Das Bergbauinstitut zog 1801 in das neue, von Heinrich Gentz (1766-1811) entworfene Münzgebäude in Berlin, in dem sich anfänglich auch die Bauakademie befand.

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  • Octavo 226-228
    Bibliotheque portative d'architecture élémentaire, 1764, 3 Bände, mit Kupfern.

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    Author Jombert, Charles Antoine (Hg.)]
    Title Bibliothèque portative d'architecture élémentaire à l'usage des artistes divisée en six parties, Nouvelle Édition
    Publisher 3 Teile [von 6], Paris: Jombert 1764-66
    Description Jombert (1712-84) war als Verleger und Buchhändler in Paris tätig, aber auch als Theoretiker. Sein Hauptgewicht lag zwar bei Veröffentlichungen zu militärischen Themen, jedoch umfasste sein verlegerisches Werk auch andere Bereiche. Von der "Bibliothèque portative" erschienen die ersten drei reich illustrierten Bände (ca. 250 Kupferplatten) bereits 1764. Vermutlich besaß F. Gilly nur die ersten drei Teile dieser Schrift. In einer Rezension der Publikation in der "Bibliothek der schönen Wissenschaften und der freyen Künste" auf das Jahr 1765 werden alle sechs der Publikation erwähnt. Die Teile vier, fünf und sechs, die nicht in der F. Gilly Bibliothek vorhanden waren, trugen folgende Überschriften: "4) die parallele der Architectur von Herrn de Chambray; 5) die allgemeinen Anfangsgründe der Architectur, Mahlerey, Bildhauer- und Kupferstecherkunst (les elemens generaux de l'architecture, peinture, sculpture et gravûre); 6) Handbuch der Künstler, oder kurzes Wörterbuch der Kunstwörter in der Baukunst, Mahlerey und Bildhauerkunst abrègé des termes rélatifsà l'architecture, peinture, sculpture usw.) [...]". Im weitläufigen Verzeichnis der Kupferblätter werden unter anderem folgende Bauaufgaben genannt: Paläste, Hotels, Kirchen und Lusthäuser zu Paris und Versailles etc. Anhand der Einträge in beiden OBD-Verzeichnissen kann man davon ausgehen, dass das Exemplar in der Bibliothek von F. Gilly in die Bibliothek der Oberbaudeputation eingegangen war.

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  • Quarto 40
    Méthode pour apprendre le dessein, par Ch. A. Joubert. Paris 1754, mit vielen Kupfern.

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    Author Jombert, Charles Antoine
    Title Méthode pour apprendre le dessein, ou l'on donne des regles générales de ce grand art, & des préceptes pour en acquérir la connoissance, & s'y perfectionner en peu de tems: Enrichie de cent planches représentant différentes parties du corps humain d'après Raphael & les autres grand maîtres, plusieurs figures académiques dessinées d'après nature par M. Cochin, les proportions & les mesures des plus beaux antiques qui se voient en Italie, & quelques études d'animaux & de paysage [...]
    Publisher Paris: De l'Imprimerie de l'Auteur 1755
    UdK RK 0675
    Description Das Buch behandelt anatomisches Zeichnen. Mit dem Kupferstecher Cochin (1715-90), der das vorliegende Werk illustrierte, war Jombert befreundet.

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  • Octavo 100
    Fr. Junius von der Mahlerey der Alten, aus dem Lateinischen. Breslau 1770.

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    Author Junius, Franciscus [d. J.]
    Title [...] von der Mahlerey der Alten in drey Büchern. Aus dem Lateinischen
    Publisher Breslau: Johann Ernst Meyer 1770
    Description Junius (1589-1677) war Sprachforscher und Archäologe. Sein Vater war Franciscus J. d. Ä., (1545-1602) der berühmte Reformtheologe. 1592 wurde der Vater von Heidelberg nach Leyden berufen, so dass sich der Sohn später immer als Niederländer betrachtete. Nach dem frühen Tode des Vaters nahm sich seiner Erziehung zunächst Johann van den Corput (1542-1611), ein Schwager seines Vaters, und zugleich der große Philologe und Humanist Gerhard Johannes Vossius (1577-1649) an. Das Verhältnis zu ihm, den Junius selbst als seinen Lehrer bezeichnete, wurde entscheidend für seine Entwickelung und seinen Lebensweg. Nach Beendigung seiner Universitätsstudien hielt er sich eine Zeit lang bei dem gelehrten Theologen Teelinghius (Daten unbekannt) in Middelburg auf, um sich auf den Stand des Geistlichen vorzubereiten. Durch Vossius erhielt Junius 1617 die Pfarre zu Hillegondsberg. 1619 verließ er wegen kirchlicher Zwistigkeiten seine Stelle und kehrte nie wieder in das geistliche Amt zurück. Junius wandte sich jetzt ganz sprachlichen Studien, das heißt der Erforschung der germanischen Sprachen und Sprachdenkmäler und deren etymologischen Zusammenhängen, zu. Er wurde dadurch einer der Hauptbegründer der germanischen Philologie. 1620 nach Frankreich gezogen, begab er sich bereits ein Jahr danach nach England, wo er seit 1621 als Bibliothekar des großen Kunstliebhabers und Förderers der Wissenschaft Thomas Howard Graf von Arundel und Surrey (1585-1646) in Dienst stand. Hier verkehrte Junius mit Kenelm Digby (1603-65), Endymion Porter (1587-1649) und anderen Angehörigen der englischen Aristokratie. Auf Wunsch des Grafen Arundel hatte er ein Verzeichnis antiker Künstler angelegt; so entstand aus den "Prolegomenis" dazu die Schrift "De pictura veterum libri tres", welche 1637 unter Aufsicht des Humanisten Gerhard Johannes Vossius (1577-1649) zu Amsterdam gedruckt, von großer Bedeutung für die Kunstgeschichte werden sollte und wodurch sich der Verfasser die Anerkennung der Gelehrten seiner Zeit erwarb. Er selbst übersetzte sie auch ins Niederländische. Mit der zweiten Ausgabe (1694) war auch der "Catalogus artificum" gedruckt. Dies stellt nach Meinung von Nils Büttner das umfassendste und vollständigste Verzeichnis aller antiken Künstler dar, an denen Junius zu seiner Zeit gearbeitet hatte. Dieser biographische Künstlerkatalog führt nicht nur alle antiken Maler und Bildhauer auf, sondern auch - dem klassischen techné-Begriff entsprechend - Ziseleure, Kupferschmiede, Töpfer, Mechaniker, Gold-, Silber- und Schwertschmiede, Steinmetze und Mathematiker. Der Band Junius' "Von der Mahlerey der Alten", der eines seiner letzten Werke darstellt und fünf Jahre vor seinem Tod erschien, ist in drei Teile (Bücher) gegliedert. In diesen werden Anfang, Fortgang und die Vollendung der Malerei behandelt. Im ersten Buch geht der Autor auch auf wichtige Begriffe wie Einbildungskraft und Phantasie (phantasia) ein, wobei letzterer im Vergleich zum ersten im negativen Sinne dargestellt wird. Auch auf den Begriff der Nachahmung (imitatio) kommt er im ersten Buch zu sprechen: "Denn es kann nicht geleugnet werden, daß ein großer Theil der Künste durch die Nachahmung entstehe" (S. 13). Dieses späte Werk, wie auch die früheren Schriften Junius', ist durch einen kompilatorischen Schreibstil gekennzeichnet, das heißt durch eine Anhäufung von Zitaten aus den Schriften antiker Schriftsteller wie Quintilian, Xenophon, Philostrat, Virgil etc. Dies wird aber nicht Gegenstand der Kritik in Veröffentlichungen späterer Autoren, die auf dieses Werk Bezug nehmen. Johann Jakob Grund (1755-1814), Professor an der Kaiserlichen, Großherzoglichen Malerakademie zu Florenz, äußert sich in seinem Werk "Die Malerey der Griechen" (1811) zur Junius' Schrift wie folgt: "Franziskus Junius hat zwar in seinem gepriesenen Werke von der Malerey der Alten alles zusammen getragen, was die Malerey in historischer, wissenschaftlicher und ästhetischer Rücksicht angeht, ist aber nicht nur dem systematischen Gange ihrer Fortschritte zur Vollkommenheit ausgewichen, sondern hat sich selbst gehütet vom Mechanischen der griechischen Malerey, nämlich von der Methode, oder von den Methoden zu malen, Rechenschaft zu geben. Wir suchen daher in seinem ganzen Buche umsonst nach der Enkaustik und ihrer Erklärung, ungeachtet er das Wort selbst unter den Materien des Künstlerverzeichnisses anführt."

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  • Octavo 88
    C. L. Junker Grundsätze der Mahlerey. Zürch 1775.

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    Author Junker, Carl Ludwig
    Title Grundsätze der Mahlerey
    Publisher Zürich: Orell, Geßner, Fueßlin u. Comp. 1775
    Description Junker (1748-97) war Musikdokumentar, Komponist, Pianist, Violoncellist und Flötist. Er studierte Theologie und betätigte sich sowohl als Komponist als auch als Schriftsteller. Er war seit 1777 auch Lehrer der Philosophie und der schönen Wissenschaften am "Philanthropin" von Karl Friedrich Bahrdt (1741-92) zu Hildesheim und seit 1779 Hofkaplan zu Kirchberg im Hohenlohischen. Seit 1789 war er Pfarrer zu Döttingen im Hohenlohischen. Er lebte auch eine Zeitlang in der Schweiz als Hofmeister. Der Beginn der Ausführungen zu seinen "Grundsätzen" markiert die Definition von Malerei in Sulzers "Allgemeine Theorie der schönen Künste" (Octavo 37-40). Die Malerei sei demnach "eine Vorstellung des Schönen in sichtbaren Gegenständen, durch Zeichnung und Farben auf einer Fläche" (S. 13). In Anlehnung an den Verfasser der "Literaturbriefe", der niemand anderes sein kann als Johann Gottfried Herder (1744-1803), gibt Junker eine veränderte Auffassung von Malerei wieder: "Daraus entstand eine Erklärung der ich von Herzens gerne beyfalle. Sie [die Malerei] ist 'nicht die Vorstellung des Schönen, sondern eine schöne Vorstellung sichtbarer Gegenstände zur Täuschung' [...]" (S. 13). Nach dem Vorbericht behandelt Junker die verschiedenen Gegenstände der Malerei, wobei eine bestimmte Rangordnung zu erkennen ist, indem er als erste die Historienmalerei, vor dem Porträt und der Landschaft, behandelt, denen an letzter Stelle die sogenannten Blumenstücke folgen. Er stellt auch solche Begriffe wie "Zusammensetzung" bzw. "Ordonanz" dar (S. 59) und geht auch auf den Begriff des Erhabenen ein, den er ausführlich behandelt. Diesen Begriff, den er von allem Gekünstelten und Niederen getrennt haben will, schließt er mit einer Bemerkung zur Farbe ab: "Hohe Spannung der Farbe kann zuletzt auch zur Vermehrung des Erhabenen beytragen" (S. 90). Abgeschlossen werden seine Betrachtungen mit Ausführungen zur "Antike" und den "Erfindungen". Darunter wird nicht die schöpferische Kraft des Malers, sondern es werden die zur Gattung Malerei zählenden Erfindungen behandelt: "Die Egypter sind die Erfinder der Mahlerey. Van Eyk der Erfinder der Oelmahlerey. [...] Mignatur ist deutsche Erfindung." Zuletzt liefert Junker einen Abriss zur "Geschichte der Kunst", in dem er auch auf die Malerschulen (florentinische, römische, lombardische, venezianische, deutsche, französische etc.) eingeht.

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  • Octavo 67
    Procès de la première séance du Jury des arts, nommé par la convention nationale an II.

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    Author [Jury des arts (Hg.)?]
    Title Procès-verbal de la [première] séance du jury des arts, nommé par la convention nationale, et assemblé dans une salle du Museum, en vertu des décrets des 9 et 25 jours de brumaire, an 11. de la République française une et indivisible, pour juger les ouvrages de peinture, sculpture et architecture mis au concours pour obtenir le prix
    Publisher Paris: Imprimerie nationale an II [1794]
    Description Es handelt sich um das Protokoll der ersten Sitzung eines vom französischen Nationalkonvent eingesetzten Preisgerichts zur Beurteilung der 1794 eingereichten künstlerischen und architektonischen Arbeiten.

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  • Octavo 251
    I. Kants Kritik der Urtheilskraft. Berlin 1790.

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    Author Kant, Immanuel
    Title Critik der Urtheilskraft [...]
    Publisher Berlin/Libau: Lagarde und Friederich 1790
    UdK RK 1516
    Description Von den drei berühmten Kritiken Kants (1724-1804) ist dies die zuletzt erschienene. Die "Critik der reinen Vernunft" erschien 1781 (Riga: Hartknoch) und befasst sich mit den Möglichkeiten einer systematischen Erkenntnis und dem Anteil der Vernunft an diesem Vorhaben. Die 1788 erschienene "Critik der practischen Vernunft" (Riga: Hartknoch) sucht nach dem Anteil der Vernunft am praktischen sittlichen Handeln und mündet im kategorischen Imperativ. Die "Critik der Urteilskraft" stellt die menschliche Beurteilung in den Mittelpunkt, sowohl die gefühlsmäßige als auch die verstandesmäßige. In allen drei Schriften geht es auch immer um die Frage von Gesetzmäßigkeiten und ob diese "a priori" vorhanden seien oder nicht. Diese für die Aufklärung zentralen Punkte bewegen sich zwischen dem Leibniz-Wolfschen System, welches die Erfahrung für den Erkenntnisprozess weitgehend ausklammert, und den englischen Empiristen (Burke, Hume, Berkeley), die einen gegenteiligen Standpunkt vertraten. Insofern gelten diese drei Schriften Kants als die entscheidenden, weil zusamenfassenden der Philosophie der Aufklärung. Aus diesem Umfeld besaß F. Gilly etliche Werke. Erstaunlich ist, dass Kant quasi ein philosophischer Einzelkämpfer war, denn er entwickelte seine Philosophie ohne einen begleitenden Gelehrtenkreis in Königsberg, das er Zeit seines Lebens nie verlassen hat (Berufungen nach außerhalb lehnte er stets ab). 1770 erst erhielt er eine Professur für Logik und Metaphysik an der dortigen Universität. Selbst Kant kam mit der preußischen Zensur in Konflikt, wenn auch nicht mit dieser Schrift.

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  • Octavo 203
    Geschichte der Mathematik, von A. G. Kästner. Göttingen 1797.

    Metadata
    Author Kästner, Abraham Gotthelf (Hg.)
    Title Geschichte der Mathematik seit der Wiederherstellung der Wissenschaft bis an das Ende des achtzehnten Jahrhunderts [...] Perspectiv, Geometrische Analysis und höhere Geometrie, Mechanik, Optik, Astronomie, Erster Zeitraum bis zum Ende des sechszehnten Jahrhunderts. Nachtrag zum ersten Bande
    Publisher Bd. 2 [von 4], Göttingen: Johann Georg Rosenbusch 1797
    Description Kästner (1719-1800) wurde in Leipzig als Sohn des dortigen Juraprofessors Abraham Kästner geboren. Er besuchte seit 1729 seines Vaters Vorlesungen und nahm nach 1731 auch am Unterricht sowohl in der Rechtsgelehrsamkeit als auch in der Philosophie und den schönen Wissenschaften, vorzüglich in der Physik und Mathematik, teil. Ab 1739 hielt er selbst Vorlesungen in Philosophie und Mathematik. 1756 kam er als Professor der Mathematik und Physik nach Göttingen und war auch ordentliches Mitglied der dortigen "Societät der Wissenschaften" bzw. der "Akademie der Wissenschaften zu Göttingen". Er war auch Mitglied der Königlichen Schwedischen und Preußischen Akademien der Wissenschaften sowie der kurfürstlichen "Akademie gemeinnützlicher Wissenschaften zu Erfurt". Kästner schrieb auch Gedichte. Die "Geschichte der Mathematik" Kästners gehört zu der Reihe "Geschichte der Künste und Wissenschaften seit der Wiederherstellung derselben bis an das Ende des achtzehnten Jahrhunderts", ein frühes Beispiel einer Schriftenreihe aus dem 18. Jahrhundert. Davon bildet die "Geschichte der Mathematik" die siebte Abteilung. Das vierbändige Werk ist in den Jahren 1796 bis 1800 in Göttingen erschienen (der vierte Band bei Rosenbuch's Witwe). Aufgrund des im Verzeichnis von 1801 angegebenen Erscheinungsjahres 1797 muss es sich hierbei um den zweiten Band handeln. Auf seinem Titelblatt ist als "Nachtrag zum ersten Bande" angegeben. Hier werden Perspektive und Optik verhandelt, die F. Gilly an der Bauakademie lehrte. Hier liegt sicherlich der Grund, warum gerade dieser Band in seiner Bibliothek vorhanden war. Die zwei ersten Abschnitte im zweiten Band widmen sich der "Geschichte der Perspectiv" bzw. den "Bücher[n] von der Perspectiv". Dieser Band enthält ebenfalls einen geschichtlichen Abriss zu den optischen Wissenschaften. Der vierte Band befasst sich auch mit der Optik, wurde aber im Todesjahr Gillys veröffentlicht und fand wahrscheinlich deswegen nicht mehr Eingang in seine Bibliothek.

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  • Anhang Klein Format 14
    Schlesiens Bardenopfer für 1786 gesammelt, von Rausch.

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    Author Kausch, Johann Joseph (Hg.)
    Title Schlesiens Bardenopfer für das Jahr 1786 gesammelt und auf eigene Kosten herausgegeben von [...]
    Publisher Breslau: in Kommission bei Meyern 1786
    Description Ein lyrischer Almanach mit Liedtexten, der von dem Arzt Kausch (1751-1825) herausgegeben und ab 1788 als "Poetische Blumenlese der preußischen Staaten" weitergeführt wurde. Äußerst seltenes Werk.

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  • Octavo 172
    Kearsley's strangers guide throughout London and Westminster. London, mit I Plan.

    Metadata
    Author Kearsley [Kearsly], George
    Title Kearsleys' stranger's Guide, or Companion through London and Westminster, and the Country Round: Containing a Description of the Situation, Antiquity, and Curiosities of every Place, within the Circuit of fourteen Miles, together with a Map of the Surrounding Country, and a Plan of the Cities of London and Westminster, and the Borough of Southwark
    Publisher London: C. and G. Kearsley 1791
    UdK RK 1012
    Description Kearsley (ca. 1758-91) war Buchhändler, Drucker und Verleger. Bekannt wurde er durch die Drucklegung solcher Magazine wie "Copperplate Magazine, or a monthly treasurer for the admirers of the imitative arts" oder "The Virtuosi's Museum". Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung seines "Stranger's Guide" war er in der Fleet Street ansässig, die seine Adresse als Buchhändler von 1773 bis zu seinem Tod blieb. In seinem Todesjahr erschien sein Stadtführer durch London, Westminster und die Umgebung, den F. Gilly während seines Aufenthaltes in London 1797 vermutlich benutzte. Gehen die zahlreichen Anstreichungen im vorhandenen Exemplar von Kearsleys Führer in der UdK-Bibliothek auf F. Gilly zurück, gelten diese unter anderem einem der ersten alphabetisch verzeichneten Gebäude: dem sogenannten Adelphi Building. Dieses Gebäude entstand zwischen 1768-72/74 und wurde von den Gebrüdern Robert (1728-92) und James (1730-94) Adam entworfen und ausgeführt. Der Name "Adelphi" leitet sich aus dem Griechischen für Brüder (άδελϕοί) ab. Auf diese Bedeutung geht der Verfasser des Führers auch ein: "It has its name from its architects, being two brothers". Die Architekten werden aber namentlich nicht erwähnt. In der Regel wird dieser Bau als eines der prominentesten Beispiele neoklassizistischer Architektur in England angeführt und auf den Einfluss des Diokletianspalastes in Spalato (Split) zurückgeführt. Zu diesem Bauwerk unternahm Robert Adam selbst Untersuchungen während seiner Reise nach Split im Mai 1757, die er in 1764 in der Publikation "Ruins of the Palace of the Emperator Diocletian at Spalatro in Dalmatia" (Folio 10) veröffentlichte. Auf den sogenannten Neoklassizismus bzw. den Neopalladianismus wird im Führer indirekt mit dem Verzicht auf das Ornament verwiesen: "Without any unnecessary ornaments they exhibit a view of regularity and beauty [...]" (S. 1). Unterstrichen sind in Kearsleys Führer auch weitere Gebäude von bekannten englischen Architekten wie Inigo Jones (1573-1652) und William Chambers (1723-96). Dazu gehört zum Beispiel das sogenannte Barber's Hall in der Monkwell Street (heute: Barber Surgeons' Hall) von Jones. In der sogenannten Great Hall befand sich ein Porträt des englischen Königs Henry VIII. (1491-1547) von dem deutschen Maler Hans Holbein d. J. (1497/98-1543) . Dies wird auch im Führer festgehalten. Von Jones sind weitere Werke im Führer markiert wie zum Beispiel das Banqueting House in Whitehall. Das zwischen 1619 und 1622 entstandene und für den Stuart-König Jakob I. (1566-1625) erbaute Gebäude gehört zu einem der ersten Werke des Architekten nach seiner Rückkehr aus Italien 1614. Hauptsächlich an seiner Fassade ist der Einfluss Palladios deutlich ablesbar. Wie im Führer festgehalten wird, geht der Entwurf auf Jones und die Ausführung auf den Architekten und Bildhauer Nicholas Stone (1583-1647) zurück. Das letzte im Führer markierte Bauwerk gilt dem Architekten Chambers: Whitton Place. Sogar sein Name erscheint im Führer mit Bleistift markiert. Dagegen weisen die Ausführungen zu dem als repräsentativstes Bauwerk Chambers geltenden Somerset House (1776) keinerlei Unterstreichungen auf. Die einzige per Hand eingetragene Bemerkung, die zudem ein eindeutiger Hinweis auf F. Gillys Besitz dieses Führers darstellt, gilt der entsprechenden Textpassage zu Westminster Abbey und der dort befindlichen Skulptur, die Lady Walpole bzw. Catherine Walpole (1682-1737) von ihrem Sohn Horace Walpole (1717-97) gewidmet wurde. Im Führer wird auch festgehalten: "A very delicate figure to lady Walpole, which was broght from Italy by her son Horace; died 1757 [sic!]." Die Bemerkung F. Gillys am Seitenrand lautet: "nach der Figur der Vestalin". Marjorie Isabel Webb, Autorin einer Monographie zu dem Bildhauer (John) Michael Rysbrack (1694-1770) stellt fest, dass diese plastische Arbeit - eine Darstellung der Livia - in Italien von Valori angefertigt wurde. Auf den Bildhauer Rysbrack geht nur der Sockel zurück, auf dem die Statue aufgestellt wurde. Interessant bleibt dennoch die Verbindung der genannten Figur der Livia mit der einer Vestalin durch F. Gilly, auf die Webb in ihrem Text gar nicht eingeht.

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  • Quarto 88-89
    Keyßlers Reise durch Deutschland, die Schweiz, Italien etc. Hannover 1776, 2 Bände, mit Kupfern.

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    Author Keyßler, Johann Georg/Schütze, Gottfried (Hg.)
    Title Neueste Reisen durch Teutschland, Böhmen, Ungarn, die Schweiz, Italien und Lothringen, worin der Zustand und das merckwürdigste dieser Länder beschrieben und vermittelst der Natürl. Gelehrten und Politischen Geschichte, der Mechanick, Mahler- Bau- und Bildhauerkunst, Müntzen, und Alterthümer erläutert wird, Mit einer Vorrede von dem Leben des Verfassers aufs neue herausgegeben von Gottfried Schütze
    Publisher 3. Aufl., 2 Bde., Hannover: Helwingsche Hofbuchhandlung 1776
    Description Die Gelehrtenreise Keyßlers (1693-1743) fand in Begleitung zweier Söhne des Grafen von Bernstorff, bei dem er Hauslehrer war, 1729-31 statt. Sie gilt als wichtiges Beispiel einer sogenannten "Hofmeisterreise". Seine in Briefform (99 Schreiben) abgefassten Reisebeschreibungen wurden von der Zensur gekürzt, da er sich auch zu politischen Verhältnissen äußerte. Sie wurden auch ins Holländische und Englische übersetzt. Bei Schütze (1719-84) handelt es sich sehr wahrscheinlich um den Theologen und Bibliothekar der Hamburger Stadtbibliothek. Schütze hatte auch Geschichte in Halle studiert und war Mitglied zahlreicher Akademien im In- und Ausland.

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  • Folio 59-62
    Abbildung der Gemählde und Alterthümer aus Herkulanum, herausgegeben von Kilian, mit vielen Kupfern, 1781, 4 Bände.

    Metadata
    Author Kilian, Georg Christoph (Hg.)
    Title Abbildungen der Gemälde und Alterthümer, welche seit 1738. sowohl in der verschütteten Stadt Herkulanum, als auch in den umliegenden Gegenden an das Licht gebracht worden, nebst ihrer Erklärung [...]. Nach den Original=Kupferstichen in Contorni [...]
    Publisher 2. Aufl., 7 Teile in 3 Bdn. u. 1 Ergänzungsbd., Augsburg: Christian Deckardt 1777-82
    UdK RP 0300-1,2,3,4
    Description Die Editionsgeschichte des vorliegenden Werks, das in einzelnen Lieferungen herausgegeben wurde, ist unübersichtlich und in den jeweiligen Titeln leicht abweichend. Eine erste deutsche Ausgabe erschien in Augsburg 1764. Die zweite deutsche Ausgabe wurde in sechs Lieferungen 1777-82 von Kilian (1709-81) herausgegeben. Die beiden letzten Teile sind vermutlich verlegt von Kilians Enkel Chr. Fr. Bürglen [Bürglin], der auch eine um zwei Lieferungen erweiterte Fassung 1794-99 herausgab, gestochen von Johann Balthasar Probst (1673-1748) und Balthasar Friedrich Leizelt [Leizel]. Der in den Annotationen genannte Johann Nusbiegel (Nussbiegel, 1750-1829) war ein deutscher Zeichner und Stecher in Nürnberg. Das Stichwerk beruht auf den von Giuseppe Carcani im Auftrag der Accademia degli Ercolanesi seit 1757 herausgegebenen "Antichità di Ercolano esposte", von denen bis 1776 sechs (von insgesamt acht) Bänden erschienen waren. In diesen wurde der Bestand des königlichen Museums in Portici bei Neapel vorgestellt, seinerzeit neben dem Vatikan die bedeutendste archäologische Sammlung. Sie beruhte im Wesentlichen auf den Ausgrabungen in Pompeji und Herculaneum, vor allem auf den 1738 gefundenen Wandbildern. Die Zeichnungsvorlagen stammen von verschiedenen Künstlern, darunter von Camillus Paderni (1720-70), Kurator am Museo Portici. Die Bände waren zunächst der Öffentlichkeit kaum zugänglich und wurden nur als Geschenke an hochgestellte Persönlichkeiten vergeben. Erst ab 1770 konnte man sie käuflich erwerben. Kilian entstammte einer bedeutenden Augsburger Verleger- und Kupferstecherfamilie. Er war selbst nie in Italien, bemühte sich aber, aktuelle ausländische Publikationen dem deutschen Publikum zugänglich zu machen, häufig jedoch auf Kosten der Qualität. Das vorliegende Stichwerk ist als äußerst mangelhaft einzustufen, alle Tafeln geben das Gezeigte seitenverkehrt wieder, die Stiche nach den Gemälden gelten als völlig unzureichend. Das Werk wurde von dem Nürnberger Gelehrten Christoph Gottlieb von Murr (1733-1811) kommentiert, es ist anzunehmen, dass er Kilian das Originalstichwerk überließ. Der vielgereiste Murr war 1758 in Italien. Die Menge seiner Publikationen zu archäologischen, historischen und kunsthistorischen Themen ist beachtlich, ebenso seine intellektuellen Beziehungen. F. Gilly nahm dieses Werk in sein "Verzeichniß einer Auswahl, der auf der hiesigen Königlichen Bibliothek vorhandenen Doubletten" unter No. 21 auf.
    Digital editions
    Universitätsbibliothek Heidelberg
    Volume 1 (1777)
    Volume 2 (1778)
    Volume 3 (1778)
    Volume 4 (1779)
    Volume 5 (1781)
    Volume 6 (1783)
    Bayerische Staatsbibliothek
    Abbildungen der Gemälde und Alterthümer, welche seit 1738. sowohl in der verschütteten Stadt Herkulanum, als auch in den umliegenden Gegenden an das Licht gebracht worden, nebst ihrer Erklärung (1777 - 1799)

  • Folio 111
    Eigentliche Vorstellung der Kaiserlichen Bibliothek zu Wien, mit Kupfern, 1737.

    Metadata
    Author Kleiner, Salomon
    Title Dilucida repraesentatio magnificae et sumptuosae Bibliothecae Caesareae, iussu augustissimi, potentissimi et invictissimi Principis, Caroli VI, Rom. Imp. Semp. Aug. Germ. Hisp. Hungar. Boh. etc. Regis, Archiduc. Austr. Duc. Burg. Com. Tyrol. etc. etc. Curante excellentissimo ac illustrissimo Dom. Gundacaro S.R.I. comite ab althann etc. S. C. Maiest. in consil. fanctiore et bellico administro, supremo stabuli praefecto, aedificiorum directore, pictorum et statuariorum academiae inspectore, equestris militiae duce, legionis dimacharum tribuno, iaurini et uicini tractus praefecto etc. a Dom. Iosepho Emanuele L. Bar. de Fischer, caesar. Camer. Aul. consiliario et architecto, exstructae. Omnes aedificii partes accurate dimensas singulari studio delineauit atque aeri mandauit Salomon Kleiner, reuerend. elector. mogunt. architectus aul. Picturas autem, quae oculis undique occurrunt, doctas certe ac perelegantes, pari industria, lineis designauit atque in aes incidit Ieremias Iacobus Sedelmayr. Praemissa tabularum explicatione latina et germanica. Pars Prima [...]. Eigentliche Vorstellung der vortreflichen und kostbaren Kaiserlichen Bibliothec, welche [...] von Hr. Joseph Emanuel, Freyherrn von Fischer [...] aufgeführet worden [= Wiennerisches Welttheater, Bd. 1] Das Gebäude hat [...] gezeichnet und darauf in Kupffer gebracht Salomon Kleiner [...] Die [...] Mahlereyen aber sind [...] abgezeichnet und [...] gestochen worden von Jeremias Jacob Sedelmayr [...] Erster Theil
    Publisher Wien: Selbstverlag 1737
    UdK RP 0259
    Description Zwischen 1724 und 1734 fertigte der aus Augsburg stammende Kupferstecher Kleiner (1700-61) zahlreiche Veduten der Stadt Wien im Auftrag des Verlegers Jeremias Wolff (1663-1724), der in Augsburg den größten Kunstverlag der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts aufgebaut hatte. Diese Stiche wurden zwischen 1730 und 1740 in drei Bänden unter dem Obertitel "Wiennerisches Welttheater" publiziert. Gegenstand des Bandes ist die Hofbibliothek in Wien, die 1722 Johann Bernhard Fischer von Erlach (1656-1723) begonnen hatte Sie ist sein letztes Werk und wurde nach seinem Tod 1723 von seinem Sohn Joseph Emanuel (1693-1742) vollendet, der deswegen eigens von einer England- und Frankreichreise zurückbeordert worden war. Fischer dachte hierbei weniger von der Seite der Benutzung aus - es gab ja außer Wolfenbüttel noch kein Beispiel einer Bibliothek als eigenständigen Bautyp - sondern versuchte, ein Konzept zu entwickeln, wie der Bau einer kaiserlichen Bibliothek angemessen entworfen werden könne. Der Prunksaal zählt zu den bedeutendsten barocken Raumschöpfungen des frühen 18. Jahrhunderts. Der Miniaturmaler, Zeichner und Stecher Ieremias Iacobus Sedelmayr (1706-61) arbeitete öfter mit Kleiner zusammen. Mit Carl VI. ist der Römisch-Deutsche Kaiser Karl VI. (1685-1740) gemeint, der den Bau beauftragt hatte.

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  • Folio 107
    Ansichten der vorzüglichsten Partien im Garten zu Machern, 1stes Heft.

    Metadata
    Author Klinsky, Johann Gottfried
    Title Ansichten der vorzüglichsten Partien des Gartens zu Machern
    Publisher Berlin 1799
    UdK RP 0432
    Description Klinsky (1765-1828) hatte zunächst in seiner Heimatstadt Dresden Zeichenkunst an der dortigen Akademie studiert, bevor er sich der Architektur zuwandte. Nach mehreren Reisen durch Deutschland, nach Prag und Italien kehrte er 1795 nach Dresden zurück. Später wurde er Oberbaurat in Stuttgart, wo er sich mit Gartenbaukunst und Landschaftsarchitektur befasste. Klinsky ist aber in erster Linie als Architekturzeichner bekannt. Der englische Garten in Machern bei Leipzig wurde ab 1791 von dem Architekten und Landschaftsarchitekten Ephraim Wolfgang Glasewald (1753-1817) für Carl Heinrich August Graf von Lichtenau (1755-1842) angelegt. Der 34 ha große Garten ist einer der frühesten dieser Art in Deutschland. Von Glasewald stammen auch die Gartenarchitekturen in klassizistischen und neogotischen Formen, vier davon sind in diesem schmalen Band abgebildet (sowie das Schloss). Lichtenau war unter anderem Direktor der Tierarzneischule in Berlin und kaufte 1796 das Gut Glienicke bei Potsdam, wo er von Glasewald mehrere kleinere Bauten errichten ließ, darunter die "Neugierde", die 1825/26 von Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) umgebaut wurde. Hinter Senf verbirgt sich vermutlich der Maler und Kupferstecher Karl August Senff (1770-1838). Ein zweites Heft ist anscheinend nicht erschienen, wohl aber eine "Beschreibung des Gartens zu Machern mit besonderer Berücksichtigung auf die in demselben befindlichen Holzarten", herausgegeben von Glasewald (Berlin 1799), das sich aber nicht in der Gilly-Bibliothek befand. Zu Machern s. auch Quarto 59 (Glasewald). Es ist zu vermuten, dass F. Gilly in Machern gewesen ist.

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  • Folio 120
    Versuch über die Harmonie der Gebäude zu den Landschaften von J. E. Klinski. Dresden, mit Kupfern.

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    Author Klinsky, Johann Gottfried
    Title Versuch über die Harmonie der Gebäude zu den Landschaften [...] Mit 5 Kupfern in Aqua tinta, 1. Teil
    Publisher Dresden: In dem Museum von Arnold und Pinther o. J. [1799]
    UdK RK 1409
    Description Vorgestellt werden vier Beispiele, wie man landschaftliche Partien gestalten könnte oder sollte. Die ersten drei zeigen verschiedene Landschaften mit kleinen Gartengebäuden, die ohne den Einfluss von Friedrich Gilly nicht denkbar sind. Das vierte ist ein größeres, anderthalbgeschossiges Landhaus mit einer Art Belvedere auf dem Dach. Die Texte sind kurze Beschreibungen, eine theoretische Abhandlung sind sie nicht, jedoch beruhen sie auf der Theorie Christian Cayus Laurenz Hirschfelds (1742-92), es sei ein angemessenes Verhältnis zwischen Garten und Architektur zu erzielen, in Sinne einer gegenseitigen Steigerung der Wirkung. Für Hirschfeld ist ein Landschaftsgarten ohne Kleinarchitekturen nicht vollständig. Klinsky ordnet seinen vier Beispielen folgende Charakterisierung zu: ernst-ruhig, still-heiter, ländlich-fröhlich und offen-ganz-heiter. Zu Klinsky (1765-1828) siehe den vorherigen Titel (Folio 107). Die Buchhändler Johann Christoph Arnold (1763-1847) und Friedrich Gottlieb Pinther (Daten unbekannt) hatten 1798 am Alten Markte 7 in Dresden ein Lektürekabinett (Lese-Museum) eröffnet.
    Digital editions
    Bavarian State Library

  • Octavo 127
    Ueber den Nutzen und Gebrauch der alten geschnittenen Steine und ihrer Abdrücke, von Klotz. Altenburg 1768.

    Metadata
    Author Klotz [Kloz], Christian Adolph
    Title Ueber den Nutzen und Gebrauch der alten geschnittenen Steine und ihrer Abdrücke [...]
    Publisher Altenburg: Richterische Buchhandlung 1768
    Description Klotz (1738-71) war Professor der Philosophie und Beredsamkeit in Halle sowie Hofrat und preußischer Geheimrat. Er war zudem Herausgeber mehrerer Zeitschriften ("Acta litteraria", "Neue Hallische gelehrte Zeitung", "Deutsche Bibliothek der schönen Wissenschaften"). Klotz unterhielt Kontakte zu Johann Joachim Winckelmann (1717-68) und Gotthold Ephraim Lessing (1729-81). Mit seiner in drei Teile gegliederten Schrift von 1768 forderte Klotz Lessing zu einer polemischen Reaktion heraus. Hierin setzt sich Klotz ausführlich mit dem Werk von Philipp Daniel Lippert (1702-85) "Dactyliothecae Universalis" auseinander, dessen Titel von Klotz in der Ausgabe des Philologen und Historikers Johann Friderich [Friederich, Friedrich] Christ (1700-56) von 1755 in lateinischer Sprache angegeben wird. Christ hatte das Werk vom Deutschen ins Lateinische übersetzt: "Philipp Dan. Lipperti Dactyliothecae universalis signorum exemplis nitidis redditae Chilias prima et secunda, cura Io. Frid. Christii. Lipsiae, 1755. Chilias tertia, 1762. Voll. 3, 4." (S. 11). Das Lippertsche Werk diente ebenfalls Karl Philipp Moritz (1756-93) als Vorlage für die in seiner Schrift "Götterlehre" (1791) (Octavo 201) reproduzierten Stiche. In seinen Erklärungen zum Werk Lipperts kommt Klotz auch auf Christian Ludwig Hagedorns (1712-80) "Betrachtungen über die Mahlerey" (1762) (Octavo 97-98) zu sprechen. Dort äußert sich Hagedorn zum Werk Lipperts wie folgt: "Seine Unternehmungen [...] sind Dankbarkeit gegen die alte und Verdienste um die neue Kunst" (S. 12). Klotz empfiehlt Lipperts Sammlung von etwa zweitausend Abdrücken zur Erziehung des allgemeinen Geschmacks: "Wenn durch edle Einfalt das Ueppige, durch natürliche Zierlichkeit die ausschweifende und unvernünftige Pracht, durch die Wahrheit die willkürliche Phantasie, und das Ungeheure durch das Bequeme verdrängt wird, kurz, wenn die Vorschriften einer gesunden Vernunft über die Ausschweifungen einer unregelmäßigen Einbildung, [...], siegen, so ist dieses die Frucht eines durch das Studium des Alterthums gereinigten und allgemein gewordenen Geschmacks" (S. 14). Im letzten Abschnitt "Erklärung der in Kupfer gestochenen Steine" gibt Klotz eine Erklärung zu den drei in seiner Schrift abgebildeten Darstellungen, die alle auf Gemmen in verschiedenen Sammlungen zurückgehen. Bei der ersten Illustration, die als Titelvignette dient, handelt es sich um ein Stichwerk, für welches eine Zeichnung von Giovanni Battista Casanova (1730-95) als Vorlage diente. Der Stein gehörte auch zu Casanovas Dresdener Sammlung (Octavo 242).

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  • Octavo 41
    Entwurf zur Geschichte und Litteratur der Aesthetik, von Baumgarten bis auf die neuesten Zeiten, von Koller. Regensburg 1799.

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    Author Koller, Benedikt [Benedict] Josef Maria (Hg.)
    Title Entwurf zur Geschichte und Literatur der Aesthetik, von Baumgarten bis auf die neueste Zeit
    Publisher Regensburg: Montag und Weißische Buchhandlung 1799
    Description Über den Verfasser herrscht eine gewisse Unklarheit. Es dürfte sich um den Dramatiker und k. k. Legationssekretär Koller handeln (1767-1817). Der gleichnamige Schriftsteller und Rechtskundler Josef Maria von Koller, mit dem er häufig verwechselt wird, lebte 1769 bis 1797/98. Das Büchlein wendet sich an die Jugend, mit dem Anspruch, Interesse für kunsttheoretische Fragen zu wecken. Es behandelt in mehr oder weniger ausführlichen Texten zunächst die Autoren nach Ländern, mit gelegentlich seltsamen Urteilen: "Die Italiener haben für die Theorie wenig geleistet" (S. 18), während er die Engländer lobt, wohingegen ihm die Franzosen zu empirisch sind. Anschließend werden Autoren einzeln vorgestellt, vorwiegend deutsche, am ausführlichsten Immanuel Kant (1724-1804) und dessen "Critik der Urtheilskraft" (1790) (Octavo 251).

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  • Octavo 192
    Historische Erklärung der Gemählde, welche Herr G. Winkler in Leipzig gesammelt, 1768.

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    Author Kreuchauf, Franz Wilhelm
    Title Historische Erklaerungen der Gemaelde, welche Herr Gottfried Winkler in Leipzig gesammlet
    Publisher Leipzig: B. C. Breitkopf und Sohn 1768
    UdK RK 1243
    Description Die Sammlung des Kaufmanns Gottfried Winckler [Winkler] d. J. (1731-95) gilt als die bedeutendste Sammlung des 18. Jahrhunderts in Deutschland. Winckler absolvierte zunächst die Fürstenschule in Schulpforta. Danach unternahm er eine Kavalierstour, die ihn über Hamburg nach England, Holland und in die Schweiz führte. Während dieser Zeit besuchte er zahlreiche Gemäldesammlungen und Kupferstichkabinette. Zum Zeitpunkt seines Todes umfasste sein "Kabinett" ca. 1.300 Gemälde, 2.469 Handzeichnungen, 80 Kupferstiche, eine Bibliothek von 6.842 Bänden und eine beachtliche Anzahl von Gemmen. In Wincklers Haus "Zum Goldenen Helm" in der Katharinenstraße 22, wo sich heute das Museum der bildenden Künste Leipzig befindet, war ein Teil der Sammlung untergebracht. Ein weiterer Teil befand sich im Wincklerschen Gartenhaus in der Nähe des Schwanenteiches. Die Sammlung war zu Wincklers Lebzeiten nicht nur solchen Besuchern wie Goethe zugänglich. Der Künstlerfürst aus Weimar gehörte zu einem der ersten Besucher von einer der "größten Zierden" der Stadt Leipzig, die ab 1765 zwei Mal in der Woche für die Öffentlichkeit ihre Pforten öffnete. Franz Wilhelm Kreuchauf (1727-1803), Verfasser des Kataloges, war auch ein gebürtiger Leipziger, ein Handelsmann, Kunstsammler, Kunstschriftsteller und ein Freund des Malers, Bildhauers und Zeichenlehrers Adam Friedrich Oeser (1717-99).

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  • Octavo 91
    Krubsacius wahrscheinlicher Entwurf von des jüngern Plinius Landhaus und Garten. Leipzig 1768, und über die Orientalische Gartenkunst, aus dem Englischen. Gotha 1775.

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    Author Krubsacius, Friedrich August
    Title Des Königlich pohlnischen und ehrfürstlich sächsischen-Hofbaumeisters, Friedrich August Krubsacius, wahrscheinlicher Entwurf, von des jüngern Plinius Landhause und Garten, in der toscanischen Gegend gelegen, nach Anzeigen seines 6. Briefes des 5. Buches, an den Apollinaris; durch Anmerkungen und Risse erkläret
    Publisher 2. Aufl., Leipzig: Bernhard Christoph Breitkopf und Sohn 1768
    UdK RK 0787
    Description Krubsacius (1718-89) war Architekt, Akademieprofessor und Architekturtheoretiker. Folgt man den Ausführungen von Paul Schumann, wurde Krubsacius von einem Verwandten, dem Obristleutnant Christian F. Krubsacius, in Mathematik und in den Anfangsgründen der Architektur unterrichtet. Seine weitere Ausbildung erhielt er durch die Architekten Zacharias Longuelune (1669-1748) und Jean de Bodt (1670-1745). 1740 trat er als Kondukteur in den sächsischen Staatsdienst ein und begann wenige Jahre darauf seine schriftstellerische Tätigkeit. Seit etwa 1745 wird seine Mitarbeit an den Entwürfen des Oberlandbaumeisters Johann Christian Knöffel (1686-1752) fassbar. Nach dessen Tode wurde Krubsacius der bevorzugte Architekt des zu dieser Zeit bedeutendsten Bauherren in Kursachsen, des Ministers Heinrich Graf von Brühl (1700-63). 1755 wurde eigens für ihn die Stelle eines Hofbaumeisters geschaffen. Kurz danach hielt er sich auf Veranlassung Brühls ein Jahr lang zu Studienzwecken in Paris auf. Da der Ausbruch des Siebenjährigen Krieges inzwischen jede größere Bautätigkeit in Sachsen unmöglich gemacht hatte, wandte sich Krubsacius theoretischen Arbeiten zu, unter anderem der Kritik des Rocailleornaments, die mit dem Titel "Gedanken von dem Ursprunge, Wachsthume und Verfalle der Verzierungen in den schönen Künsten [...]" 1759 in Leipzig erschien (s. folgenden Titel). Von seinen archäologischen Interessen zeugen die 1760 und 1763 veröffentlichten Rekonstruktionen der Landhäuser des jüngeren Plinius. Bei dem in der UdK-Bibliothek vorhandenen Exemplar von 1768 handelt es sich um die zweite Auflage der 1763 erschienenen Schrift, die ein Jahr vor seiner Berufung zum Professor der Baukunst an die neugegründete Dresdner Kunstakademie entstand. Schon in der Vorrede ist das von Krubsacius aus der Antike gewonnene Architekturverständnis erkennbar, indem von der "schöne[n] und alte[n], griechische[n] und römische[n] Kunst, die uns immer noch fehlet!" die Rede ist. Diese Vorbildfunktion der Antike in Krubsacius' Schriften und seinem architektonischen Werk wird ebenfalls an der oft wiederholten Gegenüberstellung der alten (antiken) Baukunst mit der neuen (modischen) Bauart deutlich. Daher seine Forderung nach Regeln, die nicht nur aus der antiken Baukunst gewonnen werden sollen, sondern nach denen auch gebaut werden solle. Demzufolge lautet sein Appell: "an die alte griechische und römische [Baukunst] halten, und solche nach unsern Umständen einrichten." (S. 11) Vor diesem Hintergrund rekurriert er einerseits auf moderne Autoren wie Goldmann/Sturm, aber auch auf zeitgenössische wie Johann Friedrich Penther (1693-1749) und Lorenz Johann Daniel Succow (Suckow, 1722-1801), andererseits setzt er sich mit antiken Schriftstellern wie Plinius d. J. und der Rekonstruktion seiner Villen auseinander. Um letztere geht es in Krubsacius' Schrift von 1763 bzw. 1768. Zunächst übt er Kritik an früheren Rekonstruktionen der Plinius-Villa, wie zum Beispiel an der von René Félibien (1619-95) unternommenen, die er in seinem Werk "Les plans et les descriptions" darlegt (S. 5). Erwähnt werden weitere Rekonstruktionsversuche wie die des englischen Architekten Robert Castell (Daten unbekannt) und eines anderen Autors namens Parfait (Daten unbekannt). Mit der Publikation Castells "The Villas of the Ancients Illustrated" (1728), in deren Zentrum die Rekonstruktion der Landhäuser von Plinius d. J. steht, erfährt der "Vitruvius Britannicus" (1715-71) von Colen Campbell (1676-1729), der sich zunehmend dem Bau von englischen Landsitzen zugewandt hatte, eine historische, antike Dimension in Hinblick auf das Studium der Antike als Bildungsideal der Zeit und als wichtiger, formbestimmender Faktor der zeitgenössischen englischen Architektur. Von diesen früheren Rekonstruktionsversuchen setzt sich Krubsacius, wie später auch andere Autoren wie Christian Ludwig Stieglitz (1756-1836), gleichermaßen ab. Zugleich verteidigt sich Krubsacius gegen Einwände, nach welchen er nur aus der bloßen Beschreibung, d.h. gestützt auf die literarische Überlieferung und ohne die Bruchstücke bzw. ohne die Überreste antiker Denkmäler gefunden oder gesehen zu haben, diese zu rekonstruieren und in Anlehnung daran ein Haus zu entwerfen versuche (S. 7). Bei dieser engen Verbindung von (antiker) Rekonstruktion und (zeitgenössischem) Entwurf kommt die praktische Anwendbarkeit seiner Rekonstruktion des Villenbaus zum Ausdruck, die einer Überlagerung der zeitgenössischen "Civilbaukunst" bzw. der bürgerlichen Baukunst (Sturm, Succow, Penther) mit antiken Gartenanlagen und Wohnvorstellungen gleich kam. Dies würde ebenfalls den wichtigen Stellenwert erklären, den in Krubsacius' architektonischem Schaffen die Schloss- und Palaisbauten sowie die Gartenanlagen einnehmen. Die Bedeutung von Gartenentwürfen im Werk Krubsacius' liefert auch den Grund, warum seine Schrift von 1763 bzw. 1768 mit weiteren Publikationen zur Gartentheorie bzw. Gartenkunst zusammengebunden wurden.

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  • Octavo 65
    Gedanken von den Ursachen, Wachsthum und Verfall der Verzierungen in schönen Künsten. Leipzig 1759.

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    Author [Krubsacius, Friedrich August]
    Title Gedanken von dem Ursprunge, Wachsthume und Verfalle der Verzierungen in den schönen Künsten d. i. Der Bau-Schnitz-Maler- und Kupferstecherkunst, entworfen, und mit einem Anhange von herkulanischen Verzierungen begleitet, von einem Liebhaber derselben
    Publisher Leipzig: Breitkopf 1759
    Description Krubsacius' "Gedanken" erschienen im selben Jahr wie seine Abhandlung "Kurze Untersuchung des Ursprungs der Verzierungen". Eine verkürzte Fassung seiner Schrift von 1759 erschien ein Jahr später in der "Bibliothek der schönen Wissenschaften und der freyen Künste". Bereits 1747 veröffentlichte er einen Aufsatz mit dem Titel "Betrachtungen über den wahren Geschmack der Alten in der Baukunst, und über desselben Verfalls in neuern Zeiten". In diesem kurzen unbebilderten Text von nur 17 Seiten wendet sich der Autor gegen das "wilde" und "ungestaltete" Muschelwerk. Der Baukunst seiner Zeit wird dabei Verfall attestiert und ihr der "wahre Geschmacks der Alten", das heißt die griechische Kunst, als Vorbild entgegenhalten. Diese Gedanken nimmt Krubsacius in seinen über 10 Jahre später veröffentlichten "Gedanken" wieder auf und konkretisiert sie, indem er sie mit Bildern illustriert und ihnen ein zeitliches Schema unterlegt. Als Frontispiz seiner Veröffentlichung dient ein Kupferstich von Philippin (geb. Johanna Dorothea Sysangin [Sysang], 1729-91) mit der Darstellung einer Rocaille. Darauf verweist er mit den Worten "das ein nach itziger Mode künstlich verziertes Schild vorstellet" (S. 36, Anmerkung). Der Autor führt es als Exempel einer neumodischen Verzierung an, die er mit der Frage und Aufforderung verbindet: "daß sie dergleichen Auskehricht für eine Zierde gehalten haben? Wann werden wir denn einmal anfangen, diese lächerliche und ungleichseitige Verzierungsart abzuschaffen!" (S. 37). Damit sollte auch seine eigene Gegenwart charakterisiert werden, die er weiterhin als Verfallserscheinung deutet und diese wiederum mit der Ausbreitung des französischen Geschmacks verbindet. Bei seinen Darlegungen zum Ursprung der Verzierung argumentiert er kulturanthropologisch: "Die allerersten Verzierungen haben mit der Baukunst zugleich ihren Ursprung. Denn da die Schäfer ihre Hütten von Baumstämmen, Aesten und Zweigen erbaueten; so wollten sie solche nachher auch verzieren" (S. 14). Verbesserung und Vervollkommnung werden aber mit solchen Völkern wie den Chaldäern, Phöniziern und Ägyptern verbunden, die die hölzerne Hütte in Stein bauten. Dabei beruft er sich auf Johann Bernhard Fischer von Erlachs "Entwurff einer historischen Architectur" (1725) (Folio 106). Den Griechen aber gebührt ihm zufolge der Verdienst, "die Baukunst in Regeln und endlich zu einer hohen Stufe der Vollkommenheit" gebracht zu haben (S. 16). Sein Plädoyer für ein Regelwerk in der Baukunst, das der Säulensyntax entsprechen sollte, und seine Kritik gegen den "Mischmasch" der Rocaille legitimiert er unter Berufung auf Vitruv. Aus dessen siebtem Buch referiert Krubsacius ausführlich (S. 17ff.). Vor diesem Hintergrund ist seine Kritik gegen einige französische Architekten wie Auge-Jacques Gabriel (1710-um 1782), Jacques-Germain Soufflot (1713-80) und insbesondere gegen Germain Boffrand (1667-1754), einen der ersten Vertreter der caractère-Lehre, verständlich. Abgeschlossen wird seine Abhandlung mit einem Anhang, der den Verzierungen aus Herculaneum gewidmet ist (S. 42ff.). Von dieser Publikation erschien ein Jahr später eine ausführliche Rezension in der "Bibliothek der schönen Wissenschaften und der freyen Künste". Von Krubsacius befanden sich in der Bibliothek F. Gillys weitere Veröffentlichungen (Octavo 91). Nicht in der F. Gilly-Bibliothek ist eine weitere Publikation Krubsacius' enthalten, die aber im OBD-Verzeichnis vorhanden ist.

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  • Anhang Octavo 96-99
    J. G. Krügers Naturlehre, mit Kupfern und Register. Halle 1771; 4 B.

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    Author Krüger, Johann Gottlob
    Title [...] der Weltweisheit und Arzneygelahrheit Doctors und Professors auf der Friedrichs Universität, der Römisch-Kayserlicher Academie der Naturforscher und der Königlich-Preußischen Academie der Wissenschaften Mitgliedes, Naturlehre nebst Kupfern und vollständigem Register
    Publisher 5 Aufl., 4 Bde., Halle an der Saale: Carl Hermann Hemmerde 1771
    Description Krüger (1715-59), Arzt und Naturforscher, bekam 1743 eine außerordentliche Professur für Medizin an der Friedrichs Universität in Halle, ab 1750 eine Professur für Medizin und Physik an der Universität Helmstedt, wo er später auch Prorektor wurde. Zuvor war er 1744 in die preußische Akademie der Wissenschaften aufgenommen worden und ein Jahr später in die "Leopoldina", eine 1652 in Schweinfurth gegründete und später nach Kaiser Leopold I. (1640-1705) benannte Akademie für Naturforscher, die nach vielen Standortwechseln ab 1731 in Erfurt ihren Sitz hatte. Die "Römisch-Kayserliche Academie der Naturforscher" befand sich in Wien.

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  • Octavo 148
    Neuester Wienerischer Wegweiser für das Jahr 1797, mit Kupfern.

    Metadata
    Author [Kurzböck, Joseph Edler von (Ritter von)]
    Title Neuester wienerischer Wegweiser für Fremde und Inländer vom Jahre 1797. Oder kurze Beschreibung aller Merkwürdigkeiten Wiens
    Publisher 2. verb., verm. Aufl., mit Kupfern, Wien: J. Camesina 1797
    UdK RK 0990
    Description Wahrscheinlich geht diese Publikation auf den Buchhändler und Schriftsteller Joseph Ritter von Kurzböck (1736-92) zurück. Dieser übernahm 1755 von seinem Vater die Universitätsdruckerei. In Anerkennung seiner typographischen Leistungen wurde ihm die Bewilligung zur Einrichtung einer Universitätsbuchhandlung erteilt. Kurzböck setzte seine technischen Verbesserungen im Letternguss und Buchdruck fort und machte dem durch ein Privilegium geschützten Buchdrucker und Buchhändler Johann Thomas von Trattner (1717-98) durch die Schönheit der Ausstattung und günstige Preise erfolgreich Konkurrenz. Seine Buchdruckerzeugnisse gehörten zu den vorzüglichsten im deutschsprachigen Raum. Kaiserin Maria Theresia (1717-80) erhob Kurzböck für seine Verdienste 1776 in den österreichischen Adelsstand. Die Editionsgeschichte des "Neueste[n] wienerischer Wegweiser[s]" geht wahrscheinlich bis 1773 zurück. In diesem Jahr veröffentlichte Kurzböck den sogenannten "Almanach de Vienne" in französischer Sprache. Ein Jahr später kam der Almanach auch in deutscher Sprache heraus. Das Exemplar in der UdK-Bibliothek ist die zweite Auflage der 1779 unter dem Titel "Beschreibung aller Merkwürdigkeiten Wiens" erschienenen Veröffentlichung. Schon in dieser Ausgabe sind sehr viele Tafeln (mit Ausnahme des Stadtplanes) enthalten, die mit der späteren Auflage von 1797 übereinstimmen, so dass bei beiden Veröffentlichungen vom selben Verfasser auszugehen ist, auch wenn der Titel der späteren Ausgabe gegenüber der von 1779 etwas variiert. Die vielen Anstreichungen und einige Randbemerkungen, mit denen das Exemplar dieses Stadtführers versehen ist, gehen auf die Reise zurück, die F. Gilly in April 1797 begann und die ihn unter anderem nach Österreich führte. Neben der Gasbeleuchtung (Straßenlaterne) in der Stadt, die im Führer genau beschrieben wird, gilt F. Gillys Aufmerksamkeit hauptsächlich der kaiserlichen Schatzkammer sowie dem "K. K. Cabinett der Antiken, geschnittenen Steinen, antiken und modernen Münzen in der Burg". Auch mit Unterstreichungen und Markierungen versehen sind solche Abschnitte, die dem Naturalien- und Mineralienkabinett in der Burg oder der kaiserlichen Bibliothek ("K. Büchersaal" nach dem Tafelbild) gewidmet sind. In den Ausführungen zu diesem Abschnitt wird nicht nur - wie gewöhnlich - auf das Personal, auf die Büchersammlung sowie auf das Budget zur Erweiterung des Bestandes, sondern auch auf das Bauwerk und seinen Architekten eingegangen. Der Bau wurde von Johann Bernhard Fischer von Erlach (1656-1723) begonnen und nach dessen Tod von seinem Sohn Joseph Emanuel (1693-1742) zu Ende geführt. Mit der Bibliothek beschäftigt sich auch eine Schrift von Salomon Kleiner (1700-61), die sich ebenfalls in Gillys Bibliothek befand (Folio 111) und die er vermutlich in Wien erworben hatte. Auch entgeht F. Gilly nicht die Kupferstichsammlung auf der Burg, die im Führer mit einem dicken Strich versehen ist (S. 47). Diese hätte zu der damaligen Zeit alle übrigen in Europa übertroffen. Ebenfalls wurden im Führer die beiden Theaterhäuser Wiens mit einer Markierung hervorgehoben. Die sogenannte "Hohe Schul", d.h. die Universität, ist mit keinerlei Unterstreichungen oder Markierung bedacht, dafür aber die Akademien und insbesondere die "Akademie der bildenden Künste", Privat- und Kunstkabinette sowie Bildergalerien. Unterstreichungen finden sich auch auf einer unter der Rubrik "Einige nützliche Bücher für Reisende" befindlichen Bücherliste. Die Veröffentlichung von Friedrich Münter (1761-1830) "Nachrichten von Neapel und Sizilien" (1790) gehört zu den von F. Gilly markierten Veröffentlichungen. Er trug zusätzlich am Seitenrand den Namen "Bartels" ein. Damit bezog er sich auf die Veröffentlichung des Hamburger Gelehrten Johann Heinrich Bartels (1761-1850), der Ende des 18. Jahrhunderts die Eindrücke seiner italienischen Reise unter dem Titel "Briefe über Calabrien und Sicilien" in mehreren Teilen veröffentlichte. Diese Ausgabe befand sich in der Bibliothek des Vaters.

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  • Octavo
    Das Werk wurde bei der Übergabe als nicht im Verzeichnis von 1801 aufgeführt protokolliert, bezeichnet als "Beyträge zur Kenntniß von England, 2 Bände."

    Metadata
    Author [Küttner, Carl Gottlob]
    Title Beyträge zurKenntniß, vorzüglich des innern von England und seiner Bewohner aus den Briefen eines Freundes gezogen
    Publisher 2 Bde. [von 4], Leipzig: Johann Gottfried Dyck 1791/92[-96]
    Description Der Reiseschriftsteller Küttner (1755-1805) hatte in Leipzig Theologie und Philosophie studiert. Er hielt sich längere Zeit als Hauslehrer in der Schweiz, England und Irland auf. Darüber hinaus bereiste er auch Nordeuropa, die Niederlande und Italien.

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  • Octavo 77
    Mémoire pour servir de suite au livre precédent. Paris 1778.

    Metadata
    Author La Faye, Polycarpe de
    Title Mémoire pour servir de suite au livre precédent Mémoire pour servir de suite aux recherches sur la préparation que les romains donnoient à la chaux dont ils se servoient pour leurs constructions, & sur la composition & l'emploi des leurs mortiers. Par M. de La Faye
    Publisher Paris: Imprimerie royale 1778

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  • Octavo 76
    Recherches sur la préparation que les Romains donnoient á la chaux, par de la Faye. Paris 1777.

    Metadata
    Author La Faye, Polycarpe de
    Title Recherches sur la préparation que les romains donnoient à la chaux Dont ils se servoient pour leurs constructions, & sur la composition & l'emploi de leurs Mortiers
    Publisher Paris: Imprimerie royale 1777
    Description La Faye (Daten unbekannt) war einer der ersten Mörtelhersteller. Bereits 1776 führte er Söller im sogenannten "mortier d'aqueduc" aus. Seine Versuche waren darauf gerichtet zu erfahren, ob in Frankreich ähnliche Söller wie damals von den Römern in Italien ausgeführt werden konnten. In dem Abschnitt "De l'emploi des differens mortiers de construction indiqués jusqu' à présent" führt er die verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten des Mörtels auf, wobei er oft auf die römische Antike Bezug nimmt. In dem Abschnitt "Table de matières" unterscheidet er zwischen verschiedenen Sorten von Mörtel und seinen Anwendungsmöglichkeiten: "mortier de construction", "mortier pour les souterreins humides", "mortier de mâcheser ou autres matières calcinées", "mortier pour les aqueducs, viviers, bassins et citernes, [...]", "mortier de poudre de pierres", "mortier pour faire des briques" etc. (S. VII). Eine zweite, überabreitete und erweiterte Auflage erschien 1778 (s. vorigen Titel), eine Reprintausgabe 2011. Octavo 77 ist eine Art "Mémoire" (Denkschrift) zu der zuvor erwähnten Schrift (Octavo 76).

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  • Octavo 102
    Dictionaire portatif des beaux arts, par Lacombe. Paris 1753.

    Metadata
    Author Lacombe, Jacques
    Title Dictionnaire portatif des beaux-arts, ou abrege' de ce qui concerne l'Architecture, la Sculpture, la Peinture, la Gravure, la Poésie et la Musique; avec la définition de ces Arts, l'explication des Termes & des choses qui leur appartiennent: Ensemble Les noms, la date de la naissance & de la mort, les circonstances les plus remarquables de la vie, & le genre particulier de talent des Personnes qui se sont distinguées dans ces différens Arts parmi les Anciens & les Modernes; en France & dans les Pays étrangers. [...]
    Publisher 2. Aufl., Paris: Jean-Th. Herissant/Les Freres Estienne 1753
    Description Lacombe (1724-1811) war ein französischer Theoretiker, der mit seinem Lexikon "Dictionnaire portatif des beaux-arts" zur Popularisierung des von Charles Perrault (1628-1703) in seinem Werk "Cabinet des beaux arts" (1690) zum ersten Mal verwendeten Begriffs der schönen Künste (beaux-arts) beitrug. Wie Lacombe selbst in seinen einführenden Bemerkungen (Avertissement) ausführt, setzt er sich mit seinem Werk zum Ziel, den unter dem Publikum weit verbreiteten Geschmack für die schönen Künste mit dieser in Form von einem Dictionnaire verfassten Schrift zu konsolidieren. Unter dem Begriff der schönen Künste versteht er nicht nur Architektur, Skulptur, Malerei, Kupferstecherkunst, Poesie und Musik, sondern auch die berühmten Künstler (grands artistes), "et je me flatte que les amateurs trouveront ici, avec plaisir, les noms, le date de la naissance et le mort, et les circonstances les plus remarquables de la vie de ces hommes célèbres qui ont fçu nous intéresser pour leurs personnes, en nous intéressant par leurs travaux" (S. III-IV). Als vergleichbare Veröffentlichungen zu dem Werk Lacombes können Antoine Joseph Pernety (1716-1801) "Dictionnaire portatif de peinture, sculpture et gravure" (1757) (Octavo 103) sowie das in sechs Bänden angelegte Projekt "Bibliothèque portative d'architecture élémentaire" (1764) (Octavo 226-228, s. Jombert) betrachtet werden.

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  • Quarto 45
    Gerh. de Lairesse Grundlagen zur Zeichenkunst. Nürnberg 1727, m. Kupf.

    Metadata
    Author Lairesse, Gérard de
    Title Des Herrn Gerhard de Lairesse, welt-berühmten Kunst-Mahlers, grundlegung zur Zeichen=Kunst. Das ist, kurzer und sicherer Weg, durch welchen das Zeichnen, vermittelst der Geometrie oder Meßkunst, vollkömmlich erlernet werden kan. Den Mahlern, Kupferstechern, Bildhauern, Land=Messern, der Architectur geflissenen etc. und allen übrigen curiosen Liebhabern zum besten. Aus dem Holländischen in das Hoch=Teutsche übersetzt
    Publisher Nürnberg: Johann Christoph Weigel 1727
    UdK RK 0938
    Description Der aus Lüttich stammende Maler und Radierer Lairesse (1640-1711) gilt als der bedeutendste niederländische Vertreter des akademischen Klassizismus. Der vorliegende Titel ist eine Übersetzung seiner "Grodlegginge der Teekenkunst, zynde een korte en zeekere weg om door middel van de Geometrie of Meetkunde de Teekenkonst volkomen te leren" (Amsterdam 1701). Lairesse war 1690 erblindet, danach hielt er aber weiter Vorträge über Malereitechnik und -theorie, die sein Sohn Abraham (1665-1729) mitschrieb und herausgab (s. folgenden Titel, Quarto 46-47). Die "Teekenkunst" war von großem Einfluss und wurde in mehrere Sprachen übersetzt. Es existiert auch eine zweibändige, ebenfalls bei Weigel (1654-1726) in Nürnberg erschienene Ausgabe in Quartformat (1728/30). Möglicherweise stammt die Übersetzung von Samuel Theodor Gericke (1665-1730, auch 1666-1726/27), der eine 1705 in Berlin bei Paul Fürst erschienene Ausgabe übersetzt hat. Gericke war Historienmaler und Radierer und wurde 1699 zum Professor für Perspektive an die Berliner Akademie berufen, war also gewissermaßen ein Vorgänger F. Gillys, kurz darauf wurde er auch Rektor bzw. Direktor der Akademie. Die UdK besitzt ein Manuskript von Gericke für ein Perspektiv-Lehrbuch, das nie publiziert wurde (B 4003, 2°), das mit der Lairesse-Ausgabe aber nichts zu tun hat. Lairesse beschreibt zwölf Etappen der Künstlerausbildung in fiktiven Lehrer-Schüler-Gesprächen, in Richtung einer klassizistischen Kunsttheorie auf Grundlage italienischer und französischer Tradition. Adressat ist nicht der Autodidakt, sondern der Zeichenlehrer.

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  • Quarto 46-47
    G. de Lairesse großes Mahlerbuch. Nürnberg 1728, mit vielen Kupfern, 2 Bände.

    Metadata
    Author Lairesse, Gérard de
    Title Grosses Mahler-Buch worinnen die Mahler-Kunst in allen ihren Theilen gründlich gelehret, durch Beweißthümer und Kupfferstiche erkläret, auch mit Exemplen aus den besten Kunst-Stücken der berühmtesten alten und neuen Mahler. Aus dem Holländischen in das Hoch-Teutsche übersetzt
    Publisher 2 Bde., Nürnberg: Weigel 1728-30
    Description Eine andere Ausgabe des vorigen Titels.

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  • Octavo 15
    J. H. Lamberts freye Perspektive. Zürch 1759.

    Metadata
    Author Lambert, Johann Heinrich
    Title Die freye Perspektive, oder Anweisung, jeden perspektivischen Aufriß von freyen Stücken und ohne Grundriß zu verfertigen
    Publisher [1. Teil] Zürich: Heidegger und Compagnie 1759
    Description Der schweizerisch-elsässische Mathematiker, Logiker, Astronom, Physiker und Philosoph Lambert (1728-77), einer der renommiertesten Universalgelehrten seiner Zeit, wuchs in ärmlichen Verhältnissen in seiner Geburtsstadt Mühlhausen im Elsaß auf, das damals zur schweizerischen Eidgenossenschaft gehörte. Er war Autodidakt. Zwischen 1748 und 1759 diente er als Hauslehrer beim Reichsgrafen Peter von Salis in Chur. Mit seinen Zöglingen unternahm er eine Bildungsreise nach Göttingen, Utrecht, den Haag und Rotterdam. Danach kehrten sie 1758 nach Chur zurück, wo Lambert schon 1752 seine Studien zur Perspektive aufgenommen hatte. Lambert war Mitglied verschiedener europäischer Akademien: "Société scientifique" in der Schweiz, Gründungsmitglied der Münchner Akademie der Wissenschaften (1758/59) und 1765 Mitglied der Berliner Akademie der Wissenschaften. In Berlin wurde er 1770 zum Oberbaurat ernannt und war für das im selben Jahr neugeschaffene Oberbaudepartement als Gutachter tätig. Deshalb erstaunt es nicht, dass die zweite Auflage, die 1774 in Zürich erschien, in beiden Verzeichnissen der Bibliothek der OBD (1825, 1848) enthalten ist (vgl. Octavo 13, s. folgenden Titel). Dagegen ist die erste Auflage von 1759 in keinem der beiden Verzeichnisse nachweisbar. Die "freye Perspective" ist Lamberts Hauptwerk und begründete seine Bedeutung als Erfinder der Darstellenden Geometrie. Dieser erste Teil ist in acht Abschnitte mit insgesamt 320 §§ aufgeteilt. Der erste Abschnitt handelt "Von den Gründen der Perspektive und den Gesetzen, nach denen ebene Flächen und darauf stehende Körper entworfen werden", der zweite "von der geschickten Lage des Auges und der Entfernung der Tafel von demselbigen", der dritte "von verschiedenen Instrumenten, dadurch die Ausübung der Perspektive verkürzt wird", der vierte "die Ausübung obiger Regeln in ausführlicheren Exempeln", der fünfte "von der Entwerfung schiefliegender Linien und Flächen und dessen, was darauf vorkömmt", der sechste "verschiedene Anmerkungen und Beispiele, so zur Erläuterung dessen dienen, was erst von der Zeichnung schiefliegender Flächen gelehrt worden", der siebte "von der perspektivischen Entwerfung aus einem unendlich entfernten Gesichtspunkte" und der achte schlussendlich von "umgekehrte Aufgaben der Perspektive".

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  • Octavo 13
    J. H. Lamberts freye Perspektive. Zürch 1774, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Lambert, Johann Heinrich
    Title [...] freye Perspective, oder Anweisung, jeden perspektivischen Aufriß von freyen Stücken und ohne Grundriß zu verfertigen, 2. Aufl. mit Anmerkungen und Zusätzen vermehrt
    Publisher 2 Tle., Zürich: Orell, Geßner, Füeßlin und Compagnie 1774
    Description Es handelt sich um eine überarbeitete, aber auch ergänzte Neuausgabe des vorigen Titels. Neu hinzugekommen sind beispielsweise Überlegungen zur geometrischen, physikalischen und physiologischen Optik, aber auch eine Geschichte der Darstellenden Geometrie und Perspektive, die erste dieser Art. Im Verzeichnis von 1801 befinden sich die erste (Octavo 15) und zweite Auflage (Octavo 13). Die zweite Auflage ist in beiden Bücherverzeichnissen der Oberbaudeputation (1825, 1848) verzeichnet. Es ist davon auszugehen, dass es sich bei diesem Exemplar um dasjenige aus der Bibliothek F. Gillys handelt. Die erste Auflage von 1759 kommt in keinem der beiden zuletzt genannten Verzeichnisse vor.

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  • Octavo 16
    Lamberts Grundregeln der Perspektive, herausgegeben von Hindenburg. Leipzig 1799, mit I Kupfer.

    Metadata
    Author Lambert, Johann Heinrich/Hindenburg, Carl Friedrich (Hg.)
    Title Johann Heinrich Lamberts Grundregeln der Perspektiv aus Betrachtung einer perspectivisch gezeichneten Landschaft abgeleitet. Zum Druck befördert von [...]. Nebst einer Kupfertafel
    Publisher Leipzig: Schäferische Buchhandlung 1799
    Description Diese Schrift entstand als Beitrag für die Allgemeine Theorie der schönen Künste von Johann George Sulzer, wo sie auch erschien (ohne Nennung des Autors). Posthum herausgegeben wurde sie von dem Schweizer Mathematiker Johann Bernoulli (1667-1748). Der in den Verzeichnissen als Herausgeber genannte Hindenburg war Herausgeber der Zeitschrift "Archiv der reinen und angewandten Mathematik". Dort erschien der Beitrag ebenfalls 1799, mit einigen anderen, die in den Verzeichnissen jedoch nicht genannt werden. Möglicherweise handelte es sich bei der vorleigenden Schrift um eine Art Sonderdruck. Die Schrift wandte sich in erster Linie an Maler. Hindenburg (1741-1808), eigentlich Mathematiker, wurde 1781 zum Professor für Philosophie an die Universität Leipzig berufen, fünf Jahre später erhielt er dort auch eine Professur für Physik.

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  • Octavo 14
    J. H. Lamberts kurzgefaßte Regel zu perspektivischen Zeichnungen, vermittelt eines Proportional=Zirkels. Augsburg 1772, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Lambert, Johann Heinrich
    Title Kurzgefaßte Regeln zu perspectivischen Zeichnungen vermittelst eines zu deren Ausübung so wie auch zu geometrischen Zeichnungen eingerichteten Proportional-Zirkels
    Publisher Augsburg: Eberhard Kletts sel. Wittib 1772
    Description Laut Steck handelt es sich um eine sehr seltene Variante der 2. Auflage von 1770. Was ein Proportionalzirkel ist, beschreibt Lambert selbst: "Es ist ein Instrument, das sich eben so wie ein Zirkel öffnen und schließen läßt. Aber anstatt daß der gemeine Zirkel zwei zugespitzte Füße oder Schenkel hat, so hat der Proportional-Zirkel zwar auch zwei Schenkel, aber sie sind nichts weniger als zugespitzt, sondern durchaus platt, eben und viereckicht [...]. Aus dem Mittelpunkt des Nagels, um welchen sich beide Schenkel bei dem Auf- und Zuschließen drehen, sind auf der flachen Seite beider Schenkel gerade Linien gezogen, und in gleiche oder nach gewissen Regeln in ungleiche Theile geteilt [...]. Auf dem perspektivischen Proportional-Zirkel ist diese Abteilung dazu eingerichtet, damit man auf eine sehr leichte Art perspektivische Risse verzeichnen könne. Daher kommen auf einigen bemeldter [der erwähnten] Linien solche Abteilungen vor, wodurch sich auf den perspektivischen Rissen die Verkürzung der in der Ferne hinausgezogenenen Linien, Seiten von Gebäuden, Alleen etc. bestimmen und abtragen läßt."

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  • Octavo 184
    Lamotte Vorschläge zur Abfuhr der Unreinigkeiten von den Straßen in einer großen Stadt.

    Metadata
    Author Lamotte, Gustav August Heinrich Baron von
    Title [...] Vorschläge zur Abfuhr der Unreinigkeiten von den Strassen und Gassen in einer grossen und volkreichen Stadt. Nebst einem Anhange von der Schädlichkeit der Bebauung und Beengung des Seiten=Pflasters an den Häusern
    Publisher Göttingen: Johann Christian Dieterich 1777
    Description Lamotte (1752-1798) war Kameralist und königlich preußischer Kriegs- und Domänenrat. Laut Vorrede war die Schrift bereits 1776 abgeschlossen.

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  • Folio 129
    Rede über das Verhältniß verschiedener der vornehmsten Städte in Europa, von Langhans, mit Kupfern 1796.

    Metadata
    Author Langhans, Carl Gotthard
    Title Rede über das Verhältniß verschiedener der vornehmsten Städte von Europa Gehalten in einer ausserordentlichen Versammlung der Akademie der bildenden Künste und mechanischen Wissenschaften zu Berlin, von Langhans, königl. geheimen Kriegesrath und Oberhofbauamts-Director, Mitglied der Akademie der bildenden Künste und mechanischen Wissenschaften zu Berlin und Mitglied der Akademie zu Bologna. Den 1. October 1796
    Publisher Berlin: Wilhelm Dieterici 1796
    Description Gedruckte Rede von Langhans (1732-1808), der bis zu seiner Berufung als Direktor des preußischen Oberhofbauamts zahlreiche Reisen in Europa unternommen hatte. Verglichen werden in der Rede London, Paris, Rom und Berlin. Auf den Tafeln sind Stadtpläne von Berlin, London, Paris, Petersburg, Wien, Amsterdam, Stockholm, Rom, Leipzig und Hamburg dargestellt.
    Digital editions
    SUB Göttingen
    Rede Über Das Verhältniss Verschiedener Der Vornehmsten Städte Von Europa (1796)

  • Octavo 250
    Observations sur l'architecture, par l'abbé Laugier. A la Haye 1765.

    Metadata
    Author Laugier, Marc Antoine [Marc-Antoine]
    Title Observations sur l'architecture. Par M. L'Abbé Laugier, des Académies d'Angers, de Marseille & de Lyon
    Publisher La Haye: Desaint 1765
    Description Laugier (1713-69) war - wie so viele Theoretiker dieser Zeit - Laie. Er gehörte dem Jesuitenorden an, trat aber später zu den Benediktinern über. Laugier vertrat einen "klassischen" Standpunkt und war von der Existenz einer essentiellen Schönheit überzeugt, die von äußeren Umständen unabhängig existiere. Sein Idealbild ist die vitruvianische Urhütte, die auch als einzige Abbildung das Titelblatt seines bekannteren "Essai" zierte. In den "Observations" beschäftigt sich Laugier unter anderem mit einfachen geometrischen Grundrissen für alle Baugattungen, die allerdings "raisonable" sein und dem "caractère" des jeweiligen Gebäudes entsprechen müssten. Auch ist er einer der ersten, der sich der Gotik positiv zuwandte. Der nicht weniger bedeutende, schon erwähnte "Essai sur l'Architecture", erstmals anonym 1753 erschienen, befand sich erstaunlicherweise nicht in den Bibliotheken F. oder D. Gillys, auch nicht die deutsche Ausgabe von 1756.

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  • Folio 86
    Antiquae urbris Romae splendor. Romae 1612, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Lauro [Lauri] Romani, Giacomo/Alto Svizzero da Lucerna, Giovanni [Hans Hoch] (Hg.)
    Title Hoc est praecipva eiusdem templa amphitheatra theatra circi naumachiae arcus triumphales mausolea aliaque sumptuo siora aedificia pompae item triumphalis et colossaearum imaginum descriptio. Opera & industria Iacobi Lauri Romani in aes incisa atque in lucem edita [...]. Splendore dell'antica e moderna Roma nel quale si rappresentano tutti i principali tempii, teatri, anfiteatri, cerchi, naumachie, archi trionfali, obelischi, palagii, terme, curie, basiliche, fatti delli ré, consoli, dittatori, & imperadori romani [...]
    Publisher 4. Aufl., Rom: 1612; Rom: Andrea Fei 1641
    UdK RK 0413
    Description Das Stichwerk hat eine komplizierte Editionsgeschichte. Ursprünglich handelt es sich um eine Sammlung von Plänen und sehr phantasievollen Rekonstruktionen zum antiken Rom, die erstmals 1612 erschien. Der Kupferstecher und Verleger Lauro war ab ca. 1584 bis zu seinem Tod 1637 in Rom tätig, genauere Daten sind nicht bekannt. Die "Antiquae urbis splendor" wurden 1612 in zwei verschiedenen Ausgaben herausgegeben, die sich dadurch unterscheiden, dass auf der Rückseite der meisten Tafeln Beschreibungen in Italienisch, Deutsch und Französisch enthalten sind. Das Werk erlebte mehrere Nachauflagen. Die vorliegende weist zwar als erstes Titelblatt die lateinische Version von 1612 auf, nach Blatt sechs wird jedoch deutlich, dass es sich um eine italienische Übersetzung aus dem Jahre 1641 handelt, herausgegeben von "Giovanni Alto Svizzero da Lucerna". Diese vierte Auflage ist mit einem anderen Werk Lauros verschmolzen: "Antiquae urbis vestigia quae nunc extant" (Erstauflage Rom 1628). Hinter Giovanni Alto (1577-1660) verbirgt sich eine Person, die in Rom zur Schweizer Garde gehörte, auch als Fremdenführer tätig war und unter vielen Namen bekannt ist. Ursprünglich in Luzern geboren als Hans Rudolf Heinrich Hoch, taucht er auch als Alt, Gross und Lang auf sowie latinisiert auch als Altus. Gebräuchlich sind heute Hans Hoch und Giovanni Alto.

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  • Octavo 186-187
    Le guide de ceux qui veulent bâtir, par Le Camus de Mezières, architecte. Paris, 2 Bände.

    Metadata
    Author Le Camus de Mézières, Nicolas
    Title Le guide de ceux qui veulent bâtir; ouvrage dans lequel on donne les reseignemens nécessaires pour se conduire lors de la construction, & prévenir les fraudes qui peuvent s'y glisser [...]
    Publisher 2. Aufl., 2 Bde., Paris: L'auteur/Benoit Morin/A. Jombert jeune 1786
    Description Le Camus de Mézières (1721-89) war ein französischer Architekt - sein Hauptwerk ist die Halle aux Blés in Paris (1763), ein Rundbau von 122 Metern Umfang - und Theoretiker. Er war ein Anhänger der caractère-Lehre, die er allerdings aus einer Analogiebildung zum Theater entwickelte. Die vorliegende, in Briefform abgefasste Schrift ist eine umfängliche Anleitung zum Bauen unter besonderer Berücksichtigung der Interessen des Bauherrn.

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  • Folio 57
    Manière de bien bastir pour toute sortes de personnes, par P. Le Muet, architecte, à Paris 1647, mit Kupfern, (livre très rare).

    Metadata
    Author Le Muet, Pierre
    Title Manière de bien bastir pour toutes sortes de personnes Augmentations de nouveaux bastiments faits en France par les ordres & desseins du Sieur le Muet
    Publisher 2., erweiterte Aufl., Paris: François Langlois 1647
    Description Die "Manière" von Le Muet (1591-1669) ist insofern eine Ausnahme gegenüber den üblichen Traktaten dieser Zeit, als es sich ausschließlich mit Wohnbau befasst. Den vitruvianischen Begriffen firmitas, utilitas und venustas (Festigkeit, Nützlichkeit, Schönheit) fügt er einen weiteren hinzu: "la santé des appartements". Le Muet lässt sich umfänglich über Proportionsverhältnisse aus, sowohl was die Grundstücksgrößen betrifft, als auch die Verhältnisse von Raumgrößen. Er entwickelt 13 verschiedene Wohnhaustypen, die mit Varianten versehen werden. Darüber hinaus propagiert er den Fachwerkbau. Anscheinend taucht hier erstmals ein grundrisslich eigens ausgewiesenes Speisezimmer auf. Durch seine Mitarbeit bei Salomon de Brosse (1571-1626), dem Enkel von Jacques Androuet du Cerceau (ca. 1521-85/86), hatte Le Muet möglicherweise Zugang zu dessen Bibliothek, so dass man vermutet, dass er Zugang zu dem dort befindlichen Manuskript Sebastian Serlios (1475-1553/55) zu dessen erst 1967 gedrucktem 6. Buch über den Hausbau hatte, das ihn zu dieser Schrift veranlasste. Das Werk wurde in dieser zweiten Auflage vermehrt um "Augmentations de nouveaux bastiments faits en France par les ordres & desseins du Sieur le Muet", welches sechs eigene Hôtels und Schlossbauten enthält. Die Kupfertafeln wurden gestochen von Jean Marot (1619-79).
    Digital editions
    Bibliothèque nationale de France
    Manière de bien bastir pour toutes sortes de personnes , par Pierre Le Muet,... reveue, augmentée et enrichie, en cette 2e édition, de plusieurs figures, de beaux bastiments & édifices, de l'invention & conduitte dudit sieur Le Muet, & autres

  • Folio 58
    Les oeuvres d'Architecture d'Antoine Le Pautre, architecte, à Paris, lauter Kupfer.

    Metadata
    Author Le Pautre, Antoine [Anthoine]
    Title Les œuvres d'architecture d'Anthoine le Pautre Architecte ordinaire du Roy Desseins de plusieurs Palais Plans et elevations en perspective geometrique, ensemble les profiles elevez sur les plans, le tout dessine et inventez par Anthoine le Pautre architecte, et ingenieur ordinaire des bastimens du Roy
    Publisher Paris: Jean Jombert o. J. [1652]
    Description Le Pautre (1621?-79 oder 1691) wurde 1648 "Architecte des bâtimens du Roi", obgleich er wenig baute. Das vorliegende "Gesamtwerk" enthält demnach keine ausgeführten Entwürfe. Den acht Kapiteln bzw. den acht "discours", in die das Werk gegliedert ist, sind je nach Ausgabe mehrere Tafeln, entweder am Schluss oder nach dem jeweiligen "discours", angefügt. 1671 war Le Pautre Gründungsmitglied der "Académie Royale d'Architecture" in Paris. Die Mitglieder der Akademie wurden vom König berufen, nur sie durften die Bezeichnung "Architecte ordinaire du Roy" führen.
    Digital editions
    Universitätsbibliothek Heidelberg
    Oeuvres D'Architecture De Jean Le Pautre, Architecte, Dessinateur & Graveur du Roi (Band 1)
    Oeuvres D'Architecture De Jean Le Pautre, Architecte, Dessinateur & Graveur du Roi (Band 2)
    Oeuvres D'Architecture De Jean Le Pautre, Architecte, Dessinateur & Graveur du Roi (Band 3)
    Institut National d'Histoire de l'Art
    Oeuvres d'architecture de Jean Le Pautre, Architecte, Dessinateur & Graveur du Roi. Tome premier.
    Institut National d'Histoire de l'Art
    Oeuvres d'architecture de Jean Le Pautre, Architecte, Dessinateur & Graveur du Roi. Tome second.
    Institut National d'Histoire de l'Art
    Oeuvres d'architecture de Jean Le Pautre, Architecte, Dessinateur & Graveur du Roi. Tome troisième.
    Université François-Rabelais

  • Octavo 141
    Description du Colissée, élevée aux champs Elysées sur les desseins de M. de Camus, à Paris 1771.

    Metadata
    Author Le Rouge [Lerouge], Georges Louis
    Title Description du Colisée, élevé aux Champs=Élisées, sur les dessins de M. Le Camus; par le sieur Le Rouge, ingénieur-géographe du Roi
    Publisher Paris: Le Rouge/La Veuve Duchesne 1771
    UdK RK 0751
    Description Le Rouge (1712-75/79) war, wie dem Titelblatt seiner Publikation zu entnehmen ist, königlicher Ingenieur und Kartograph (Ingénieur-Géographe du Roi). Neben dieser Ausbildung besaß er sehr gute Kenntnisse in Disziplinen wie der Architektur. Das Colisée wurde 1769-71 nach dem Vorbild englischer Vauxhalls erbaut und stand an der Pariser Place Louis XV (heute de la Concorde). Es war nicht nur das größte und monumentalste Vergnügungsetablissement in Paris, sondern auch das spekulativste und zwielichtigste Unternehmen dieser Art. Die anvisierten Kosten von 720.000 Livres stiegen auf über 2,6 Millionen Livres! Es wurde bereits 1779 geschlossen und im Jahr darauf abgerissen. Dennoch wurde in Veröffentlichungen wie "Curiosités de Paris" von 1778 noch ausführlich auf dieses Etablissement eingegangen. Der Architekt des Colisées war nicht Nicolas Le Camus de Mézières (1721-89), wie in der älteren Literatur noch zu lesen, sondern Louis-Denis Le Camus (Daten unbekannt). Ein Eindruck von der Außengestaltung des Gebäudes vermitteln die von Le Rouge 1771 angefertigten Drucke (Kupferstiche, Radierungen) mit Fassadenansichten und Schnitten.

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  • Folio 15
    Les ruines des plus beaux monuments de la Grèce, par M. le Roi, 1758, 2 Bände, Prachtausgabe, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Le Roy, Julien-David
    Title Les Ruines des plus beaux monuments de la Grece ouvrage divisé en deux parties où considere, dans la premier, ces monuments du côté de l'histoire, et dans la seconde, du côté de l'architecture
    Publisher 2 Teile [in 1Bd.], Paris/Amsterdam: H.-L. Guérin & L.-F. Delatour/Jean Neaulme 1758
    Description Le Roy (1724-1803) reiste 1754 nach Griechenland und konnte auf Grund seiner diplomatischen Beziehungen Anfang 1755 antike Bauten in Athen vermessen. Dabei stützte er sich aber auch auf Ergebnisse von James Stuart (1713-88) und Nicholas Revett (1720-1804). Seine in nur drei Monaten erarbeiteten Ergebnisse publizierte er 1758, vier Jahre bevor die beiden Engländer ihren ersten Band der "Antiquities of Athens" herausbrachten (vgl. Folio 1-3), womit er sich deren Zorn zuzog und sie sein Werk als Plagiat einstuften. "Mr. Le Roy, during a short stay in Athens, made some hasty sketches, from which [...] he fabricated a publication, in which the antiquities [...] are grosly misinterpreted." Dennoch war Le Roys Ausgabe wichtig, weil sie die ersten einigermaßen brauchbaren Bauaufnahmen zu Athen und anderen antiken Stätten Griechenlands enthielt, auch wenn er manches falsch bezeichnete. Andererseits scheute er auch nicht davor zurück, phantasievolle Rekonstruktionen zu veröffentlichen oder die Propyläen der Akropolis mit Reiterstandbildern auf hohen Postamenten anzureichern. Das Buch ist in einen historischen und einen architekturhistorischen Teil gegliedert, in welchem Le Roy den Versuch einer systematischen Entwicklung der dorischen Säule unternimmt. Inhaltlich vertritt Le Roy klassische französische Positionen wie die Unterscheidung zwischen Gesetzlichkeit und Gewöhnung, wobei er auch die Caractère-Lehre und die Relativierung der Säulenordnungen übernimmt, die er noch um die Karyatiden vermehrt. Das Buch war für die Zeit sehr teuer, subskribiert kostete es 54 Livres, ansonsten 72. In der Gilly-Bibliothek war auch eine gekürzte deutsche Fassung vorhanden, die auf der 1759 erstmals in London erschienenen englischen Ausgabe von Robert Sayer (1725-84) beruhte (Folio 88).
    Digital editions
    Getty Research Institute
    Les ruines des plus beaux monuments de la Grece : ouvrage divisé en deux parties, où l'on considere, dans la premiere, ces monuments du côté de l'histoire : et dans la seconde, du côté de l'architecture
    Bibliothèque nationale de France
    Les Ruines des plus beaux monuments de la Grèce considérées du côté de l'histoire et du côté de l'architecture, par M. Le Roy,... 2e édition... (1770)
    University of Cologne

  • Octavo 82
    Essai sur la Peinture en Mosaïque. Paris 1768.

    Metadata
    Author [Le Vieil, Pierre]
    Title Essai sur la peinture en mosaïque. Par M. Le V [...] Ensemble une dissertation sur la Pierre spéculaire des Anciens, par le même
    Publisher Paris: Vente 1768
    Description Le Vieil (1708-72) entstammte einer Glasmalerdynastie. Eine deutsche Ausgabe des Essays über Mosaikmalerei erschien 1779.

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  • Quarto 14
    Recueil de principes élémentaires de peinture, sur l'expression des passions, ou Extrait des oeuvres de Ch. Lebrun, Winkelmann, Mengs, Watteler &c. Paris an V.

    Metadata
    Author [Lebrun, Charles (Hg.)]
    Title Recueil de principes élémentaires de peinture, sur l'expression des paissons, suivi d'un abrégé sur la physionomie, et d'un exposé du systême nommé physiognomie. Extrait des oeuvres de Ch. Lebrun, Winkelmann, Mengs, Watelet, etc. A usage des jeunes artistes, et destiné à faciliter leurs études au Musée Central des Arts, principalment dans la galerie des Dessins, ouverte pour la première fois le 28 thermidor de l'an 5. de la république française
    Publisher Paris: J. F. Sobry An V [1797]
    UdK RK 0907
    Description Eine kleine Textsammlung für angehende Künstler, die wohl der Maler und Ornamentzeichner Lebrun (1619-90) zusammengestellt hat. Er war ein Schüler von François Perrier (s. Folio 91-92) und seit 1638 "Peintre du Roi". Unter Jean-Baptiste Colbert (1619-83) wurde er Direktor der "Manufacture royale des tapisseries et des meubles de la couronne" und erlangte dadurch außerordentlichen Einfluss auf die französische kunstgewerbliche Szene. Sein malerisches Werk, vor allem. in Versailles, ist außerordentlich groß. Auf welche Schriften der genannten Autoren sich hier gestützt wird, wurde nicht recherchiert.

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  • Octavo
    Das Werk wurde bei der Übergabe als nicht im Verzeichnis von 1801 aufgeführt protokolliert. Bezeichnet als "Lechevaliers Reise nach Troas"

    Metadata
    Author Lechevalier, Jean-Baptiste
    Title Beschreibung der Ebene von Troja mit einer auf der Stelle aufgenommenen Charte. Der Kön. Societät zu Edinburg im Febr. und März 1791 vorgelegt von ihrem Mitgliede, Herrn Lechevalier, Correspondenten der Kön. Societ. d. W. zu Göttingen, Mitglied der Academien zu Metz, Cassel, Rom. Mit Anmerkungen und Erläuterungen von Herrn Andreas [Andrew] Dalzel, Mitglied der Kön. Societ. zu Edinburg, Professor der griechischen Litteratur und erstem Bibliothekar der Universität zu Edinburg. Aus dem Englischen übersetzt und mit Vorrede, Anmerkungen und Zusätzen des Herrn Hofrath Heyne begleitet [...] Mit vier Charten
    Publisher Leipzig: Weidmannsche Buchhandlung 1792
    Description Lechevalier (1752-1836), Astronom und Archäologe, bereiste mehrfach die Ebene von Troas, wo er fälschlich das antike Troja bei Burnabaschi vermutete. Die hier geschilderte Reise fand 1786 im Auftrag von Marie-Gabriel-Florent-Auguste de Choiseul-Gouffier (1752-1817) statt. Der umfängliche Titel ist missverständlich, die Übersetzung übernahm der sich viel mit antiker Mythologie beschäftigende Bibliothekar Karl Friedrich Dornedden (1770-1840). Die erste Vorrede schrieb Dalzel (1742-1806), eine zweite sowie Anmerkungen und Zusätze Christian Gottlob Heyne (1729-1812). Dalzel war gebürtiger Engländer, die im Titel genannte Professur hatte er seit 1779 inne. An der Gründung der "Royal Society of Edinburgh" (1783) war er beteiligt.

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  • Folio 12
    Gallerie antique, ou collection des chef-d'oeuvres d'architecture, sculpture & peinture antiques, 6 livraisons, avec 74 planches.

    Metadata
    Author [Legrand, Jacques Guillaume]
    Title Galerie antique, ou collection des chef-d'œuvres d'architecture, de sculpture et de peinture antiques Monumens de la Grèce
    Publisher 6 H. [von 8], o. O. [Paris: Delettre et Boutrois] o. J. [1797 (?)-1806]
    UdK RP 0242
    Description Es handelt sich um sechs Lieferungen (von acht), die die Architektur und Skulptur der Athener Akropolis behandeln, die komplett erst 1806 in Paris unter diesem Titel als Buch herausgegebenen wurden, weswegen sie in den verschiedenen Katalogen ohne Titel und Jahreszahl geführt wurden. F. Gilly ließ sich die beiden ersten Lieferungen in seine Pariser Bücherkiste packen, sie müssen also 1797/98 erschienen sein, die übrigen Hefte dürften Nachlieferungen sein. Der Architekt und Theoretiker Legrand (1743-1807, auch 1808 bzw. 1753-1809 genannt) war ein Schüler von Charles-Louis Clérisseau (1721-1820), dessen Tochter er heiratete. An dessen zweiter Auflage der "Antiquités de France" war Legrand beteiligt (vgl. Folio 70). Seit 1782 arbeitete Legrand mit seinem Freund, dem Architekten Jacques Molinos (1743-1831) zusammen, den er bei seinem Studium bei Jacques-François Blondel d. J. (1705-74) an der Pariser Akademie kennen gelernt hatte. Beide besuchten 1785 Italien, unter anderem auch Paestum. Sie hatten ein gemeinsames Atelier in Paris in der Rue Saint-Florentin 6 und bauten unter anderem zusammen das Hôtel de Gallifet und die Kuppel über der Halle au Blé (1782/83), einer Kornhalle. An der kreisrunden Kuppel - eine Bohlendachkonstruktion mit fast 50 Metern Durchmesser - war auch der Zimmermann André Jacob Roubo (1739-91) beteiligt, von dem Gilly auch eine Veröffentlichung besaß (Folio 132). Delettre (Daten unbekannt) und Philibert Boutrois (nachweisbar 1775-1814) sind die Stecher dieser Vorlagen.
    Digital editions
    Bibliothèque nationale de France
    Monumens de la Grèce, ou Collection des chefs-d'oeuvre d'architecture, de sculpture et de peinture antiques... par J.-G. Legrand,... T. I (1808)

  • Octavo 69
    Description historique & chronologique des monuments de sculpture, réunis au musée des monuments françois, par A. Lenoir, à Paris an V.

    Metadata
    Author Lenoir, Alexandre-Marie
    Title Description historique et chronologique des monumens de sculpture, réunis au Musée des Monumens français; [...]; suivi d'un traité historique de la peinture sur verre, par le même auteur
    Publisher 3. korr. und verm. Aufl., Paris: Au Musée An V [1797]
    UdK RK 1193
    Description Im "Avant Propos" (Vorwort) seiner Veröffentlichung erklärt der Maler Lenoir (1761-1839) sein Ziel, mit den während der Französischen Revolution - meist von religiösen Einrichtungen - konfiszierten Objekten ein Museum zu gründen. Lenoir wurde 1791 mit der Inventarisierung der im "Dépôt des Petits Augustins" gelagerten Werke der Malerei und Skulptur beauftragt. Der Bestand der Sammlung sollte nach der Vorstellung Lenoirs chronologisch gegliedert werden. Obwohl es sich bei den meisten im Buch verzeichneten Werken um französische Baudenkmäler (Monumens français) handelt (von der Keltenzeit bis ins 18. Jahrhundert), wurden diese von den sogenannten Monumens antiques eingeleitet. Darunter befanden sich Sarkophage aus Marmor (ägyptische, griechische) und Vasen. Das 1796 eröffnete Museum trug daher den Namen "Musée des Antiquités et Monuments Français". Lenoir wurde auch zum Konservator des Museums gewählt. Mit seiner chronologischen Aufteilung der Werke vertrat er die von Johann Joachim Winckelmann (1717-68) in seiner "Geschichte der Kunst des Altertums" (1764) dargelegte Geschichtsauffassung. Unter den zahlreichen Markierungen im Buch befindet sich eine an einer Stelle, die eine Büste des berühmten Antiquars und Gelehrten betraf. Im Kommentar zu diesem Stück zollt Lenoir seinen Respekt gegenüber dem deutschen Autor und seiner berühmten Schrift, die bereits 1766 in der französischen Übersetzung erschienen war und die Gilly in einer Ausgabe von 1781 besaß (Quarto 66-68). Lenoir blieb dennoch eine umstrittene Figur: Während er für manche als *der* Vertreter für die Konservierung historischer Denkmäler galt, sahen ihn andere eher als Händler, der mit Kunstwerken handelte und manche auch dabei zerstörte.

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  • Anhang Octavo 3
    Italiänisches Lese= und Wörterbuch, von Leonini. Berlin 1797.

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    Author Leonini, Joseph [Giuseppe] (Hg.)
    Title Italienisches Lese- und Wörterbuch Zum Gebrauch des Berlinischen Gymnasiums
    Publisher Berlin: François Théodore Lagarde 1797

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  • Anhang Klein Format 1
    Le migliori Rime de'migliori Poeti Italiani. Berlin 1792.

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    Author Leonini, Guiseppe [Joseph]
    Title Le migliori rime de migliori Poeti Italiani
    Publisher Berlin 1792
    Description Es handelt sich um eine Sammlung italienischer Verse von dem aus Livorno stammenden Yitzchak [Isaac] Azulay (um 1767-1840), der unter dem Pseudonym Giuseppe (Joseph) Leonini an Berliner Gymnasien tätig war und auch eine Handgrammatik für italienische Sprache herausgab (s. vorigen Titel).

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  • Anhang Octavo 92-93
    Hamburgische Dramaturgie, von G. E. Lessing, 2 Bände.

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    Author Lessing, Gotthold Ephraim
    Title Hamburgische Dramaturgie
    Publisher 2 Bde., Hamburg/Bremen: Cramer 1767-1768
    Description Die "Hamburgische Dramaturgie" von Lessing (1729-81) entstand im Zusammenhang seines Engagements am Nationaltheater in Hamburg 1767. Es sollte sich um eine Zeitschrift handeln, die sich sowohl mit der Dichtkunst als auch mit der Schauspielkunst von Dramen kritisch auseinander setzen sollte. Nachdem Lessing aber anfangs die Schauspieler und Schauspielerinnen namentlich kritisierte, wofür er heftig angegriffen wurde, geriet das Unternehmen de facto zu einem Periodikum, welches nur noch die Gedanken des Dichters über das Drama, insbesondere bei Shakespeare enthielt. Die 104 Rezensionen erschienen zunächst als Einzellieferung (ohne Ortsangabe). Die vorliegende ist eine Zusammenfassung in zwei Bänden. Die "Hamburgische Dramaturgie" wurde 1769 eingestellt, in dem Jahr, in welchem Lessing als Bibliothekar nach Wolfenbüttel ging.

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  • Octavo 113
    Laokoon, oder über die Grenzen der Mahlerey und Poesie, von G. E. Lessing. Berlin 1766.

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    Author Lessing, Gotthold Ephraim
    Title Laokoon: oder über die Grenzen der Mahlerey und Poesie. Mit beyläufigen Erläuterungen verschiedener Punkte der alten Kunstgeschichte [...]
    Publisher [1. Theil], Berlin: Christian Friedrich Voß 1766
    Description Lessing diskutiert in dieser, letztlich Fragment gebliebenen Schrift das Verhältnis zwischen Dichtkunst und bildender Kunst. Obgleich im Titel nur von "Mahlerey" die Rede ist, so geht es doch auch um Bidhauerei, denn die 1506 aufgefundene Laokoongruppe ist ja eine hellenistische Plastik aus dem ersten vorchristlichen Jahrhundert. Dargestellt ist die Tötung des trojanischen Priesters und seiner beiden Söhne durch die von der Göttin Athena geschickten Schlangen, zur Strafe vor der Warnung vor dem trojanischen Pferd. Die Laokoongruppe ist ein zentrales Werk der abendländischen Kunstgeschichte. Michelangelo galt sie als beste Plastik aller Zeiten und auch in der Kunsttheorie spielt sie bis weit ins 19. Jahrhundert eine bedeutende Rolle. Ausgelöst wurde dieser wichtige Beitrag durch Johann Joachim Winckelmanns Schrift "Geschichte der Kunst des Altertums", die zwei Jahre zuvor erschienen war (F. Gilly besaß eine französische Ausgabe, Quarto 66-68) und zu der Lessing durchaus eine kritische Haltung einnahm. Lessing macht keinen großen Unterschied zwischen Malerei und Plastik in ihrem Verhältnis zur Poesie, der er den Vorrang einräumt. Gegenüber der Poesie ermangele es den bildenden Künsten an der zeitlichen Dimension. Die damit zusammenhängende Kategorie des Raums ist für Lessing "zum Stillstand gebrachte Zeit" (Kreuzer), wobei das Räumliche von Lessing nicht als Dreidimensionaliät gedacht wird (auch die Fläche eines Bildes ist für ihn Raum). Entscheidend für die bildenden Künste sei das Erfassen des richtigen Augenblicks, also die Auswahl der darzustellenden Szene, um dem Inhalt gerecht zu werden. Als Beispiel dient ihm die Erörterung der Frage, ob Laokoon seufzt oder schreit, was die Frage tangiert, ob in der Kunst das Hässliche und Unschöne nachgeahmt werden soll, nach Meinung Lessings nicht. Das ist letztlich eine Frage der Wirkungsästhetik, die zu Lessings Zeit virulent war. Zwischen der ersten und der zweiten vermehrten Auflage sind einige Unterschiede festzustellen. In der ersten Auflage fehlt der Abschnitt zum "Inhalt", der in der zweiten Auflage neben einer "Nachricht des Herausgebers zu dieser 2ten Auflage", verfasst von Karl Gotthelf Lessing (1740-1812), dem jüngeren Bruder, vorhanden ist. Auch enthält die zweite Auflage einen "Anhang zum Laokoon bestehend in dem, was sich noch unter des Verfassers nachgelassenen Handschriften zur Fortsetzung desselben vorgefunden".

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  • Folio 45
    Original designs in Architecture, consisting of Plans, Elevations and lections for villas, mansions, townhouses & c. by J. Lewis. London 1780, Prachtausgabe.

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    Author Lewis, James [Giacomo]
    Title Original Designs in Architecture: Consisting of Plans, Elevations, and Sections, for Villas, Mansions, Town-Houses, & and a new Design for a Theatre. With Descriptions, and Explanations of the Plates, and an Introduction to the Work [...] Desegni originali di architettura: consistenti in piante, elevazioni, e spaccati di varie case di campagna, e di città; con un progetto di un teatro. Preceduti da un introduzione, ed accompagnati dalle necessarie spiegazioni [...]
    Publisher Bd. 1 [von 2], London: Printed for the Author/A spese dell' autore 1780
    UdK RP 0195
    Description Über den Londoner Architekten Lewis (um 1751-1820) ist nur wenig bekannt. Er hielt sich 1770-72 in Rom auf, wo er nach eigenen Worten auch Giovanni Battista Piranesi (1720-78) getroffen haben will, zu dem er allerdings eine gegenteilige Position bezog. 1791 war er an der Gründung des "Architect's Club" in London beteiligt. Die Tafeln sind 1779 datiert. Der Band enthält eine kurze Einführung in die Architekturgeschichte, behandelt ansonsten aber in erster Linie im neopalladianischen Stil gehaltene Privatbauten. Interessant ist aber auch ein Theaterentwurf mit einem halbkreisförmigen Zuschauerraum, vermutlich der erste in dieser Art in England. Da Lewis in Italien war, wird ein Zusammenhang zu Francesco Milizia (1725-98, s. Octavo 9-11) und Enea Arnaldi (1716-94, s. Quarto 8) vermutet. Da F. Gilly Werke von allen drei Autoren besaß, ist ein Zusammenhang zu seinem Entwurf für ein Schauspielhais, in dem ebenfalls ein halbkreisförmiger Zuschauerraum eine Rolle spielt, durchaus plausibel. Lewis veröffentlichte 1797 noch einen zweiten Band dieses Titels, der aber nicht in der Gilly-Bibliothek vorhanden war, zusammen mit einer Neuauflage des ersten Bandes, nun aber nur in englischer Sprache.
    Digital editions
    Getty Research Institute
    Original designs in architecture : consisting of plans, elevations, and sections, for villas, mansions, town-houses, &c., and a new design for a theatre : with descriptions, and explanations of the plates, and an introduction to the work
    Getty Research Institute
    Original designs in architecture : consisting of plans, elevations, and sections, for villas, mansions, town-houses, &c., and a new design for a theatre : with descriptions, and explanations of the plates, and an introduction to the work

  • Octavo 133
    Justi Lipsii de amphitheatro liber. Antwerpen 1584.

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    Author Lipsius [Lips], Justus [Joest]
    Title [...] de amphitheatro liber. In quo forma ipsa loci expressa, et ratio spectandi. Cum æneis figuris
    Publisher Antverpiæ [Antwerpen]: Christophorum Plantinum [Christopher Plantin] 1584
    Description Lipsius (1547-1606) war Philosoph und Philologe. Der studierte Jurist zählt zu den bedeutendsten flämischen Humanisten. Aus wohlhabenden Verhältnissen stammend, konnte er sich sorgenfrei seinen Forschungen widmen. 1567 begleitete er Kardinal Antoine Perronet de Granvelle (1517-86) nach Rom, wo dieser ihn mit bedeutenden Humanisten bekannt machte. 1572 erhielt er einen Ruf auf die Professur für Beredsamkeit und Geschichte in Jena. Nach einigen, nur kurzzeitig wahrgenommenen Berufungen übernahm er 1578 den Lehrstuhl für Geschichte in Leiden. Lipsius konvertierte zum Katholizismus und lehrte ab 1592 in Löwen. Seine hauptsächliche Bedeutung liegt in seiner lateinischen Stillehre und in seiner Funktion als Herausgeber antiker Schriften (Tacitus). Die Schrift über Amphitheater ist eher ein Nebenprodukt.

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  • Anhang Klein Format 38
    T. Livii Patavini Historiarum ab urbe condita, Tom. 1. Halae 1777.

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    Author Livius, Titus
    Title [...] Patavini Historiarum ab urbe condita cum Indice et Verborum
    Publisher Bd. 1, Halae [Halle a. d. Saale]: Orphanotropheum 1777

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  • Anhang Klein Format 15-17
    T. Livii Patavini Historiarum, quae extant, 3 Bände.

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    Author Livius, Titus
    Title [...] Patavini Historiarum ab urbe condita [...] cum indice rerum et verborum
    Publisher 3 Bde., Halae [Halle a. d. Saale]: Orphanotropheum 1777
    UdK RK 1693-1, 2, 3
    Description Das Werk des römischen Geschichtsschreiber Livius (59 v. Chr. - 17 n. Chr.) reicht bis bis zum Tod des Drusus (9 v. Chr.). Es bestand aus 142 Bänden, wovon 35 erhalten sind. Livius hat etwa 40 Jahre an diesem Werk gearbeitet. Aus welchen Quellen er im Einzelnen schöpfte, lässt sich nicht rekonstruieren, es werden in jedem Fall aber wohl ausschließlich literarische gewesen sein. Über sein Leben ist wenig bekannt.

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  • Anhang Octavo 65
    Memoires sur les eaux minérales & les établissements Thermaux des Pyrénées. Paris an III.

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    Author Lomet des Foucaux, Antoine-François
    Title Mémoire sur les eaux minérales et les établissemens thermaux des Pyrénées comprenant la recherche des moyens les plus propres à recueillir et conserver les Sources Minérales et la description des Monumens à élever pour utiliser ces Eaux salutaires à la guérison des Blessures des Défenseurs de la République. Publié par ordre du Comité de salut public. Par Lomet de Foucaux avec la collaboration de Ramond
    Publisher Paris: René-Charles-François Vatar An 3 [1795]
    Description Baron Lomet des Foucault (1759-1826) diente als Artillerieoberst in der Armee, anscheinend auch als Brückeningenieur, er hatte an der "École des ponts et Chaussées" studiert. Im Thieme/Becker wird er nur als Zeichner, Kupferstecher und Lithograph genannt. Es geht in diesem Band um die Erforschung der Heilquellen der Pyrenäen und den Erhalt der vorhandenen Thermalbäder. Unterstützt wurde Lomet von dem französischen Botaniker und Geologen Louis François Élisabeth Ramond de Carbonnières (1755-1827), der 1786/87 für den Kardinal und Fürstbischof Louis René Édouard de Rohan-Guéméné (1734-1803) Kurorte in den Pyrenäen erkundet hatte.

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  • Folio 114
    Sale de Spectacle de Bordeaux, par M. Louis, à Paris 1782, mit Kupfern.

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    Author Louis, Victor [Nicolas-Louis]
    Title Salle de Spectacle de Bordeaux [...]
    Publisher Paris: Esprit 1782
    UdK RP 0503
    Description Das "Grand Théâtre de Bordeaux" ist ein Werk des französischen Architekten Louis (1731-1800), der eigentlich Louis-Nicolas Louis hieß, sich aber nach seiner Rückkehr aus Rom Victor nannte. Das 1775-80 errichtete Theater ist sein Hauptwerk und wird über eine Vorhalle mit zwölf korinthischen Säulen erschlossen. Es galt als eines der schönsten Frankreichs und blieb bis ins 19. Jahrhundert hinein Vorbild für freistehende klassizistische Theater. Es ist quasi ein zeitgenössischer Bau für Gilly gewesen.

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  • Anhang Octavo 121
    M. A. Lucani Pharsalia, libri X. Lips. 1726.

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    Author Lucanus, Marcus Annaeus/Kortte [Corte], Gottlieb
    Title Marci Annaei Lucani Pharsalia sive De Bello Civili libri X eidemque adscriptum Carmen ad Pisonem. Gottlieb Cortius recensuit et plurimis locis emendavit
    Publisher Lipsiae [Leipzig]: Frid. Gleditschii b. Fil. 1726
    UdK RK 1670
    Description Die Pharsalia, auch Bürgerkriege genannt, des Lukan (39-65 v. Chr.) behandeln den Konflikt zwischen Julius Caesar (100-44 v. Chr.) und dem römischen Senat, der mit einer Niederlage des Pompeius (106-48 v. Chr.) bei Pharsalos endete (48. v. Chr.). Kortte (1698-1731) studierte 1715 in Leipzig Theologie und Humaniora (Humanwissenschaften), später auch Jura und bekam 1726 eine Professur für Jurisprudenz in Leipzig. Die Pharsalia sind in der vorliegenden Ausgabe nur mit kurzen Kommentaren versehen. Von einer geplanten opulenteren Ausgabe erschienen ein Jahr später zwar einige Blätter, jedoch stellte der Verleger Johann Gottlieb Gleditsch (1688-1738) das Vorhaben ein. Gleditsch hatte den Verlag von seinem Vater Johann Friedrich nach dessen Tod 1716 übernommen, der Verlag behielt jedoch den Namen des Vaters.

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  • Klein Format 11 und 12
    Annuaire du Lycée des Arts, Pour l'an III [und IV]. Paris

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    Author Lycée des Arts (Hg.)
    Title Annuaire du Lycée des arts, pour l'an IV. De la République française, 1795 et 1796, (vieux style). Avec les noms et adresses des professeurs et membres du Directoire, ainsi que des artistes couronnés. Précédé du calendrier républicain
    Publisher Paris: chez le concierge du Lycée des Arts; Gosset et Debray; chez les Marchands de Nouveautés An IV [1795/96]
    UdK RK 1054-1,2
    Description Jahrbuch der Pariser Kunstschule.

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  • Octavo 157
    Degli anfiteatri, e singolarmente del Veronesi da Maffei, 1728, mit Kupfern.

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    Author Maffei, Francesco Scipione
    Title Degli anfiteatri e singolarmente del Veronese. Libri due ne'i quali si tratta quanto appartiene all'istoria, e quanto all'architettura
    Publisher Verona: Giovanni Alberto Tumermani 1728
    Description Der Marchese Maffei (1675-1755) stammte aus Verona und studierte in Parma und Rom. 1703/04 diente er auf der bayerischen Seite im spanischen Erbfolgekrieg. 1709 edierte er mit Apostolo Zeno (1688-1750) und Antonio Vallisneri (1661-1730) das "Giornal de'Letterati d'Italia" und wandte sich der Dichtkunst zu. Maffei befasste sich auch mit der antiken Vergangenheit Veronas. Seine nicht unbedeutende Kunstsammlung ist im "Museo Lapiadrio Maffeiano" untergebracht, wofür 1744-49 Allessandro Pompei (1705-72) um den Hof der "Accademia filharmonica" einen Säulengang sowie einen neopalladianischen Portikus errichtete. Behandelt wird hier die Geschichte und Architektur des römischen Amphitheaters von Verona (ca. 30 n. Chr.). Das Werk erschien auch 1732 als Band 4 von "Verona illustrata".

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  • Anhang Octavo 86-91
    Osservazioni letterarie d'Italia. Verona 1737, 6 Bände, mit Kupfern.

    Metadata
    Author [Maffei, Francesco Scipione]
    Title Osservazioni letterarie che possono servir di continuazione al giornal de'letterati d'Italia Sotto la Protezione dell'Augustiss. Imperadore Carlo VI.
    Publisher 6 Bde., Verona: Stamperia di Jacopo Vallarsi 1737-40
    Description Die "Osservazioni" sind eine Fortsetzung des "Giornal de'Letterati d'Italia" und inhaltlich breit aufgestellt.

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  • Folio 4
    Les Ruines de Paestum ou de Posidonie dans la grande Grèce, par F. Major. London 1768, mit schönen Kupfern.

    Metadata
    Author Major, Thomas
    Title The Ruins of Paestum or Posidonia in Magna Graecia/Les Ruines de Paestum ou de Posidonie dans la grande Grèce, Engraver to His Majesty
    Publisher London: Selbstverlag 1768
    Description Die griechischen Tempel von Paestum wurden Mitte des 18. Jahrhunderts "entdeckt" und spielten in der Debatte um die Frage, wem die Erfindung der antiken Bauformen zukäme ("Griechenstreit") eine bedeutende Rolle, wobei es auch Positionen gab, die Tempel in Paestum seien etruskisch (Piranesi). Da die drei Tempel von Paestum ausschließlich dorischer Ordnung und basislos sind, spielten sie auch eine wichtige Rolle in der Diskussion über die zeitliche stilistische Entwicklung dieser Säulenordnung. Das Stichwerk von Major (1714/20-99) galt als herausragend, insbesondere hinsichtlich der detaillierten Bauaufnahmen und der Qualität der Stiche, die unter anderem auf Zeichnungen von Jacques-Germain Soufflot (1713-80) beruhen. Neuartig war auch die Wiedergabe von Innenansichten der Tempel durch Weglassen von Säulenreihen.
    Digital editions
    University of Cologne

  • Quarto 36
    Pianta esteriore e spaccato del nouvo teatro di Reggio di Lombardia.

    Metadata
    Author [Manfredi, Carlo]
    Title Pianta esteriore e spaccato del nuovo teatro di Reggio di Lombardia
    Publisher Modena: Bartolomeo Soliani 1742
    Description Das heutige Reggio Emilia hieß bis 1861 Reggio di Lombardia. Das Theater wurde nach einem Brand des Vorgängerbaus 1740/41 in nur sechs Monaten nach Plänen des Hofarchitekten Antonio Matteo Cugini (1677-1765) wieder aufgebaut (Teatro di Cittadella/Teatro Ludovico Ariosto), das seinerseits 1851 niederbrannte. Über den Radierer Manfredi (1703-83) ist wenig bekannt.

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  • Folio 69
    Description des travaux qui ont procedé, accompagné & suivi la fonte en bronze d'un seul jet, de la Statue équestre de Louis XV, à Paris 1768, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Mariette, Pierre-Jean
    Title Description des travaux qui ont procédé, accompagné et suivi la fonte en bronze d'un seul jet de la statue équestre de Louis XV dressée sur les mémoires de Lempereur
    Publisher Paris: Le Mercier 1768
    Description Der Kupferstecher, Sammler und Kunstschriftsteller Mariette (1694-1774) ist eher durch seine Auseinandersetzung mit Piranesi bekannt. Jean-Denis Lempereur (1701-77?) war Künstler und Schriftsteller, nebenher anscheinend auch Stadtrat in Paris. Mit Mariette war er befreundet. Die Stadt Paris beschloss 1748, eine Reiterstatue Ludwig XV. auf der Place Louis-le-Grand (Place de-la-Concorde) aufzustellen, wohl im Rahmen des Wettbewerbs zur Gestaltung eines solchen ja noch nicht vorhandenen Platzes für Ludwig XV. Den Auftrag erhielt der Bildhauer, Zeichner und Architekt Edmé Bouchardon (1698-1762). Die 1758 von dem Kanonengießer Pierre Gor (1720-73) in einem Stück gegossene Statue wurde 1763 eingeweiht und in der Französischen Revolution 1792 zerstört. Gor goss auch die Reiterstatue für Friedrich V. in Kopenhagen (vgl. Butty, Folio 100).
    Digital editions
    Bibliothèque nationale de France
    Description des travaux qui ont précédé, accompagné et suivi la fonte en bronze d'un seul jet de la statue équestre de Louis XV, le Bien-Aimé / dressée sur les mémoires de M. Lempereur,... par M. Mariette,...
    Getty Research Institute
    Description des travaux qui ont précédé, accompagné et suivi la fonte en bronze d'un seul jet de la statue équestre de Louis XV le Bien-Aimé. Dressée sur les mémoires de M. Lempereur, ancien echevin

  • Anhang Octavo 110
    Le nouveau testament, à Berlin 1741.

    Metadata
    Author [Martin, David]
    Title Le nouveau Testament, c'est à dire la nouvelle alliance de notre Seigneur Jesus-Christ
    Publisher Berlin: Gaebert 1741
    Description Das Neue Testament des französischen protestantischen Pastors Martin (1639-1721) erschien erstmals in Utrecht 1696.

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  • Octavo 70
    Abhandlung von den Odeender Alten. Leipzig 1767.

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    Author Martini, Georg Heinrich
    Title Abhandlung von den Odeen der Alten
    Publisher Leipzig: Dyck 1767
    UdK RK 0746
    Description Martini (1722-94), Philologe, Sprach- und Literaturwissenschaftler, studierte in Leipzig und empfing hauptsächlich Anregung von dem Philologen und Historiker Johann Friderich [Friederich, Friedrich] Christ (1700-56), den man als Begründer der Kunstarchäologie und Vorläufer von Johann Joachim Winckelmann (1717-68) bezeichnen kann. 1751 habilitierte Martini sich in Leipzig als Privatdozent, 1760 wurde er Rektor in Annaberg und 1763 in Regensburg. Er starb als Rektor der Nikolaischule in Leipzig. Heute ist sein Name wohl nur durch seine Bearbeitung von Johann August Ernestis "Archaeologia literaria" (Leipzig 1790) bekannt, zu der er einen Exkurs beisteuerte. In Leipzig hielt Martini Vorlesungen über Ernestis literarische Archäologie. Johann Matthias Gesner (1691-1761), Ernesti (1707-81) und insbesondere Christ haben das Studium der Kunst "als einen nothwendigen Bestandtheil historisch-philologischer Wissenschaft" eingeführt.

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  • Octavo 170
    A new description of Blenheim, the seat of the duke of Marlborough. London 1797, mit Kupfern.

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    Author [Mavor, William Fordyce]
    Title New Description of Blenheim, the seat of his grace the Duke of Marlborough. Containing a full and accurate account of the paintings, tapestry, and furniture; a picturesque tour of the gardens and park; and a general description of the China Gallery, etc. with a preliminary essay on landscape gardening [...]
    Publisher 4. verm. Aufl., London: printed for Cadell and Davies; E. Newbery 1797
    UdK RK 1011
    Description Man kann mit Sicherheit annehmen, dass Gilly auf seiner Reise 1797/98 in Blenheim war und das Buch dort erworben hat. Die riesige 207 Meter lange Anlage von Blenheim Palace, 1705-25 von John Vanbrugh (1664-1726) für John Churchill Duke of Marlborough (1650-1722) errichtet, war schon während der Erbauungszeit eine touristische Attraktion. Sie gilt als Höhepunkt des englischen Spätbarock. Der Duke hatte auf Grund seiner militärischen Erfolge vom englischen Parlament die Domäne Woodstock, Oxfordshire, zum Geschenk erhalten, auf der die englische Königin ihm den Bau errichten ließ. Zu den militärischen Erfolgen zählte auch in Zusammenhang mit dem Spanischen Erbfolgekrieg ein Sieg gegen die Franzosen 1704 in der Nähe des bayerischen Dorfes Blenheim (Blindheim), wonach das Schloss benannt wurde.

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  • Quarto
    Das Werk wurde bei der Übergabe als nicht im Verzeichnis von 1801 aufgeführt protokolliert. Bezeichnet als "Beschreibung des Kleistischen Monuments"

    Metadata
    Author Mayer, Johann Christoph Andreas
    Title Beschreibung des Kleistischen Monumentes von der hiesigen Freymaurer-Loge zum aufrichtigen Herzen errichtet, nebst einigen dasselbe betreffenden Merkwürdigkeiten und Gedichten und einer Betrachtung über das Leben dieses großen deutschen Helden und Dichters, [...]. Mit Kupfern
    Publisher Frankfurt a. d. Oder: Commission bey Strauß 1781
    Description Mayer (1747-1801) war Mediziner. 1777 bekam er den Ruf als Anatomieprofessor an das Berliner "Collegio medico chirurgico". Ein Jahr später ging er als Professor für Medizin an die Universität Viadrina in Frankfurt an der Oder. Dort war er "Meister vom Stuhl" (Vorsitzender) der 1776 gegründeten Freimauerloge "Zum aufrichtigen Herzen". Mayer verließ 1787 Frankfurt und übernahm in Berlin den Lehrstuhl für Botanik und Arzneimittellehre. Zugleich wurde er Leibarzt des Königs und Direktor des Botanischen Gartens. Weiterhin war er Commissarius der Hofapotheke und Leiter des preußischen Medizinal- und Sanitätskollegiums. Die Schrift ist laut ihres Verfassers eine Lobeshymne auf den in seinen "vornehmsten Zügen seines Lebens" porträtierten Ewald Christian von Kleist (1715-59). Kleist war ein preußischer Offizier und Dichter (nicht verwandt mit Heinrich von Kleist). Sein Hauptwerk ist "Der Frühling" (1749), ein in Hexametern abgefasstes Gedicht. Kleist fiel in der Schlacht von Kunersdorf. Der von dem Bildhauer Johann Melchior Kamply (1718-83) entworfene Gedenkstein, enthüllt 1780, steht im Park an der Gertraudenkirche in Frankfurt an der Oder, ist angeblich das älteste Denkmal der Stadt und das erste öffentliche Denkmal eines Dichters. Ein dreiseitiger Obelisk erhebt sich über einem Sandsteinsockel, der wiederum ein Fundament von Feldsteinen, zum Teil von einzelnen baumartigen Zweigen umrankt, aufweist. Auf jeder Seite des fast fünf Meter hohen Monuments sind verschiedene Symbole angebracht. Die erste abgebildete Seite ist mit einer Bildnisplakette versehen, auf der von Kleist im Halbprofil wiedergegeben ist. Auf der Spitze des Obelisken ist eine Kugel mit einem auf ihr sitzenden Schmetterling aus Bronze angebracht.

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  • Anhang Octavo 126
    Méthode nouvelle & très facile pour apprendre l'Italien, par J. N. Meidinger. Fr. 1785.

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    Author Meidinger, Jean Nicolas [Johann Nikolaus]
    Title Méthode nouvelle et très-facile pour apprendre l'Italien, ou grammaire françoise et italienne pratique [...]
    Publisher Frankfurt/Leipzig: Fleischer 1785
    Description Meidinger (1752-1828) gab einen französisch-italienischen Sprachführer heraus. Zusammen mit seinem Bruder Johann Valentin (1756-1822) wirkte er in Frankfurt a. M. als Privatlehrer für diese beiden Sprachen.

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  • Octavo 71
    Beschreibung alter Denkmäler in allen Theilen der Erde, von C. Meiners. Nürnberg 1786.

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    Author Meiners, Christoph
    Title Beschreibung alter Denkmäler in allen Theilen der Erde, deren Urheber und Errichtung unbekannt, oder ungewiß sind [...]
    Publisher Nürnberg: Felßecker 1786
    UdK RK 0992
    Description Meiners (1747-1810), Sohn eines Postmeisters, war seit 1772 Professor für "Weltweisheit" (Philosophie) in Göttingen. Nachdem er sich durch eine Reihe antikantianischer Schriften hervorgetan hatte, widmete er sich in seinen mehr als dreißig Büchern und in zahlreichen Artikeln überwiegend religionsgeschichtlichen, kulturgeschichtlichen und völkerkundlichen Themen. Seit 1776 war er Mitglied der Göttinger Societät. Schon zu Lebzeiten war Meiners, der erstaunlich belesen war, als Vielschreiber berüchtigt. Seine Belesenheit veranlasste ihn zu zahlreichen geschichtlichen Darstellungen, die nach Prantl, "weder an Genauigkeit der Forschung noch an Tiefe der Auffassung einen höheren Werth beanspruchen dürfen, aber für die damalige Zeit durch Anregung und Erweiterung des historischen Sinnes verdienstlich wirkten". Seine "Beschreibung", die wenige Jahre vor der Französischen Revolution erschien, widmet sich ausschließlich "alten Denkmälern" nicht-europäischer Kontinente. Er setzt den Beginn mit den Monumenten Amerikas und Afrikas an und fährt mit denjenigen in Vorderasien und in den südlichen asiatischen Reichen fort. Der Schluss wird mit den Denkmälern der Mongolei und des angrenzenden Sibirien markiert. In seinem Werk vertrat er im Allgemeinen eine Theorie der grundlegenden Verschiedenheit des "schönen", weißen, keltischen Hauptstammes und der "hässlichen", farbigen, nichteuropäischen Völker. Seine Theorie wurde bereits von dem Ethnologen Johann Georg Adam Förster (1754-94) und Johann Gottfried von Herder (1744-1803) kritisiert. In neueren Untersuchungen wird er als Vorbereiter des Rassismus und Antisemitismus des 19. und 20. Jahrhunderts betrachtet.

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  • Octavo 119
    Geschichte des Luxus der Athenienser von den ältesten Zeiten bis auf den Tod Philipps von Macedonien, von C. Meiners. Lemgo 1782.

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    Author Meiners, Christoph
    Title Geschichte des Luxus der Athenienser von den ältesten Zeiten an bis auf den Tod Philipps von Makedonien, [...]
    Publisher Lemgo: Im Verlage der Meyerschen Buchhandlung 1782
    UdK RK 1588
    Description Entsprechend der Ankündigung im Titelblatt erhielt Meisners Abhandlung den von der "Hochfürstlichen Hessen-Kasselische Gesellschaft der Alterthümer" ausgesetzten Preis für das Jahr 1781. Ebenfalls auf dem Titelblatt befand sich ein Textauszug aus der Schrift "De coniuratione Catilinae" oder "Bellum Catillinae" des römischen Geschichtsschreibers Sallust (Gaio Sallustio Crispo, 86-34 v. Chr.): "[Sed] primo magis ambitio, quam avaritia animos hominum exercebat: quod tamen vitium propius virtutem erat. [...] Postquam vero divitiae honori esse coeperunt, & eas gloria, imperium, potentia sequebatur: hebescere virtus, paupertas probo haberi, innocentia pro malevolentia haberi coepit, igitur ex divitiis juventutem luxuria, atque auaritia cum superbia invasere" ("Aber anfangs beschäftigte eher Ehrgeiz als Geldgier die Herzen der Menschen, weil dieser Makel noch näher an der Tugend war. [...] Nachdem Reichtum angefangen hatte, als Ehre zu gelten, und Ruhm, Herrschaft und Macht ihm folgten, stumpfte die Tugend ab, wurde der Bescheidene arm, und Uneigennützigkeit begann, für Missgunst gehalten zu werden. Also ergriffen, ausgehend vom Reichtum, die Verschwendungssucht und die Gier, gemeinsam mit dem Hochmut die Jugend."). Zu Meiners s. vorhergehenden Titel.

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  • Octavo 60
    Meisters Abhandlungen über die Pyramiden. Frankfurt 1781, mit 1 Kupfer.

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    Author Meister, Albrecht Ludwig Friedrich
    Title Herrn Professor Meisters Abhandlung über die Pyramiden nach der im fünften Bande der Commentarien der Königlich Grosbrittanischen Gelehrten Gesellschaft in Göttingen befindlichen Commentatio architectonica de pyramidum aegyptiacarum fabrica et fine, mit Anmerkungen des Uebersetzers und I. Kupfer
    Publisher Frankfurt a. M.: Johann Christian Hermann 1781
    UdK RK 0725
    Description Meister (1724-88) war Mathematiker und Physiker. 1770 wurde er Professor an der philosophischen Fakultät der Universität Göttingen. Die "Abhandlung über die Pyramiden" entstand in der Zeit seiner Lehrtätigkeit an dieser Universität, an der er Vorlesungen über Geometrie, Baukunst und Perspektive abhielt und Kenntnisse in der Feldmesskunst, in der Darstellenden Geometrie und in der Verwendung optischer und mathematischer Instrumente, die er selbst herstellte, vermittelte. Meister war seit 1776 ordentliches Mitglied der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften zu Göttingen. Seine "Abhandlung" ist in zwei umfangreiche Abschnitte gegliedert, denen zehn kurze Anmerkungen und eine sogenannte "Eilste Anmerkung" folgen. Letztere dient quasi als Abschluss seiner Veröffentlichung. In der "Vorrede" erfährt der Leser die Hintergründe zur Entstehung dieses Werkes. Hiernach handelt es sich um einen Beitrag, der zunächst unter dem Titel "Commentatio architectonica de Pyramidum Aegypticarum fabrica et fine" im November 1774 vorgelesen (praelecta) wurde und 1775 in "Novi commentarii Societatis Regiae Scientarum Gottingensis" in lateinischer Sprache erschienen war. Mit seiner Übersetzung wolle er nicht nur dem Altertumsforscher, sondern auch dem der lateinischen Sprache unkundigen Baumeister dieses Werk zugänglich machen. Beschäftigt sich Meister im ersten Abschnitt seines Werkes mit der Entstehungsgeschichte der Pyramiden, widmet er sich im zweiten der Untersuchung der architektonischen und mechanischen Schwierigkeiten ihrer Errichtung. Hauptfrage sei demnach, "durch welche Kräfte und Kunstgriffe der Mechanik [...] jene ungeheuere Steinlasten in die Höhe gebracht - wie ausserdem in jenen unzugänglichen engen und dunklen Orte so geschickt angebracht worden [...]" sei. Die zweite Frage, der der Autor nachgeht, lautet "Wie hat man solche ungeheuere Massen, womit diese Pyramiden sind bekleidet worden, auf eine so steile und erstaunliche Höhe bringen können?" (S. 72f.). Bei der Betrachtung dieses Gegenstandes rekurriert Meister nicht nur auf die Ansichten zeitgenössischer Wissenschaftler wie zum Beispiel des englischen Physikers Robert Hooke (1635-1703), sondern auch auf die Nachrichten zu den Pyramiden antiker Autoren wie Diodor, Herodot, Strabo oder Plinius. Aus diesen und weiteren Mitteilungen in alten und zeitgenössischen Reiseberichten entwickelt Meister seine eigene Theorie zur Mechanik bzw. zur Hebung der Steinmassen zum Bau der Pyramiden. Diese erläuterte er in den Anmerkungen 1 bis 10. Die sogenannte "stuffenweise errichtete Pyramide", die er in der achten Anmerkung beschreibt, exemplifiziert der Autor anhand einer Kupfertafel, der einzigen in diesem Band. Am Ende dieser Anmerkung kommt er zu dem Schluss: "[...] und eine solche Pyramide würde nicht durch eine Bekleidung, sondern durch das Wegschroten aller hervorstehenden ähnlichen Winkel geebnet werden können" (S. 114).

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  • Octavo 87
    Raph. Mengs Gedanken über die Schönheit und den Geschmack in der Mahlerey Zürch 1774.

    Metadata
    Author Mengs, Anton Raphael/Füeßli [Füeßlin], Johann Caspar (Hg.)
    Title [...] Gedanken über die Schönheit und über den Geschmack in der Malerey
    Publisher 3. Aufl., Zürich: Orell, Geßner, Füeßlin u. Comp. 1774
    Description Mengs (1728-79) war Maler und Gelehrter. Das Buch ist Johann Joachim Winckelmann (1717-68) gewidmet, mit dem Mengs eine enge Freundschaft verband. Nachdem Mengs Schüler und Hausgenosse Giovanni Casanova (1725-98) Winckelmann durch gefälschte antike Fresken getäuscht hatte, brach dieser 1766 auch das Verhältnis zu Mengs ab, den er der Mitwisserschaft verdächtigte. Dass Mengs tatsächlich eine der Fälschungen gemalt hatte, kam erst nach seinem Tod heraus. Mengs' Schrift wurde von dem Züricher Verleger und Malerdilettant Füeßli (1706-82), der ebenfalls mit Winckelmann befreundet war, herausgebracht. Füeßli war auch Herausgeber der Erstausgabe 1762. Diese erste Ausgabe von Mengs "Gedanken" erschien aber nicht im Verlag von Füeßli, wie in Roettgens Publikation behauptet wird, sondern "Bey Heidegger und Compagnie" in Zürich. Der "Vorbericht des Herausgebers" ist in beiden Editionen gleichlautend. Mengs' Schrift im Verlag von Füeßli erschien wahrscheinlich nachdem der Maler 1774 erneut von Rom nach Madrid übergesiedelt war und am 8. Juli desselben Jahres in der spanischen Hauptstadt angekommen war. Der in der Kunstgeschichtsschreibung als "pictor philosophus" und bedeutendster Kunsttheoretiker des Frühklassizismus geltende Mengs hat mit seinen "Gedanken" keinen theoretischen Traktat im eigentlichen Sinne schreiben wollen, sondern vielmehr eine Einleitung für Anfänger in der Ausübung dieser Kunst, d.h. für die jungen Maler: "[...] denn ich habe geschrieben wie ein Meister mit seinen Schülern redet" (S. 12). Dennoch behandelt er darin zwei der wichtigen Kategorien der Kunsttheorie seiner Zeit (Schönheit und Geschmack), die zugleich die zwei Hauptteile seiner Abhandlung ausmachen. In der Betrachtung von Schönheit stellt er den Kernpunkt seiner Kunsttheorie dar: die Idee von Schönheit als mit den Sinnen erkennbares Abbild der göttlichen Vollkommenheit. Wie Winckelmann in seiner 1764 publizierten Schrift "Geschichte der Kunst des Alterthums" (Bd. 1, 1764) fordert auch Mengs die Nachahmung der griechischen Kunst in Abwendung von der in der Renaissance und im Barock hochangesehenen römischen Kunst.

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  • Anhang Octavo 95
    , Leggiadrie dello stile italiano, o sia raccolta di pezzi scelti de più eccelenti scrittori, publ. da Mertens, 1778.

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    Author Mertens, Gerolamandrea [Hieronymus Andreas]
    Title Leggiadrie dello stile Italiano, Ossia raccolta di pezzi scelti de' più eccellenti scrittori ed in prosa ed in poesia, per apprendere ad un tratto la favella italiana e conoscerne la letteratura pubblicata da [...]
    Publisher 3. Aufl., Bd. 1, Augsburg: Klett und Francke 1778
    Description Ausgewählte Stücke der besten italienischen Schriftsteller in Prosa und Lyrik, um einen Überblick der italienischen Sprache zu erlangen. Mertens (1743-99) war Rektor des Gymnasiums zu St. Anna in Augsburg, promovierte später in Erlangen in Philosophie. 1773 wurde er zum "Stadtbibliothekär" in Augsburg ernannt.

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  • Anhang Octavo 30-33
    Géographie historique & littéraire de la France, pas Lamésangère.

    Metadata
    Author Mésangèr [Lamésangère], Pierre-Antoine Leboux de la
    Title Géographie historique et littéraire de la France, contenant des détails sur l'origine, les révolutions, l'état actuel; les productions, l'industrie, le commerce; les édifices de différens âges et de différens genres; les statues, bas-reliefs, inscriptions; les anecdotes et singularités historiques de chaque ville; le caractère et les ouvrages des hommes célèbres; les costumes frappans, etc. [...]
    Publisher 4. Aufl., 4 Bde., Paris: Devaux; Jean-Nicolas Chaignieau ainé [d. Ä.] 1796
    UdK RK 0982-1, 2, 3, 4
    Description La Mésangère (1761-1831) ist eigentlich bekannt als Modezeichner und Möbelentwerfer.

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  • Klein Format 5-7
    Le voyageur à Paris, tableau pittoresque & moral. Paris an V, 3 Bände.

    Metadata
    Author [Mésangère, Pierre-Antoine Leboux de la]
    Title Le voyageur a Paris, tableau pittoresque et moral de cette capitale
    Publisher 3. Aufl. (?), 3 Bde., Paris: Chaignieau aîné u. Devaux An V^e^ [1797]
    UdK RK 0960-1, 2, 3
    Description Das vorliegende Werk ist ein alphabetisch sortiertes Lexikon zu Begriffen und Sachen der Stadt Paris, einschließlich Architektur.

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  • Anhang Octavo 142-145
    Neueste Litteratur der Geschichtskunde, von J. Meusel. Erfurt 1778, 4 B.

    Metadata
    Author Meusel, Johann Georg (Hg.)
    Title Neueste Litteratur der Geschichtskunde Herausgegeben und größtentheils verfertiget von [...]
    Publisher 6 Tle. [in 4 Bdn.] Erfurt: Keyser 1778[-80]
    UdK RK 1525-1, 2, 3, 4
    Description Meusel (1743-1820) gehört zu den bedeutendsten deutschen Gelehrten dieser Zeit. Das Coburger Gymnasium Casimirianum hatte er mit Auszeichnung bestanden, 1764 begann er, Theologie zu studieren, wandte sich dann aber der Geschichte und Philologie zu. Seine Lehrer an der Göttinger Universität waren unter anderem der Historiker Johann Christoph Gatterer (1727-99, s. Anhang Octavo 69) und der Philologe Christian Gottlob Heyne (1729-1812, s. Octavo 230). Meusel promovierte in Halle und hielt dort Vorlesungen zur Gelehrtengeschichte, bevor er eine ordentliche Professur für Geschichte in Erfurt erhielt. 1779 bekam er einen Ruf an die Universität Erlangen. Meusels Verdienste liegen in der Herausgabe und Bearbeitung zahlloser Lexika, großteils von bemerkenswertem Umfang, zumeist in Zusammenarbeit mit namhaften Gelehrten (Christian Adolph Klotz, Georg Christoph Hamberger, Friedrich Nicolai und andere) ("Allgemeine Welthistorie", "Der Geschichtsforscher", "Das gelehrte Teutschland", "Lexikon der von 1750 bis 1800 gestorbenen teutschen Schriftsteller" etc.).

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  • Anhang Octavo 122
    Franklin der Philosoph und Staatsmann, Gedicht in 5 Gesängen, von J. J. Meyer. Alt=Stettin 1787.

    Metadata
    Author Meyen, Johann Jacob
    Title Franklin der Philosoph und Staatsmann. In fünf Gesängen [...]
    Publisher Alt-Stettin: J. F. Strucks Witwe 1787
    UdK RK 1579
    Description Meyen (1731-97) war Mathematiker und dichtete auch in latenischer Sprache. Sein eigentliches Studium war evangelische Theologie. 1757 wurde er als Prediger in Koblentz in Vorpommern angestellt. 1761 kam er als Magister der Philosophie nach Bützow und 1774 als Professor für Physik und Mathematik an das Akademische Gymnasium zu Stettin. Bei der vorliegenden Schrift handelt es sich um Huldigungsgedichte an Benjamin Franklin (1706-90).

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  • Octavo 18
    Der Transparentspiegel, oder Beschreibung eines neuen Instruments zum Zeichnen, von C. B. Meyer. Aurich 1789, mit I Kupfer

    Metadata
    Author Meyer, Conrad Bernhard
    Title Der Transparent-Spiegel, oder, Beschreibung eines neuen sehr einfachen und nützlichen Instruments für Zeichner, Kupferstecher, Botaniker und verschiedene Profeßionisten,
    Publisher 2. . verb. Aufl., Aurich: August Friedrich Winter 1789
    Description Meyer (1755-1830) war ein ostfriesischer Kaufmann, Kupferstecher und Architekt. Er besuchte zunächst die örtliche Schule und wechselte als Zehnjähriger zur Lateinschule. Er wurde zuerst Gastronom und konnte seinen Plan, Mathematik zu studieren, nicht realisieren. Er wurde zum Kupferstecher, obwohl er keine künstlerische Ausbildung genossen hatte. Sein Unternehmungsgeist und ein ausgeprägtes künstlerisches Talent ließen ihn diesen Versuch wagen. Bei der Gravur von Kupferplatten erfand er einen Transparentspiegel, der es ihm ermöglichte, Zeichnungen vergrößert oder verkleinert auf die Platte zu bringen. Diesen Spiegel konnte er sogar nach London und Sankt Petersburg verkaufen. Meyer ist aber vorrangig mit zahlreichen Bauten für Aurich (Synagoge, Reformierte Kirche) verbunden, die er zwischen 1799 und 1814 entwarf.

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  • Octavo 223
    Darstellung aus Italien, von F. J. L. Meyer. Berlin 1792, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Meyer, Friedrich Johann Lorenz
    Title Darstellungen aus Italien [...]
    Publisher Berlin: Vossische Buchhandlung 1792
    Description Meyer (1760-1844) war ein deutscher Jurist, Präses des Hamburger Domkapitels, ein bekannter Anhänger der Französischen Revolution sowie Reiseschriftsteller. Ab 1778 absolvierte er ein Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen, welches er 1782 mit seinem Promotionsthema: "De dignitatibus in capitulis ecclesiarum cathedralium et collegiatarum" abschloss. Es folgte eine längere Studienreise durch die Schweiz, Italien und Frankreich, bevor er sich 1784 zunächst vorübergehend als Advokat in seiner Heimatstadt Hamburg niederließ.

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  • Quarto 52
    Ueber den Raub der Cassandra, auf einem alten Gefäße von gebrannter Erde, 2 Abhandl. von H. Meyer und Böttcher, m. K. Weimar 1794.

    Metadata
    Author Meyer, Heinrich/Böttiger, Karl [Carl] August
    Title Über den Raub der Cassandra auf einem alten Gefässe von gebrannter Erde zwey Abhandlungen [...]. Nebst drey Kupfertafeln
    Publisher Weimar: Industrie-Comtoirs 1794
    UdK RK 0045
    Description In diesen Abhandlungen geht es um die Frage, ob die allgemein als etruskisch bezeichneten antiken Vasen griechischer Herkunft seien, wie es Meyer (1760-1832) annahm, und auf Handelswegen nach Italien gekommen waren. Dieser richtigen Meinung schloss sich Böttiger (1760-1835) an. Meyer und Böttiger hatten sich in Weimar kennengelernt, wohin beide 1791 übergesiedelt waren. Der Schweizer Meyer, eigentlich Maler, hatte in Italien Goethe getroffen, mit dem ihn fortan eine lebenslange Freundschaft verband. Böttiger war durch Vermittlung Herders als Direktor eines Weimarer Gymnasiums angestellt worden. Das Industrie-Comptoir war 1789 von dem Verleger Friedrich Justin Bertuch (1747-1822) gegründet worden.

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  • Anhang Octavo 132
    Dya-Na-Sore, oder die Wanderer. Leipzig 1791.

    Metadata
    Author [Meyern (Meyer), Wilhelm Friedrich von]
    Title Dya-Na-Sore, oder die Wanderer. Eine Geschichte aus dem Sam-skritt übersetzt [...]
    Publisher 2. verb. Aufl., Tl. 1, Wien/Leipzig: Joseph Stahel 1791
    UdK RK 1343-1
    Description Die alte "heilige Sprache" Indiens, das Sanskrit, wurde erst Ende des 18. Jahrhunderts in Europa bekannt. Über Meyern (1762-1829) ist nur wenig bekannt, er diente in der österreichischen Armee. Nach Quittierung des Dienstes unternahm er eine mehrjährige Reise nach Italien, Griechenland, der Türkei, Ungarn und Polen. Der angeblich aus dem Sanskrit übersetzte Roman handelt von den vier Söhnen des Priesters Athor. Zwei von ihnen treten einem Geheimbund bei, der den Sturz einer Tyrannei plant. Sein Programm besitzt eine deutliche Verwandtschaft zur Freimaurerei. Der dritte Sohn trägt unabhängig von den beiden ersten zu diesem Sturz bei, während der vierte als verweichlichter Sonderling umkommt. Der anschließende Aufbau eines totalitären Staates misslingt schlussendlich und die Brüder ziehen an die Ränder der Welt, von denen einer in einer letzten Schlacht fällt. Den Roman durchziehen vermutlich starke selbstbiographische Züge. Schon in der zweiten Auflage wurde der Umfang deutlich erweitert (1.800 Seiten) und die Zahl der handelnden Personen reduziert. Die Handlung an sich dürfte Gilly weniger interessiert haben, sondern die Reflektionen über Patriotismus, Tugend, Staatsutopie etc. sowie die Nähe des Denkmodells zur Freimaurerei.

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  • Anhang Quarto 6
    Recueil de questions proposées à une société de savants, qui par ordre du Roi de Dannemark font le voyage de l'Arabie, traduit de l'allemand. Amsterdam 1774.

    Metadata
    Author Michaelis [Michaélis], Johann David/Merian, Johann Bernhard
    Title Recueil de questions, proposées à une société de savants, qui par ordre de sa Majesté danoise font le voyage de l'Arabie. Par Monsieur Michaélis [...] Traduit de l'allemand
    Publisher 2. Aufl. (?), Amsterdam/Utrecht: S. J. Baalde/ J. van Schoonhoven & Comp. 1774
    UdK RK 0637
    Description Michaelis (1717-91) war Professor für orientalische Fragen in Göttingen und hatte einen Fragenkatalog für die Arabienreise von Carsten Niebuhr (1733-1815) zusammengestellt, die dieser im Auftrag der dänischen Regierung 1761-67 unternommen hatte. Von dieser Reise existiert ein Bericht auf Deutsch (2 Bde., Kopenhagen: Möller 1774-78), der dieser Übersetzung wohl zu Grunde lag. Auch weitere französische Ausgaben sind bekannt, von denen sich eine ebenfalls in der Bibliothek F. Gillys befand, die aber verlagert ist (Quarto 85). Der aus der Nähe von Basel stammende Merian (1723-1807) hatte Philologie und Philosophie studiert und wurde 1749 Mitglied der Berliner Akademie. Vorherige Versuche, eine akademische Laufbahn einzuschlagen, waren fehlgeschlagen. Ab 1770 leitete er die Abteilung für die schönen Wissenschaften an der Akademie. Merian veröffentlichte zahlreiche Abhandlungen.

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  • Octavo 146
    Description nouvelle de la cathédrale de Strasbourg & de la fameuse tour. Strasbourg 1788, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Miler [Miller], François/Behr, Georg Heinrich/Schadaeus, Oseas [Osias]
    Title Description nouvelle de la cathédrale de Strasbourg, et de sa fameuse tour; contenant ce qui s'y est passé depuis sa construction, avec tout ce qu'il y a de remarquable endedans & en-dehors de cet édifice, [...] avec figures en taille-douce [...]
    Publisher 5. Aufl. korr. u. verm. Aufl., Straßburg: François Antoine Hæusler 1788
    Description Dem Titelblatt nach war Miler (Daten unbekannt) "Maître de langue et trois de l'Umgeld". Behr (1708-61) war ein bedeutender Arzt in seiner Heimatstadt Straßburg. Das Werk knüpft an die Schrift "Summum Argentoratensivm Templum: Das ist: Außführliche und Eigendtliche Beschreibung deß viel Künstlichen, sehr Kostbaren, und in aller Welt berühmten Münsters zu Strassburg [...]" des lutherischen Geistlichen Schadeus (1586-1626) an, die 1617 in Straßburg erschienen war und als erster Reiseführer gilt, der sich nur einem einzelnes Bauwerk widmet. Vermutlich handelt es sich um eine französische Übersetzung einer anonym von Behr erschienenen Schrift: "Straßburger Münster- und Thurn-Büchlein, oder Kurzer Begriff Der merckwürdigen Sachen, so im Münster und Thurn zu finden seynd" (Straßburg 1732).

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  • Octavo 9-11
    Milizia Grundsätze der bürgerlichen Baukunst, aus dem Italiänischen. Leipzig, 3 Bände.

    Metadata
    Author Milizia, Francesco/Volkmann, Johann Jakob
    Title Grundsätze der bürgerlichen Baukunst in drey Theilen: aus dem Italiänischen
    Publisher 3 Bde., Leipzig: Schwickert 1784-86
    Description Die Schrift von Milizia (1725-98) erschien erstmals 1781 unter dem Titel "Principj di architettura civile" in Venedig. Darin vertritt er eine kompilatorische Haltung gegenüber den architekturtheoretischen Positionen, die er alle teilweise gelten lässt, gleichwohl sind seine Schriften, trotz einer nicht immer leicht zu verstehenden Begrifflichkeit, von großer Systematik. Heinrich Gentz (1766-1811) hielt seinerzeit Milizias "Principj" für das einzige brauchbare Lehrbuch, auch wenn man die deutschen nicht mit den italienischen Verhältnissen vergleichen könne. Für die Wertschätzung dieses Werkes spricht auch, dass Christian Ludwig Stieglitz (1756-1836) eine weitere deutsche Übersetzung 1824 herausgab. Milizia dürfte der weitverbreitetste italienische Autor des 18. Jahrhunderts sein.

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  • Octavo 116
    Kritische Anmerkungen, den Zustand der Baukunst in Berlin und Potsdam betreffend. Berlin 1776.

    Metadata
    Author [Millenet, Peter Heinrich]
    Title Kritische Anmerkungen den Zustand der Baukunst in Berlin und Potsdam betreffend
    Publisher Berlin: Himburg 1776
    Description Millenets (1748-88) anonym erschienene Schrift knüpft an Friedrich Nicolai (1733-1811) und dessen berühmte "Beschreibung der königlichen Residenzstädte Berlin und Potsdam [...]" von 1769 an, die F. Gilly in der dritten Auflage von 1786 besaß (Octavo 177-178). Nicolai war es auch, der in eben dieser dritten Auflage den Namen des anonymen Verfassers nennt. Millenet war Magistratsbaumeister und Senator in Berlin. Er setzt sich kritisch mit der preußischen Barockarchitektur auseinander und bemängelt vor allem Asymmetrien und überflüssigen Zierrat. Stattdessen fordert er eine Rückkehr zur "edlen Einfalt" der Griechen. Als Referenz zeitgenössischer Architekten führt er unter anderem Blondel d. J., Piranesi, Le Roy, Soufflot und Nicolas Revett an. Millenets "Anmerkungen" werden in der Literatur als Beginn der Berliner Architekturkritik eingestuft.

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  • Anhang Octavo 105
    J. P. Millers Grundsätze einer weisen und christlichen Erziehungskunst, Göttingen 1771.

    Metadata
    Author Miller [d. J.], Johann Peter
    Title Grundsätze einer weisen und christlichen Erziehungskunst
    Publisher 2. verb. Aufl., Göttingen: Daniel Friedrich Kübler 1771
    Description Miller (1725-89), nicht zu verwechseln mit seinem gleichnamigen Onkel (1705-81), war wie dieser Theologe. Nachdem er 20 Jahre als Lehrer in verschiedenen Städten gearbeitet hatte, nahm er 1766 einen Ruf auf die Professur für evangelische Dogmatik und Polemik in Göttingen an. Seine pädagogischen Schriften wurden in viele Sprachen übersetzt. Inhaltlich vertrat Miller eine moderate Theologie.

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  • Octavo 243
    Introduction à l'étude des pierres gravées, par A. L. Millin. Paris an IV.

    Metadata
    Author Millin [de Grandmaison], Aubin-Louis [Eleuthérophile]
    Title Introduction a l'Étude des pierres gravées
    Publisher Paris: Imprimerie du Magasin Encyclopédique 1796
    Description Millin (1759-1818), gelehrter Antiquar und Archäologe, war zum Zeitpunkt der Veröffentlichung Konservator des "Muséum des antiques à la Bibliothèque nationale". Außerdem war er Professor für Geschichte und Antiquitäten und Mitglied mehrerer französischer und europäischer Akademien. Die Abhandlung Millins setzt sich im Allgemeinen mit der Kunst des Druckens auf edlen Steinen auseinander, der sogenannten "glyptique".

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  • Octavo 204
    Max Missons Reise nach Italien. Leipzig 1713, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Misson, [François] Maximilian
    Title [...] Reise nach Italien, Mit vilen neuen Anmerckungen und Figuren vermehret
    Publisher Leipzig: Thomas Fritschen 1713
    Description Misson (1650?-1722) war ein Jurist, der 1687-88 eine Italienreise unternahm. Das Ergebnis dieser Reise erschien zunächst unter dem Titel "A New Voyage to Italy" in drei Bänden in Den Haag. Diese Schrift erlebte zahlreiche Auflagen.

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  • Anhang Octavo 137
    Oeuvres dramatiques de Moissy, T. 2. Berlin 1773.

    Metadata
    Author Moissy, Alexandre Guillaume Mouslier [Moulier] de
    Title Œuvres dramatiques de M. de Moissy Nouvelle Édition
    Publisher Teil 2 [von 3], Berlin: Christian Friedrich Himburg 1773
    Description Der zweite Teil der gesammelten Dramen von Moissy (1712-77) enthält folgende Stücke: Angelique - La jolie serante - La forte rapeur - Les femmes rusées - Les deux militaires - Le paysan philosophe - La danseuse - Le célibataire détrompé.

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  • Octavo 53
    Beschreibung einer vortheilhaften Bauart mit getrockneten Lehmziegeln, von D. Gilly, desgleichen desselben Beschreibung der Feuer abhaltenden Lehmschindeldächer. Berlin 1796, mit Kupfern.

    Metadata
    Author [Moldenhauer, Carl Achatius Wilhelm]
    Title Beschreibung einer vortheilhaften Bauart mit getrockneten Lehmziegeln Mit einem Kupferblatte [...]
    Publisher Berlin: Lange 1790
    Description Die im Verzeichnis von 1801 genannte Autorenchaft D. Gillys für diese Schrift muss angezweifelt werden. In den Akten findet sich ein Hinweis, dass seinerzeit eine Bekanntmachung dieser Schrift in den Intelligenzblättern oder sonstigem Druck unter Gillys Namen mit Hinweis auf die Autorenschaft Moldenhauers (Daten unbekannt) untersagt wurde: "Was übrigens den Antrag des usw. Gillÿ nachgedachte Bemerkung unter seinem Namen durch die Intelligenz Blätter bekannt machen zu laßen, betrifft; so kann eine Bemerkung durch die Intelligenz [?] oder sonstigen Druck [?] Referent nicht statt finden, da der Kriegs und Domainen Rath Moldenhauer zu Marienwerder der Verfasser dieser Bemerkungen ist."

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  • Octavo 19, 20-24
    Versuch die mathematischen Regeln der Perspektive für den Künstler ohne Theorie anwendbar zu machen, von Mönnich. Berlin 1794, m. Kupf. (Dasselbe Werk noch fünfmal, ungebunden.)

    Metadata
    Author Mönnich, Bernhard Friedrich
    Title Versuch die mathematischen Regeln der Perspektive für den Künstler ohne Theorie anwendbar zu machen [...]. Mit Kupfertafeln
    Publisher Berlin: bei dem Verfasser und in Kommission bei der akademischen Kunstbuchhandlung 1794
    Description Mönnich (1741-1800) war ein deutscher Mathematiker, Naturwissenschaftler und Geheimer Oberberg- und Baurat. Er studierte an der Universität Greifswald bei dem Mathematiker, Astronomen, Architekten und Kartographen Andreas Mayer (1716-82) und bei dem Mathematiker und Astronomen Lampert Hinrich Röhl (1724-90). In Greifswald promovierte er zum Magister, später zum Doktor der Philosophie. 1778 wurde er ordentlicher Professor der Mathematik und Physik an der Universität von Frankfurt an der Oder. 1785/86 wird er zum königlich preußischen Geheimen Oberberg- und Baurat in Berlin ernannt, als welcher er 1797 auf eigenen Wunsch von seinen Ämtern entbunden wurde. Er verfasste Bücher zur Mathematik und Mechanik und war Mitglied verschiedener wissenschaftlicher Einrichtungen, wie des Senats der Berliner Akademie der bildenden Künste und mechanischen Wissenschaften und der Akademie der Wissenschaften, der ökonomisch-patriotischen Societät Schlesien und der 1786 gegründeten Societät der Bergbaukunde. In der Diskussion der Berliner Bauakademie im Jahre 1801 über brauchbare Lehrbücher zur Perspektive spielte das Werk von Mönnich eine gewisse Rolle, Aloys Hirt (1759-1837) äußerte sich dazu: "Die Moenchsche Perspectiv kann ich nicht beurtheilen: und da keines der Mitglieder von dem Committee sich wesentlich mit Perspective zu beschäftigen scheint so würde ich als Beurtheiler eines solchen Werkes den Senator Gennelly [...] und Herrn Prof. Simon vorschlagen." Das entsprechende Urteil ist nicht überliefert.

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  • Octavo 2
    Traité d'architecture par Monroy. Paris 1785, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Monroy, Jean-François
    Title Traité d'architecture pratique, concernant la maniere de bâtir solidement, avec les observations nécessaires sur le choix des matériaux, leurs qualités & leur emploi, suivant leur prix fixé à Paris et autres endroits, d'après un Tableau de comparaison, le falaire des ouvriers, &c. &c. Ouvrage nécessaire aux Architectes, Experts & Entrepreneurs, ainsi qu'aux personnes qui desireroient faire bâtir & conduire elles-mêmes leurs constructions [...]
    Publisher Paris: Hôtel de Bouthillier 1785
    Description Die Lebensdaten Monroys sind unbekannt. Er war "ancien Appareilleur, Inspecteur & Toiseur des Bâtimens du Roi". Es handelt sich hierbei um eine Abhandlung über praktische Baukunst. Das Werk wurde 1789 neu aufgelegt.

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  • Folio 99
    Raccolta de Tempj e sepolcri disegnati dell antico da G. B. Montano. Roma 1638, blos Kupfer.

    Metadata
    Author Montano [Montani], Giovanni Battista
    Title Raccolta de tempii et sepolcri disegnati dall'antico da [...]
    Publisher Rom: Bartolomeo de Rossi 1638
    Description Der vielseitig tätige Montano (1534-1621), dessen Schriften alle erst nach seinem Tod erschienen, stammte aus Mailand und kam in den 1570er Jahren nach Rom. Auf seine Arbeiten über die Antike stützte sich unter anderem Francesco Borromini (1599-1667), so dass Montano mit seinen Rekonstruktionsversuchen als ein Wegbereiter des römischen Hochbarock gelten kann.

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  • Octavo 155
    Descrizione della villa Borghese, fuori di porta primiana. Roma 1700, mit Kupfern.

    Metadata
    Author [Montelatici, Domenico]
    Title Villa Borghese fuori di Porta Pinciana con l'ornamenti e figure, che si osservano nel di lei palazzo, e con figure delle statue più singolari
    Publisher Rom: Gio[vanni] Francesco Buagni 1700
    Description Die Villa Borghese auf dem Pincio in Rom war der Sommerpalast der Familie und steht in einem ausgedehnten Park. Erworben hatte das Gelände Kardinal Scipione Caffarelli-Borghese (1577-1633), ein Neffe von Papst Paul V. Der Bau wurde 1612 bis 1616 durch die Architekten Flaminio Ponzio (1560?-1613) und seinem Nachfolger Giovanni Vasanzio (um 1550-1621) errichtet. In der Casino genannten Villa war ursprünglich nur die Antiken- und Skulpturensammlung des Kardinals untergebracht, der auch vielfach Auftraggeber für Gianlorenzo Bernini (1598-1680) war, von dem sich einige Plastiken in der Sammlung befinden. 1682 wurde sie durch die Gemäldesammlung von Olimpia Aldobrandini (1623-81), die mit Paolo Borghese (1622-46) verheiratet war, erweitert. Der Bestand erhielt durch Napoleon erhebliche Verluste, vieles davon ist noch heute im Louvre in Paris. Montelatici (Daten unbekannt) war möglicherweise Kustode der Sammlung.

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  • Quarto 30
    Diarium Italicum, sive monumentorum veterum notitiae singulares. Paris 1702, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Montfaucon, Bernard de [Bernardus]
    Title Diarium Italicum, sive monumentorum veterum bibliothecarum musaeorum etc. notitiae singulares in itinerario italico collectae additis schematibus ac figuris
    Publisher Parisiis [Paris]: Joannes Anisson 1702
    Description Das "Diarium" des Benediktiners und Kirchenhistorikers Montfaucons (1655-1741) ist das Resultat einer Italienreise 1698-1701, deren Interesse vor allem griechischen Handschriften galt. Trotz Widerständen vor allem jesuitischer Bibliothekare gelang es ihm, umfangreiches Material über die Antike und das frühe Christentum zusammenzutragen. Das vorliegende Werk beruht auf dem Codex Benedictus (um 1170) aus dem Kloster Monte Cassino. Montfaucon ist vor allem durch seine umfassenden und monumentalen Sammelwerke bekannt.

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  • Folio 31
    Fragments & ornements d'architecture dessinées à Rome d'après l'antiques, par Moreau, architecte, blos Kupfer.

    Metadata
    Author Moreau, Jean-Charles-Alexandre
    Title Fragments et ornements d'architecture dessinés à Rome d'après l'antiques, six livraisons
    Publisher Paris: Joubert An VIII [1800]
    Description Moreau (1758/60-1840) hatte 1785 mit einem Entwurf für eine monumentale Gruft den Grand Prix der Pariser "Académie royale d'Architecture" gewonnen und ein Stipendium für drei Jahre nach Rom erhalten. Er blieb aber insgesamt fünf Jahre in der ewigen Stadt. Dort vermaß er zahlreiche Altertümer, 1790 kehrte er nach Paris zurück, 1803 ging er nach Wien, wo er bis zu seinem Tode blieb. Da die aus sechs Lieferungen bestehenden "Fragments" in Gillys Bibliothek als Buch gebunden waren, ist es wahrscheinlich, dass alle sechs vorhanden waren, in der offiziellen Ausgabe von 1800 eher nicht, da im Verzeichnis der Oberbaudeputation von 1848 "ohne Jahreszahl" vermerkt ist.
    Digital editions
    Universitätsbibliothek Heidelberg
    Fragmens et ornemens d'architecture: dessinés à Rome d'après l'antique ; formant supplément a l'oeuvre d'architecture de Desgodets (1820)
    Getty Research Institute
    Architectural and ornamental details of ancient Rome, measured and drawn by Charles Moreau, architect; (1919)

  • Octavo 80
    Anthusa, oder Roms Alterthümer, von C. Ph. Moritz. Berlin 1791.

    Metadata
    Author Moritz, Karl Philipp
    Title Ανθούσα oder Roms Alterthümer. Ein Buch für die Menschheit. Die heiligen Gebräuche der Römer. [...] Mit achtzehn in Kupfer gestochenen Abbildungen nach antiken geschnittenen Steinen und andern Denkmälern des Alterthums
    Publisher Berlin: Friedrich Maurer 1791
    Description Nach einem bewegten Vorleben wurde Moritz (1757-93) im Jahre 1789 Professor der Altertumskunde an der Berliner Akademie. Dort hörte F. Gilly dessen Vorlesungen. Er besaß einige seiner Veröffentlichungen, die aber größtenteils verlagert sind (s. die folgenden Titel). Moritz wirkte als Schriftsteller, Lehrer, Publizist, Wissenschaftler und Ästhetiker und wurde mit seinem psychologisch motivierten Roman "Anton Reiser" (4 Bde., 1785-90) sowie als Begründer der ersten deutschen psychologischen Zeitschrift ("Γνῶθι σεαυτόν oder Magazin zur Erfahrungsseelenkunde als ein Lesebuch für Gelehrte und Ungelehrte", 10 Bde., 1783-93) und seiner modernen Autonomieästhetik bekannt und rezipiert. Er gilt seitdem als einer der wichtigsten Kunsttheoretiker der deutschen Klassik. Von Moritz' "Anthusa" (Beiname für Byzanz als Neues Rom), das nach Meinung von seinem Freund und erstem Biographen Karl Friedrich Klischnig (1766-vor 1825) zu seinen Hauptwerken zählt, erschien nur der erste Teil. Die Schrift entstand in seinen letzten Lebensjahren, die Moritz seit 1789 in Berlin verbrachte. Das Werk fällt somit in die sogenannte nachitalienische Zeit, das heißt in die Jahre nach seinem Italienaufenthalt (1786-88), die als wichtigster Einschnitt und entscheidender Wendepunkt in Moritz' Leben und literarischer Tätigkeit gewertet werden. Hiernach schufen die Jahre in Rom die äußeren Bedingungen für seinen beruflichen Aufstieg, das heißt für seine Berufung zum Professor für Theorie der schönen Künste und Altertumskunde an die "Königliche Akademie der Künste und Mechanischen Wissenschaften zu Berlin", und trugen zugleich zur Vertiefung seines ästhetischen Autonomiekonzepts und zur Herausbildung seiner Antikenrezeption bei. In "Anthusa", dessen Veröffentlichung mit Moritz' Aufnahme in die "Königlich Preußische Akademie der Wissenschaften" 1791 koinzidiert, schildert er anhand des römischen Kalenders, wie der Alltag der Römer von Festen und Riten begleitet wurde. Demnach macht Moritz nach Iwan D'Aprile das Verhältnis von Fest und Alltag zum Gegenstand seiner Schrift. So gesehen ist dieses Werk nicht nur Moritz' Autonomiekonzeption, sondern auch einer Alltagsästhetik verpflichtet. Moritz' Darstellung des Lebens im alten Rom kann bei der dort vertretenen "erinnernden Vergegenwärtigung", bei der fortwährenden "Verjüngung" der Alten ebenso als ästhetisch-didaktisches Programm für die eigene Berliner Gegenwart gelesen und interpretiert werden: "So wurde nun auch bei den Römern durch das Fest der Luperkalien, die Erinnerung an das was für sie schon Alterthum war, immer wieder erneuert" (S. 39). Die Schrift widmete Moritz seinem Mentor und damaligen Kurator der Akademie der Künste, Friedrich Anton Freiherr von Heinitz (1725-1802).

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  • Octavo 201
    Götterlehre oder mythologische Dichtungen der Alten, von C. P. Moritz. Berlin 1791, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Moritz, Karl Philipp
    Title Götterlehre oder mythologische Dichtungen der Alten. Zusammengestellt von Karl Philipp Moritz. Mit fünf und sechzig in Kupfer gestochenen Abbildungen nach antiken geschnittenen Steinen und anderen Denkmälern des Alterthums
    Publisher Berlin: Johann Friedrich Unger 1791
    Description Kaum ein anderes Werk von Moritz lebt so stark von den Illustrationen wie seine "Götterlehre". Bereits im Titelblatt werden neben der Zusammenstellung der "mythologischen Dichtungen" die 65 in Kupfer gestochenen Abbildungen angekündigt, mit denen diese umfangreiche Publikation bebildert ist. Nach Moritz' Darstellung fertigte Asmus Jacob Carstens (1754-98), damals Professor für Malerei an der "Königlichen Akademie der Künste und Mechanischen Wissenschaften zu Berlin", die Zeichnungen zu den Kupfern an. Letztere wurden von Jean Joseph Tassaert (1765-um 1835) gestochen. Carstens Zeichnungen gehen auf eine von ihm und Moritz zusammengestellte Auswahl von Motiven von Abdrücken geschnittener Steine (Gemmen) zurück. Als Vorlage für deren Auswahl diente das Werk von Philipp Daniel Lippert (1702-85) "Dactyliothec" (^2^1767, siehe auch Klotz, Octavo 127). Dieses Werk gehörte zum Bestand der Akademie der Künste, über deren Bibliothek und Kunstsammlung Moritz bis kurz vor seinem Tod die Aufsicht hatte. Eine zweite Quelle bildete die damals bekannteste Gemmensammlung des Barons Philipp von Stosch (1691-1757). Diese wurde von Friedrich dem Großen 1764 für Berlin erworben, nachdem sie 1760 von Johann Joachim Winckelmann (1717-68) publiziert worden war. So waren die von Carstens gezeichneten Darstellungen des "Jupiter im Kampf gegen die Giganten" und der "Fünf gegen Theben" bereits von Winckelmann in seiner "Geschichte der Kunst des Alterthums" (Tle. 1 u. 2, 1764) publiziert worden. Sowohl Winckelmann (Tl. 2) als auch Moritz und Carstens wählten als Titelvignette bzw. als Frontispiz die berühmte Darstellung der Kampfszene des Jupiters gegen die Giganten, die auf einen Gipsabguss des von Athenion signierten Sardonyx-Kameo in der Sammlung Farnese zurückgeht. Lippert hatte im ersten Band seiner "Dactyliothec" (Mythologisches Tausend) diesen Abguss der Serie von Jupiter-Darstellungen vorangesetzt. Doch während einige Autoren Bild und Text in Moritz' "Götterlehre" als parallel argumentierende Medien deuten, neigen andere dazu, in den von Carstens angefertigten Zeichnungen und von Tassaert gestochenen Kupferstichen keine Bebilderung von Moritz' "Sprache der Phantasie" bzw. von seinen "mythologischen Dichtungen" zu sehen, "da viele seiner blumig geschilderten Episoden aus den großen Epen von Homer, Ovid oder Vergil in der Antike nie dargestellt worden sind".

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  • Klein Format 9
    Mythologischer Almanach für Damen, herausgegeben von Moritz. Berlin 1792, mit Kupfern.

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    Author Moritz, Karl Philipp (Hg.)
    Title Mythologischer Almanach für Damen
    Publisher Berlin: Unger 1792
    Description In dem Almanach werden die verschiedenen antiken Göttergestalten charakterisierend beschrieben. Die Kupferstiche - gestochen von Daniel Berger (1744-1824) nach Vorlagen von Asmus Jakob Carstens (1754-98) - stellen die Götter in Form von Gemmen vor.

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  • Octavo 138-140
    Moritz Reise nach Italien in 1786-88. Berlin 1792, 3 Bände.

    Metadata
    Author Moritz, Karl Philipp
    Title Reisen eines Deutschen in Italien in den Jahren 1786 bis 1788. In Briefen von [...]
    Publisher 3 Tle., Berlin: Friedrich Maurer 1792-93
    Description Dieses Werk von Moritz entstand nach der Veröffentlichung seiner Schrift "Reisen eines Deutschen in England im Jahr 1782. In Briefen an Herrn Direktor Gedike" (1783). Auf dieses Werk nimmt der Autor in seinem Vorbericht (Tl. 1) Bezug. Im Gegensatz zu diesem Werk sind die "Reisen eines Deutschen in Italien" in drei Teile unterteilt und nach seiner Rückkehr nach Berlin 1789 entstanden. Der erste Teil ist dem Kronprinzen von Preußen, dem späteren Friedrich Wilhelm III. (1770-1840), gewidmet. Über dem ersten Brief aus Verona vom 2. Oktober 1786 steht das Motto seines Reisebuchs "Roman quaero!" ("nach Rom verlange ich"), womit Moritz in Anspielung auf Vergils Italiensehnsucht ("Italiam quaero") die ewige Stadt als Fluchtpunkt der Reise fokussiert. Es ist deswegen nicht erstaunlich, wenn eine der zentralen Passagen in Moritz' Reisebuch die Beschreibung der Peterskirche darstellt (Tl. 1) und dies nicht nur wegen seiner späteren Rezeption, zum Beispiel in der Aufsatzsammlung "Phantasien über die Kunst" von Wilhelm Heinrich Wackenroder und Ludwig Tieck (IV. Die Peterskirche, S. 76-87) (Octavo 43). Seine Beschreibung weist Merkmale auf, die zu einem auf frühere Schilderungen dieses Bauwerks von anderen Autoren wie zum Beispiel Johann Jakob Volkmann (1732-1803) in seinen "Historisch-kritische[n] Nachrichten von Italien" (1770-71) (Octavo 213-215) hindeuten. Zum anderen setzt er sich selbst von Darstellungen von Gebäuden ähnlicher Gattung (Kirchenbau), die von ihm selbst stammten, ab. Die Passage zu Christopher Wrens Paulskirche in London zum Beispiel präludiert Moritz' eigene Wahrnehmung der Peterskirche in Rom im ersten Teil seines Reisebuchs (S. 182f.). Moritz setzt sich bei seiner Beschreibung der Peterskirche einerseits von Empfindungen des Erhabenen und Schauerlichen ab, andererseits vom Prächtigen und Repräsentativen, Begriffe, mit welchen eine katholische Kirche eher als eine protestantische harmonieren würde: "Statt daß in dem gothischen Dome alles darauf angelegt ist, daß die Höhe fruchtbar, die Weite wie eine Wüste erscheine, und das Ganze Schauer und Bewunderung errege, so ist hier alles darauf angelegt, bei dem erstaunlichen Umfange, dennoch die Idee des Angenehmen, Bequemen, und Wohnbaren zu erregen" (S. 184f.).

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  • Octavo 49
    Ueber die bildende Nachahmung des Schönen, von C. Ph. Moritz. Braunschweig 1788.

    Metadata
    Author Moritz, Karl Philipp
    Title Ueber die bildende Nachahmung des Schönen [...]
    Publisher Braunschweig: Schul-Buchhandlung 1788
    Description Moritz' Abhandlung "Ueber die bildende Nachahmung des Schönen" entstand im Frühjahr 1788 in Rom. Obwohl F. Gilly mehrere Schriften von Moritz in seiner Bibliothek besaß, ist diese die einzige, die zu dessen italienischer Zeit gehört. Zugleich stellt diese schmale Publikation von nur 52 Seiten Moritz' umfangreichsten ästhetischen Versuch dar. Goethes Rezension zu dieser ästhetischen Abhandlung hebt beide erwähnten Merkmale hervor: "Diese wenigen Bogen scheinen die Resultate vieler Beobachtungen und eines anhaltenden Nachdenkens zu sein, mit welchem sich der Verfasser bei seinem fast dreijährigen Aufenthalt in Rom beschäftigte." Moritz unternimmt in seiner Publikation den Versuch, die eigentliche Nachahmung des Schönen von der moralischen Nachahmung des Guten und Edlen zu unterscheiden (S. 6). Bei Goethe wird dies in der Frage formuliert: "Es fragt sich nun, wie die Nachahmung des Edlen und Guten von der Nachahmung des Schönen unterschieden sei?" Moritz geht hierbei vom Sprachgebrauch auf den menschlich anthropomorphen Bereich über, um von da aus zum Stil in den Kunstwerken, das heißt zur bildenden Kunst zu gelangen. Als Grundlage ästhetischer Erfahrung werden zentrale Kategorien wie Geschmack, Empfindung und sogar das Erhabene berücksichtigt. Obwohl Goethe Tief- und Scharfsinn des Autors lobt, kritisiert er zugleich die "Gedrängtheit der Methode und des Stils", die dem "wohldurchdachten und bei mehrerer Beleuchtung auch wohlgeordneten Inhalt" schaden würden. Ebenfalls bemängelt er Anschaulichkeit und Anwendbarkeit seiner ästhetischen Prämissen an Werken der Dichtkunst und der bildenden Kunst. Deshalb schließt Goethe seine Ausführungen zu Moritz' kunstphilosophischem Beitrag mit der Bemerkung: "Diese Betrachtung bewegt uns, den Verfasser hiermit aufzufordern, durch eine weitere Ausführung der hier vorgetragenen Sätze sie mehrern Lesern anschaulich und sowohl auf die Werke der Dichtung als der bildenden Künste allgemein anwendbar zu machen."

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  • Anhang Octavo 128
    Vom Unterschied des Accusativs und Dativs, in Briefen von C. Ph. Moritz. Berlin 1792.

    Metadata
    Author Moritz, Karl Philipp
    Title Vom Unterschied des Accusativs und Dativs, oder des mich und mir, Sie und Ihnen u.s.w. Nebst einigen andern kleinen Schriften, die Deutsche Sprache betreffend, für Solche, die keine gelehrte Sprachkentniß besitzen, In Briefen
    Publisher 3. Aufl., Berlin: Wever 1792
    Description Es geht unter anderem um solche Fragen wie: welche Verben brauchen den Akkusativ, welche den Dativ, welche beide.

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  • Octavo 46
    Vorbegriffe zu einer Theorie der Ornamente, von C. P. Moritz. Berlin 1793.

    Metadata
    Author Moritz, Karl Philipp
    Title Vorbegriffe zu einer Theorie der Ornamente [...]. Mit Kupfern
    Publisher Berlin: Karl Matzdorff's Buchhandlung 1793
    Description Moritz' "Vorbegriffe" ist das letzte zu seinen Lebzeiten veröffentlichte Werk. Ein anonymer Rezensent urteilt bereits 1793 über diese Schrift: Diese stelle ein "Convolut von Reflexionen über verschiedene Kunstangelegenheiten" dar, "unter denen sich nur sehr wenige auf das beziehn, was man eigentlich Ornamente nennen könnte". Dieser Ausdruck würde im Buch selbst, sieht man von der Überschrift ab, nirgends vorkommen. Demzufolge würde es sich hierbei weniger um eine systematische Theorie als vielmehr um "eine Grundlage zu einer künftigen Theorie der Ornamente" handeln. Neueste Untersuchungen stellen Moritz' "Vorbegriffe" als Grundlage zu einer umfassenden Ästhetik der Alltagsgegenstände an der Grenze zwischen Kunst und Design dar. Demnach würde der Begriff des Ornaments Moritz eher als Chiffre zur Umschreibung der Tätigkeit des Schmückens, Zierens und Gestaltens, das heißt des Ästhetisierens im Allgemeinen, dienen. In diesem Zusammenhang wird der anthropologisch verankerte Ästhetisierungstrieb, der sich schon bei dem zu Beginn der Vorbegriffe verwendeten Wortspiel und bei der Gegenüberstellung von "Zierlichen" und "Unbehülflichen" äußert, hervorgehoben. Dazu gehört auch die Tätigkeit des "Isolierens", mit dem Moritz das Verfahren des ästhetisch indizierten Individualisierens ("die sichtbare Spur des Drucks") umschreibt. Damit werden frühere Versuche, Moritz' Legitimation des Ornaments in der Baukunst als ausschließlich in seiner pädagogischen Wirkung oder in der Tradition von aufklärerischen, klassizistischen und funktionalistischen Positionen implizit kritisiert und zugleich um einen neuen Ansatz erweitert.

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  • Anhang Octavo 133-35
    Lettres sur les anglois & les françois, & sur les voyages, 3 Bände.

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    Author Muralt, Béat Louis de
    Title Lettres sur les Anglois et les François et sur d'autres sujets. Nouvelle edition corrigée et aumentée par l'auteur même
    Publisher 3 Bde., o. O. 1728
    UdK RK 1010-1, 2, 3
    Description Der in Bern geborene de Muralt (1665-1749) war ein schweizerischer Aufklärer, dessen Muttersprache eigentlich Deutsch war. Wegen pietistischen Neigungen wurde er 1701 aus Bern verbannt und ließ sich auf dem Landgut seiner Frau in Colombier nieder. Die "Lettres" fußen auf einer Englandreise, die er 1694 mit seinem Bruder unternommen hatte. Sie richten sich gegen das politische Frankreich und dessen Hegemonialstreben, dem das "bürgerliche" England entgegengestellt wird. Insofern steht das Buch am Anfang der Englandbegeisterung im weiteren Verlauf des 18. Jahrhunderts.

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  • Klein Format 10
    Notice des desseins originaux, cartons, gouaches du musée central des arts, première partie. An V.

    Metadata
    Author Musée de Louvre (Hg.)
    Title Notice des dessins originaux, cartons, gouaches, pastels, emaux et miniatures, du Musée central des arts. Exposés pour la première fois dans la Galerie d'Apollon. Le 28 Thermi dor de l'an V de la République française [15 août 1797]. Première partie
    Publisher Tl. 1, Paris: De l'Imprimerie des Sciences et Arts [...] An V [1797]
    UdK RK 1158
    Description Die "Notice" bezieht sich auf eine Ausstellung von Kunstwerken, die zum ersten Mal in der Apollon-Galerie des Louvre gezeigt wurden.

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  • Folio 50
    Les Bâtiments inedits d'André Palladio, mit Kupfern, Tome I, à Venice 1760.

    Metadata
    Author [Muttoni, Francesco (?)/Fossati, Giorgio Domenico (Hg.)]
    Title Delle fabbriche inedite di Andrea Palladio, con le osservazioni dell' architetto N. N. [Francesco Muttoni?] e con la traduzione Francese, avec les rèmarques l'architecte N. N. et avec la traduction Italienne/Des Bâtimens inedits et les dessins d'André Palladio
    Publisher Bd. 1, Venedig: Giorgio Fossati 1760
    Description Bei dem Übersetzer und Herausgeber Fossati (1705-85) handelt es sich um einen Architekten, Kupferstecher und Bühnenbildner, der in Venedig tätig war. Er hatte schon 1740 ein Buch ähnlichen Titels verlegt ("Vari disegni di camini, Fabbriche inedite di Andrea Palladio"). Wenn es sich bei N. N. tatsächlich um Muttoni handelt (1667-1747) so beziehen sich die "Osservazioni" vermutlich auf dessen "Di nuovo ristampata, e di figure in rame diligentemente intagliate arricchita, corretta, e accresciuta di moltissime fabbriche inedite" (9 Bde., Venedig: Angiolo Pasinelli 1740-48). Das Werk enthält Stiche zu christlichen Sakralbauten Palladios in Venedig, die in den "Quattro libri" ja noch nicht enthalten waren: S. Giorgio Maggiore, S. Francesca della Vigna, S. Lucia di Monache Agostiniane (nicht erhalten), S. Gervasio (= San Trovaso, Zuschreibung), Conservatorio di Vergine, detto le Citelle (= SS. Vergine Maria della Presentazione, auf der Giudecca) und den Palazzo del Nobile camillo Abbate Trivisano (Trevisan, in Murano).

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  • Anhang Klein Format 25
    Cornelii Nepotis quae extant. Traj. ad Rhen. 1665.

    Metadata
    Author Nepos, Cornelius
    Title Cornelii Nepotis quae extant
    Publisher Trajecti ad Rhenum [Utrecht]: Gisbert Zylius 1665
    Description Nepos (ca. 100-24 v. Chr.) war ein Freund Ciceros. Die Ausgabe umfasst vermutlich die überlieferten Werke, von denen die in Fragmenten erhaltene "Chronika" und "De Viris illustribus" die bedeutendsten sind. Nepos vertrat eine Vorstellung von einer einheitlichen griechisch-römischen Kultur, wie sie für die augusteische Zeit typisch ist. Die im Katalog von 1893 genannte Ausgabe von 1827 betraf nur die Viten bedeutender antiker Männer (s. folgenden Titel).

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  • Anhang Klein Format 3
    Cornelii Nepotis vitae excellentium Imperatorum. Halae 1774.

    Metadata
    Author Nepos, Cornelius
    Title [...] vitae excellentium Imperatorum
    Publisher Halae [Halle a. d. Saale]: Orphanotrophium 1775
    Description Eine Ausgabe der Biographien griechischer und karthagischer Heerführer.

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  • Folio 95
    Recueil élémentaire d'architecture, composé par l'architecte de Neuforge, à Paris 1768.

    Metadata
    Author Neufforge, Jean-François de
    Title Recueil élémentaire d'architecture
    Publisher Bd. 8 [von 10], Paris: Selbstverlag 1768
    Description De Neufforge (1714-91) war ein Schüler von Jacques-François Blondel d. J. (1705-74). Die zehnbändige Ausgabe stellt ein Vorlagewerk dar, bei dem auf ca. 900 Tafeln sämtliche Bauaufgaben abgehandelt werden, nicht nur Bautypologien, sondern auch Obelisken, Gartenanlagen etc. Zunächst waren sechs Bände zwischen 1757 und 1768 erschienen, die restlichen vier als Supplement 1772-80. Band 7 und 8 erschienen zum selben Thema: "Recueil élémentaire d'architecture qui représente divers exemples d'églises et chapelles, des grands bâtiments depuis 12 toises de face jusqu'à 120, plusieurs décorations d'appartements et salles de spectacles, modèles de différents développements dans leurs proportions avec des profils en grand sur toutes les parties et détails qui renferment la décoration tant des façades que des appartements, meubles et autres sujets concernant l'appareil, pavés de marbre, assemblage de charpentes, etc., des portiques, berceaux et palissades de verdure à l'usage des jardins [...]". Möglicherweise wurde der Band wegen der darin enthaltenen Gartengebäude erworben, die zuvor in der französischen Literatur kaum Berücksichtigung gefunden hatten.

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  • Quarto 44
    Das Zeichnen, und die damit verwandten Künste, aus dem Französischen übersetzt von Mehes, 1ster Theil, mit Kupfern. Breslau 1798.

    Metadata
    Author Neveu, François Marie/Mihes, J. M.
    Title Das Zeichnen, und die damit verwandten Künste, aus dem Französischen übersetzt von J. M. Mihes
    Publisher Teil 1, Breslau: Hirschberg/Lissa: Korn 1798
    Description Es handelt sich um die Übersetzung der ersten vier Vorlesungen, die der als Zeichenlehrer an der "Ecole centrale" in Paris tätige Maler Neveu (1756-1808) auf Grund einer Anordnung der Pariser Regierung an die Lehrer, ihren Unterricht mit einer mündlichen Übersicht vorzutragen, im "Journal Polytechnique ou Bulletin du travail fait à l'ecole centrale des travaux publics" 1795 veröffentlicht hat. Die darin vorgetragenen Zusammenhänge zwischen Kunst und Moral blieben nicht ohne Widerspruch. Über Mihes nichts weiter bekannt.

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  • Octavo 179
    Anhang zur Beschreibung von Berlin und Potsdam, welcher Nachrichten von den dortigen Künstlern enthält. Berlin 1786.

    Metadata
    Author Nicolai, Friedrich
    Title Anhang oder Nachrichten von den Baumeistern, Bildhauern, Kupferstechern, Malern, Stukkateuren, und andern Künstlern welche vom dreyzehnten Jahrhunderte bis jetzt in und um Berlin sich aufgehalten haben und deren Kunstwerke zum Theil daselbst noch vorhanden sind, [...]
    Publisher Berlin/Stettin: Nicolai 1786
    Description Es handelt sich hierbei um den dritten Band der folgenden Ausgabe.

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  • Octavo 177-178
    Beschreibung von Berlin und Potsdam. Berlin 1786, 2 Bände.

    Metadata
    Author Nicolai, Friedrich
    Title Beschreibung der königlichen Residenzstädte Berlin und Potsdam, aller daselbst befindlicher Merkwürdigkeiten, und der umliegenden Gegend 3. völlig umgearb. Aufl.; mit genauen Grundrissen der Städte Berlin und Potsdam, einem Grundrisse des neuen Schlosses bey Sanssoucci, und einer neuen Karte der Gegend und Berlin. Mit Königlich Preußischer Kurbrandenburgischer Freyheit
    Publisher 2 Bde. [von 3], Berlin: Friedrich Nicolai 1786
    Description Die erste Ausgabe dieses Werks von Nicolai (1733-1811) erschien bereits 1769 in Berlin unter dem Titel "Beschreibung der königlichen Residenzstädte Berlin und Potsdam und aller daselbst befindlicher Merkwürdigkeiten. Nebst einem Anhange, enthaltend die Leben aller Künstler, die seit Churfürst Friedrich Wilhelms des Großen Zeiten in Berlin gelebet haben, oder deren Kunstwerke daselbst befindlich sind. Mit königl. Preußischen, Churbrandenburgischen und Chursächsischen Freyheiten". Neue, umgearbeitete Auflagen folgten 1779 und 1786. F. Gilly besaß alle drei Bände der Ausgabe von 1786. Der Führer von Berlin und Potsdam erschien 1769 auch in französischer Sprache: "Description des villes de Berlin et de Potsdam et de tout ce qu'elles contiennent de plus remarquable." Die ebenfalls dreibändige Ausgabe von 1779 ist im OBD-Verzeichnis von 1825 verzeichnet. Die Ausgabe von 1779 ist ebenfalls im OBD-Verzeichnis vorhanden, wie auch die von 1786. Hier sind sowohl der zweite Band als auch der Anhang angegeben.

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  • Quarto 85
    Description de l'Arabie, par C. Niebuhr. Amsterdam 1774, m. Kupf.

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    Author Niebuhr, Carsten
    Title Description de l'Arabie, faite sur des observations propres et des avis recueillis dans les lieux mêmes
    Publisher Bd. 1 [von 2], Amsterdam: S. J. Baalde 1774
    Description Niebuhr (1733-1815) unternahm 1761-67 im Auftrag der dänischen Regierung eine Reise nach Arabien und Persien. Der Göttinger Orientalist Johann David Michaelis (1717-91), Professor für orientalische Sprachen, stellte einen Fragenkatalog für diese Reise zusammen. Auch erschienen als "Reisebeschreibung nach Arabien und anderen umliegenden Ländern" (2 Bde., Kopenhagen: Möller 1774/78), die vor 1854 erworben wurde, sowie ein Bd. 3 posthum 1837 (Hamburg: Perthes, hg. von Justus Olshausen). Weitere französische Ausgaben sind aus den 1770er Jahren bekannt (vgl. auch Anhang Quarto 6). Die schnelle Folge der verschiedenen Ausgaben lässt darauf schließen, dass an die Ergebnisse dieser wissenschaftlich fundierten Reise große Erwartungen geknüpft wurden.

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  • Anhang Octavo 124
    Explication abrégé des coutumes & cerémonies chez les Romains, aus dem Lateinischen des Nieuport. Paris 1741.

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    Author Nieupoort [Nievpoort], Willem Hendrik
    Title Explication abregée des coutumes et cérémonies observées chez les Romains. Pour faciliter l'intelligence des anciens Auteurs. Ouvrage écrit en Latin par M. Nieupoort, Et traduit par M. l'Abbé [Pierre-François Guyot Desfontaines]
    Publisher Paris: Jean Desaint 1741
    Description Nieupoort (1674-1730) war Professor für Alte Geschichte in Utrecht. Der Übersetzer Desfontaines (1685-1745) war jesuitisch ausgebildet und Professor für Rethorik in Bourges. 1717 trat er aus dem Orden aus, möglicherweise wegen homosexueller Skandale. Er gab mehrere Journale heraus. In diesem Buch geht es um die Bräuche der alten Römer.

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  • Anhang Octavo 7
    Nieuport rituum Romanorum explicato. Berol. 1767.

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    Author Nieupoort [Nievpoort], Willem Hendrik
    Title Rituum, qui olim apud Romanos obtinuerunt, succincta explicatio ad intelligentiam veterum auctorum facili methodo conscripta
    Publisher [9. Aufl.], Berlin: Christian Friedrich Voss 1767
    Description Es handelt sich um ein vielfach aufgelegtes Kompendium zur römischen Kunstgeschichte. Die zugehörigen Darstellungen zeigen Triumphbögen, Siegessäulen, Münzen etc.

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  • Octavo 129-130
    Beschreibung des Zustandes der Römer, nach den verschiedenen Zeitaltern der Nation, von Nitsch. Erfurt 1790.

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    Author Nitsch, Paul Friedrich Achat [Achatius, Agat]
    Title Beschreibung des häuslichen, wissenschaftlichen, sittlichen, gottesdienstlichen, politischen und kriegerischen Zustandes der Römer nach den verschiedenen Zeitaltern der Nation. Zum Schulgebrauch und Selbstunterricht
    Publisher 2 Tle., Erfurt: Georg Adam Keyser 1788-1790
    UdK RK 1517-1, 2
    Description Nitsch (1754-94) war Historiker, Philologe, Pfarrer, Sprach- und Literaturwissenschaftler, Prediger und Seelsorger. Nach der Absolvierung von Schulausbildung und Studium in Leipzig war er Bibliothekar bei dem Grafen von Schönburg in Glauchau und Hauslehrer in Dresden, wo er durch Anlegung von Collectaneen, das heißt von Schriftsammlungen aus Auszügen und Notizen aus Schriften, seine späteren Arbeiten vorbereitete. Seit 1782 war er Pfarrer in Ober- und Nieder-Wündsch bei Querfurt, seit 1793 Adjunkt und Pfarrer zu Bibra im kursächsischen Thüringen. Bekannt wurde er als polygraphischer Schreiber von viel gebrauchten Hand- und Wörterbüchern. Darunter nehmen die zwei Handbücher, die sich in der Bibliothek von F. Gilly befanden (Octavo , Nr. 129-130 und Nr. 136), einen besonderen Stellenwert ein. Von der Bedeutung dieser Veröffentlichungen zeugt die 1789 erschienene ausführliche Rezension, die hauptsächlich dem ersten Teil von der "Beschreibung des häuslichen, wissenschaftlichen, sittlichen, gottesdienstlichen, politischen und kriegerischen Zustandes der Römer" (1788) gewidmet ist. Darin charakterisiert der Rezensent in Anlehnung an die "Vorrede" und "Allgemeine Einleitung" von Nitsch das Werk als zu den "Althertumscompedien" zugehörig und hebt zugleich seinen ungewöhnlichen Gegenstand hervor: "nämlich ein zweckmässiger und zusammengedrängter Unterricht von allem, was einem ungebildeten Leser der Römischen Schriftsteller, ausser der Sprachkentniss, zu wissen nöthig ist, [...]". Nitsch vermittelt demzufolge einen Gesamtüberblick über die verschiedenen Fächer und Zweige des Altertums und seinen weitläufigen Unterabteilungen. Er verfährt dabei nicht als Sammler und Abschreiber, sondern nach einem wohlgeordneten Plan. Er bemüht sich nicht nur nach einer begrifflichen Klärung (Altertumswissenschaft, Altertumskunde), sondern auch nach einer kritischen Beurteilung der Quellen. Die zwei Teile werden in diesem Kommentar nach den einzelnen Büchern vorgestellt: vier Bücher des ersten und fünf des zweiten Teils. Während im ersten Teil die Stadt Rom und ihre Gebäude, die Lebensgewohnheiten der Römer und die Beschreibung des Zustands der Künste und Wissenschaften behandelt werden, widmet sich der zweite Teil den Sitten der Römer, der Religion und der Staatsverfassung. Das letzte Buch des zweiten Teils befasst sich mit dem Kriegswesen. Merkwürdigerweise gilt die einzige Unterstreichung in diesen zwei Teilen, die wahrscheinlich von F. Gilly stammt, der "Materie, worauf die Römer schrieben". Diese Unterstreichung wird noch mit der Angabe einer Veröffentlichung ergänzt, die von Georg Friedrich Wehrs (1753-1818) verfasst wurde und sich mit dem Papier und den verschiedenen Papierarten in den alten Zivilisationen (Ägypten, China, Japan, Persien, Tibet, Hindostan) und in der griechischen und römischen Kultur befasst. Die handschriftliche Eintragung auf dem Innendeckel des zweiten Teils "Für Heÿne in Göttingen" bezieht sich auf Christian Gottlob Heyne (1729-1812), von dem auch eine Arbeit in der Bibliothek von F. Gilly vorhanden war (Octavo 230).

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  • Octavo 136
    Nitsch Beschreibung des Zustandes der Griechen. Frankfurt 1791, 1ster Theil.

    Metadata
    Author Nitsch, Paul Friedrich Achat [Achatius, Agat]
    Title Beschreibung des häuslichen, gottesdienstlichen, sittlichen, politischen, kriegerischen und wissenschaftlichen Zustandes der Griechen, nach den verschiedenen Zeitaltern und Völkerschaften. Zum Gebrauch und Selbstunterricht
    Publisher Tl. 1, Erfurt: Georg Adam Keyser 1791
    UdK RK 1518
    Description Schon in der Vorrede unterrichtet der Autor den Leser über den Zweck seiner Schrift: "[...] ein ähnliches Handbuch zu liefern, als jene, mit so vielem für mich schmeichelhaften Beyfalle aufgenommene Beschreibung der Römer und ihrer Alterthümer, darstellet" (S. III). Sowie im Handbuch "Beschreibung des häuslichen, wissenschaftlichen, sittlichen, gottesdienstlichen, politischen und kriegerischen Zustandes der Römer" (Octavo 129-30) will hier der Verfasser nichts Neues über die Altertümer der Griechen sagen, sondern vielmehr in einer kurzen Übersicht darstellen und zusammenfassen, was man bis zu diesem Zeitpunkt über Lage und Verfassung der Griechen wusste. Eine längere handschriftliche Eintragung, die vermutlich von F. Gilly stammt, gilt dem sogenannten Auläum, das heißt dem Theatervorhang, der in Nitschs Schrift im Zusammenhang mit seinen Erläuterungen zum "Theater der Griechen" behandelt wird: "Hier war ein großer Vorhang befindlich, der [niedergelassen wurde]{.ul}, wenn das Schauspiel angieng, und in den Zwischenspielen, ([gerade im umgekehrten Falle]{.ul}, als bey uns) [aufgezogen wurde]{.ul}." [Unterstreichungen vermutlich von F. Gilly]. In der Bibliothek von F. Gilly befand sich eine weitere Publikation zum Thema Theatervorhang. Die Veröffentlichung von Johann Christian Ribbe (Octavo 72) behandelt das Thema im Zusammenhang mit dem Charlottenburger Schauspielhaus. Aulaea sind Schlitze im antiken Theater, in welche der Vorhang hinaufgezogen wurde.

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  • Octavo 120
    Einleitung in das Studium der alten Kunstwerke für Künstler und Kunstliebhaber, von P. F. A. Nitsch. Leipzig 1792.

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    Author Nitsch, Paul Friedrich Achat [Achatius, Agat]
    Title Einleitung in das Studium der alten Kunstwerke für Künstler und Kunstliebhaber [...]
    Publisher Bd. 1, Leipzig: Johann Samuel Heinsius und Sohn 1792
    Description Es handelt sich um ein Handbuch für Kunstreisende und zielt auf das Verständnis von Antikensammlungen.

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  • Octavo 195
    Neues mythologisches Wörterbuch, von P. F. A. Nitsch, 1793.

    Metadata
    Author Nitsch, Paul Friedrich Achat [Achatius, Agat]
    Title Neues mythologisches Wörterbuch nach den neuesten Berichtigungen für studirende Jünglinge und angehende Künstler [...]
    Publisher Leipzig: Johann Benjamin Georg Fleischer 1793
    UdK RK 1451
    Description Gerichtet ist das von Nitsch verfasste mythologische Handbuch, wie der Vorrede des Autors zu entnehmen ist, an "jeden Anfänger und Dilettanten der alten Kunst" und wird auch "jedem Liebhaber der alten griechischen und lateinischen Dichter" willkommen sein (S. III). Nitsch geht in seinen einleitenden Ausführungen auch auf frühere Werke ähnlichen Gegenstands ein, wie zum Beispiel auf die Veröffentlichung von Benjamin Hederich "Gründliches mythologisches Lexicon" (1724) oder auf Philipp Georg Hübners "Eine Nachricht vom Ursprung der heydnischen Mythologie und Götzen-Dienstes" (1741). Nitsch geht es in seiner Abhandlung um die Entstehung der Mythen, das heißt um die Frage, ob die verschiedenen Erzählungen, die wir unter dem Begriff Mythen subsummieren, Geschöpfe der Phantasie oder Bilder einer symbolischen Sprache sind, "womit die alten Physiker die Kräfte und Wirkungen der Natur bezeichneten; oder liefern sie uns die älteste Geschichte?" (S. VII). Um die Entstehung der Mythen geschichtlich darzulegen, entwickelt er verschiedene Perioden, anhand derer er eine Übersicht der Geschichte der Mythologie entwirft. Dieser wird eine Darstellung von antiken Gottheiten vorangestellt, die alphabetisch erfolgt. Das Wörterbuch der Mythologie von Nitsch wurde 1821 von Friedrich Gotthilf Klopfer (1787) , Rektor des Lyzeums von Zwickau, wiederaufgelegt.

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  • Anhang Octavo 48
    Kurzer Entwurf der alten Geographie. Leipzig 1789.

    Metadata
    Author Nitsch, Paul Friedrich Achat] [Achatius, Agat]
    Title Kurzer Entwurf der alten Geographie
    Publisher Leipzig: Johann Samuel Heinsius 1789
    UdK RK 0991
    Description In Kurzform (Grenzen, Meere, Flüsse Städte) werden circa 45 Länder in Asien, Afrika und Europa beschrieben, benannt nach ihren alten Namen.

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  • Anhang Octavo 13-14
    Essais sur le Département de la Seine inférieure. Paris an III, zwey Bände.

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    Author Noel [Noël] de la Morinière, [Simon Barthélémy] Joseph
    Title Essais sur le Département de la Seine Inférieure Premier Essai sur le Département de la Seine Inférieure, contenant les districts de Gournay, Neufchatel, Dieppe et Cany, Ouvrage topographique, historique et pittoresque, dans lequel l'auteure examine la nature et les produits territoriaux du sol, la population, la constitution morale et physique, l'industrie manufacturiere, le commerce ancien et moderne des habitants de ces districts, les pêches littorales et pelasgiennes, les ports, canaux de navigations, etc. [...] Second Essai sur le Département de la Seine Inférieure, contenant les districts de Montivilliers, Yvetot et Rouen, ouvrage historique, topographique et pittoresque, dans lequel l'auteur examine la nature et les produits territoriaux du sol, la population, la constitution morale et physique, l'industrie manufacturiere, le commerce ancien et moderne des habitants de ces districts, les pêches littorales et pelasgiennes, les ports, canaux de navigations, etc. [...]
    Publisher 2 Bde., Rouen: de l'Imprimerie des Arts An III^e^ [1795]
    UdK RK 1076-1, 2
    Description Noël (1765-1822) war Generalinspecteur für Fischerei in Frankreich (Inspecteur général des Pêches de France) mit archäologischen und philologischen Neigungen sowie einem ungewöhnlichen Interesse für die Geschichte der Wikinger. Er starb auf einer Reise in dieser Angelegenheit auch in Norwegen (Trondheim). Die vorliegende Publikation ist eine Untersuchung über die Geschichte des Departements der unteren Seine.

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  • Quarto 83-84
    Voyage d'Egypte & de Nubie, par L. Norden, Paris III, zwey Bände, mit schönen Kupfern.

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    Author Norden, Frederik Ludwig [Fréderic-Louïs]
    Title Voyage d'Egypte et de Nubie [...], Nouvelle édition, avec de notes et des additions de L. Langlès, Ouvrage enrichi de cartes et de figures dessinées par l'auteur
    Publisher 2 Bde., Paris: Selbstverlag An III [1795]
    Description Der dänische Zeichner und Kupferstecher Norden (1708-42) war eigentlich Seeoffizier in englischen Diensten. Das Buch erschien auch auf Englisch ("Travels in Egypt and Nubia, London 1757). Die postum erschiene Reisebeschreibung berichtet über die Tempel von Luxor, Karnak, Medinet Habu, Esna und Edra. Die Reise hatte Norden 1737/38 unternommen. Die vorliegende späte französische Auflage zeugt davon, dass dieses Werk einige Jahrzehnte Referenz für ägyptisierende Motive blieb, da es die ersten brauchbaren Zeichnungen ägyptischer Monumente enthielt. So war beispielsweise erstmals eine Sphinx realistisch ohne Nase abgebildet. 1798 erschien noch ein dritter Band bei Pierre Didot (L'Aine) in Paris, übersetzt und herausgegeben von Louis-Mathieu Langlès (1763-1824), der sich aber nicht in der Bibliothek F. Gillys befand.

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  • Anhang Octavo 45
    Orbis antiqui monumentis suis illustrati primae lineae. J. J. Orbelilinus. Argent. 1790.

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    Author Oberlinus [Oberlin], Jeremias Jacob [Jérémie Jacques]
    Title Orbis antiqui monumentis suis illustrati, primae lineae [...]
    Publisher 3. Aufl. (?), Argentoratum [Straßburg]: Typis Lorenzii et Schuleri 1790
    Description Oberlin (1735-1806) lehrte als Professor für Logik und Metaphysik an der Universität Straßburg. Darüber hinaus befasste er sich auch mit Sprachkunde. Seine Stelle als Kustos der akademischen Bibliothek kam seinen vielfältigen Interessen entgegen. Seit 1775 war er Mitglied der "Académie des Inscriptions" in Paris. Bei dem vorliegenden Buch handelt es sich um die erste "Monumentalstatistik auf der Unterlage der Geographie fortschreitend von Spanien durch ganz Europa, dann übergehend nach Asien, Afrika, endlich sogar Amerika." Darunter ist eine Zusammenstellung kultureller frühzeitlicher Monumente und Denkmäler in einer vielfach unterteilten Systematik zu verstehen.

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  • Octavo 142
    Beschreibung aller Seltenheiten der Kunst und übrigen Alterthümer in Charlottenburg. Berlin 1768.

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    Author [Oesterreich, Matthias]
    Title Beschreibung aller Seltenheiten der Kunst und übrigen Alterthümer; besonders an Statüen in dem Königl. Luft-Schlosse Charlottenburg, bey der Residenz-Stadt Berlin
    Publisher Berlin: George Ludewig Winter 1768
    Description Oesterreich (1716-78) war "Inspector der großen königlichen Bilder-Gallerie zu Sans-Souci" und Verfasser mehrerer Schriften zu den Sammlungen im Potsdamer Schloss. Zu diesen gehört die 1764 erschienene "Beschreibung der königlichen Bildergallerie und des Kabinets im Sans-Souci". Das OBD-Verzeichnis von 1825 enthält die Schrift Österreichs "Beschreibung von den 7 neu erbauten Zimmern, 2 Sälen und 2 Gallerien in dem gewesenen Orangenhause in Sanssoucis, wie auch aller Alterthümer u. s. w. so darin befindelich", die 1777 in Potsdam erschien. Von Oesterreich sind im Akademie-Katalog von 1854 einige Werke verzeichnet, nicht aber dieses von 1768.

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  • Octavo 199
    Sépulture des anciens, par Olivier. Marseille 1771.

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    Author Olivier, M.
    Title Sépultures des anciens, ou l'on démontre qu'elles étoient hors des villes; l'on donne les moyens de revenir à l'ancien usage; & l'on expose les effets de la putréfaction, sur l'air & sur nous [...]
    Publisher Marseille: Jean Mossy 1771
    UdK RK 0244
    Description Olivier, dessen vollständiger Vorname und auch die Lebensdaten nicht ermitteln werden konnten, war Doktor der Medizin in Montpellier. In seiner Schrift befasst sich der Autor mit der Bestattung von Leichen. Dies erläutert er vor dem Hintergrund der Gefahren, die von der Fäulnis von Leichen in den Städten, zum Beispiel durch ihre Bestattung in Kirchen, ausgehen können. Die verschiedene Gebräuche, die es diesbezüglich im Laufe der Menschheitsgeschichte gab, betrachtet er historisch und in Hinblick auf Lösungen für die Probleme seiner eigenen Zeit. In dem Zusammenhang plädiert er in seiner Schrift für die Wiederbelebung manchen antiken Brauchs ("Moyens de rétablir l'ancien usage"). Eine weitere Veröffentlichung ähnlichen Inhalts von Jacob Atzel befand sich ebenfalls in der Bibliothek von F. Gilly (Octavo 78). Doch während die Publikation von Jacob Atzel "Ueber Leichenhäuser" (1796) Häuser solcher Zweckbestimmung als Gegenstand der schönen Baukunst behandelt, beleuchtet das Buch von Olivier die Bestattung von Leichen in den Städten aus medizinischer bzw. aus gesundheitlicher und hygienischer Sicht.

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  • Folio 44
    Les Restes de l'ancienne Rome, mesurés, dessinés & graves par B. d'Overbecke, à la Haye 1763, mit Kupfern.

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    Author Overbeke, Bonaventura van/Overbeke, Michel van (Hg.)
    Title Les restes de l'ancienne Rome recherchez avec soin, mesurez, dessinez sur les lieux et gravez par feu Bonaventure d'Overbeke. Impr. aux dépens de Michel d'Overbeke
    Publisher 1 Bd. [von 3], La Haye [Den Haag]: Gosse 1763
    Description Zuerst 1708 auf Latein erschienen ("Reliquiae Antiquae Urbis Romae"), 1709 auf Französisch. Die vorliegende Edition ist eine Neuausgabe. Overbeke (um 1660-1706) war zwischen 1680 und 1700 mehrere Male in Rom. Die Erstausgabe besorgte posthum sein Vetter (Daten unbekannt). Die Stiche zeigen entgegen dem Titel nicht nur das antike Rom. Ob schon in der Gilly-Bibliothek alle drei Bände vorhanden waren, lässt sich nicht sagen, vermutlich nicht, da keine drei Nummern im Verzeichnis von 1801 angegeben sind. Im Katalog von 1893 sind alle drei verzeichnet.
    Digital editions
    Bibliothèque nationale de France
    Les Restes de l'ancienne Rome, recherchez avec soin, mesurez, dessinez sur les lieux et gravez par feu Bonaventure d'Overbeke, sous les pontificats d'Innocent XI, d'Alexandre VIII et d'Innocent XII, imprimé aux dépens de Michel d'Overbeke. Tome I [-III]
    Universitätsbibliothek Heidelberg
    Les Restes De L'Ancienne Rome (Band 1)
    Les Restes De L'Ancienne Rome (Band 2)
    Les Restes De L'Ancienne Rome (Band 3)

  • Anhang Klein Format 23
    P. Ovidii Nasonis opera. Amsterdam 1751, 1ster Band.

    Metadata
    Author Ovidius Naso, Publius/Heinsius, Daniel Heins
    Title [...] Opera tomus primus
    Publisher Bd. 1 [von 3], Amsterdam: Wetstenium 1751
    Description Erster Band einer dreibändigen Gesamtausgabe Ovids (43 v. Chr.-17 n. Chr.). Unter den zahlreichen Ovid-Ausgaben bei Heinsius 1793 nicht verzeichnet. Vermutlich handelt es sich um eine Neuauflage der erstmals 1630 von dem niederländischen Gelehrten Heinsius (1580-1655) besorgten Ausgabe.

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  • Folio 53
    Les quatres livres d'architecture d'André Palladio, mis en françois, à Paris 1650, mit Holzschnitten.

    Metadata
    Author Palladio, Andrea/Fréart de Chambray, Roland
    Title Les quatres livres d'architecture dans lesquels, aprés un petit traitté des cinq ordres, avec quelquesunes des plus necessaires observations pour bien bastir, il parle de la construction des maisons particulieres, des grands chemins, des ponts, des places publiques, des xystes, des basiliques, & des temples; mis en François
    Publisher 4 Bde., Paris: Martin 1650
    Description Eine französische Übersetzung des Kunsttheoretikers Fréart de Chambray (1606-76), zugleich die erste Palladio-Ausgabe außerhalb Italiens. Fréart vertrat einen gegen den Hochbarock gerichteten Klassizismus. An der Übersetzung war der Franzose Charles Errard d. J. (um 1606-89) beteiligt, der 1666 Direktor der "Académie de France" in Rom wurde und zehn Jahre später "Principe" der dortigen "Accademia di San Luca".
    Digital editions
    Université François-Rabelais

  • Folio 52
    Architecture de Palladio, mise au jour par. J. Leoni, mit schönen Kupf.

    Metadata
    Author Palladio, Andrea/Leoni, Giacomo
    Title Architecture de Palladio, divisée en quatre livres dans lesquels, après un traité des cinq ordres, joint aux observations les plus nécessaires pour bien bâtir, il est parlé de la construction des maisons publiques & particulières, des grands-chemins des pont, des places-publiques, de xystes & de temples, avec leurs plans, profils, coupes & elevations. Avec les notes d'Inigo Jones qui n'avoient point encore été imprimée. Le tout revu, dessiné, & nouvellement mis au jour par Jacques Leoni, Venitien, Architecte de S. A. S. l'electeur palatin, traduit de l'italien
    Publisher 4 Bücher in 2 Bdn., London 1716-20 oder La Haye [Den Haag]: Pierre Gosse 1726
    Description Französische Ausgabe von "The Architecture of A. Palladio, In Four Books" (London 1716-20), der ersten vollständigen englischen Übersetzung der "Quattro Libri". Es gibt mehrere französische Übersetzungen der Leoni-Ausgabe, da im Verzeichnis 1801 kein Erscheinungsjahr angegeben ist, muss die Frage offen bleiben, welche Ausgabe F. Gilly besaß. Sollte es sich um die Londoner Ausgabe handeln, die auch auf Französisch erschienen ist, so ist zu vermerken, dass deren erster Band erst 1716 herausgegeben wurde, aber 1715 angegeben ist, angeblich, um eine Gleichzeitigkeit mit dem Erscheinen des "Vitruvius Britannicus" von Colen Campbell (1676-1729) vorzutäuschen. Die Ausgabe Den Haag 1726 kostete seinerzeit den stolzen Preis von 60 Livres. Der aus Venedig stammende Leoni (1686-1746) hatte Italien früh verlassen und lebte spätestens seit 1713 in England, wo er sich dem Kreis um Lord Burlington (1695-1753) und William Kent (1685-1748) anzuschließen versuchte. Bei dieser Palladio-Ausgabe wurde er von Nicholas Dubois (ca. 1665-1735) unterstützt, der im Vorwort der englischen Ausgabe bisherige Palladio-Ausgaben kritisiert. Von der englischen Ausgabe erschienen zeitgleich auch eine italienische. Der Angabe im Verzeichnis 1801 ist nicht zu entnehmen, ob das Exemplar vollständig war.
    Digital editions
    Bibliothèque jésuite des Fontaines
    Getty Research Institute
    Bayerische Staatsbibliothek

  • Folio 48-49
    The four books of Architecture by A. Palladio, translated from the original Italian by Isaac Ware. London, 2 Bände, mit Kupfern.

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    Author Palladio, Andrea/Ware, Isaac
    Title The Four Books of Andrea Palladio's Architecture Treating of the Five Orders, and what is most necessary in building
    Publisher 2 Bde., London: Selbstverlag 1738 oder o. O. 1742
    Description Die Palladio-Ausgabe von Ware (kurz nach 1700-66) ist die bis heute gültige englische, obgleich seine von ihm selbst nachgestochenen Holzschnitte Palladios seitenverkehrt abgebildet sind.
    Digital editions
    ETH-Bibliothek Zürich
    The four books of architecture / by Andrea Palladio ; literally translated from the original Italian by Isaac Ware

  • Anhang Quarto 10
    Onuphrii Panvinii Romanorvm principium & eorum quorum maxima in Italia imperia fuerunt, libri 4. Basel 1558.

    Metadata
    Author Panvini [Panvinio], Onofrio
    Title Onuphrii Panvinji. Veronensis. Fratris. Eremitae. Augustiniani Romanorvm Principivm Et Eorvm Quorvm Maxima In Italia Imperia Fvervnt Libri IIII: Eivsdem De Comitiis Imperatoriis Liber In quo uniuersa Imperatorum eligendorum ratio, ab Augusto Caesare usque ad Imperatorem Carolum v Augustum immutata, explicatur. Item Imperij Romani diuisio in Occidentali & Orientale, cum alterius excidio, eiusque per Carolum Magnum & Othonem Augustos restitutio referentur
    Publisher 4 Bde., Basel: Henricum Petrum [Heinrich Petri] 1558
    Description Der Augustinermönch Panvini (1529/30-68) aus Verona, der lange in Diensten von Kardinal Alessandro Farnese d. J. (1520-89) stand, befasste sich unter anderem mit der römischen Antike seiner Heimatstadt und wurde von Papst Pius IV. (Papst 1559-64) zum "Revisore alla Biblioteca Vaticana" ernannt. Das vorliegende Geschichtswerk reicht bis zu den Ottonen, (s. auch folgenden Titel).

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  • Anhang Quarto 11
    Onuphrii Panvinii Republicae Romanae Commentariorum, libri 3. Francof. 1597.

    Metadata
    Author Panvini [Panvinio], Onofrio
    Title Onuphrii Panvinii, Veronensis, Fratris Eremitae Augustiniani, Reipublicae Romanae. Comentariorum Libri Tres Et alia quedam, quorum seriem sequenspagina indicabit
    Publisher 3 Bde. in 1 Bd., Frankfurt a. M.: Wechel, Marnius & Aubrius 1597
    Description Ein Kommentar zum vorigen Titel.

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  • Quarto 93
    Description du Théâtre de Vincence, Paris 1780, mit Kupfern.

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    Author Patte, Pierre
    Title Description du théâtre de la ville de Vicence en Italie, chef-d'œuvre d'André Palladio, levé et dessiné par M. Patte
    Publisher Paris: Selbstverlag 1780
    Description Eine Beschreibung des Teatro Olimpico in Vicenza. Patte (1723-1814), Architekt, Theoretiker und Kupferstecher, war Schüler von Jacques-François Blondel d. J. (1705-74), dessen "Cours d'architecture" er fertig stellte (6 Text-Bde., 3 Taf.-Bde., Paris 1771-77, Bd. 5 u. 6 von Patte). Patte steht an der Schwelle zwischen Rokoko und Klassizismus (s. auch folgenden Titel und Quarto 12).

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  • Quarto 13
    Etudes d'architecture par P. Patte, architecte. Paris, lauter schöne Kupfer.

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    Author Patte, Pierre
    Title Etudes d'Architecture, Contenant les Proportions générales, Entrecolonnemens, Portes, Niches, Croisées, Profils, Amortissements et détail, choisis des meilleurs Edifices de France et d'Italie, levés et dessinés exactement sur les lieux, Premiere suite
    Publisher Paris: Selbstverlag 1755
    Description Patte beschäftigt sich hier mit der architektonischen Ausstattung des Peristyls des Louvre.

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  • Octavo 248-249
    Pausanias Reisebeschreibung von Griechenland, aus dem Griechischen übersetzt, und erläutert von Goldhagen. Leipzig 1766, 2 Bände.

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    Author Pausanias/Goldhagen, Johann Eustachius
    Title Des Pausanias ausführliche Reisebeschreibung von Griechenland aus dem Griechischen übersetzt und mit Anmerkungen erläutert von Johann Eustachius Goldhagen
    Publisher 2 Tle., Berlin/Leipzig: Friedrich Wilhelm Birnstiel 1766
    Description Pausanias (um 115-um 180) bereiste nicht nur Griechenland, sondern auch das westliche und südliche Kleinasien, Syrien, das nördliche Ägypten, Rom und Süditalien. Goldhagen (1701-72) war Gymnasialdirektor in Nordhausen und von 1753 bis zu seinem Tod Rektor der Domschule zu Magdeburg. Durch seine Übersetzungen von Herodot, Xenophon und Pausanias sowie einer Anthologie von griechischen und römischen Texten ins Deutsche erwarb er sich großes Ansehen.

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  • Folio 123
    Bauanschlag, oder Anweisung zu deren Fertigung von J. F. Penther. Augsburg 1753, mit Kupfern.

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    Author Penther, Johann Friedrich
    Title Bau-Anschlag, oder, Richtige Anweisung in zweyen Beyspielen, als bey einem gemeinen hölzernen und bey einem ansehnlichen steinernen Hause, wie alte Bau-Materialien, deren Kosten, ingleichen alle übrige Bau-Kosten ausfindig zu machen, wodurch man eines jeden andern Baues Anschlag verfertigen geschickt werden kan: nebst verschiedenen Bau-Anmerckungen zum Nutzen derer, so mit eigenen Bau-Sachen zu thun haben, oder in Bau-Commissionen gebraucht werden, oder sonst als Liebhaber der bürgerlichen Bau-Kunst darin weiter zu gehen trachten
    Publisher 2. Aufl., Augsburg: Andreas Pfeffel 1753
    Description Penthers (1693-1749) Karriere begann als Geheimer Kriegsrat in Preußen, bevor er 1728 in die Dienst der Grafen zu Stolberg trat. 1730 wurde er zum Kammer- und Bergrat ernannt. Als Professor für Ökonomie der Akademie der Wissenschaften in Göttingen wurde er mit der Verwaltung von deren Liegenschaften betraut. Penther ist eher durch seine "Bürgerliche Baukunst" (1744-48) bekannt, die sich nicht in der Bibliothek F. Gillys befand. Bei dem vorliegenden Werk dürfte es sich um eine pragmatische Schrift handeln.

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  • Folio 125
    Gnomonik von J. Fr. Penther, Augsburg 1734, mit Kupfern.

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    Author Penther, Johann Friedrich
    Title Gnomonica fundamentalis et mechanica: worinnen gewiesen wird, wie man so wohl gründlich als auf mechanischer Art allerhand Sonnen-Uhren regulaire, irregulaire mit Minuten und himmlischen Zeichen auf allerhand Flächen, sie mögen gleich oder höckericht, beweglich oder unbeweglich seyn, verfertigen solle. Worzu noch eine neue Invention einer Universal-Sonnen-Uhr kommt, welche ohne Magnet-Nadel zu stellen, selbst die wahre Mitternachts Linie, und Abweichung aller Wände von denen Haupt-Plagis Mundi, wie auch Elevationem Poli bey Tage anzeiget, und zu Solvirung noch anderer Problematum dienet, / entworffen und mitgetheilet von [...]
    Publisher 2. Aufl., Augsburg: Jeremias Wolff Erben 1734
    Description Das Werk zeigt verschiedene Arten von Sonnenuhren und deren Konstruktion.

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  • Folio 11
    Palais, Maisons, & autres édifices modernes, dessinés à Rome, publiés à Paris an VI, 15 Hefte, jedes Heft zu 6 Blatt.

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    Author Percier, Charles/Fontaine, Pierre François Léonard
    Title Palais, maisons, et autres édifices modernes, dessinés a Rome [...]
    Publisher Paris: Ducamp/Imprimerie des Baudouin 1798
    UdK RP 0205
    Description Die fast wie ein modernes Büro zusammenarbeitenden Architekten Charles Percier (1764-1838) und Pierre François Léonard Fontaine (1762-1853) fassen in diesem Werk ihre Erfahrungen einer gemeinsamen Romreise aus den Jahren 1786-92 in Zeichnungen und Bauaufnahmen zusammen. Die beiden hatten sich im Atelier von Antoine François Peyre (1739-1823) kennen gelernt und in Rom wieder getroffen. Beide wurden erste Architekten unter Napoleon. 1814 beendete Percier seine künstlerische Tätigkeit, während Fontaine auch unter Ludwig XVIII. Hofarchitekt blieb. Der Titel des Buches suggeriert, zeitgenössische italienische Architektur zu enthalten, jedoch verstehen die beiden unter "modern" die Hoch- und Spätrenaissance, was so sehr nicht verwundert, als um 1790 sich in Rom architektonisch nicht allzu Bedeutendes abspielte. Percier und Fontaine forderten indes nicht das Kopieren von Renaissancearchitektur, sondern eine Verbindung von ihr mit den französischen Gepflogenheiten. Sie dehnten ihre Tätigkeit auch auf Möbelentwürfe aus. Ihr Stil wird als "Style Empire" bezeichnet. Die Publikation war außerordentlich erfolgreich und auch in Deutschland weit verbreitet. Friedrich Gilly hatte dieses Werk selbst in Paris erworben und es dort in seine "Bücherkiste" eingepackt. In einem Brief an seinen Freund Jacob Konrad Levezow (1770-1835) weist er eigens darauf hin. In einem Redekonzept für die erste Sitzung der von ihm und Heinrich Gentz (1766-1811) initiierten "Privatgesellschaft junger Architekten" verweist er ausdrücklich auf die Nützlichkeit dieses Werkes.
    Digital editions
    Bibliothèque nationale de France
    Palais, maisons, et autres édifices modernes, dessinés à Rome / publiés à Paris, l'an VI de la République française (1798, v. st.) [par Ch. Percier, P.-F.-L. Fontaine et Bernier]
    Institut national d'histoire de l'art
    Palais, maisons, et autres édifices modernes, dessinés à Rome, publiés à Paris, l'an 6 de la République française (1798, v. st.)

  • Octavo 103
    Dictionaire portatif de peinture, sculpture & gravure avec un traité practique des differentes manières de peindre, par A. J. Pernetti, à Paris 1757, mit Kupfern.

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    Author Pernety, Antoine-Joseph
    Title Dictionnaire portatif de peinture, sculpture et gravure; avec un traité practique des differentes manieres de peindre, dont la Théorie est développée dans les Articles qui en sont susceptibles. Ouvrage utile aux Artistes, aux Eleves et aux Amateurs [...]
    Publisher Paris: Bauche 1757
    Description Laut Titelblatt war Pernety (1716-96) ein Benediktinerpriester. Er gehörte der sogenannten "Congrégation de Saint Maur" an. Er war auch Gelehrter und Schriftsteller, wandte sich allerdings der mystischen Theosophie des Schweden Emanuel Swedenborg (1688-1722) zu, dessen Schriften er ins Französische übersetzte. 1767 bis 1780 lebte Pernety in Berlin, wo er die Bibliothek Friedrich d. Gr. betreute. Das vorliegende Werk erschien 1764 auch in deutscher Sprache: "Des Herrn Pernety Handlexikon der bildenden Künste, worinnen alles, was beym Zeichnen, Malen, Bildhauen, Kupferstechen, Stein-Metall und Formen-Schneiden, Aetzen und Gießen, üblich ist, erkläret wird. Nebst einer practischen Abhandlung von den verschiedenen Arten zu malen" (Berlin: Vossische Buchhhandlung)

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  • Folio 116
    Ordonances des cinq espèces de colonnes, selon la méthode des anciens, par M. Perrault. Paris 1683, mit Kupfern.

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    Author Perrault, Claude
    Title Ordonnance des cinq espèces de colonnes selon la methode des anciens
    Publisher Paris: Coignard 1683
    Description Perrault (1613-88), von Hause aus eigentlich Physiologe und Pathologe, wandte sich erst spät der Architektur zu. Sein Hauptwerk sind die Louvre-Kolonnaden (1667-70), worüber es zu einem berühmten Streit mit seinem Kontrahenten François Blondel d. Ä. (1617-86) über die Zulässigkeit von Doppelsäulen kam. Perrault stellt in dieser Schrift die normative Säulenlehre vitruvianischer Provenienz in Frage, indem er die Ableitung von deren Proportionen vom menschlichen Körper problematisierte. Vielmehr sei die Harmonie von Proportionen anerzogen bzw. durch Gewohnheit erzeugt. Die "Ordonnance" sind im Zusammenhang mit Perraults Vitruv-Ausgabe (Erstauflage 1673, Zweitauflage 1684, s. Folio 39) und Blondels "Cours d'architecture" (Paris 1675-83) zu sehen.
    Digital editions
    Centre d'Études Supérieures de la Renaissance

  • Folio 91 u. 92
    F. Perrier Darstellung der übrig gebliebenen alten Statúen. Rom, 100 Blatt, ohne Text. Dasselbe Buch nochmals.

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    Author Perrier, François
    Title Segmenta nobilium signorum e statuaru. Quœ temporis dentem trividium euasere Urbis œternœ ruinis erepta Typis œne is abce commissa Perpetuœ vene rationis monumentum
    Publisher Rom: Johannes de Rubeis 1638
    UdK RP 0025
    Description Das Werk hat keinen Text im engeren Sinne, in der Regel wird die Inschrift auf dem Titelkupfer als Buchtitel angegeben.. Der Historienmaler, Kupferstecher und Radierer Perrier, gen. Bourguignom (1590?-1650), lebte 1638-45 in Rom. Sein Stichwerk ist das erste illustrierte Kompendium antiker Statuen in Rom, als einzige Ausnahme ist Michelangelos Moses (um 1510) mit aufgenommen. Das vorliegende Werk wird in der Literatur meist unter dem Titel "Les statues antiques de Rome" geführt. 1645 erschien ein zweiter Band mit antiken Reliefs.

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  • Folio 77
    Oeuvres d'Architecture de M. J. Peyre, à Paris 1765, mit Kupfern und Plänen.

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    Author Peyre, Marie-Joseph [Josef]
    Title Œuvres d'Architecture
    Publisher Paris: Prault u. Jombert 1765
    Description Der Architekt Peyre (1730-85) - ein Schüler des jüngeren Blondel - hatte 1751 mit dem Entwurf einer "fontaine publique de décoration d'architecture" den Rompreis gewonnen und hielt sich 1753-57 in der ewigen Stadt auf, wo er auch mit Giovanni Battista Piranesi (1720-78) zusammentraf, dessen Einfluss im Werk Peyres zu spüren ist. Sein Interesse während seines Aufenthaltes galt nahezu ausschließlich der Architektur der römisch-kaiserzeitlichen Antike, in erster Linie den stadtrömischen Thermen, insbesondere deren Gewölbeformen, und den Bauten der Villa Hadriana in Tivoli. Peyres Anliegen galt nicht archäologischen Studien, vielmehr rekonstruierte er die Bauten völlig achsensymmetrisch und nicht nach Befund. Auch publizierte er sie ohne Maßangaben. Er vertrat den Standpunkt, der römischen Antike käme absolute Vorbildfunktion zu, gleichwohl sei sie aber auch noch zu übertreffen. Vielen seiner eigenen Entwürfe, von denen in diesem Buch 12 veröffentlicht sind, ist ein solches Bemühen anzusehen, vor allem hinsichtlich einer durch die strenge Symmetrie hervorgerufenen Monumentalität. In seinen theoretischen Äußerungen spielt der Begriff des "Caractère" eine wichtige Rolle, der in seiner wirkungsästhetischen Absicht zum Abbau des klassischen Vitruvianismus beitrug. Insofern ist Peyre für die sogenannten Revolutionsarchitekten des späten 18. Jahrhunderts von Bedeutung. Für ihn sind nicht die Säulenordnungen entscheidende Entwurfsparameter, sondern das Verhältnis der Baumassen zu ihren Öffnungen.

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  • Folio 66-67
    Oeuvres d'Architecture de M. J. Peyre, ancien pensionaire de l'Académie à Rome, à Paris an IV, 2 Bände, Prachtausgabe.

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    Author Peyre, Marie-Joseph [Josef]
    Title Œuvres d'Architecture Supplément, composé d'un Discours sur les monuments des ancien
    Publisher 2 Bde., Paris: L'Editeur An IV [1796]
    Description Siehe vorherigen Titel. Die beiden Supplement-Bände wurde von seinem Sohn Antoine Marie (1770-1843) posthum aus dem Nachlass herausgegeben.
    Digital editions
    Bibliothèque nationale de France
    Oeuvres d'architecture de Marie-Joseph Peyre (Nouvelle édition) / . Nouvelle édition, augmentée d'un Discours sur les monumens des anciens comparés aux nôtres et sur leur manière d'employer les colonnes
    Getty Research Institute
    Œuvres d'architecture de Marie-Joseph Peyre, architecte, ancien pensionnaire du roi à Rome, inspecteur des bâtimens de sa majesté

  • Octavo 196
    Essai sur les lieux & les dangers des sépultures dans les villes.

    Metadata
    Author Piattoli, Scipione/Vicq d'Azyr, Félix
    Title Essai sur les lieux et les dangers des sépultures. Traduit de l'italien; publié avec quelques changemens, & précédé d'un discours préliminaire, dans lequel on trouve, 1° l'extrait des ouvrages & les Réglemens qui ont paru en France sur les dangers des inhumations dans les villes & dans les églises; 2° la manière de purifier les lieux infectés par les émanations des cadavres en putréfaction; 3° les procédés que l'on doit employer pour rappeler à la vie les personnes suffoquées par ces vapeurs; 4° un Rapport lu dans une des séances de la Société royale de Médicine, sur la nécessité d'éloigner les sépultures de l'enceinte des villes, & principalement de celle de Paris
    Publisher Paris: Didot 1778
    Description Die Schrift Piattolis (1749-1809) erschien zunächst in Modena 1774 unter dem Titel "Saggio intorno al luogo del sepellire". Eine neue Auflage erschien im selben Jahr in Venedig (Francesco Sansoni). Ins Französische übersetzt wurde sie von Vicq d'Azyr (1748-94), der 1774 sein Medizinstudium in Paris beendet hatte und aufgrund seiner Arbeiten zur vergleichenden Anatomie unmittelbar in die Académie des sciences aufgenommen worden war. Die vorliegende Schrift über Bestattungen wurde auch in andere Sprachen, z. B. ins Spanische, übersetzt. Zu diesem Thema besaß F. Gilly eine weitere Publikation, deren Verfasser Jacob [Jakob oder Johann Jakob] Atzel [Azel] (1754-1820) ist: "Ueber Leichenhäuser vorzüglich als Gegenstände der schönen Baukunst betrachtet" (Octavo 78).

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  • Folio 84
    Stato presente degli antichi monumenti Siciliani 1767, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Pigonati, Andrea
    Title Stato presente degli antichi monumenti Siciliani
    Publisher o. O. [Neapel] 1767
    Description Pigonati (1734-90) war "ingeniere militare". Das Werk ist Ferdinand IV. König von Neapel (1759-1806) gewidmet und enthält Tafeln zu antiken Monumenten Siziliens.

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  • Anhang Octavo 139
    Les amours d'Horace, à Cologne 1728.

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    Author Pimpie de Solignac, Pierre-Joseph de la
    Title Les amours d'Horace
    Publisher Köln: Pierre Marteau 1728
    Description Gelehriges Werk über das Liebesleben des römischen Dichterfürsten Horaz (63-8 v. Chr.). Solignac (1687-1773) war ein französischer Historiker und Gelehrter."

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  • Folio 32
    Antichità Romane de tempj della Republica e de' primi Imperatori, da G. B. Piranesi, blos Kupfer.

    Metadata
    Author Piranesi, Giovanni Battista
    Title Antichità romane de' tempi della Repubblica e de' primi imperatori, disegnate ed incise da Giambattista Piranesi architetto veneziano [Alcune vedute di archi trionfali]
    Publisher Bd. 1 [von 2], Rom [1748]
    Description Bei den "Antichità Romane" handelt es sich um eine Sammlung von 30 kleineren Blättern mit Ansichten antiker Bauten in und außerhalb Roms, die erstmals 1748 erschien. Nach 1765 wurden sie neu aufgelegt, unter dem Titel "Alcune Vedute di Archi Trionfali", unter welchem sie meistens aufgeführt sind, um sie von den 1756 erschienenen "Le antichità romane, opera di Giambattista Piranesi architetto veneziano divisa in quattro tomi" zu unterscheiden, die sich allerdings nicht in der Gilly-Bibliothek befanden. Eine veränderte Auflage erschien 1778, weitere folgten. Welche Auflage Gilly besaß, war nicht zu ermitteln.
    Digital editions
    Getty Research Institute
    Alcune vedute di archi trionfali ed altri monumenti : inalzati da Romani parte de quali si veggono in Roma, e parte per l'Italia

  • Folio 35
    Della magnificenza d'architettura de'Romani, opera di G. B. Piranesi, mit schönen Kupfern.

    Metadata
    Author Piranesi, Giovanni Battista
    Title De Romanorum Magnificentia et archittectura. Della magnificenza ed architettura de'Romani opera di Gio. Battista Piranesi socio della reale accademia degli antiquari di Londra
    Publisher Rom: [Eigenverlag] o. J. [1761]
    Description "Della Magnificenza" ist ein polemisches Werk, das sich unter anderem gegen Allan Ramsays "Dialogue on Taste" (1755, unter dem Pseudonym "The Investigator" erschienen) und Le Roys "Les Ruines des plus monuments de la Grece" (Paris 1758, vgl. Folio 15) richtet, zugleich ist es Piranesis erste theoretische Schrift. Er vertrat darin den Standpunkt, die antike Baukunst sei eine etruskische Erfindung und keine griechische. Da die Römer von den Etruskern abstammten, sei ihnen die Priorität einzuräumen. Die griechische Architektur sei ornamental, die römische funktional. Auch von diesem Werk gibt es spätere Auflagen, ob Gilly die Erstauflage besaß, ist nicht mit Gewissheit zu sagen.
    Digital editions
    ETH-Bibliothek Zürich
    Ioannis Baptistae Piranesii ... De Romanorum magnificentia et architectura = : Della magnificenza ed architettura de' Romani / opera di Giovanni Battista Piranesi ...
    Smithsonian Libraries
    Ioannis-Baptistae Piranesii antiquariorum regiae societatis Londinensis socii De Romanorum magnificentia et architectura

  • Folio 34
    Sammlung von antiken Caminen, herausgegeben von G. B. Piranesi, blos Kupfer.

    Metadata
    Author Piranesi, Giovanni Battista
    Title Diverse maniere d'adornare i cammini ed ogni altra parte degli edifizi desunte dall'architettura Egizia, Etrusca e Greca con un Ragionamento apologetico in difesa dell'architettura Egizia, e Toscana [...]
    Publisher Rom: Selbstverlag [1769]
    Description Piranesis letzte theoretische Schrift, in der er für eine eklektizistische Gleichbehandlung griechischen, ägyptischen und etruskischen Dekors eintritt. Auch hiervon sind spätere Auflagen bekannt. Der begleitende Text ist in Italienisch, Französisch und Englisch. Einzelne Blätter waren schon 1767 in Umlauf. Die Erstauflage enthielt 76 Radierungen. Welche Auflage F. Gilly besaß, ließ sich nicht ermitteln.
    Digital editions
    Getty Research Institute
    Diversi maniere d'adornare i cammini : ed ogni altra parte degli edifizj desunte dall'architettura Egizia, Etrusca, e Greca con un Ragionamento apologetico in difesa dell'architettura Egizia e Toscana
    Bibliothèque nationale de France
    Diversi maniere d'adornare i cammini : ed ogni altra parte degli edifizj desunte dall'architettura Egizia, Etrusca, e Greca con un ragionamento apologetico in difesa dell'architettura Egizia e Toscana ... ([1ère édition]) / Opera del cavaliere Giambattista Piranesi architetto

  • Folio 54
    Opere varie di architettura prospettive, groteschi, antichità, sul gusto degli antichi Romani, inventate & incise da G. B. Piranesi. Roma 1750, mit Kupfern.

    Metadata
    Author Piranesi, Giovanni Battista
    Title Opere varie di architettura prospettive groteschi antichità sul gusto degli antichi romani, Inventate, ed incise da Giov. Batista Piranesi architetto veneziano
    Publisher [Rom: Giovanni Bouchard 1750]
    Description Unter Mitarbeit des befreundeten Jean Barbault (um 1705-66) erschienen die "Opere varie" erstmals 1750 als Kompendium der bisherigen Arbeiten Piranesis. Die erste Ausgabe enthält überarbeitete Teile des "Prima Parte" (1743) und der "Grotteschi" (1747/49), die sich beide nicht als Einzelposten in der Gilly-Bibliothek befanden. Es sind zahlreiche spätere, stets veränderte Auflagen bekannt, auch mit leicht variierenden Titeln. Ab 1761 erschienen die "Opere varie" in Piranesis eigenem Verlag. Bei den verschiedenen späteren Ausgaben blieb das Erscheinungsjahr 1750 im Titel erhalten, so dass nicht sicher zu erschließen ist, welche Ausgabe Gilly besaß. Die im Dublettenverzeichnis angegebenen "4 fol. Bände" müssen sich entweder eben auf Dubletten beziehen oder auf verschiedene Auflagen, da die "Opere varie" nur in einem Band herausgegeben wurden.
    Digital editions
    Getty Research Institute
    Getty Research Institute
    Opere varie di architettura prospettive grotteschi antichità sul gusto degli antichi romani

  • Folio 33
    Darstellung römischer Ruinen, von G. B. Piranesi, blos Kupfer.

    Metadata
    Author Piranesi, Giovanni Battista
    Title [Vedute di Roma] disegnate ed incise da Giambattista Piranesi architetto veneziano]
    Publisher Rom [1788?]
    Description Da das Titelblatt fehlte, kann man nur vermuten, dass es sich um die "Vedute di Roma" handelt, die zwischen 1741 und 1745 zunächst von drei verschiedenen Verlegern (Giovan Lorenzo Barbielli, Fausto Amidei und Giovanni Bouchard) als kleinere Vedutensammlungen herausgegeben wurden, dann aber ab 1751 in größerem Format erschienen, wohl bei Bouchard. Indes sind diese Tafeln zu Kirchen, Plätzen und antiken Bauten Roms nicht als Buchpublikation gedacht gewesen, vielmehr wurden sie fortlaufend als Einzelblätter herausgegeben und für 2½ Paoli verkauft. Bis zu Piranesis Tod 1778 waren es insgesamt 135. Ab 1761 gab Piranesi sie selbst heraus. Nach 1778 fügte sein Sohn Francesco (1758/59-1810) noch zwei Tafeln hinzu und edierte sie als zweibändiges Werk. Die "Vedute di Roma" sind neben den "Antichità Romane" (1756) Piranesis Hauptwerk. Da das Exemplar aus der Gilly-Bibliothek als Buch und unter "Folio" geführt wird, dürfte es sich um letztere Ausgabe handeln, von der anscheinend aber nur ein Band vorhanden war. Es ist aber durchaus möglich, dass es sich um ein privat gebundenes und unvollständiges Exemplar handelte. Eine ungebundene Sammlung von Einzelblättern wäre sicher unter dem gesonderten Verzeichnis der Kupferstiche subsummiert worden.
    Digital editions
    Getty Research Institute
    Vedvte di Roma (1779)
    Getty Research Institute
    Vedvte di Roma (1779)

  • Quarto 53
    Manuskript mit vielen Handzeichnungen; Pizlers Reise=Beschreibung durch Deutschland, Holland, Niederlande, Frankreich und Italien, 1685.

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    Author Pitzler [Pizzler], Christoph
    Title [Mein, Christoph Pitzlers Reysebeschreibung durch Teutschland, Holland, Spanische Niederlande, Franck-Reich und Italien, Was in demselben meiner Profession zuständig merckwürdiges gesehen, bloß zur nachricht endworffen und beschrieben]
    Publisher o. O. 1685
    Description Die Reisen des aus Halle stammenden Architekten Pitzler (1657-1707) fanden zwischen 1685 und 1705 statt. Obwohl verschollen existieren nahezu vollständige Unterlagen zu diesem Manuskript, die mit einem Schwerpunkt auf den Zeichnungen, die Berlin betreffen, 1998 publiziert wurden. Das gesamte Reisemanuskript umfasste 1.052 Seiten! Es befand sich später in der Bibliothek der Technischen Universität in Berlin-Charlottenburg. Pitzler war mit der Augustusburg in Weißenfels befasst, wo er aber nur wenige Spuren hinterließ. Ab 1702 war er gräflich Barby'scher Architekt. Das Schloss Barby liegt bei Magdeburg im Landkreis Schönebeck, welche Bautätigkeiten auf ihn zurückgehen, lässt sich nicht mehr feststellen.

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  • Anhang Klein Format 19
    M. Accii Plauti comoediae viginti, 1609.

    Metadata
    Author Plautus, Titus Maccius
    Title Comoediae viginti
    Publisher [Amsterdam: Officina Plantiniana Raphelengius 1609]
    Description Plautus (um 250 v. Chr.) ist der bedeutendste römische Komödiendichter. Es handelt sich um eine Sammlung seiner 20 noch bekannten Komödien.

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  • Anhang Octavo 34-38
    C. Plinius Secundus Naturgeschichte, übersetzt von G. Grosse. Frankfurt 1781-1787, 5 Bände.

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    Author Plinius Secundus, Caius (d. Ä.)/Große [Grosse], Gottfried
    Title Caius Plinius Secundus Naturgeschichte Übersetzt von Gottfried Große, Oberlehrer der physikalischen und mathematischen Wissenschaften am Pädagogium zu Klosterbergen, Konventual des Klosters und Mitglied des Naturforschenden Gesellschaft zu Halle
    Publisher 5 Bde. [von 12], Frankfurt am Mai: Johann Christian Hermann 1781-87
    Description Plinius d. Ä. (23-79) verfasste mit den "Historiae historiarum libri XXXVII" (auch "Naturalis historia" ) das umfangreichste Prosawerk der Antike. In enzyklopädischer Manier werden darin zunächst die Natur als Materie und dann ihr Zusammenhang zur menschlichen Gesellschaft behandelt. Darunter sind aus kunsthistorischer und archäologischer Sicht die Bücher 33 bis 36 interessant, weil sie sich auch mit Malerei und Bildhauerei beschäftigen, wenn auch unter dem Aspekt des verwendeten Materials, da sie als Unterthema der Mineralien behandelt werden. Ihrer Weitläufigkeit wegen wurden Plinius-Ausgaben häufig nur in Auszügen verlegt. Plinius kam beim Vesuvausbruch im Jahre 79 ums Leben. Der Pfarrer Große (1745-1814) übersetzte auch Cato und Livius. Es ist ein Dankesbrief von dem Regierungsbeamter und Botaniker Friedrich Wilhelm von Leysser (1731-1815) bekannt, in dem es heißt: "Es ist meines wenigen Erachtens so leicht nicht den Plinius zu übersetzen, vorzüglich aber ihn so richtig und glücklich zu übersetzen, als es Ew. Hochehrwürden gelungen ist; denn bei dieser Uebersetzung kan man das Original vergeßen."

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  • Anhang Octavo 44
    C. Plinii Secundi historiae mundi, libri 37 ex editione J. Dalechampii. Francof. 1608.

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    Author Plinius Secundus, Caius (d. Ä.)/Daléchamps, Jacques
    Title Historia mundi libri XXXVII. Cum castigationibus et adnotationibus doctiss, et variis praeterea lectionibus ex miss. compluribus ad oram paginarum accurate indicatis. Ex novissima et laborisosissima editione Jacobi Dalechampii, [...] cum indice duplici, [...] accedunt iam primum Pauli Cigalini Comensis praelectionibus
    Publisher Francofurti [Frankfurt]: C. Marinum & H. Aubri 1608
    Description Der aus Caen stammende Daléchamps (1523-88) ist der wichtigste Botaniker seiner Zeit. Auch hier dürfte es sich um einen aus seiner Sicht zusammengestellten Auszug aus den "Historiae historiarum" handeln. Der im Titel genannte Paolo Cigalini (†1598) war Arzt, stammte aus Como und hatte eine Professur für Medizin in Pavia.

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  • Octavo 132
    Commentatiuncula de arcubus triumphalibus. Lips.

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    Author Ploettner [Ploettnero], Lebrecht Peter [Petro]
    Title Commentatiuncula de arcubus triumphalibus proposita [...]
    Publisher Lipsiae: Stanno Langenhemiano o. J. [1750]
    UdK RK 0782
    Description Ploettner (1714) war Hauslehrer bei dem Hofrath von Glasey zu Dresden; danach Amtsregistrator zu Weyda und Lehrer der französischen und italienischen Sprache zu Gera. In den Dresdener gelehrten Anzeigen sind von ihm verschiedene Aufsätze verzeichnet, teils unter seinem wahren Namen, teils unter Pseudonymen, zum Beispiel: Betrachtung der Armuth, samt einigen Trostgründen (Hamberger/Meusel: Das gelehrte Teutschland. 5. Aufl. Bd. 6, 1798). In der Veröffentlichung, die er in Latein und Deutsch verfasste, werden von Ploettner solche Begriffe wie Triumphbogen (§ VIII, S. 11-17), Siegesbogen (§ XII, S. 13-17) oder Ehrenpforte (§ XIII, S. 16-17) behandelt. Dabei wird auf Werke wie Goldmann/Sturms "Civil-Baukunst" rekurriert (Folio 109) und auf Nachrichten von Autoren wie Serlio oder auf das Werk von Antoine Desgodetz "Les edifices antiques de Rome" (Folio 9) hingewiesen. Der Rückgriff auf Desgodetz' [Desgodes] reich illustriertes Werk findet im Zusammenhang mit der Erläuterung des Begriffs Ehrenpforte statt, die Ploettner wie folgt beschreibt: "Ehren-Pforte, ist eine prächtige und mit vielen Architectonischen Zierrathen aufgeführte Bogenstellung, welche bey nahe die Gestalt eines Stadt-Thors gewinnet, und wird zum Durchzug großer Herren, bey sonderbahren Solennitaeten [Feiern] aufgerichtet" (S. 16). In diesem Kontext wird auf die Illustrationen zu den Triumphbögen des Titus (Taf. 179), Septimius Severus (Taf. 178f.) und Constantin (Taf. 230f.) im Werk Desgodetz' hingewiesen. Im Zusammenhang seiner Ausführungen zu diesem Thema findet auch das Werk von Fischer von Erlach "Entwurff einer historischen Architektur" (Folio 106) Erwähnung.

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  • Quarto 90-92
    Richard Pocokes Reise nach dem Morgenlande, aus dem Englischen. Erlangen 1754, mit Kupfern, 3 Bände.

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    Author Pococke [Pocoke], Richard
    Title Beschreibung des Morgenlandes und einiger anderer Länder, Aus dem Englischen übersetzt durch Christian Ernst Windheim und von dem Herrn Canzler von Mosheim mit einer Vorrede versehen
    Publisher 3 Bde., Erlangen: Verlag des Stiftshauses 1754/55
    Description Es handelt sich um eine Übersetzung von "A Description of the East and some other countries" (3 Bde., London 1743-45). Pococke (1704-65) unternahm 1733/34 eine Reise nach Italien und 1736 bis 1740 eine weitere in die Levante, die ihn über Venedig in die Türkei, nach Ägypten und Jerusalem führte. Das Werk, das sich auch mit dem Parthenon, Baalbek und Palmyra beschäftigt, wurde als etwas oberflächlich kritisiert. Pococke wurde später Bischof von Meath. Windheim (1722-66) war Theologe und Orientalist. 1747 bekam er in Göttingen eine Professur für Philosophie, drei Jahre später in Erlangen für Philosophie und orientalische Sprachen. Johann Lorenz von Mosheim (1693-1755) war der führende Kirchenhistoriker der Zeit, 1723 wurde er Professor für Theologie in Helmstedt. 1747 berief man ihn zum Kanzler der Universität Göttingen.

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  • Anhang Octavo 15
    Vue générales sur l'Italie, Malte, & les limites de la France à la rive droite du Rhin. Paris an V.

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    Author Pommereul [Pommereux, Pomereuil], François René Jean de
    Title Vues générales sur l'Italie, Malte, etc. etc. Dans leurs rapports politiques avec la République française, et sur les limites de la France à la rive droite du Rhin, suivies d'un mémoire sur les beaux-arts, et les institutions propres à les faire fleurir [...]
    Publisher Paris: Bailly/Louvet/Desenne An V [1796/97]
    UdK RK 1007